Bezahlen per Gesicht

Nein, das ist kein Verschreiber, man soll tatsächlich mit dem eigenen Gesicht bezahlen können. Jedenfalls dann, wenn das Konzept der finnischen Firma Uniqul dereinst funktionieren wird.

Der Ablauf wäre recht simpel: Zuerst registriert man sich mit einer gängigen Kreditkarte an einem sogenannten QStand. So werden Gesicht, Account bei Uniqul und die Kreditkartendaten zusammengeführt. Will man dann irgendwo bezahlen, streckt man einfach das Gesicht in die dafür vorgesehene Kamera und drückt OK, um den angezeigten Betrag zu bestätigen. Boom, wie Mr. Jobs sagen würde. Die Sicherheit der Daten soll durch Algorithmen auf Militärniveau garantiert sein, sagt jedenfalls Ruslan Pisarenko, der Chief Business Development Officer von Uniqul.

Zunächst soll das System in und um Helsinki getestet werden. Durch diese Technik soll die Dauer des Zahlungsprozesses von aktuell 30 auf etwa 5 Sekunden reduziert werden können. Auf der Hardwareseite sei man relativ frei, wobei natürlich eine Kamera und etwas Rechenpower notwendig sind.

Interessant ist das Bezahlmodell, das sich die Leute bei Uniqul ausgedacht haben. Man bezahlt mehr, je weiter weg man von einem selbst festgelegten Punkt aus bezahlen möchte. Heisst: Wenn ich immer nur in der Dorfbäckerei mit meinem Gesicht bezahle, kostet mich der Service 99 Eurocent. Möchte ich das weltweit tun können, muss ich 7 Euro dafür bezahlen.

vgl. Vending Times August 2013

Must have – Fuji X100S

Fuji X100S

Irgendwie gibt es immer dann, wenn ich denke, meine Ausrüstung sei komplett ein neues Must Have. Die wunderbare Fuji X100S ist so eines…

Time Lapse Test

Bei Daydeal gab’s vor ein paar Wochen den Veho MUVI X-Lapse zu kaufen. Kurz gesagt ein Kurzzeitmesser mit Stativschraube. Kleine Kameras trägt das Ding locker, für Mobiltelefone wie das iPhone ist ein kleiner Adapter in Form einer Klammer beigelegt. Nicht so toll ist, dass man die Richtung der Drehung nicht wechseln kann. Und auch die Drehgeschwindigkeit lässt sich nicht einstellen. Eine Stunde entspricht einer kompletten Drehung. Im Testvideo wurden also etwa 30 Minuten aufgenommen. Als Kamera habe ich die GoPro Hero 2 verwendet.

iO von Swisscom

Inhalt sponsored by Swisscom

Kann man nur ein paar Tage nach einer happigen Kritik an Swisscom (und vor allem deren Preise) einen gesponsorten Artikel für diese Firma bringen? Man kann. Denn im Gegensatz zur Preispolitik von Swisscom finde ich die neu ins Leben gerufene App «iO» ziemlich cool. Mit ihr kann man Kurzmitteilungen senden und telefonieren. Bald werden auch Gruppenunterhaltungen möglich sein, wie auch die NZZ berichtet hat.

Natürlich kann man sich fragen, ob es neben What’s App, Skype und der schon lange etablierten SMS noch eine weitere Möglichkeit braucht, sich Textnachrichten zukommen zu lassen. Die SMS ist in ein Relikt des Mobilfunks und schon seit einigen Jahren völlig überteuert. Inwzischen fällt das wegen Flatrateangeboten der Provider nicht mehr auf. Bei What’s App und Skype, die vom User Interface her wohl noch einen Vorsprung auf iO haben, gibt es dagegen einen anderen nicht zu unterschätzenden Nachteil. Die Datensicherheit. Swisscom betont, dass Kontakte bei iO nicht zentral, sondern nur auf den Devices gespeichert werden. Alle gespeicherten Daten unterliegen zudem den (laut NZZ) hohen Sicherheitsstandards der Schweiz und nicht jenen der USA.

Obwohl sie aus dem Hause Swisscom stammt, ist die App bei allen Providern einsetzbar. Es wird nun spannend zu sehen sein, ob man in der Schweiz eine Mehrheit der Nutzer für dieses neue Kurzmitteilungsportal gewinnen kann. Die vollmundige Werbung verspricht, dass die gesamte Kommunikation in einer App zusammengefasst werde. Das ist aktuell noch ziemlich übertrieben. Aber so wie Swisscom die Öffentlichkeit mit dem Erscheinen der App überrascht hat, wird man es vielleicht künftig auch mit weitergehenden Funktionen von iO tun.


Warum telefoniert überhaupt noch jemand mit Swisscom?

Auf Anfrage einer Kollegin habe ich mich mal wieder durch den Mobilfunktarifdschungel gewühlt. Sie meinte, es könne für sie eigentlich nur Swisscom sein, weil sie von den anderen zwei Anbieter nichts Gutes gehört habe. Sie will ein Smartphone und dieses auch nutzen. Also habe ich die Bedingungen verwendet, die ich auch für mich selbst anwende: Viel Daten, iPhone mit 64 GB, nur 12-monatige Bindung und natürlich LTE für maximale Geschwindigkeit. Das Resultat:

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Ich gehe davon aus, dass nach einem Jahr auf ein neues Telefon umgestiegen wird, weshalb die Kosten für das iPhone auf 12 Monate abgeschrieben werden. So kommen die effektiven Kosten pro Monat zustande. Das zweifelsohne leicht bessere Netz der Swisscom kostet den Nutzer also mehr als 65 Franken pro Monat zusätzlich.

All Eyes on the S4

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Echt fies: Wer seine Augen auch nur einen Sekundenbruchteil vom neuen Samsung Galaxy S4 nimmt, verliert die Chance es zu gewinnen. Hintergrund ist ein neuartiges Feature, das beispielsweise die Videowiedergabe unterbricht, wenn der User seine Augen vom Display abwendet. Wer das neuste Handy der Südkoreaner in Luzern gewinnen möchte, kann morgen sein Glück versuchen. Ab auf den Schwanenplatz und einfach eine Stunde lang ein Handy anstarren. Kann doch nicht sooo schwer sein, oder? 😉

Wenn man sich das Video anschaut, stellt man es sich vielleicht doch zu einfach vor.

 

All eyes on the S4
 

In Bern steigt die Sache am 29. Mai auf dem Waisenhausplatz und auch in Lausanne kann man mitmachen, am 30. Mai auf dem Place de l’Europe.