abermals hat der fc luzern verloren. zu später stunde nahm die mannschaft stellung.
(die videos sind nicht von mir)
fc grenchen – fc luzern 0:3 (cup 1/16-final)
ja, der fcl kann’s noch. der erstligist fc grenchen hatte nicht den hauch einer chance. bei den in schwarz angetretenen blauweissen gab es eine völlig gewöhnliche aufstellung zu sehen, die aber vor allem im tor mit einer überraschung aufwarten konnte. swen könig hatte dort den platz von david zibung übernommen. im mittelfeld war davide chiumiento erstmals wieder von anfang an dabei, wobei er nicht zentral sondern auf der linken aussenbahn agierte. zentral spielte gerardo seoane, der dort im gegensatz zu seiner rolle als abwehrchef, endlich wieder akzente setzen kann. im zweimannsturm verzichtete morinini zugunsten von ravasi auf die yb-ausleihe frimpong. der von wil gekommene ravasi dankte es mit gutem stellungsspiel, liess im abschluss aber präzision und kaltblütigkeit vermissen. seoane dagegen zeigte sich äusserst kaltblütig und liess grenchen-goalie molina in der 13. minute keine abwehrchance. dass es zur pause immer noch 0:0 stand hatte mit der miesen chancenauswertung von ravasi und chiumiento zu tun.

jean-michel tchouga im luftkampf
jean-michel tchouga amtete wieder einmal als captain, zeigte aber ein für seine verhältnisse eher uninspiriertes spiel. bei ravasi ging dann immerhin in der zweiten hälfte der knopf auf. er umkurvte molina geschickt und konnte ungefährdet zum 2:0 einschieben. kurz vor schluss gelang ihm sein zweites tor zum diskussionslosen endstand.
auch wenn der fc luzern bei dieser cuppartie nicht vollends gefallen konnte, so ist doch ein kleiner schritt nach vorne sichtbar geworden. das system wird von der mannschaft verstanden und der wechsel von einzelnen spieler scheint kein problem darzustellen. die absenzen von renggli (verletzt) und schwegler (ersatzbank) wirkten sich wenn überhaupt positiv aus. gegen neuchâtel wird es am samstag eine viel bessere leistung brauchen, wenn man das spiel gewinnen will.
daten
Grenchen – Luzern 0:3 (0:2).
Brühl. – 1800 Zuschauer. – Schiedsrichter: Studer. –
Tore: 13. Seoane 0:1. 53. Ravasi 0:2. 90. Ravasi 0:3. –
Luzern: König; Lambert, Veskovac, Diarra, Schirinzi; Paquito, Zverotic, Seoane, Chiumiento (65. Ferreira); Tchouga, Ravasi. – Bemerkungen: 41. Lambert (Foul), 56. Chiumiento (Unsportlichkeit) verwarnt.
[quelle: nzz online]
fcl = fc lassnitztal?

ich staunte ja nicht schlecht, als ich dieses logo heute auf dem blog von wirgestalter sah. tatsächlich gehört es zu einem verein namens fc lassnitzthal, der in der steiermark heimisch ist. selbst wenn es sich dabei um einen «hobbyclub» handelt, finde ich es doch mehr als dreist, sich einfach das logo des fc luzern zu schnappen.
fc luzern – fc zürich 0:3
der fc luzern steht mit dem rücken zur wand. um überhaupt noch chancen auf den ligaerhalt zu haben, müssen unbedingt punkte her und zwar in jedem spiel. weil man bisher auch gegen vermeintliche abstiegskandidaten wie vaduz zwei mal verloren hat, sieht es auf der allmend sehr, sehr düster aus. im spiel gegen den fcz begannen die blauweissen recht optimistisch. zu beginn hatte man das gefühl, die mannschaft wolle tatsächlich um den sieg kämpfen. trainer morinini hatte der einfachheit halber vom system 3-4-3 (auch bekannt als «konzept hühnerhaufen») auf das klassische 4-4-2 umgestellt und seoane erstmals seit langer zeit ins mittelfeld beordert. hinten spielte der neuzuzug frantz bertin zum ersten mal als aussenverteidiger. tchouga und ferreira vergaben die besten chancen, während man in der defensive froh sein musste, dass zibung nicht vom platz flog. seine rempelaktion gegen nikci hätte mit etwas züri-bonus auch als rote karte taxiert werden können. doch es kam auch so schlimm genug für die leuchten. bei zwei standardsituationen in der 15. und der 39. minute zeigte sich hannu tihinen jeweils als eiskalter vollstrecker. und so stand es zur pause bereits 0:2.
