fc zürich – fc luzern 1:1

der strömende regen rettete den fcl. begann das spiel im letzigrund mit sonnenschein und fast sommerlichen temperaturen, war nach knapp 40 minuten nicht mehr an fussball zu denken. ein paar minuten zuvor hatte zibung im strömenden regen eine hereingabe verpasst und es so alphonse recht einfach gemacht. die platzherren führten 1:0, sahen ihren vorwärtsdrang aber durch die gewitterzwangspause gebremst.

schiedsrichter laperriere liess den rest der ersten und nach einem seitenwechsel die zweite halbzeit ohne pause laufen, der unterbruch hatte ja auch gut 25 minuten gedauert. nun fand der fc luzern deutlich besser ins spiel und fiel mit ansätzen zu gefährlichen kontern auf. immer wieder kam es soch auch zu eckbällen und freistössen. ein solcher freistoss wurde von paiva verlängert, dass leoni nur abklatschen lassen konnte. joetex frimpong nutzte die gunst der stunde und lochte nach 60 minuten ein. auf einmal hatte der fc luzern chancen im minutentakt, scheiterte aber immer wieder am grossartien leoni. selbst über eine führung der schwarz auftretenden zentralschweizer hätten sich die zürcher nicht beschweren dürfen. schlussendlich schaute tatsächlich ein unentschieden heraus, dass die luzerner dem ligaerhalt näher bring und die zürcher dem meistertitel. denn: der fc basel patzte in aarau. so gab es am ende nur glückliche gesichter.

cool: christian ianu zum fc luzern

noch gestern sprach ich hier von drei gerüchteweisen fcl-spielern. heute wird einer bestätigt, über den man gar nichts gehört hatte: christian ianu kommt vom fc aarau zum fc luzern und hat einen vertrag bis juni 2012. cool.

was war mit stierli los?

so langsam scheinen die leute beim fc luzern die situation aus der kontrolle zu verlieren. zuerst lässt sich rolf fringer zu einem völlig übertriebenen demonstrativ-wechsel hinreissen und jetzt benimmt sich präsident walter stierli verbal daneben. milan gajic verlässt nach dieser saison ablösefrei den fc luzern in richtung fc zürich. er kann dies tun, weil er nur einen einjährigen vertrag mit dem fcl hat. doch stierli versteht ob dem wechsel die welt nicht mehr. in der heutigen luzerner zeitung lässt er sich wie folgt zitieren:

Da gibt man einem aus dem Balkan eine Chance, der entwickelt sich in den wenigen Spielen dieses Jahres gut – und schon ist er weg.

schade, dass sich ein präsident zu solchen aussagen hinreissen lässt. ich erwarte eine entschuldigung in den nächsten tagen.

blick: peinliche verwechslung

tja, es ist nicht leicht fussballer voneinander zu unterscheiden. die sehen ja alle so gleich aus und dann haben sie noch dieselben kleider an. 😉 aber liebe leute vom blick: genau deswegen tragen die männer ja nummern auf dem rücken. und im vorliegenden fall, sieht man die zahle sogar vorne auf der hose. es ist die nummer 17 – also dusan veskovac. als tipp für die nächste bildwahl: milan gajic trägt die 2. ok?

und ja, milan gajic verlässt den fcl. der serbe hat immer wieder mit guten weitschüssen und klugen pässen auf sich aufmerksam gemacht. er hat einen vertrag beim fcz unterschrieben.

hier geht’s zum beitrag, der bestimmt bald ein anderes bild kriegt…

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/fcz-angelt-sich-luzerns-gajic- -118375 (kopieren, einfügen, abstand zwischen den zwei trennstrichen entfernen)

fc luzern – fc aarau 4:0

4:0. das klingt nach einem deutlichen, einfachen und souveränen sieg. doch es war alles andere denn das. der fc luzern machte von anfang an zwar mehr für das spiel, stellte sich aber äusserst ungeschickt an. dass gerardo seoane erstmals von beginn weg ins mittelfeld vorrücken durfte, weil in der innenverteidigung veskovac neben diarra spielte, brachte überhaupt keine vorteile. im gegenteil. dazu kam, dass milan gajic einen miserablen tag einzog. die fcl-offensive war praktisch inexistent, jedoch immer noch besser als jene des fca. die aargauer kamen mit einer 1-mann-angriffsabteilung in form von ianu, was sich als totaler fehlschlag entpuppen musste. so wurde in der 38. minute schliesslich der luzerner «mut» belohnt. ohne echte zuvor torgelegenheiten gehabt zu haben, erzielte frimpong das 1:0 für die zentralschweizer. zur pause war sich dann auch niemand sicher, dass der vorsprung auch reichen würde.

