coole möbel made in switzerland

möbel die ausschauen wie kisten nennt man … kistenmöbel. logisch. unter kistenmöbel.ch findet man vom schmucken salontisch bis zum enormen kleiderschrank ein breites sortiment solcher stücke. witzige idee: die schränke können mit ikea-innenmass bestellt werden, so dass sämtliches schwedisches innenausbaumaterial dazu gekauft werden kann.

schinken auf italienisch?

na, was heisst schinken auf italienisch?

richtig: broschutto natürlich. welche kultur unterwandert hier eigentlich welche? 😉
danke an marc für das bild.

zwei interessante religionssendungen: israel und icf

ich möchte gleich auf zwei spannende sendungen im zusammenhang mit religion(en) hinweisen. zum einen gibt es da die sternstunde religion vom 24. juli 2011. es geht um israel. konkret um das «israel der gottesfürchtigen», die den staat immer mehr vom an sich demokratischen kurs abzubringen drohen. zum anderen die sendung input auf drs3 17. juli 2011. hier dreht sich alles um die freikirche icf.

die israel-sendung kann eventuell etwas licht dahinter bringen, weshalb es so schwer ist, die jüdischen siedler aus dem westjordanland wegzubringen. ausserdem ermöglicht sie einen spannenden einblick in die shas-partei, die in den letzten jahren immer mächtiger wurde.

die radio-sendung zum icf schafft es, einigermassen zu vermitteln, was bei der international christian fellowship so abläuft. so fehlt auch der hinweis nicht, dass alleine icf zürich 35 vollzeitstellen anbietet und 4,2 millionen «umsatz» erwirtschaftet. kein wunder, wenn man 10% seines einkommens an die kirche abgeben muss…

die erlebnisse des kleinen franzeli während des zweiten weltkriegs

[…] Schon in der ersten Klasse wuste ich von jedem, welcher Partei er angehörte.

Von der Kanzlei musste ich regelmässig verschiedenen Leuten Briefe bringen. Damals hat man diese Mitteilungen in der eigenen Gemeinde nicht durch den Briefträger verteilen lassen. Der Weg zum Bürger war gleich weit, wie der Weg zur Post. Also hat man und konnte noch das Porto sparen. Wichtige Briefe brachte mein Vater meistens am Sonntag und verband dies mit einem Familienspaziergang. Dann gab es oft ein Zobig und es wurde politisiert. Mein Vater redete gerne mit den Bürgern persönlich und diese schätzten das ganz offensichtlich. Manches Problem konnte so viel einfacher gelöst werden. Ich spürte dann sofort, ob mein Vater mit einem Roten oder einem Schwarzen sprach. Es war eine spannende und interessante Zeit Ich hörte gern den Männern zu. Die Frauen redeten nur vom «Lismen und von den Hühnern, die den Mauser hatten.»

In der Schweiz existierte damals das Frauenstimmrecht noch nicht. Die Aufgabenverteilung zwischen Mann und Frau war klar gegliedert. Ganz vereinzelt gab es Frauen, bei denen man genau wusste, dass sie dem Manne den Tarif durchgaben. Diese nahm man aber aus eidgenössischer Ueberzeugung nicht ernst. Man hatte höchstens mit dem Ehemann etwas Erbarmen.

allfällige fehler im text sind beim abtippen meinerseits entstanden. 😉 diese kleine büchlein stammt von einem mann aus meiner gemeinde, spiegelt jedoch die situation für viele landgmeinden in luzern um diese zeit wieder. sobald ich weiss, wo und zu welchem preis man es erstehen kann, werde ich das hier posten.

traumjob

kranführer wäre ja ein echter traumjob, wenn es nicht diese doofen fernbedienungen gäbe, womit sich die ungetüme von unten steuern lassen. 😉

jean ziegler im fokus

immer wieder gibt es, vor allem in der schweiz, leute die ihn gerne als verrückten, senilen und weltfremden alten mann hinstellen möchten. aber selbst wenn das alles zutreffen sollte: jean ziegler hat viel interessantes zu berichten, was er im gespräch mit anna maier im drs3 fokus dann auch tut. definitiv eine hörempfehlung.