Europa 31.12.2013 23:59

Europe at night

Grossartig, wie Europa um Mitternacht ausschaut, gerade als das Jahr 2014 beginnt. Auf Facebook macht das Bild momentan die Runde. Es scheint allgemein den Eindruck zu erwecken, dass man das Feuerwerk aus dem All so schön erkennen kann.

Aber mal im Ernst: Keine einzige Wolke, die irgendwo die Sicht auf einen kleinen Teil der Europakarte verdecken würde? Nur Gelb in Norditalien, dafür nur Rot auf dem Balkan und weiter im Osten nur Blau? Und: Wer hat eigentlich dieses Bild am 31.12.2013 gemacht und dann so schnell verbreitet, dass wir es nun in unseren Feeds sehen können?

Mein Tipp: Das einzige, was dieses Bild mit dem Übergang von 2013 auf 2014 gemeinsam hat, ist, dass es in der Nacht aufgenommen wurde. In irgendeiner Nacht – eher aber in mehreren Nächten.

Burger in Zürich

Antizyklisch ist King: Gerade als alle ans Fasten denken, poste ich unsere Burger-Hitliste von Zürich. Inzwischen hat jedes «junge» Lokal, das in der Limmatstadt für Furore sorgen will einen Hausburger auf der Karte. Also haben wir uns an die «Arbeit» gemacht und uns zum Wohle der Fleischvertilger degustiert was das Zeug hielt. Wobei es keine klassische Rangliste geben soll. Den besten küre ich, danach ein paar Empfehlungen, wo es sich ebenfalls lohnt und wo weniger. That’s it. Ready?

Nein, zuerst natürlich noch die Kriterien: Zentral ist natürlich das Fleisch. Es soll nicht nur 100% Rind sein, sondern vor allem auch von Hand inhouse zusammengepappt. CC-Burger kennt man zur Genüge. Dann muss die Garstufe passen – idealerweise medium-rare. Schmecken sollte es dann natürlich auch noch. In den Nebenrollen sollen auch Brot, Sauce und auch Käse wie Speck überzeugen. Wenn das alles passt und es dazu noch leckere Fries gibt, dann kommen wir gerne wieder.

Also…. the winner is… eine ziemliche offensichtliche Wahl. Leider. Aber es ist so. Die besten, wenn auch richtig teuren Burger gibt es im Helvti Diner.

Helvti Diner

Die Bedienung ist zwar statt unfreundlich-zürcherisch eher noch-etwas-unfreundlicher-deutsch, aber was soll’s, das Essen ist grossartig. Für die Gourmets unter den Burgermampfern gibt es sogar eine Version mit Wagyu-Beef.

Einen richtig guten Burger gibt es im St.Joseph-Pub. So gut, dass wir selbst auch schon ein paar Mal nach der ersten Verkostung wieder da waren.

Lecker war der Burger im Goodman Steakhouse, wobei das Fleisch etwas zu lange auf dem Grill war. Speziell sind die gebratenen Pilze.

Das Vior bei der Sihlporte sagt von sich selbst, den besten Burger der Stadt anzubieten. Er ist tatsächlich richtig gut. Der beste in Zürich ist er aber nicht. Aber er schaut dafür auch gut aus:

Vior

Einen Burger der etwas anderen Art gibt es an einem etwas anderen Ort: Am Flughafen. Der upperdeck-Burger kommt mit geschmorten Tomaten, karamelisierten Zwiebeln, Rucola und als Schmelzkäse-Ersatz mit einem Parmesan-Chip. Das Resultat im zur Autogrill-Gruppe gehörendem Restaurant schmeckt richtig gut. Dazu gibt es eine grossartige optische Darstellung von Flugbewegungen ab und nach ZRH.

Im Restaurant Elements nahe dem Escher-Wyss-Platz gibt es einen guten Burger, der aber leider nicht medium gebraten kommt. Dafür ist das Fleisch schmackhaft und locker. Überzeugen konnte zudem die sehr freundliche Bedienung und die italienische Vorspeisenplatte.

Einen guten Grillgeschmack, aber leider deutlich zu lange gebratenen Burger gab’s im Iroquois im Seefeld. Immerhin ist der Big Mama der grösste Burger Zürichs und kann von 4 Personen geteilt werden.

Iroquois

Auch im Sihlcity gibt es Burger. Wir haben den bei Imagine probiert. Und waren begeistert – Von der Optik. Unter geschmolzenen Raclette-Käse versteckte sich dann aber ein Fleischstück, das zu sehr durch und dazu zu kompakt war. Schade.

Nicht so toll fanden wir die angeblichen Gourmetburger bei Korner. Das Fleisch wirkt gepresst und war zudem bei all unsern Testessern well done. Das praktisch gleiche Verdikt müssen wir über die Burger von Studer’s am Escher Wyss fällen.

