Rassismus und Antisemitismus lauern viel näher unter der Oberfläche, als man normalerweise wahrnimmt. In Extremsituationen wie dem Zweiten Weltkrieg kommen sie schnell zum Ausbruch.
Historiker Peter Keller in einem Interview des Tagesanzeiger.
Rassismus und Antisemitismus lauern viel näher unter der Oberfläche, als man normalerweise wahrnimmt. In Extremsituationen wie dem Zweiten Weltkrieg kommen sie schnell zum Ausbruch.
Historiker Peter Keller in einem Interview des Tagesanzeiger.
Die Grund-Infrastruktur ist vorhanden. Vielleicht erreicht die Schweiz 9 bis 10 Millionen Einwohner, bevor es wieder runtergeht. Und diese Schweiz ist gebaut. Der Grund für die Verdrängung, die wir spüren, liegt im enormen Wohlstandsgewinn, den man direkt messen kann am Wohnraumbedarf pro Person. In Schweizer Städten ist jede zweite Wohnung inzwischen von einer einzigen Person bewohnt, auch in Basel. Das sind nicht nur 1-Zimmer-Wohnungen, sondern auch 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Doch das Phänomen Wohnraumzuwachs pro Person war eben vor der Personenfreizügigkeit stark und ist seither eher am Abflachen.
Stadtentwickler Thomas Kessler in einem Interview mit der Tageswoche.
Ich habe keine Ahnung, ob die 10-Millionen-Schweiz aktuell schon gebaut ist oder nicht. Aber seine Argumentation klingt doch durchaus schlüssig.
From Dusk till Dawn als Serie? Kann das was Gescheites werden? Gegenfrage: War der Film damals was Gescheites? Eben. Haben wir ihn trotzdem geliebt? Eben.
Wie gesagt: Detroit bringt Grosses hervor, wenn auch nicht aus den USA. Man sehe sich nur dies atemberaubende Studie von Toyota an. Es schaut danach aus, als sei sie eine Vorschau auf den künftigen Toyota Supra. Wenn die Front noch etwas weniger seltsam geformt wird, sind die Japaner dann mit einem Schlag wieder voll dabei, was Sportwagen anbelangt. Wie man Toyota (bzw. auch Lexus) kennt, gibt es motorenseitig so Einiges zu erwarten.
An argument over texting at the movies ended in a cellphone user’s death, when a retired police officer in the audience shot him at a theater near Tampa, Fla., on Monday afternoon, the authorities said. […]
The killing underscored the increased debate about when to use smartphones in public.
Laut John Gruber vom Blog Daring Fireball stand das so auf der Website der New York Times. Inzwischen wurde der letzte Satz entfernt.
Wenn also ein Mann im Kino erschossen wurde, nur weil er SMS geschrieben hatte, wird danach die Benutzung von Smartphones in der Öffentlichkeit hinterfragt. Wow.
via LKM

Irgendwann müssen wir wohl nach Detroit. Immer wieder ein Wahnsinn, was da in den USA so alles präsentiert wird. Zum Beispiel gibt es da diese Kia-Studie, die als GT86-Konkurrent dereinst Realität werden könnte. Immer wieder erstaunlich, was da dem Team von Peter Schreyer so alles einfällt.



Nach vielen Jahren hat Mercedes begriffen, dass Design ein wichtiges Kaufargument ist. Der neuen C-Klasse sieht man das auch an. Sportlich kompakt gestaltet kommt sie daher, obwohl sie leicht gewachsen ist. Mir gefällt vor allem das Heck, auch wenn die bei der Show montierte Schürze vielleicht etwas zu viel des Guten ist. Optisch hat man bei den Stuttgartern offenbar BMW als Massstab genommen. Nicht die schlechteste Idee.
via Autoblog
Ui, da hab› ich mich in was reingeritten. Eine Steuer bzw. eigentlich eher ein Steuersystem, das ich fair finden würde soll ich skizzieren. So richtig einfach ist das nicht. Aber ich versuch’s natürlich trotzdem. Das Ziel dabei: Es soll einfach, transparent, fair und günstig sein. Da es sonst etwas arg kompliziert wird, konzentriere ich mich mal auf das Einkommen. Dabei läuft alles auf eine relativ einheitliche Steuerpraxis hinaus. Wettbewerb soll in einem beschränkten Mass weiterhin möglich sein.
1. Grundsätzlich fixer Steuersatz für alle erwachsenen Personen von 15% des Bruttoeinkommens.
2. Steuerfrei bis 50’000 Bruttoeinkommen. Progressionsstufen ab 100’000 CHF Bruttoeinkommen alle 10’000 CHF logarithmisch.
3. Erwirtschaftet eine Gemeinde in 5 aufeinanderfolgenden Jahren einen erheblichen Gewinn (tbd), hat sie während 3 Jahren die Möglichkeit, den Satz um bis zu 5 Prozentpunkte zu senken.
4. Macht eine Gemeinde in 3 aufeinanderfolgenden Jahren Verlust (Höhe tbd), erhöht sich der Satz für das nächste Jahr automatisch um 1 Prozentpunkt. Dies bis zu einem gesamten Anstieg von maximal 5 Prozentpunkten.
5. Kein Pendlerabzug
6. Kirchensteuer wird von den religiösen Institutionen direkt erhoben. Juristische Personen bezahlen keine Kirchensteuer.
7. Für verheiratete und ledige Personen gelten identische Bedingungen.
8. Orte, die fernab vom nächsten Zentrum liegen können je nach Entfernung zwischen 0,5 und 2 Prozentpunkte tiefere Sätze anwenden.
9. Zahlbar monatlich als Quellensteuer.
10. Idealerweise wäre die Grundversicherung der Krankenkasse auch gleich integriert. Nur würde das wohl etwas unbeweglich. Sinnvoll und günstiger als die heutige Lösung wäre aber eine Einheitskasse, aus meiner Sicht jedenfalls.
Das sind mal 10 Punkte, die ich sehen würde. Natürlich ist das wie versprochen erst eine grobe Skizze, die bestimmt vieles zu sehr vereinfacht und manches ganz vergisst.
Die FDP will wachsen. Die liberale Stimme muss zum Wohle der Schweiz wieder gestärkt werden. Stagnation ist keine Option.
Philipp Müller, Präsident der FDP, in einem NZZ-Interview.
Bleibt die Frage, ob für das Wachstum der «liberalen Stimme» die FDP tatsächlich wachsen muss. Müsste sie dazu nicht zuerst wieder liberal werden?