we still love IKE SHORUNMU!

kahn ist gut, campos hatte coole kleider, higuita war spektakulär. aber so wie ike war keiner. ike ist der coolste torhüter aller zeiten. defintiv. einhändig fischt er flanken aus der luft. lächelnd hält er elfmeter. strahlend gewinnt er spiele. und diese paraden!

ich freue mich, dass er sich gegen das türkische geld und für die schweizer lebensqualität entschieden hat. denn statt weiter bei samsunspor zu spielen, wechselte er zum challenge ligisten yf-juventus. ich freue mich schon, ike auf der allmend in luzern zu sehen. hoffentlich lässt er dann ein tor mehr rein, als die yf-stürmer erzielen.

fly, ike, fly.

faz wettert gegen deutsche medien

Sie haben es «Tube» genannt
Von Michael Hanfeld und Stefan Niggemeier

08. Juli 2005 Um kurz vor zwölf hatte die ARD den sieben Jahre alten, dutzendfach wiederholten Film «Single sucht Nachwuchs» brav bis zum Ende ausgestrahlt, und es meldete sich Evelin König.

Sie tat, als würde sie in einen Computer tippen, und sagte, natürlich informiere auch sie sich über Neuigkeiten aus London. Sie sei aber guter Hoffnung, daß die von ihr moderierte Koch- und Ratgebersendung «ARD Buffet» wie geplant ausgestrahlt würde. Blöd sei nur, daß sie die interessanten Informationen gerade nicht ausdrucken könne, der Drucker spinne.

Noch zehn Minuten Druckerprobleme

«Druckerprobleme» sei aber glücklicherweise auch das Thema der «Buffet»-Sendung, und so rief sie schnell beim geladenen Drucker-Experten an, der holte ein zerknittertes Papier aus dem Gerät – und dann übernahm die ARD zum Glück planmäßig für eine Viertelstunde die aktuelle Berichterstattung vom ZDF. Das «Buffet» zum gefühlten Thema Druckerprobleme in Zeiten globaler Terrorbedrohung ging danach aber tatsächlich noch für zehn Minuten auf Sendung.

Vor allem der Nachrichtensender n-tv hatte sein Programm da bereits auf eine erstaunliche Mischung aus Börsen- und Katastrophenberichterstattung umgestellt. Während Live-Bilder zeigten, wie Verletzte aus der U-Bahn-Station Aldgate getragen und versorgt wurden, berichten Sprecher und Experten besorgt, daß die Aktienindizes um zwei, drei, sogar vier Prozent zurückgegangen seien – so, als sei das die eigentliche Katastrophe an diesem Tag.

«Einer der spannendsten Tage»

Umgekehrt mußte die heftige Reaktion der Börsen zu diesem frühen Zeitpunkt als Beleg dafür dienen, daß etwas Schlimmes passiert sein mußte – frei interpretiert von Investmentexperten am Telefon. Bei den Kollegen von N24 verstrickte sich ein Analytiker angesichts der unsicheren Börsenentwicklung in der Formulierung: «Es wird sicher einer der spannendsten und hoffentlich nicht traurigsten Tage, die wir hier erleben müssen.»

Es ist kein origineller Wunsch an solchen Tagen vor dem deutschen Fernsehen, aber er wird mit jedem Mal intensiver: Man wünschte sich, die Sender würden sich darauf beschränken, ein paar sehr gute Simultandolmetscher zu beschäftigen, und das Programm von CNN, BBC World oder ITV einfach nur übersetzen. Statt dessen machten sie lange Zeit jeden Sendermitarbeiter, der sich zufällig im Umkreis von fünfzig Kilometern um das Stadtzentrum aufhielt, zum Augenzeugen.

Festgesessen in der U-Bahn

Das ZDF, das vergleichsweise früh, um 11.15 Uhr, mit einem «ZDF Spezial» auf Sendung ging, hatte als Informationsquelle einen Reporter, der zum Zeitpunkt der Anschläge «in derselben U-Bahn-Linie» saß – allerdings viele, viele Kilometer entfernt. Und egal wie oft die Moderatorin ihn nach Hintergründen, Neuigkeiten und Analysen fragte: Alles, was der arme Mann berichten konnte, war, daß er gerade aus einer U-Bahn gestiegen sei, in der er vierzig Minuten festgesessen hatte.

