vor bald 100 jahren

…sank die titanic. am 14. april 1912 kurz vor mitternacht nämlich. wenig später (am 15. april 1912) stand’s schon in der nzz abendausgabe, wie man hier sehen kann. die nzz erinnert sich heute online an diese tage, als der untergang des riesigen dampfers die menschen überall auf der welt erschütterte. aus heutiger sicht erstaunlich, wie schnell sich nachrichten schon damals verbreiteten. hier der ausschnitt, der erstmals vom sinken berichtete.

New York, 15. April. Ein Telegramm aus Montreal meldet, der Dampfer «Virginia» habe ein Radiotelegramm entsandt, worin es heisst, der Dampfer «Titanic» sei auf eine Eisbank aufgelaufen und gesunken. Die Frauen der «Titanic» wurden von der «Virginia» gerettet.

unser trabant

die geschichte des mondes, schön dargestellt von der nasa, hat auf youtube innerhalb von fünf tagen 1,2 millionen views erreicht…

demokratisierung der fotografie

Wo es eine «Demokratisierung» der Fotografie gegeben hat, das ist der Sport. Die Autofokussysteme nehmen dem Fotografen einiges ab. Nahezu jeder kann jetzt mit ein bisschen Übung ein einigermassen passables Fussballfoto machen – oder von einem Skirennfahrer in Aktion. Vorher gab es in der Schweiz vielleicht drei oder vier Top-Fotografen, die den Weltcup-Abfahrer formatfüllend aufs Dia zu bannen imstande waren.
alessandro della valle, chef-fotograf von keystone, in einem interviev von stephan wehowsky auf die frage, ob heutige fotografen weniger können benötigten.

ziele

Our goals are very simple – to design and make better products. If we can’t make something that is better, we won’t do it.
jonathan ive im interview mit der londoner zeitung evening standard.

nettes haus

und auch die autosammlung ist nicht übel.

gesehen auf [http://inthralld.com/|http://inthralld.com/2012/02/o-house-in-lake-lucerne-switzerland

nick hayek über die banken

Banken sind ein wichtiger Teil der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Aber Banken waren in der Schweiz vor allem deshalb sehr wichtig, weil sie einen guten Service angeboten haben. Und nicht, weil sie anrüchige Geschäfte machen. Auf diesen Service muss man sich wieder konzentrieren. Wobei nicht nur die Privatbankenkundschaft zählt, sondern auch die Unternehmen. Der Werkplatz Schweiz braucht die Banken auch, aber mit einem bodenständigeren Geschäftssinn. Das heisst: weniger Spekulation und weniger kurzfristige Gewinne.
nick hayek im interview mit dem tagi. wahre worte in zeiten, da die bankenwelt aus dem selbstmitleid wegen der wegelin-geschichte kaum mehr herauskommt.

andré marty ins deza

andré marty äussert sich in einem tagi-interview zu seinem wechsel ins deza. unter anderem wird dabei auch das bloggen thematisiert.

Als ich mit Bloggen aus dem Nahen Osten begonnen habe, reagierten gestandene Journalisten teils irritiert, weil sie Social Media nicht als seriösen Journalismus ansahen. Das Bloggen war jedoch eine ideale Ergänzung, um die Ereignisse besser einzuordnen. Im Blog hatten mehr Alltagsgeschichten Platz, als das im Medium Fernsehen möglich ist. Mein Wechsel zur Deza ist also eine logische Konsequenz, um mich vertiefter mit gewissen Themen beschäftigen zu können.

schade nur, dass er seinen eigenen blog längst eingestellt (oder hoffen wir: pausiert) hat. vielleicht ermöglicht es ihm seine neue funktion als kommunikationsbeauftragter der direktion für entwicklung und zusammenarbeit, die tätigkeit als blogger wieder aufzunehmen.