vw entdeckt das design – ecoracer

nach jahrzehnten der langeweile bringt ein concept car ohne serienchancen endlich etwas abwechslung in den trüben wolfsburger designalltag. der sparsportler kommt ohne den todlangweiligen vw-grill aus und verfügt über ein geradezu gewagtes heckdesign.

dank 1,5l-dieselaggregat beschleunigt der ecoracer mit 136 ps innert 6,3 sekunden auf 100 km/h. ausserdem kann das dach geöffnet werden und die gänge können vergnüglich per dsg reingeklickt werden. und das ganze klappt mit einem dieselverbrauch von 3,4 l / 100 km.

japanese qualifying

gerade ist ein wirklich spannendes qualifying in japan zuende gegangen. der grund dafür war ein gut getimter regenguss. 😉

1. ralf schumacher, toyota
2. jenson button, honda

schon dieser umstand dürfte die gesamte japanische nation vor die fernsehschirme locken.

8. jacques villeneuve, sauber
10. felipe massa, sauber

die beiden dürften morgen dafür sorgen, dass sich doch noch einige schweizer aus dem bett wälzen und sich den zweitletzten saubergrandprix ansehen.

14. m.s.
16. fernando alonso, renault
17. kimi räikkönen, mc laren (wird «10» plätze zurückversetzt)
20. juan pablo montoya,, mc laren

und da fisichella im zweiten renault auf den guten 3. platz fuhr, wird’s morgen in sachen team-wertung noch einmal richtig spannend.

the brothers grimm

jacob und will grimm verdienen ihren lebensunterhalt mittels gefakter hexen und ungeheuer. als ihnen die französische armee auf die schliche kommt, werden sie gezwungen, selbst andere horrortrickser zu überlisten. im kleinen ort marbaden sind 9 mädchen verschwunden; angeblich hat sie der wald verschlungen…

so märchenhaft wie das klingt, kommt der film auch daher. weichzeichner da, ein falscher bart dort und natürlich viele mysteriöse geschehnisse. heath ledger und matt damon machen ihre sache alsdiegrimms ganz gut. brüderhaft verstritten und neugierig tolpatschig gehen sie dem mysterium im wald von marbaden auf den grund.

witzig ist, wie unzählige märchen in den film eingeflochten werden. hänsel und gretel, aschenputtel, schneewittchen, rotkäppchen, rapunzel, ja sogar slimer aus ghostbusters hat seinen auftritt. 😉 für kinder ist der film manchmal vielleicht etwas gar scary, icore jedenfalls ist etwa 4 mal fast zu tode erschrocken. glücklicherweise wird tricktechnisch nicht übertrieben. alles in allem ein film, den man sich gut zur unterhaltung ansehen kann. und weil’s ein märchen ist, braucht man sich nicht darum zu kümmern, was jetzt realistisch scheint und was nicht.

honda fcx

sowas hat man lange nicht mehr gesehen: designstudien wie anfangs der 90er jahre. bei den japanern ist der unablässige zukunftsglaube noch immer lebendig. das äussert sich auch im design.

das brennstoffzellenauto fcx von honda erinnert vielleicht sogar an kühne giugiaro-/italdesignentwürfe. oder erinnert sich noch jemand an den oldsmobile aero? 😉

mir gefällt diese japanische leichtigkeit. überhaupt werden sich an der tokyo motor show viel interessantere neuheiten tummeln, als an der für einmal ziemlich langweiligen iaa. die japaner entwerfen ohne konventionen, ohne rücksicht auf nutzen- und kostenaspekte und vor allem mit viel mut.

snapshotsupdate

natürlich brauchte es für den züri-coci-streifensnowwhite die richtige vorbereitung. im zürcherischen winterthur schauten wir uns den film in der spätvorstellung an, zuvor gab’s leckere spaghetti in der kantine wegmüller. ein paar bilder von den koksnäschen gibt’s hier

snow white

trotz allem kritikerlob: snow white ist kein speziell guter film. kurz was zur story:

nico aus gutem züriberghaus gerät aus langeweile in die kokainszene. als sie sich in den musiker paco verliebt, scheint sich das blatt zu wenden. doch sie stürzt noch weiter in den abgrund, ihre beste freundin wanda stirbt und alles ist mega schlimm.

etwa so naiv wie in den letzten zeilen erlebt man im film die geschichte. ohne jeden tiefgang wird das drogennehmen mit emotionalen problemen legitimiert. klischees werden zementiert. regisseur samir stellt die zürcher milieuwelt in einer fast schon kindisch simplifizierenden art dar. es gibt die bösen drogendealer und die lieben, hübschen, süssen, die dem weissen pulver verfallen. dazwischen gibt es nichts.

sens-unik-sänger carlos und die wirklich hübsche julie fournier spielen ihre seichten rollen voller hingabe. doch die einzig wirklich spannende figur mit potential für die story wäre wanda, nicos beste freundin. der regisseur versucht, mit gewollt wirkenden stilmitteln das ganze etwas aufzupeppen, was natürlich nicht gelingt.

mein name ist eugen

…ist die filmversion eines kinderbuches. und das merkt man. für erwachsene ist der film nur sehr bedingt geeignet. lustig wird es nur, wenn «altstars» wie mike müller, beat schlatter, nella martinetti, ces keiser oder viktor giacobbo das parkett betreten. ansonsten kommt die komödie echt spiesserhaft daher und die pointen kommen mit überlauter vorankündigung.

für kinder dürfte der film ganz lustig sein, da die vier kinder in den hauptrollen wirklich ganz akzeptabel spielen. und die jokes waren im buch, an das sich der regisseur ziemlich genau hält, recht lustig… jedenfalls hab› ich das so in erinnerung.