Bei RTL saß eine verwirrte Katja Burkard im «Punkt 12»-Studio fest und vermißte vor allem eines: Panik. «Wenn ich mir vorstelle, ich wäre dort, ich wäre furchtbar panisch», sagte sie zu Martina Neuen. Die meldete sich, wie der Sender immer als dramatisierendes Element einblendete, «live aus der Londoner U-Bahn». Allerdings war sie längst auf der Straße und das in Paddington, einer Station, wie die Reporterin betonte, die ganz ähnlich sei wie die betroffene «Liverpool Street» – wenn auch am anderen Ende der Stadt.

Der nächste Zug nach Heathrow

Wenn sie nicht einen Flug von Heathrow, sondern von Stanstead gebucht hätte, wäre sie vielleicht jetzt in «Liverpool Street» gewesen, fügte sie hinzu und verabschiedete sich mit den Worten, sie werde nun den nächsten Zug nach Heathrow nehmen, um so schnell wie möglich das Land zu verlassen. Katja Burkard ließ sich nicht beeindrucken: «Wir sprechen uns später bestimmt noch einmal.» Auch Catja Stammen, eine weitere RTL-Mitarbeiterin, war keine Hilfe. «Im Zentrum von London» verortete sie die Moderatorin. Doch die vermeintliche Augenzeugin saß auf der Autobahn fest, fernab jeder Information.

Dann kam die große Stunde von Michael Karr, den man als «Nachtjournal»-Vertretungsmoderator kennt, der vom Sender aber offenbar zum «RTL-Terrorismus-Experten» befördert worden ist. Zu einem Zeitpunkt, an dem fast noch nichts feststand, schon gar nicht die Zahl der Toten, sagte er: «Was mich stutzig macht, ist die relativ geringe Opferzahl», und wagte sogar eine Interpretation: Entweder seien die Terroristen «nicht entsprechend ausgebildet» gewesen wie die in Madrid, «oder es war beabsichtigt, weniger Schaden anzurichten».

Ein «brillanter» Zeitpunkt

«Brillant», mit hinzugefügten «Anführungszeichen», fand er hingegen den Zeitpunkt der Anschläge ausgewählt – einen Tag, nachdem London den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekam und noch während der G-8-Gipfel in Gleneagles tagte. Auch fragte er sich, ob man über die immensen Sicherheitsvorkehrungen in Schottland es nicht an der nötigen Wachsamkeit in London habe fehlen lassen. Darüber zu spekulieren ist angesichts eines solchen Terroraktes wohlfeil, sonst nichts.

Elmar Theveßen vom ZDF hingegen ist seit geraumer Zeit als Terrorexperte eingeführt und war in seinen Einlassungen – wie auch die Kollegen im amerikanischen und britischen Fernsehen – angemessen zurückhaltend. Denn wer, «Experte» hin oder her, will im Augenblick des Anschlags schon alle Hintergründe kennen und um Vorsichtsmaßnahmen wissen, die man angeblich vernachlässigt hat? Die Behörden, sagte Theveßen, seien auf ein solches Szenario vorbereitet, doch wenn es passiere, sei selbstverständlich niemand in der Lage, ein Chaos vollständig zu vermeiden. Im zwischengeschalteten ZDF-Filmbericht wurden derweil aus dem U-Bahnhof Aldgate nicht, wie bei den anderen Sendern, neunzig Verletzte, sondern neunzig Tote gemeldet.

Segensreiches Phoenix

Wie segensreich die Einrichtung von Phoenix für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist, das zeigt sich an einem solchen Tag übrigens abermals. Hier wies «Zeit»-Korrespondent Jürgen Krönig darauf hin, daß es in den letzten Jahren eine ganz Reihe von versuchten Anschlägen in London gegeben habe, davon aber nicht viel in der Zeitung stehe, weil sich die britische Presse vor den Prozessen, die Terrorverdächtige noch zu gewärtigen haben, in einer Zurückhaltung üben müsse, die sie in anderen Bereichen nicht an den Tag lege.

