na, man will ja nicht lange traurig sein. deshalb kommt hier ein lustiger fund.

ich meine, wenn etwaslegendär ist, dann war es diese party. man schaue sich nur einmal den wunderschönen flyer an.
na, man will ja nicht lange traurig sein. deshalb kommt hier ein lustiger fund.

ich meine, wenn etwaslegendär ist, dann war es diese party. man schaue sich nur einmal den wunderschönen flyer an.
etwas viel traurigeres kann es wohl nicht geben… ich musste mein kinderzimmer in winikon zwecks renovation räumen. tausende erinnerungen sind einfach so weg und nur noch in meinem kopf vorhanden. vielleicht ist es ja besser so. momentan glaube ich das aber noch nicht.

vorher

nachher
die umbauarbeiten dürften etwa einen monat dauern. so lange bin ich nun im ehemaligen zimmer meines bruders. unsere katze hat übrigens die ganze nacht eine mahnwache in meinem alten zimmer gehalten. 🙂
den letzten samstag abend verbrachten wir (leider) wieder mal auf der luzerner allmend. der fcl mühte sich, kam aber über ein 1:2 nicht hinaus, aber davon später mehr.
der gegner war aus dem für schweizer verhältnisse fernen wallis angereist. die fans aus dem komischsprachigen alpenraum sind seit jeher für ihren, na nennen wir es mal kampfgeist bekannt. es war nicht kalt, aber warm war es auch nicht. aber die paar dutzend weissroten fussballfans waren nach der halbzeit allesamt (mindestens) oben ohne. leider gibt’s davon keine bilder, weil’s dunkel und zu weit weg war.
man kann sich sicher fragen, was menschliche wesen mit durchschnittlicher intelligenz zu solch lustigen taten treibt. vor allem der eine sittener, der oben auf dem (stachel-) draht in der unterhose seine mannen antrieb, ohne auch nur eine einzige sekunde des spiels zu sehen. vielleicht vertragen die armen sittener einfach kein eichhof bier. vielleicht sind das aber auch einfach die wahren fans.
doch noch ein paar worte zum match. der war leider recht einseitig. der fc sion machte schon in den ersten minuten klar, dass er der klaren favorit für einen sieg sein würde. der wie immer starke alain gaspoz, der teilweise geniale jocelyn ahoueya (tja, den namen wird man sich merken müssen) und auch das kampfschwein borer im tor waren die stützen des walliser erfolges. bei luzern vermisste man (bis 10 minuten vor schluss) die totale einsatzbereitschaft, auch tchouga und ratinho blieben blass. einzig der eingewechselte mikari und der nach der pause starke hodel erfüllten teilweise die erwartungen. so wird es schwer, um den aufstieg zu spielen.
und nicht vergessen: beautiful immer mit i schreiben!
normalerweise bin ich ja kein grosser truck-fan. eigentlich bin ich gar kein truck-fan. denn die brummer stinken und winden mich armen motorradfahrer fast von der piste. aber mir ist natürlich klar, dass es für die feinverteilung von gütern in naher zukunft nichts bessers als lkws gibt.
aber nun kommt renault und wirft alle rationalen argumente über den haufen. der radiance ist einfach ein meisterwerk. hätte ich ihn in lamborghinigelb, ich könnte vielleicht sogar auf meinen diablo verzichten. hm, wenn ich’s mir überlege, nee, doch nicht. aber das ding ist schon der hammer. schaut’s euch an:

copyright renault trucks
klar, es ist nur eine studie. aber ich hoffe mal, dass sich da zukünftige renaultdesign im truckbereich sich in diese richtung bewegen wird.
wer mehr infos möchte: auf jens hadels page gibt’s wie immer schöne bilder. und bei renault trucks kann man den radiance sogar in voller fahrt auf video sehen.
hier in winikon haben wir keinen kleber am briefkasten mit dem bekannten spruch «bitte keine werbung». gut, das könnte daran liegen, dass wir keinen briefkasten haben. jedenfalls kriegen wir die mediamarkt prospekte. und dem mediamarkt gilt der link des tages. denn dort findet man als erstes angebot einen hp-pc mit (achtung!)vorinstalliertemitunes!

muss man ‹was dazu sagen? oder soll man sich einfach im stillen freuen? 🙂
endlich muss man nicht mehr nach porrentruy fahren. im november öffnet die von der garage schmohl geführte lamborghini vertretung in zürich. genaue adresse:
Lamborghini Zurich, Schmohl AG, Katherine-Stinson-Strasse 2, 8152 Opfikon-Glattbrugg

ok, das ist nicht ganz zürich aber immerhin recht nahe dran. und der eine oder andere trip zu affolter muss wohl doch noch gefahren werden, schon um das museum zu sehen.

am samstag waren wir essen. aber nicht einfach essen, sondern schlemmen. was erwin gluderer im lindengarten in zell auf den teller zaubert ist einfach genial.

im bild ist der bärenkrebs an zitronengrasspiess auf asiatischem gemüse.
wer sich im luzerner hinterland (nein, das surental gehört nicht dazu!) kulinarisch mal richtig verwöhnen lassen möchte, kommt um den lindengarten nicht herum. besonders empfehlenswert ist sicher das «fisch-karussell», welches aus beliebig vielen fischgängen besteht. überhaupt der fisch, eindeutig die bevorzugte domäne des chefs. aber neben loup de mer und zander gibt’s auch wild oder rind. klar, dieses vergnügen ist nicht ganz billig, aber es lohnt sich. dass die desserts erste sahne sind, braucht man bei einem restaurant dieser klasse eigentlich gar nicht zu sagen. ausserdem gibt’s bei barzahlung einen zopf für das frühstück am nächsten morgen dazu.
in winikon, wo ich wohne, ist man traditionell etwas traditionell. an diesem abstimmungssonntag wurde dies wieder einmal überdeutlich:
– mutterschaftsurlaub: 95 ja (200 nein)
– postdienst für alle: 147 ja (142 nein)
– secondo-vorlage: 45 ja (253 nein)
– terzo-vorlage: 68 ja (229 nein)
in winikon gab es also auch 1x mal ja, nur war es halt nicht diesselbe vorlage, wie jene die national angenommen wurde.
nein, ich habe das «damage» im titel nicht vergessen. arnie spielt hier höchstens indirekt eine rolle, da der film mit tom cruise und jamie foxx in l.a. spielt. der wichtigste akteur in diesem film ist abe die stadt selbst. man kann ihn als liebeserklärung an eine hässliche stadt sehen.

in diesem cab spielt ein grossteil der handlung. driver max (foxx) träumt von den malediven und einem eigenen limousinenservice, stattdessen trifft er auf vincent (cruise), einen eiskalten profikiller.

vincent soll in einer nacht 5 typen umbringen. während das für ihn nichts weiter als ein job ist, kämpft der anständige taxifahrer mit seinem gewissen. ausserdem denkt er ständig an annie (jada pinkett smith), die er unmittelbar vor vincent als fahrgast durch die stadt führte. interessant sind an diesem film einerseits die dialoge, andererseits ist es vor allem ein optischer genuss, wie michael mann das pulsierende leben von l.a. einfängt.