nach dem unterbruch dasselbe bild: ähnlich schlechter fussball wie zuletzt in bellinzona. doch immerhin schienen die platzherren bemüht, den sieg nicht einfach ins trockene retten zu wollen, weshalb sie weiter den angriff suchten. dort kam ab der 46. minute auch davide chiumiento zum einsatz. er fiel nicht positiv, aber auch nicht negativ auf. trotzdem wurde er von trainer fringer noch vor spielende vom platz geholt. die absolute höchststrafe für einen spieler. erstaunlich, dass der erfahrene coach zu so einer massnahme greift. nur eine minute nach chiumientos erneuter auswechslung kam frimpong zu seinem zweiten tor. ein weitere minute später doppelte paiva nach. und in der nachspielzeit würgte der eingewechseltedebütant , erst zum zweiten mal eingesetzte nico siegrist den ball über die linie. 4:0.

daten

Luzern – Aarau 4:0 (1:0)

Allmend. – 8623 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 38. Frimpong 1:0. 83. Frimpong 2:0. 84. Paiva 3:0. 92. Siegrist 4:0.

Luzern: Zibung; Luqmon, Veskovac, Diarra (46. Chiumiento/82. Zverotic), Lustenberger; Gajic, Seoane, Renggli; Frimpong, Paiva (88. Siegrist), Ferreira.

Aarau: Benito; Menezes, Rapisarda (56. Bengondo), Page, Elmer; Mutsch (74. Lang), Aquaro, Bastida, Nushi (64. Pejcic); Burki; Ianu.

Bemerkungen: Luzern ohne Kukeli, Lambert, Scarione, Tchouga und Wiss (alle verletzt). Aarau ohne Marazzi, Rogerio, Schaub und Tarone (alle verletzt). Verwarnungen: 66. Page (Foul).

was war mit fringer los?

schön und gut: luzern gewinnt 4:0 gegen aarau. doch nach dem spiel beschäftigte mich nur eine szene: davide chiumiento wurde in der pause eingewechselt und von trainer fringer noch 7 minuten vor ende des spiels wieder vom platz genommen. was muss ein spieler machen, damit er diese höchststrafe verdient? ich hoffe, der erfahrene coach hat sich das gut überlegt. denn das wird ganz bestimmt diskussionen nach sich ziehen. böse zungen werden mutmassen, man wolle chiumiento wegekeln. ich hoffe stark, dass dies nicht der fall ist. denn der supertechniker würde dem fcl sehr fehlen.

video cuphalbfinale

ok, besonders erfolgreich war der abend für den fc luzern ja nicht. aber alleine die mannschaftsausstellung von büsche macht dieses video zu einem ereignis.

fc luzern – fc sion 1:0

wenn das cup-out vom ostermontag auch weh tut, der ligaerhalt wäre am ende auf jeden fall mehr wert. deswegen galt es für den fcl heute, gegen den tabellennachbarn aus dem wallis wenn möglich drei punkte zu holen. und das obwohl mit jean-michel tchouga und joetex frimpong gleich zwei stürmer fehlen. dafür kehrten veskovac und lambert von ihren verletzungsbedingten pausen zurück. weiter durfte chiumiento endlich wieder einmal von beginn weg spielen. die sittener traten ähnlich auf, wie im cup. 10 mann hinten und auf konter lauernd. doch auch wenn der fcl nicht sonderlich clever kombinierte, so liess er doch nur sehr selten gegenstösse zu. abgesehen von drei schüssen von chiumiento, zverotic und renggli ist die erste hälfte als sehr langweilig zu bezeichnen.

ein tor musste also her, egal wo, bevorzugt aber natürlich im kasten von beney. und tatsächlich: 7 minuten nach wiederanpfiff lenkte paiva einen von gajic schön getretenen freistoss ins tor ab. der aufwand der blauweissen wurde belohnt. doch die walliser reagierten, hatten plötzlich chancen. das team von rolf fringer liess sich nicht beirren, suchte weiter das glück im offensivspiel. besonders der selbstbewusste lior etter (zur pause für lambert eingewechselt) tat sich immer wieder mit guten szenen hervor und trug viel dazu bei, dass sich der ball weiter zu einem grossteil in der platzhälfte des fc sion befand. auch claudio lustenberger hatte wieder eine gute chance, als er einen kopfall von beney über die latte gelenkt sah. obwohl sion praktisch keine zuschauer brachte, fanden sich wieder fast 10’000 leute auf der allmend ein. sie sahen einen fcl, der gegen ende des spiels immer besser wurde.