Die Berichterstattung von N24 und n-tv war auch an diesem Tag indiskutabel, was nicht zuletzt daran lag, daß die Sender von der ersten Minute an versuchten, zu spekulieren, interpretieren und analysieren – wo schon das schlichte Sortieren und Vermitteln der Nachrichten eine erhebliche Herausforderung darstellte. Die Anschläge waren noch keine vier Stunden her, da wollte N24-Chefmoderator Alexander Privitera von einer Expertin wissen, wie man sie auf einer «Qualitätsskala» im Vergleich zu New York und Madrid einstufen müsse. Und bei n-tv waren einzelne Moderatoren schon mit der Aussprache des Wortes «police» überfordert. «Sie haben es ,Tube› genannt», staunte ein n-tv-Mann im Gespräch mit einem Reporter. «Sie waren in so einem ,Tube› eingeschlossen. Wie muß man sich das vorstellen?»

Was man am besten macht, wenn man selber nicht genau erklären kann, was vorgeht, das bekam man im Lauf des Vor- und Nachmittags wieder einmal bei CNN zu sehen. Dort sagte ein Mann, der in einem der betroffenen Züge saß, auf die Frage nach den möglichen Tätern, daß man für sie nur Mitleid haben könne. «Mitleid?» fragte der Reporter. Was sonst, bekam er zur Antwort, könne man für Menschen empfinden, die eine solche Barbarei anrichteten.

Text: F.A.Z., 08.07.2005, Nr. 156 / Seite 38

terror in london

in london sind heute morgen 7 bomben explodiert. dabei sind mindestens zwei menschen gestorben. über 90 personen werden als verletzt gemeldet. das gesamte mobiltelefonnetz ist zusammengebrochen. der öffentliche verkehr steht, da die anschläge in der u-bahn und in bussen verübt wurden.

es ist wohl nicht verfrüht zu sagen, dass es sich hier um terroristische anschläge handelt. allerdings erstaunt der zeitpunkt: gestern hätte man auf dem trafalgar square 10’000 menschen treffen können. scheinbar ging es aber nicht darum, möglichst viele menschen zu töten.

update 14:00
– in den bussen sollen selbstmordattentäter gewesen sein.
– die zahl der toten wurde auf mindestens 10 erhöht.
– in polen brennt das regierungsgebäude. ein zusammenhang wird nicht ausgseschlossen. mit sehr grosser wahrscheinlichkeit sei der brand aber auf bauarbeiten zurückzuführen.
– für die londoner attentate hat sich eine al-quaida-gruppe bekannt.
– im bekennerschreiben werden neben den engländern auch italiener und dänen, sowie alle «kreuzfahrer» gewarnt. jegliche truppen seien sofort aus dem irak abzuziehen.

cnn
nzz
tagi
yahoo
faz

leider fast unverletzt

Bush mit dem Velo gestürzt

Kollision mit einem Polizisten

Der amerikanische Präsident Bush ist beim Fahrradfahren während des G-8-Gipfels im schottischen Gleneagles mit einem Polizisten zusammengestossen und gestürzt.

(ap) Wie Bushs Sprecher Scott McClellan mitteilte, erlitt der Präsident «leichte bis mässige» Schürfwunden an Händen und Armen, der Polizist wurde ins Krankenhaus gebracht. Möglicherweise habe er eine leichte Knöchelverletzung.

Es regnete leicht, als Bush mit seinem Fahrrad auf dem Gelände des Hotels Gleneagles auf Asphalt ausrutschte. Der Präsident trug laut McClellan einen Helm. Bushs Fahrrad wurde bei dem Unfall beschädigt, so dass er mit einem Fahrzeug des Sicherheitsdienstes zurück zum Hotel gebracht wurde. Nach Angaben seines Sprechers zeigte sich Bush besorgt über den Zustand des Polizisten. Er habe einige Zeit nach dem Zusammenstoss noch einmal mit ihm gesprochen und den Arzt des Weissen Hauses gebeten, den Zustand des Mannes im Krankenhaus mit zu überwachen.

