Unglaublich, wie und was da auf Japans Strassen geht. Die Autos sind spektakulär, die Bilder auch. Aber wo schaue ich das jetzt in 4k?
Unglaublich, wie und was da auf Japans Strassen geht. Die Autos sind spektakulär, die Bilder auch. Aber wo schaue ich das jetzt in 4k?
Etwas Otter-Content kann nicht schaden. Bei Mashable gibt’s noch ein paar Details über Pup 681 zu lesen.
Ausnahmsweise hier: Das erste UFFTA nach dem allerersten Saisonsieg in der Meisterschaft. Wahrlich keine einfache Saison für den FC Luzern.
https://twitter.com/PeterSigerist/status/529522730375208960
Dieser Tweet hat mich an einige Gedanken erinnert, die ich seit einigen Tagen mit mir herumtrage.
Es geht auf die Ecopop-Abstimmung zu und die Lage im gemässigten Lager der Schweizer Politlandschaft ist angespannt. Wird man das Volk wieder so falsch einschätzen? Wird man wieder «überrascht»? Kassiert man das nächste dämliche Ja, das die Zukunft eines erfolgreichen Staates infrage stellt? Natürlich gibt es da die Umfragen, an denen man gewisse Tendenzen ablesen kann. In den letzten Jahren gab es aber nicht wenige folgenschwere Fehleinschätzungen. Vereinfacht gesagt war es wahrscheinlich so, dass die Befragten eine erwünschte Antwort einer ehrlichen vorzogen.
Ich bin überzeugt, dass die «ehrliche» Antwort vor allem aus einer hausgemachten Angst resultiert, die man systematisch über Jahrzehnte gefördert hat. Argumente mögen die Verängstigten nicht. Sie kontern mit Anekdoten, die sie bestenfalls selbst erlebt haben, normalerweise aber vom blossen Hörensagen kennen.
Wenn man statt Argumenten nun mit Empörung auffahren will, wird das noch weniger bringen. Von den Verängstigten wird man dafür belächelt und mit Aussagen nach dem Muster «Ihr werdet dann sehen» eingedeckt. Damit ist nicht gemeint, dass man das Abstimmungsergebnis sehen wird, sondern die nach ihrer Wahrnehmung nahende Apokalypse. So lange wurde ihnen eingeimpft, man sei in Gefahr, dass sie es nun wirklich glauben. Leidenschaftlich.
Doch womit tritt man dieser auf Unwissen und Verblendung basierenden Leidenschaft entgegen? Gar nicht so einfach, zumal das sachliche Aufklären vor den Abstimmungssonntagen nicht nur das Ziel verfehlt, sondern auch die weit grösser angelegte Angstpropaganda nicht in deren Gänze zu kontern mag.
Wie wäre es, wenn es eine Gruppe von Leuten gäbe, deren Ziel es wäre, das hervorragende Funktionieren unserer Schweiz immer wieder zu erklären. Ein Art Think Tank. Aber halt einer, der auch verstanden wird und nicht einer, der abgehoben aus dem Elfenbeinturm kommuniziert. Vielleicht wäre das dann eher ein Talk Tank. Seine Sprache müsste nicht populistisch wie die Propaganda von rechts aussen ein, auch nicht hetzend, wie gewisse Kampagnen aus ebenjener Ecke. Sie müsste freundlich, ehrlich, echt sein – so wie die Schweiz halt. Auch die Optik müsste ins Gesamtbild passen. Gerne mit frischen Farben, aber auch ganz ohne Scheu vor traditionellen Symbolen wie dem Schweizerkreuz.