der fcz spielte mit der aussicht, bei einem sieg die tabellenspitze zu übernehmen. doch mit der zweitoreführung im rücken strengten sich die zürcher nicht mehr sonderlich an. auf seiten der luzerner wiederholte morinini seinen panikwechsel aus dem vaduzspiel. wieder ersetzte er bereits zur pause mit schirinzi, frimpong und lambert drei spieler. allerdings muss man anmerken, dass lambert verletzt war. die neuen (paquito, schwegler, paiva) brachten aber auch nicht mehr. schwegler war einmal mehr ein ärgernis und paiva zeigte sich sehr ungeschickt. paquito war noch der beste der drei neuen, konnte aber auch keine genügende leistung abrufen. eine genügende leistung reichte den zürchern. sie kamen durch alphonse nach etwas mehr als einer stunde zum dritten tor.
das war dann auch den härtesten fans genug. ab der 75. minute verstummten ihre bis dahin lauten anfeuerungsrufe. gönd doch go schaffe, wir geben alles, ihr gebt nichts, ihr seid euer geld nicht wert, wir sind luzerner ihr seid’s nicht, ausser tchouga könnt ihr alle geh’n klang es von der gut gefüllten stehrampe. ihr ärger ist mehr als verständlich. denn selbst nach den schlechten leistungen in den letzten spielen kamen gestern abend wieder 7500 zuschauer auf die allmend, die allesamt einen desolaten fcl sehen mussten. neben tchouga zeigte auch zverotic (zumindest in der ersten hälfte) eine angemessene leistung. sehr enttäuschend war dagegen gerardo seoanes auftritt. dem trainer bleibt wohl nur noch, an den stolz der spieler zu apellieren.
daten
Luzern – Zürich 0:3 (0:2)
Allmend. – 7394 Zuschauer. – Schiedsrichter: Kever. – Tore: 15. Tihinen 0:1. 39. Tihinen 0:2. 64. Alphonse 0:3.
Luzern: Zibung; Lambert (46. Schwegler), Veskovac, Diarra, Bertin; Seoane; Ferreira, Zverotic, Schirinzi (46. Paquito); Frimpong (46. Paiva), Tchouga.
FC Zürich: Leoni; Stahel, Barmettler, Tihinen, Lampi; Büchel, Aegerter (80. Tarchini), Tico; Schönbächler (75. Tahirovic), Nikci; Alphonse (90. Mehdi Challandes).
Bemerkungen: Luzern ohne Chiumiento (krank), Karanovic, Lustenberger, Renggli (alle verletzt) und Wiss (mit Schweizer U 19 im Einsatz). Zürich ohne Hassli (gesperrt), Abdi, Chikhaoui, Djuric und Rochat (alle verletzt). 72. Tihinen-Tor wegen Abseits nicht anerkannt. Gelb-rot: 79. Nikci (Foul). Verwarnungen: 8. Seoane (Foul), 38. Nikci (Unsportlichkeit), 54. Tchouga (Foul).
[quelle: nzz online]
fc vaduz – fc luzern 1:0
als ich begann über jedes spiel, das ich mir ansah einen kurzen bericht zu schreiben, wollte ich zuerst immer einen passenden titel finden. doch dann überlegte ich mir, dass es wohl kaum für jedes spiel den passenden titel gegen würde. gestern wären sie mir gleich haufenweise eingefallen: einfach nur schlecht, nächster halt challenge league, totale verzweiflung bei morinini, nur die fans sind nati-a-würdig, luzern: zero points – again!, blauweisses elend, … und das sind erst die netten tiel.
die erste halbzeit begann einigermassen ansprechend. schliesslich kam tchouga schon nach fünf minuten zu einem gefährlichen kopfball, der an der latte landete. in der folge zeigten er und seine offensiven mitstreiter sich als grosse könner der zerstörung von chancen. entweder kam der entscheidende pass nicht oder ein liechtensteiner hatte geschickt abgewehrt. natürlich nutzten die ländlekicker ihre erste chance zur führung. der von gaspar getretene freistoss schien nicht unhaltbar. aber es passt zu der leistung der luzerner, dass selbst goalie zibung nicht immer topleistungen zeigt. ihm aber die niederlage anzukreiden, wäre total falsch.
