Lexus RC-F – Erste Bilder

Den grossartigen Lexus LF-A gibt es längst nicht mehr. Jetzt füllt Lexus die verwaiste Sportwagensparte mit dem RC-F. Das Coupé verwendet den Saug-V8 des IS-F mit schätzungsweise 450 PS. Die Kraftübertragung erfolgt via eine Achtgangautomatik auf die Hinterräder. Klingt rauchig.

Das Design ist, sagen wir, speziell. Wahrscheinlich wird es in der Realität, wo sowieso fast alle RC-F in Grau und Schwarz anzutreffen sein werden, nicht ganz so zerklüftet wirken wie hier auf den Bildern.

Lexus RC-FLexus RC-F Lexus RC-F

 

Subaru WRX STI – Erste Bilder

Es gibt Autos, auf die wartet bei jeder neuen Generation eine riesige Fangemeinde mit grosser Spannung. Der schnellste Subaru ist definitiv so einer. Nun sind die Bilder des nächsten Subaru WRX STI ins Netz geleakt. Sicher wird es nur eine Sache von Stunden sein, bis dann solche in anständiger Auflösung kommen.

Naja, etwas dicklich ist er geworden. Der 2,5-Liter Boxer wird es auf 300 PS bringen, die den Allradler in deutlich unter 6 Sekunden auf 100 schiessen dürften.

Subaru WRX STI

Subaru WRX STI

Subaru WRX STI

Auserwählt?

Ich hatte immer gelernt, wir seien die Auserwählten, wir seien etwas Besonderes. Aber mehr und mehr hatte ich das Gefühl, dass die anderen Religionen vom Prinzip her sehr ähnlich sind.

Yakov, Haredim aus Beit Shemesh in einem spannenden Artikel der NZZ.

Es sind solche Texte aus dem «normalen» Israel, die uns das Land und sein Volk näherbringen können. Anders als hier gerne angenommen, ist dieser Staat ziemlich heterogen. Wie man sieht, gibt es selbst innerhab der relativ geschlossenen Gesellschaft der ultra-orthodoxen Haredim eine gewisse Bandbreite von Meinungen. Und wenn man den Text liest, kann man tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass sich da ein bisschen etwas in Richtung Liberalisierung tut. Das wäre natürlich auch höchste Zeit. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass diese Gruppe nur etwa 10% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Abseits davon ist in grossen Teilen des Landes das sekulare Leben so real wie bei uns.

Eine Journalistin mit ultra-orthodoxem Hintergrund wird folgendermassen zitiert:

Die Regierung spricht mit den Rabbis, aber das ist ein Fehler. Denn der Wandel geschieht still und leise in den Reihen der gewöhnlichen Bevölkerung, da braucht es Unterstützung

Ein Leben ohne Steuern

Bei der guten (?) Dani Brandt hatte ich einen Tweet gesehen, in welchem sie Steuern als Diebstahl bezeichnete. In der folgenden Diskussion kam dann zwar ihr Hass auf den Staat zum Ausdruck, ein alternatives Modell wollte sie aber nicht präsentieren. Der ebenfalls beteiligte Andreas Moser brachte es dann auf den Punkt:

https://twitter.com/amoser/status/419843466475352064

Wenn man es so liest, mag man sich ein Leben ohne Steuern als wünschenswert vorstellen. Anstatt sich also etwa 1,5 Monatslöhne vom Staat «klauen» zu lassen, hat man sie Ende Jahr noch in den Taschen.

Wenn mir einmal davon ausgehen, dass es «den Staat» bzw. eben seine Institutionen nicht gäbe, wie würde dann die politische Meinungsbildung funktionieren? Wer würde für Sicherheit sorgen? Wer würde Menschen, die sich nicht ans Gesetz halten dafür zur Rechenschaft ziehen?

Natürlich könnte man Schulen auch privat finanzieren. Aber wäre das automatisch besser? Wie würde man sicherstellen, dass man gewisse Standards würde einhalten können? Wie könnte man den Zugang an die Universitäten weiterhin so gestalten, dass Studieren für Menschen aller Schichten möglich bliebe?

Als Autofan frage ich mich natürlich auch: Wie würde der Strassenbau geregelt? Wer würde Autobahnen bauen und sanieren? Aber auch der heute öffentliche Verkehr müsste dann privatisiert werden. Wer also würde die Züge und Gleise finanzieren, ohne dass man auf einen Schlag viel mehr für die Tickets bezahlen müsste?

Bestimmt gibt es noch diverse andere Bereiche, die ich jetzt nicht erwähnt habe. Nur das zu bezahlen, das wir unmittelbar brauchen, scheint mir höchst unrealistisch. Die Diskussion erinnert natürlich an das, was wir letztes Jahr schon mit Limi diskutiert haben. Doch die Steuern ganz wegzulassen, ist dann doch noch ein Stück blinder und blöder.

