snapshotsupdate

nun gibt es noch die restlichen snapshots der vergangenen monate zu sehen. wie letztes mal, sind sie auf watashi.ch aber auch weiterhin hier unter [snapshots | http://www.amade.ch/startsnapshot.html] zu sehen.

k750i

nicht nur storm , auch ich hatte ein k750i von sony ericsson.

aber weil es abgesehen von der starken cam wirklich keine vorteile gegenüber meinem p900 brachte… hab› ich’s wieder verkauft. 😉

igelrettung

in einer waghalsigen aktion konnte ich gerade noch ausweichen (und gleichzeitig vollbremsen). der kleine kerl hat mit seiner dämlichen einrolltaktik für einmal überlebt. doch weil er nicht von der strasse runter wollte, musste ihn icore mittels einkaufskorb der modernen sorte von der strasse tragen.

danke, edmund

stoiber ist scheinbar böse, dass er nicht selbst wieder als kanzlerkandidat scheitern darf. deswegen will er den erfolg der cdu verhindern und vergreift sich heftig im ton. zwei zitate:

«Wir haben leider nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern»

«Ich akzeptiere nicht, dass erneut der Osten bestimmt, wer in Deutschland Kanzler wird. Es darf nicht sein, dass die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands bestimmen.»

mit solch unpopulären (und meiner ansicht nach falschen) aussagen verhilft stoiber der spd zum erneuten sieg. scheinbar sind in bayern viele klug, nicht aber die politiker. danke, edmund.

bald ist i.a.a. – citroën c-sportlounge

den satz muss man diesen herbst wieder viel zu oft bemühen: nein, das ist leider nur eine studie… keine serienfertigung geplant… einzelne detaillösungen könnten eventuell in die serie übernommen werden

autos wie dieser citroën c-sportlounge (basis c5) müsstensofortgebaut werden. finde ich. ganz wenige solche verrückten autos haben es tatsächlich geschafft, direkt von der studie zum serienfahrzeug: dodge viper, plymouth prowler, peugeot sésame, chrysler crossfire, renault avantime, renault sport spider…


magnifique – citroën c-sportlounge


extraordinaire – citroën c-sportlounge

crash

trotz absolutem staraufgebot (sandra bullock, brendan fraser, ryan philippe, matt dillon, nona gaye, ludacris und vor allem don cheadle) gibt es keinen grossen rummel um diesen film. zu unrecht.


cheadle als detective. einmal mehr genial.

auf feinfühlige weise werden die probleme des rassismus in l.a. exemplarisch aufgeareitet. vorurteile werden bestätigt, um wenig später über den haufen geworfen zu werden. die handlung spielt sich auf mehreren schauplätzen ab, die sich manchmal überschneiden. bei allen beteiligten knallt’s irgendwann, egal ob symbolisch oder aber als autounfall, der titel macht insofern also sinn. 24 stunden reichen dem film, um alle möglichen konflikte und probleme auf nicht allzu oberflächliche art zu behandeln. obendrauf gibt es sehr schön komponierte bilder des nicht immer hollywoodreifen los angeles.


matt dillon als rassistisches arschloch, sorgsamer sohn und eifriger polizist. stark.

es wird gut gezeigt, dass rassismus meist auf missverständnissen zwischen den etnien gründet. weiter müssen falsche schlüsse von einzelnen erlebten fällen auf die mehrheit vermieden werden. die integration und somit das erlernen der sprache sind absolut zentral, um das aufflammen rassistischer konflikte zu verhindern. diese schlüsse muss der zuschauer allerdings selber ziehen. denn die belehrende komponente, die man aus amerikanischen filmen kennt, fällt in diesem film ganz weg. das problem wird gezeigt. die entstehung von konflikten wird sichtbar gemacht. aber statt vorgefertigten antworten findet sich der zuschauer vor einem berg von neuen fragen wieder.

the island

nur kurz, der film ist wirklich nicht schlecht. klone, die nicht wissen, dass sie klone sind, leben in einer kolonie. dort warten sie, bis sie in der lotterie gewinnen. der gewinn, aufdieinsel zu dürfen wird allerdings nie eingelöst, stattdessen werden sie getötet, um die funktion als ersatzteillager wahrzunehmen.

platon kommt einem in den sinn. vielleicht diegehirneim /tank./ und auch /1984./solipsismus könnte ebenfalls diskutiert werden.