denn: gegen eine solche mannschaft muss man tore schiessen. das weiss auch trainer morinini. doch was machte der nicht mehr ganz junge mann an der linie? er brachte nach der pause mit ravasi und paquito zwei stürmer. nicht etwa für zwei andere stürmer, sondern für zwei mittelfeldspieler. kurz: verzweiflung und hilflosigkeit total. klar, dass da die spieler auch nicht wirklich selbstsicher auftreten. mit ravasi, paquito, ferreira, tchouga und frimpong waren fünf stürmer auf dem platz. doch der druck auf das liechtensteiner tor nahm erst in den letzten fünf minuten ein wenig zu. dann stürme sogar david zibung. doch auch das half nichts mehr.
nach fünf spielen steht morinini ebenso mit einem einzigen pünktchen da wie sforza. gerne würde ich schreiben, dass hoffnung besteht. doch dem ist nicht so. der fc luzern ist auf direktem weg unterwegs zurück in die challenge league. obwohl ich alle luzerner auf den knien anflehe, die bei der abstimmung am 30. november doch bitte ein ja einzulegen, kann ich gut nachvollziehen wenn ein nein auf dem zettel steht.
zurück zum trainer: auch nach fünf spielen ist nicht erkennbar, dass er die mannschaft irgendwie weiterbringen würde. die neuen spieler (frimpong, paiva, bertin) sind abgesehen von frimpong nichts als ballast. ehrlich gesagt fände ich es am besten, wenn jean-daniel gross an die linie zurückkehren würde. bei ihm hatte ich noch am meisten das gefühl, dass ein ruck durch das team geht. was momentan auf dem platz passiert ist einfach nur noch traurig. ich bin überzeugt, dass die vereinsleitung nach den nächsten zwei spielen (besser schon nach dem zürich-spiel) handeln wird.
daten
Vaduz – Luzern 1:0 (1:0).
Rheinpark. – 2120 Zuschauer. – Schiedsrichter: Studer. – Tor: 34. Gaspar 1:0. –
Vaduz: Sommer; Ritzberger, Brezny, Cerrone, Haman (75. Reinmann); Mea Vitali (64. Senna), Polverino; Bellon, Fejzulahi, Willian Saroa (73. Sutter); Gaspar. –
Luzern: Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra, Schirinzi; Lambert (46. Ravasi), Wiss (46. Paquito), Renggli, Ferreira; Tchouga, Frimpong (80. Joao Paiva). –
Bemerkungen: Vaduz ohne Dzombic, Rivaldo (beide gesperrt), Akdemir, Iten, Wieczorek, Fischer und Wüthrich (alle verletzt). Luzern ohne Seoane (gesperrt) und Chiumiento (verletzt). 6. Kopfball von Tchouga an die Latte. 93. Rote Karte gegen Senna (Tätlichkeit). Verwarnungen: 49. Willian Saroa (Foul). 68. Ritzberger (Foul). 90. Ravasi (Foul). 94. Cerrone (Reklamieren).
[quelle: nzz online]
fc plaffeien – fc luzern 0:3 (cup 1/32-final)
ok, ich geb’s lieber gleich am anfang zu: von plaffeien habe ich echt noch nie etwas gehört. kein wunder: laut wikipedia hat die flächenmässig drittgrösste gemeinde des kanton fribourg nicht einmal 2000 einwohner. hier gibt es wohl mehr traktoren als autos. hier gibt es am 27. dieses monats einen alpabzug. doch das alles spricht nicht dagegen, dass der fc plaffeien einen grossartigen cup-anlass organisieren konnte, der das prädikatprofessionell mehr als nur verdient. auf den trikots der zweitligakicker fand sich tatsächlich auch das fcl-signet. da konnte es auch nicht mehr überraschen, dass man ein paar autominuten vor dem dorf von der polizei zwecks kontrolle angehalten wurde.

