tower bridge hdr

hier nochmals ein versuch mit hdr und camera+ effekt. die anderen bilder vom kurzausflug in englands hauptstadt gibt es in meinem flickrstream. und alles automässige aus london findet man auf zündung.ch in einer eigenen galerie.

some people

are just…

ich meine: dass die eltern den gurt nicht anlegen, das ist irgendwie ihr ding. ein behämmertes ding zwar, aber ihr ding. dass sie dem kind auf dem rücksitz mit der gleichen dummheit strafen, ist echt gefährlich.

und ja, ich weiss, wir waren als kinder auch nicht angegurtet… das macht’s nicht besser.

mundart geht verloren – oder auch nicht

[…] «Butter» verdrängt «Anke». «Pfütze» verdrängt «Glungge» und andere Wörter. «Summersprosse» verdrängt «Märzeflecke» und Ähnliches. Aus «es Gschänk überchoo» wird «es Gschänk bechoo». […]
thomas widmer enerviert sich in einem artikel des tagesanzeigers über das «teutonisierte» schweizerdeutsch. «mundart» sterbe mehr und mehr aus, werde durch eingebürgerte deutsche begriffe ersetzt. natürlich steht der artikel im zusammenhang mit der abstimmung im kanton zürich, wo sich das stimmvolk zur rückkehr zum schweizerdeutschen im kindergarten entschieden hat. über den einsatz von hochdeutsch bei den kleinsten kann man bestimmt geteilter meinung sein. an der diskussion stören mich aber zwei andere punkte, die in diesem zusammenhang meist ignoriert werden:
– sprache befindet sich im wandel. immer. man kann ihn nicht aufhalten, weil er sich alleine durch die anwendung von sprache fortführt. sicher hat die mobilität der menschen den wandel nicht gebremst.
– das schweizerdeutsche ist eine gesprochene sprache. ausserdem gibt es, wie wir spätestens seit dem chochichästli-orakel wissen, in fast jedem dorf eigene kleine worte, redensarten, sprechweisen, die es vom nächsten ort unterscheiden. damit gibt es keine allgmein gültigen sprachregeln. unsere sprache wird immer teutonisiert sein, weil sie es immer war. schliesslich ist sie nicht mehr als ein (bzw. sehr viele) dialekt davon.

welche drogen schaden am meisten?

bei lkm habe ich diese wenig überraschende grafik gesehen. spannend an ihr ist eigentlich vor allem, dass die offenbar gefährlichste droge legal in jedem food-laden zu kaufen ist.

die grafik stammt vom e-marketer green, der sie wiederum auf den daten des britischen independent scientific committee on drugs aufbaut. ich habe mich schon oft gewundert, weshalb relativ harmloses cannabis verboten, härteste alkoholika aber frei verfügbar sind, sofern man 18 jahre alt ist. in einer weiteren grafik wird noch unterschieden zwischen schaden den man sich selbst und jenem, den man anderen zufügt. dort zeigt sich, dass alkohol viel stärker als andere drogen primär anderen schadet.

die forscher sprachen sich gegen ein verbot von alkohol ab. man könne ja nicht wieder in die zeit der prohibition zurück. alkohol sei in der kultur tief verwurzelt und werde nicht verschwinden.

für zimmerkletterer

den mt ever climb habe ich auf likecool gesehen. sehr praktisch, wenn man nicht in einer turnhalle wohnt…

das 250 kg teil ermöglicht andauerndes klettern für läppische 8000 usd. ich würde sagen, beim aktuellen dollarkurs ein echtes schnäppchen. 😉

mt ever climb

coole architektur in zürich

yep, diese bank findet sich tatsächlich in zürich. am kreuzplatz findet sich die filiale der raiffeisen bank, die nach dem «open bank» prinzip gestaltet ist. wo man früher durch dicke panzerglaswände und massive betonmauern von beratern getrennt war, soll heute die direkte beziehung zwischen kunde und dienstleistendem im vordergrund stehen. wenn das ganze dann auch noch so hübsch ausschaut: warum nicht?

die bank ist übrigens so cool, dass sie sogar auf designblogs auftaucht

ein königshaus für die schweiz?

in england scheint es auch in zeiten wirtschaftlicher schwierigkeiten, kein problem zu sein für die hochzeit, zwei freie tage für das ganze land zu «verschenken». neidisch schauen wir deswegen auf die insel. ausserdem macht so eine royale familie einfach auch bei diesen galas einen guten eindruck. und wenn ich mir die wahl- und stimmbeteiligung in der schweiz anschaue, dann wären wir doch reif für eine echte, nicht eine englische pseudo-monarchie. dank der fehlenden eu-mitgliedschaft müssten wir für den übertritt zum monarchistischen dasein auch niemanden um erlaubnis fragen. die schweizer illustrierte hätte endlich eine daseinsberechtigung. denn seien wir ehrlich, die knies interessieren doch schon lange niemanden mehr. und federer ist viel zu skandallos (eben nicht skandalös). all die freischaffenden fotografen könnten sich den sommer durch an unseren schönen seen auf die lauer legen, um die wichtigen bikinifotos zu schiessen und allfällige affären, die ja meist auf yachten beginnen aufzuklären. natürlich müssten wir zuerst einen palast bauen, denn luzerns gütsch ist wohl etwas klein für unsere königsfamilie. gut geeignet wäre der üetliberg, wo sich heute schon ein möchtegern-könig aufhält. auch die baubranche hätte freude, weil neben dem palast auf dem üezgi noch einige ferien-, sommer- und winterresidenzen erbaut werden müssten. und für die paraden auf der bahnhofstrasse sollten wir dann vielleicht unsere armee mit personal und material (vor allem rollenden) aufstocken. schliesslich muss die swiss royal family auch anständig beschützt werden können. gut ist natürlich, dass wir auch die landeshymne für diesen fall schon in der hinterhand haben. heil Dir helvetia könnte man bestimmt mit wenig aufwand in the alps save the king umschreiben.

ein schöner nebeneffekt: der von unserer lieblingspartei so verhasste bürokratieapparat könnte fast gänzlich gestrichen werden. schliesslich gibt es dann keine beschwerdeverfahren mehr. des königs wort gilt.

ein königshaus für die schweiz? why not!