und als das spiel zuende war, liess sich sogar der sonst so seelenruhige rolf fringer zu eineer euphorischen jubelgeste hinreissen. schon zu beginn waren die spieler mit «gute-besserung-shirts» auf den platz gekommen. und für das feiern mit den fans hatten sich die spieler trikots vom publikumsliebling übergezogen. selbstverständlich wurde auch das schon traditionelle uffta mit dem tchouga-dance abgeschlossen.

nun hat der fcl also auch den zweitletzten platz abgegeben. doch der ligaerhalt ist noch lange nicht unter dach und fach. gleich am samstag geht es in bellinzona wieder gegen einen direkten gegner und das schlussprogramm der luzerner beinhaltet noch alle «grossen» der liga.

daten

Luzern – Sitten 1:0 (0:0) Allmend. – 9216 Zuschauer. – Schiedsrichter: Busacca. – Tor: 52. Paiva 1:0. –

Luzern: Zibung; Lambert (46. Etter), Seoane, Veskovac, Lustenberger; Gajic; Ferreira, Zverotic, Renggli, Chiumiento (77. Pacar); Paiva (94. Imholz). –

Sitten: Beney; Alioui (71. Berisha), Sarni, Nwaneri, Paito; Reset (57. Ahoueya), Fermino, Serey Die, Monterrubio; Obradovic (57. Dominguez); Afonso. –

Bemerkungen: Luzern ohne Diarra, Schwegler (beide gesperrt), Tchouga, Wiss, Lukmon, Scarione und Frimpong (alle verletzt). Sitten ohne Vanczak (gesperrt), Adeshina (verletzt), El Hadary (familiäre Gründe), M’Futi, Kali und Crettenand (alle nicht im Aufgebot). 86. Freistoss von Gajic an den Pfosten. Verwarnungen: 36. Ferreira (Foul). 45. Seoane (Foul).

fc vaduz – fc luzern 1:2

irgendwie kam ich nie dazu, einen matchbericht über dieses spiel zu schreiben. fussballerisch war es einmal mehr kein aufeinandertreffen für feinschmecker. nach dem 2:0 kamen die vaduzer zu einem penalty, der die luzerner wieder zittern liess. in der zweiten hälfte konnte sich zibung mehrmals auszeichnen, aber auch die präzision im ländle-spiel liess zu wünschen übrig. allerdings hätten auch die luzerner für die entscheidung sorgen können, hätten sie ihre chancen genutzt. am ende war der fcl der glückliche aber nicht unverdiente sieger.

daten

FC Vaduz – FC Luzern 1:2 (1:2)

Rheinpark. – 2770 Zuschauer. – SR Messner (Ö). – Tore: 18. Paiva 0:1. 38. Lukmon 0:2. 41. Gaspar (Foulpenalty) 1:2.

Vaduz: Kirschbaum; Ritzberger, Rudan, Iten (72. Nickenig), Cerrone; Gaspar, Bellon, Senna (79. Steinarsson), Haman; Galbi (72. Dadi), Thordarson.

Luzern: Zibung; Lukmon (76. Diarra), Seoane, Schwegler, Lustenberger; Gajic (89. Wiss); Ferreira, Zverotic, Renggli, Tchouga; Paiva (85. Pacar).

Bemerkungen: Vaduz ohne Fejzulahi, Mea Vitali, Reinmann, Rivaldo, Saroa (verletzt), Polverino (gesperrt) und Fischer (krank), Luzern ohne Chiumiento, Frimpong, Scarione (alle verletzt), Kukeli und Lambert (beide rekonvaleszent). Verwarnungen: 25. Gaspar. 43. Schwegler. 48. Gajic. 50. Senna. 51. Lukmon. 62. Iten (alle wegen Fouls). 66. Rudan (Reklamieren). 82. Diarra (Hands).

back in business!

der fc luzern ist die rote laterne der nationalliga a endlich los. vierundzwanzig spiele lang sass man auf dem allerletzten platz fest. die wende wurde genau gegen jenen club geschafft, der in der vorrunde so viel probleme verursachte.

vollgas richtung ligaerhalt!