2013 – My best of

2014. Das bedeutet, dass mein Blog im September 10 Jahre alt wird. In Internetjahren sind das etwa 250. 😉 Und nein, müde bin ich noch lange nicht. Auf jeden Fall ist es wieder Zeit für meinen ganz eigenen Jahresrückblick. Wie immer seit 2005 präsentiere ich meine ganz persönlichen Topthrees des abgelaufenen Jahres. Wer etwas in der Vergangenheit stöbern möchte, findet sie hier auch für die Jahre 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006 und 2005. In diesem Jahr wurde Twitter vermehrt zu einem Informations- und Kommunikationskanal für mich. Im Kino war wieder sehr wenig. Mehr zu gehen könnte doch ein guter Vorsatz fürs 2014 sein. Mit Marseille und Lissabon durfte ich zwei Städte kennenlernen, die mich sehr positiv überrascht haben. Musikalisch war – zumindest aus der Konserve – Einiges los, doch die Hammernummer von Daft Punk überstrahlt natürlich alles. Bei den Autos hat es mit einem Test des BMW i3 bis jetzt noch nicht geklappt, weshalb ich noch nichts Genaueres über ihn sagen kann… und er es hier auch nicht in die Top 3 schafft.

Filme

  1. Django Unchained – Tarantinos x-tes Meisterwerk
  2. The Master – Ganz sicher kein einfach Film, aber mit fantastischen schauspielerischen Leistungen.
  3. Filth – Böse, witzig, schräg

Auch gut: Gangster Squad, Hitchcock, Spring Breakers, Oblivion, L’amour bègue, Rush,
Beste Performance: Rear Window 2.0 – Reeto von Gunten

Lieder

  1. Get Lucky von Daft Punk
  2. Pompeii von Bastille
  3. Bonfire Heart von James Blunt

Auch gut: 1 von SAD feat. Lo &Leduc und Büne Huber, By Surprise von Gemini Club, Analog or Digital von Wildlife Control, Primadonna von Marina and the Diamonds, Wild von Royal Teeth, Free von Graffiti6, Weisch Du no von Knackeboule und Polo Hofer, The Answer von Josh Kumra, Evidently True von David Celia, Safe & Sound von Capital Cities, City of Angels von 30 Seconds to Mars, Wait von M83, Royals von Lorde, Long time gone von Billie Joe Armstrong und Norah Jones, Hero von Family of the Year, Let her go von Passenger, Too many Friends von Placebo.
Beste Idee für ein Musikvideo: Like a rolling stone von Bob Dylan

Alben

  1. Random Access Memories von Daft Punk
  2. Bad Blood von Bastillle
  3. Loud like Love von Placebo

Auch gut: Moon Landing von James Blunt, Foreverly von Billie Joe Armstrong & Norah Jones, It’s Time von Imagine Dragons,
Beste Konzerte: Josh Kumra, David Celia

Sportveranstaltungen

  1. Eric Abidal schafft sein zweites Comeback – (nur am TV erlebt) Was für ein Moment!
  2. AC Milan – FC Barcelona – Einmal mehr ein Genuss für alle Sinne
  3. 11:0 Sieg des FCL im Cup in Murten – danach feiern mit dem Gegner

Auch gut: Abschied von Mike Hauser durch die Fans des FC Luzern,

Autos

  1. Jaguar F-Type Roadster
  2. Lamborghini Gallardo Performante  Spyder
  3. Range Rover Evoque

Auch gut: Honda Gear Concept Car, Corvette C7, Ford B-Max, Kia Provo Concept Car, Alfa Romeo 4C, Renault TwinRun Concept Car, Aston Martin CC100 Speedster, The Sound of Honda, BMW i3Camal Studio Tributo Concept Car, Volvo Concept Coupé, Honda S660 Concept Car, BMW M3& M4, Lamborghini Huracan, Opel Astra OPC.

Newcomer

  1. Coming out von Robbie Rogers
  2. Fuji X100S (Status: Must have)
  3. Blogreihe Onlineredaktionssünden

Auch neu: Coolest Schuhgestell ever, Wenn Opa für Teeny-Kleidung wirbt, , Pajtim Kasami (leihweise) zum FCL, Weltexklusiv: Citroën C4 Picasso, Marc Marquez als GP-Sieger, NYC Time Lapse, Neuland, , Oliver Bozanic beim FCL, Philipp Schmidlis E.T.-Bild, Skully Helmet, Lambretta LN, Der unsichtbare Velohelm, Marc Marquez als WeltmeisterLIFX, Iron Maiden haben begriffen, .