die plaffeier fans gaben alles
die professionalität hört dann spätestens bei den spielern des fc plaffeien auf. bevor diese jedoch zum einsatz kamen, spielte die eigene feldmusik neben anderen stücken die schweizer nationalhymne. die spieler überreichten den fcl-profis je einen sack mit örtlichen spezialität (unter anderem sehr leckere guetzli…). das anspiel wurde durch kranzschwinger hans-peter pellet vorgenommen. die allererste offensivaktion gehörte der heimmannschaft. doch zibung konnte die weitschüsse, die in den ersten minuten gleich drei mal in richtung seines gehäuses flogen problemlos halten. auf der anderen seite zeigten sich auch die blauweissen sofort vor dem tor des gegners.
und schon in der 12. minute konnte tchouga einen ball, der via ferreiras arm vor seinen füssen gelandet war zur luzerner führung verwerten. in der folge scheiterten er und ferreira gleich mehrmals in ausichtsreichsten positionen. schliesslich war es frimpong, der nach 33 minuten eine flanke lamberts nur noch einzunicken brauchte. plaffeien leistete zwar widerstand so gut es ging, war aber nie in der lage, das spiel ausgeglichen zu gestalten. schliesslich zeigte sich ein nachteil der kleinen rasenzonen um das spielfeld: joetex asamoa frimpong verlor das gleichgewicht und stürzte übereinen /fotografen./ beide blieben beim zusammenstoss unverletzt, die cam und das objektiv zum glück ebenso.

immerhin entstand unmittelbar vor dem crash mit frimpong dieses sehenswerte bild…
auch nach der pause hatte der sympathische fc plaffeien den jungs aus der super league nicht viel entgegenzusetzen. die fribourger kämpften weiter engagiert, konnten aber keine chancen kreiren und mussten in der eigenen defensive immer wieder sturmläufe der zentralschweizer zulassen. diese zeigten sich jedoch äusserst ungeschickt im ausnutzen von chancen. allerdings muss auch goalie wingeiers tadellose leistung erwähnt werden. trotzdem hätten die luzerner gut und gerne 3 weitere tore erzielen müssen. immerhin bezwang ferreira den plaffeier schlussmann durch einen abgelenkten schuss zum dritten mal für luzern. mit dem 3:0 hatte man zwar die pflicht erfüllt, muss sich aber den vorwurf einer miserablen chancenauswertung gefallen lassen.
der anhang des fc luzern war auch so glücklich und konnte seit langer, langer zeit wieder einmal einen pflichtsieg ihrer lieblinge bejubeln. und es war kein glücklicher sieg, wie er dem fc basel nur einen tag vorher in schötz gelang. das beliebteuffta gab es aber nicht zu sehen, jedenfalls nicht für die eigenen mannschaft. das hob man sich im fcl fansektor für die platzherren des fc plaffeien auf.
daten
Plaffeien – Luzern 0:3 (0:2)
Sellen. — 3250 Zuschauer. — SR Studer. — Tore: 12. Tchouga 0:1. 34. Frimpong 0:2. 80. Ferreira 0:3.
Plaffeien: Wingeier; Waeber, Fontana (59. Rindlisbacher), Brügger, Schumacher; Bertschy (73. Clément), Dietrich Bojan (64. Schrag), Vogelsang, Dietrich Ivo; Aebischer
Luzern: Zibung; Schwegler, Seoane, Veskovac; Lambert (79. Paquito), Gajic, Renggli (84. Bertin), Schirinzi; Ferreira; Tchouga, Frimpong (68. Ravasi).
Bemerkungen: Luzern ohne Lustenberger und Wiss (beide gesperrt), sowie Chiumiento, Kukeli und Zverotic (alle verletzt). Debüt von Frantz Bertin (Fr/Haiti) beim FCL.
fc basel – fc luzern 2:0
von beginn weg merkte man den gästen aus luzern an, dass sie sich dem übermächtigen leader unterlegen fühlten. sie liessen sich ohne not in die eigene platzhälfte zurückdrängen, was von den rotblauen vorerst nicht zu torchancen genutzt werden konnte. als diarra den wirbligen carlitos im strafraum fällte, obwohl noch ein weiterer fcl-verteidiger bereit gestanden hätte, zeigte schiri zimmermann sofort auf den punkt. benjamin huggel erwies sich als mieser penaltyschütze, zibung hielt den schwachen schuss aber nicht fest und so konnte die basler nummer acht doch noch zur führung einschieben. die folgende phase war geprägt von einer gegenseitigen neutralisation der kräfte, was zu einem relativ einschläfernden spiel führte. ab der 30. minute übernahmen die zentralschweizer das spieldiktat und erarbeiteten sich auf schöne weise gute torchancen. lustenberger schoss eine geschickte freistossvariant ans aussennetz, tchouga scheiterte am verdutzten costanzo, lambert zeigte gute ansätze. letztlich blieb der torerfolg aber aus, obwohl zur pause ein 1:1 absolut gerecht gewesen wäre. zumal nelson ferreira im strafraum unsanft aus dem gleichgewicht gebracht worden war. aber es ist halt normal, dass man in dieser tabellensituation kein schiedsrichterglück hat.