Ebenfalls nicht überzeugen konnte der Burger im 4. Akt. Das Lokal mag eines der ersten an der heutigen Ausgangsmeile gewesen sein. Das viel zu kompakte und durchgebratene Fleisch kommt mit 19,50 immerhin ziemlich günstig auf den Teller.

Man sieht: Es gibt eine ansprechende Auswahl an Burger-Produzenten in Downtown Switzerland. Und wahrscheinlich wächst sie sogar weiter, schliesslich sind die Zürcher trendige Menschen und hausgemachte Burger liegen noch immer im Trend. Die richtig guten sind noch recht dünn gesät, aber wir suchen weiter. (Tipps gerne als Kommentare)

Die Evolution und die USA

Demnach halten 60 Prozent der Befragten die Evolution für eine Tatsache, aber ein volles Drittel lehnt sie ab. Diese Gruppe – statistisch gesehen knapp 106 Millionen Personen – glaubt allen Ernstes, Menschen und Tiere seien genau so erschaffen worden, wie sie heute den Planeten bevölkerten. Der Rest hat keine Meinung.

Aus einem Online-Artikel der NZZ von Beat Ammann.

Es steht natürlich jedem frei, was er glaubt. Auch wenn es kompletter Blödsinn ist. 😉

Hero

Einfach ein schöner Song, den die Family of the Year da im Repertoire hat.

The Hobbit – The Desolation of Smaug

Bilbo und die Zwerge sind auf dem Weg nach Erebor, wo der Hobbit Smaug den Arkenstone klauen soll. Doch der Weg dorthin ist nicht ganz einfach…

BilboTja, ist halt wieder so ein Herr-der-Ringe, oh sorry, Hobbit-Film. Freaks mag stören, dass der Film sich nicht gerade sklavisch an die Buchvorlage hält. Gemacht ist er aber einmal mehr sehr schön. Trotz 160 Minuten Länge war für mich eigentlich nur die Schlussszene unnötig lange.

Filth

Bruce Robertson (James McAvoy) ist zwar Detective, benimmt sich aber eher wie ein Krimineller. Ein klassischer «Bad Cop» sozusagen. Sein schlechter Lebensstil wird mehr und mehr zu einem Problem.

James Mc AvoyMehr als einmal ist man an Tarantinos Filme erinnert, was auch am coolen Soundtrack liegt. Der schwarze Humor zieht sich durch den ganzen Film, was bestimmt nicht jedes Zuschauers Sache ist. Ich fand’s aber richtig lustig.

Mein Jahr auf Twitter

Tja, mangels embed-Funktion auf Vizify gibt’s hier halt nur einen Link auf das Video. Immerhin lässt sich die Top 10 meiner Tweets von 2013 einbetten. Voilà:


In diesem Jahr habe ich Twitter vermehrt als Informations- und Kommunikationskanal kennengelernt. Ich bin gespannt, wie sich das Medium weiterentwickelt.

LIFX

LIFX

Diese LIFX Dinger sind tatsächlich kinderleicht zu installieren. Die LED-Leuchten dreht man einfach anstelle konventioneller Glüh- oder Sparlampen rein. Dann werden sie mittels App ins heimische WLAN eingebunden. Danach kann man sie einzeln oder in Gruppen steuern. Farbe und Leuchtintensität lassen sich regeln. Später soll auch noch eine Steuerung von ausserhalb des Hauses möglich werden.

Gibt’s seit ein paar Tagen bei digitec.

Das iPhone bleibt populär – zumindest als Suchbegriff

Es gibt ja immer mal wieder Stimmen, die dem Apple iPhone eine miese Zukunft vorhersagen. Android sei besser und Windows Phone auf dem Vormarsch. Beides mag stimmen. In der Popularität der Nutzer aber ist der Begründer der Spezies immer noch ganz vorne. Das zeigt jedenfalls Platz 3 in den weltweiten Google-Ranglisten, die im Rahmen des Jahresrückblicks des Internetgiganten jeweils veröffentlicht wird. Noch häufiger wurde nur nach Nelson Mandela und Paul Walker gegoogelt.

Natürlich liegt das zu einem grossen Teil auch an der Selbstbeschränkung von Apple, nur ein einziges Gerät anzubieten. Dieses Jahr hat man diese Strategie mit dem iPhone 5C zwar etwas verwässert, aber die Kunden dürften weiterhin vor allem dem «Original» die Stange halten.

Bei den Automarken wird in der Schweiz vor allem nach den drei deuschen Premiumherstellern gesucht. Dass an 5. Stelle schon Renault erscheint hat mich aber erstaunt. Ob das an der progressiven Strategie im Bereiche der Elektroautos liegen mag? Ziemlich cool für die Franzosen, sogar noch vor Ferrari zu sein. Andererseits kennen sie die Situation ja als Motorenhersteller aus der Formel 1. 😉