Enttäuschungen

  1. Nelson Mandela stirbt
  2. Angy Burri stirbt
  3. Mike Hauser von den Investoren abgesägt

Auch schlecht: Onlineticketexpress.com, Gut kopiert ist halb gewonnen, Radsport – Zynismus vs. Realität, Flächendeckende ID-Kontrolle im Stadion des FC Luzern, Wenn der Blick die Bilder klautFacebook Graph Search, Rennvelos nur noch neben den Radwegen?, Sportcheffrisuren, Bei der Entwicklungshilfe sparen – für die Armee, Di Canio Trainer bei Sunderland, Alpine N36 LMP2, Betrugsalarm, Eric Abidal verlässt den FC Barcelona, Aus für Better Place, Sicherheit vs. Vernunft in Jerusalem, Wiesmann meldet Insolvenz an, Duell?,  Die Schweiz hängt an ihrer Wehrpflicht, Wenn die Kultur egal ist, Maserati Standbedienung an der Auto Zürich, Cristiano und Sepp, .

Blog-Beiträge

  1. Schweizer vs. Eidgenosse
  2. Datenschutz nur Theater?
  3. Volkswahl des Bundesrates

Auch interessant: Kommt die Dienstpflicht für Frauen?, Der langsame Markus Alder, Der #Aufrschei halt durch Twitter, Zum Dschungelcamp und anderen TV-BlödheitenDie Polizei, Dein Freund und Helfer, Rat an die Fussballfans: Ständig alles filmen, Wenn Fans nur noch «Fans» sind, Provokationen und Fehlschlüsse, Wahrnehmung vs. Realität, Ein Kernproblem der Schweiz, Was ist Kunst?, Social Media gone bad, Es ist halb so warm wie normal, Twitterdiskussion AntisemitismusSekte oder Kirche?, 15 Rappen mehr Mineralölsteuer, Parteiische Autojournalisten, Warum telefoniert überhaupt jemand mit Swisscom?, Kopfhörer verbieten, Die Rassismuskarte spielen, Doku-Soaps, Fortschritt ist eine schöne Sache, Fussballzwerg Schweiz, Warum man 1zu12 bedenkenlos annehmen darfTwitter-Durchdringung in Saudi Arabien, Sympathischer Porsche-Fahrer, Wie Boulevard funktioniert, Die neue Schweizer Hymne, .

Too many friends

Wie kann es sein, dass ich letztes Jahr dieses grossartige Stück nie als Song of the Moment hatte? Ist irgendwie durchgerutscht. Ausserdem haben sich Placebo auch mit dem Video sehr viel Mühe gegeben.

Sorry 2014, aber der gehört noch ins 2013. 😉

Folgeempfehlung: James Blunt

Es gibt ja ein paar Prominente, denen muss man auf Twitter einfach folgen. Früher waren das vielleicht noch Demi Moore und Ashton Kutcher, aber diese Zeit ist definitiv vorbei. Und eigentlich konnte ich den Hype nie recht nachvollziehen. Einige Stars twittern nur, wenn sie irgenwas zu promoten haben, was dann ziemlich langweilig ist. Aber es gibt auch Leute wie James Blunt, die Twitter nutzen, um sich elegant mit ihren Hatern auseinanderzusetzen. Wie zum Beispiel hier:

https://twitter.com/JamesBlunt/status/411200474654597120

Also los: Folgen! 😉

Humor

Unser Verständnis davon, was Humor darf und was nicht, wurde in den letzten zwanzig Jahren immer rigider. Die Schweiz verkrampft. Man darf immer weniger sagen, weil Journalisten und Politiker sich als Moralapostel aufspielen. Und die SVP hat mich im Jahre 2002 mit ihrer Schäfchenkampagne dazu angeregt, mich mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang habe ich dann auch die Stammtischwitze als gezielte Provokation eingesetzt. Und wenn es sein muss, werde ich das auch künftig tun.

Marco Rima in einem Interview mit dem Tagesanzeiger.

Mir persönlich war ja nicht klar, dass er sich selbst fast schon als politischen Komiker sieht. Meistens hat er mich eher ein wenig genervt mit seinen Grimassen und dem künstlichen Gelächter.

Opel Adam im Test

Wer gedacht hat, die Tests bei Tacho auf SRF seien etwas oberflächlich… Wir können’s auch nicht besser. 😉

Eigentlich war die Sache ursprünglich als Test für die GoPro im Zusammenspiel mit Mikros gedacht. Ich habe dann aber doch mal ein bisschen rumgeschnipselt, um sowas wie einen Test zu erhalten.