Bush Terminkalender wurde durch den Sturz nicht beeinträchtigt: Mit einem Verband am Arm nahm er anschliessend an einem Abendessen teil, zu dem Königin Elizabeth II. geladen hatte. Für den Präsidenten war es nicht der erste Fahrradunfall. Im Mai vergangenen Jahres zog er sich Schürf- und Schnittwunden zu, als er bei einer Mountainbike-Tour auf seiner Ranch in Texas verunglückte.

nzz

2. biene tag

die bilder vom 2. biene-tag sind jetzt online.


icore versucht mit magischen kräften die papaya an sich zu reissen. erfolglos.

der firmenanlass führte uns ins tropenhaus bei ruswil, ins schloss wyher und zum gemütlichen grillieren (aka grillen) nach triengen.

40. bergrennen reitnau

dank icores intensivem flyerverteilen erfreut sich zündung.ch momentan grösster beliebtheit.

gestern waren wir nämlich am 40. reitnauer bergrennen. wirklich geil war’s nicht, aber die eine oder andere spektakuläre aktion gab’s schon zu sehen. neben einem lärmigen judd v8 (reto meisel in seinem pseudo-mercedes 190) und bösiger im man-truck gab sich bruno ianiello alias raketenbruno einmal mehr die ehre. lancia delta s4, impressive!

direkt zu den bildern auf zündung.ch

nichts geht mehr, bei den SBB

ich hätte ja nicht gedacht, dass sowas mal passieren kann. aber scheinbar stehen momentan in der ganzen schweiz die züge still.

laut nzz sind über 100’000 menschen vom stromunterbruch betroffen. ich nehme mal an, icore wird später als betroffene was dazu sagen können.

nzz

sauber an bmw

peter sauber hat als chef eines kleinen rennstalls viel erreicht. dass sein rennstall bald nicht mehr unter seiner regie stehen wird, stimmt wohl manch einen traurig. auch mich. andererseits ist bmw ein grossartiger partner, der die besten motoren der formel 1 herstellt.

das ist also der letzte eigenständige sauber. beim nächsten auto wird bmw nicht nur beim motor, sondern auch beim chassis den weg diktieren.

nzz
sauber
formula1
sport1

6 autos in indianapolis

es waren einmal sechs autos in indianapolis. die taten so, als ob sie ein rennen fahren würden. der zweitplatzierte musste sogar bremsen, damit er den ersten nicht überholte. nur die zuschauer merkten es und warfen ihr teuer bezahltes fosters auf die strecke. und wenn sie nicht abgewinkt worden sind, dann fahren sie heute noch.

leider kein märchen: michelin hatte ein sicherheitsproblem. deswegen wies man die teams an, auf keinen fall zu fahren. von den bridgestoneteams heisst es nun: «als wir langsam waren aufgrund der reifen sind wir auch gefahren. also was soll das?» aber hier liegt ein offensichtlicher denkfehler vor: es ging nie darum, dass die michelins zu langsam wären. schliesslich waren die schnellsten autos auf den französischen gummis unterwegs.

die einzige möglichkeit wäre gewesen, die schnelle (über 340 km/h) passage auf der überhöhten originalindystrecke mittels schikane zu verlangsamen. doch darauf liess sich der weltverband fia nicht ein. alle, abgesehen von einem, teams waren für die schikane. auch die beiden anderen bridgestoneteams also. dabei waren gerade diese beiden teams (minardi und jordan) die grössten profiteure.

ach ja, recht herzliche gratulation tiago monteiro! der portugiese war der einzige, der hier ein echtes rennen fuhr.

und schumi: wenn barrichello schnell genug ist, lass ihn vorbei, die wm ist für Dich eh «abgefahren». und zwar auf michelinreifen.