einmal mehr miese platzverhältnisse in basel
die zweite hälfte hätte mit einem luzerner paukenschlag beginnen können. joetex asamoa frimpong tauchte im nebel der petarden vor costanzo aus. dieser blieb cool und auch ferreira erreichte im nachschuss gerade einmal einen eckball. den luzernern konnte man nichts vorwerfen, was die kampfbereitschaft anging. doch weil die basler in der zweiten halbzeit etwas höher standen und ihre lausige defensive nun besser im griff hatten, kam es zu keinen erwähnenswerten chancen mehr. zverotic verletzte sich und musste durch wiss ersetzt werden. der ab der 69. minute wie frimpong erstmals spielende paiva schwächte die luzerner offensive anstatt sie zu stärken. immerhin brachte paquito (76. für den starken lustenberger) nochmals frischen wind. doch es lief so, wie es in basel eben meistens läuft. und so traf der eingewechselte chipperfield sechs minuten vor schluss zum 2:0 für den tabellenführer. der fcl hat nach neun spielen, die genau einem viertel der saison entsprechen, genau 2 punkte auf dem konto. wenn es so weitergehen sollte, ist die konsequenz klar: challenge league, wir kommen!
daten
Basel – Luzern 2:0 (1:0)
St.-Jakob-Park. – 20 627 Zuschauer. – SR Zimmermann. – Tore: 16. Huggel 1:0. 84. Chipperfield 2:0.
Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Marque, Safari; Huggel; Carlitos (86. Perovic), Gjasula, Eduardo, Stocker (72. Rubio); Mustafi (60. Chipperfield).
Luzern: Zibung; Diarra, Seoane, Veskovac; Lambert, Renggli, Zverotic (66. Wiss), Lustenberger (76. Paquito); Ferreira; Frimpong (69. Paiva), Tchouga.
Bemerkungen: FCB ohne Derdiyok, Ergic, Unal, Gelabert (alle verletzt), Streller (U21), FCL ohne Chiumiento, Kukeli, Pacar (alle verletzt). 16. Zibung hält Foulpenalty von Huggel, der im Nachschuss trifft. 64. Zverotic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 16. Diarra (Foul), 32. Seoane (Reklamieren).
[quelle: tagesanzeiger]
luzern: 2 points
heute schliesst der fc luzern das erste viertel der super league saison ab. nach 8 von 36 spielen hat der fc luzern 2 punkte von 24 möglichen. der heutige gegner hat 21 punkte. damit ist der fc basel tabellenführer. er hat 19 tore geschossen, luzern gerade einmal 6. dafür hat die blauweisse defensive 15 stück kassiert. es spricht nicht viel dafür, dass sich die bilanz heute bessert.
aber die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. und bei fcl-fans wohl noch etwas später…
training von roberto morinini
ich habe mir heute nachmittag kurz das training von roberto morinini angeschaut. der frischgebackene fcl-trainer scheint mit leib und seele bei der sache zu sein. immer wieder schreitet er gestenreich ein und zeigt, wie spieler laufen oder passen sollen. mein eindruck war, dass er sehr viel mit dem ball machen lässt. auch die beiden goalies kamen ganz schön ins schwitzen, weil viel auf das tor geschossen wurde.
allgemein erhielt ich das gefühl, dass die spieler grossen respekt vor ihrem neuen chef haben. andererseits gibt sich dieser unzimperlich, zieht schon mal einen falsch stehenden verteidiger am shirt an den rechten platz. die verständigung scheint trotz aktuell noch recht unterdurchschnittlichem deutsch morininis kein problem zu sein. übrigens trainierten veskovac und diarra normal mit, während wiss mit er nati unterwegs ist. nicht gesehen habe ich schwegler und lustenberger. natürlich habe ich ein paar bilder geschossen, die man nun hier bewundern kann.
schade, dass ich die beiden ersten spiele des fc luzern unter der führung von roberto morinini verpassen werde.
choreo bei fc luzern – bsc young boys
einmal mehr eine tolle choreo der luzerner fans. es gibt wohl kaum einen club in der schweiz, der (auf dem letzten tabellenplatz liegend) bis zur letzten minute mit fangesängen nach vorne getrieben wird…