egal, geht ihn euch anschauen.

was ich eigentlich schreiben wollte: wenn Du Dich ein bisschen für auto interessierst ist der film ein muss. der cadillac cien, die V12-studie zum hundertsten geburtstag der amerikanischen luxusmarke, darf herrlich laut klingen. überhaupt die verfolgungsjagd: tonnenweise heute aktuelle autos sind laut und schnell unterwegs. so zum beispiel dodge magnum, chrysler 300 c (als polizeiwagen), infiniti fx45, nissan murano, mazda rx8, hummer h2 SUT, infiniti qx56, corvette c6 und viele mehr. aber eigentlich lohnt es sich, alleine wegen dem mit der axt designten cien ins kino zu gehen. und da ist da noch dieses schiff, die traumhafte powerwally!

neben den autos gibt es tolle computereffekte zu sehen. und das design der klonkolonie gefällt mit einer unglaublichen konsequenz und schlichtheit. alles ist so «gebaut», wie es heute schon möglich wäre. viel milchglas, viel beton, gewürzt mit einigen dioden und screens. der effekt ist dennoch erstaunlich.

back on stage

gestern spät nachts wurde endlich mein lahmer kolloquiumsbeitrag fertig. über wochen hab› ich mich damit ‹rumgequält und darunter hat (offensichtlich) auch die aktivität auf www.amade.ch gelitten.

nein, das gibt’s nicht als download!

bald werde ich wieder mehr zeit haben und unzählige snapshots und andere geschichten nachliefern.

U2 – sensationell!

nachdem storm und lkm und auch michi z ihren kommentar zum gestrigen U2-concert abgegeben haben, muss ich natürlich auch noch ein paar worte loswerden.

bevor ich wirklich was übers concert schreibe: vielen, vielen, vielen dank lkm!
feeder und ash spielten im vorprogramm und passten perfekt. wenn ich mich da an die komische kelis erinnere…

nachdem wir seit 15:30 warteten, uns von gewitterregen durchnässen liessen und eisern unsere plätze verteidigten kamen U2 um halb neun auf die bühne.vertigo machte den rockigen anfang und eroberte die 44’000 im sturm. bono schien leicht erkältet, vermied er doch anfangs die ganz hohen töne. von der riesigen bühne führten zwei catwalks in die zuschauermassen. wer weiter weg war konnte auf zwei grossen leinwänden das geschehen mitverfolgen. der kern der bühnenshow war aber eine aus über 10’000 kleinen lcd-screens bestehende, fast transparente wand.

das schweizer publikum war wirklich prächtig in form. als aufbeautifulday auch nochistill /haven’t/foundwhat /i’m/lookingfor folgte, gab es kein halten mehr. der refrain wurde lange über das ende hinaus weitergesungen. es folgtealliwantis /you./ neben all den wunderschönen lovesongs blieb auch das politische nicht auf der strecke. klar, bono ist der gutmensch der popwelt. wer ihm das vorwirft hat nicht verstanden. bono macht das nicht, um populärer zu werden. er ist populär, um das zu machen.

das bild des anstosses: coexist. ein friedliches nebeneinander ist die wohl einzig mögliche lebensweise. ich denke, das als religiöse propaganda zu sehen, wäre zu viel und falsch interpretiert.

vormiracledrug rief bono die pharmaunternehmungen dazu auf, ihre medikamente für die armen länder günstiger anzubieten. und dann womöglich der absolute höhepunkt: bono singt [misssarajevo |http://www.warchild.org/artists/pavarott/sarajevo.html ] aber ohne pavarotti. ganz alleine. er singt pavarottis part einfach selbst. gänsehaut. wow.

nach /pride,/ where the streets have no name undone gehen U2, um für eine zooropa-zugabe zurückzukommen. schräg, aber sehr gekonnte gemacht. nachwithorwithoutyou gehen sie erneut. die zweite zugabe beenden sie mitvertigo in der vollversion. es ist 22:32. wie letztes mal in zürich haben sie nicht mehr als zwei stunden gespielt. aber es war einfach perfekt. gewünscht hätte ich mir noch stuck in a moment,kite und angel of harlem , ansonsten waren alle meine lieblingssongs dabei.

die besten meiner vielen bilder kann man in mässiger qualität hier sehen. enjoy!

ich freue mich schon auf das nächste concert. vielleicht hab› ich ja dann mal selber tickets und kann lkm mitnehmen… 😉