Im Zentrum der Themen, die ein solcher Talk Tank behandeln würde, stünde natürlich momentan die Ausländerthematik. Es würde anhand von Beispielen aufgezeigt, dass die Schweiz in Sachen Integration Vorbildcharakter aufweist. Man würde darlegen, dass das verteufelte «Multikulti» nicht nur funktioniert, sondern unser Land weitergebracht hat und noch weiterbringen wird. Es würden auch kritische Fragen beleuchtet, wie etwa Kriminalitätsstatistiken. Allerdings würde man dann auch genau erläutern, wie die Resultate derselben zustande kommen. Denkbar ist, dass man das Themenspektrum nach und nach erweitern würde. Anliegen könnten zum Beispiel auch die individuelle Freiheit oder Umweltthemen sein. Das Ziel einer solchen Gruppierung wäre, verständliche Politikempfehlungen zu einem erfolgreichen Weiterbestehen der Schweiz abzugeben.
Anstatt sich empört und frustriert zu zeigen, könnte man so mit positiven Impulsen helfen, für weniger Angst und mehr Schweiz einzustehen.
Nein, das ist keine Tatsache. Es ist ein blosser Wunsch. Ein frommer, zugegeben. Denn was Peter M. Birrer für den Tagesanzeiger über David Zibung geschrieben hat, ist besser als alles was Daniel Wyrsch je für die NLZ geschrieben hat. Kumuliert. Die Qualität der Berichterstattung über den FC Luzern hat mit Wyrsch das Niveau des Boulevards erreicht und teilweise unterschritten. Dass die «Mutter» aus Zürich, die hochwohlgeborene NZZ, dem Treiben in Luzern schon so lange zuschaut, hat wohl auch mit einer anständigen Portion zürcherischer Ignoranz zu tun. Wer auch nur ein Spiel live (und einigermassen objektiv) verfolgt und danach den entsprechenden Bericht in der Monopolzeitung gelesen hat, weiss ganz genau, was ich meine.
Ziemlich traurig, dass man objektive Berichte über den wichtigsten Luzerner Sportverein nur einer Zürcher Zeitung entnehmen kann. Trotzdem besten Dank an Peter M. Birrer für die gelungenen Zeilen.
[…] Die angenommenen Volksinitiativen der letzten Zeit haben etwas gemeinsam. Sie mögen einen politischen Willen ausdrücken, aber eigentlich drücken sie eine Sehnsucht aus, die Sehnsucht nach einer Schweiz, die von den Stürmen der Welt in Ruhe gelassen wird, die Sehnsucht nach einer Heidi-Schweiz, die es gar nie gab. Dabei wird gerne ausgeblendet, dass die Schweiz ohne Ausländer sofort zusammenbrechen würde und dass der Alpöhi zur Kehrichtabfuhr eingeteilt werden müsste. […]
Franz Hohler in einem Artikel der Schweiz am Sonntag. In Zeiten von Ecopop und anderen Blödheiten auf jeden Fall lesenswert.
Wie es ausschaut, ist die Schweiz nicht mehr so attraktiv für ausländische Firmen, wie sie es einst war. Oberstes Kriterium für die potentiellen Neuansiedler ist offenbar die Beziehung der Schweiz zur EU. Aus dem entsprechenden NZZ-Online-Artikel:
[…] Die Absagen einzelner Unternehmen lassen sich in der Regel nicht auf Einzelfaktoren wie die Unternehmenssteuerreform oder die Masseneinwanderungsinitiative zurückführen. Unisono erklären die befragten Standortförderer aber, dass der Erklärungsbedarf seit dem 9. Februar stark zugenommen habe. Die Unternehmen wollten wissen, ob sie auch in Zukunft genügend qualifizierte Arbeitskräfte fänden. Als Kernproblem betrachten die Wirtschaftsförderer allerdings nicht in erster Linie eine allfällige Einführung von Kontingenten. Hierbei vertraut man offenbar darauf, dass die Schweiz einen relativ wirtschaftsfreundlichen Weg einschlagen wird. Kopfzerbrechen bereitet den Standortexperten vielmehr die künftige Ausgestaltung der Beziehung zur EU. Ein Zutritt zum privilegierten Markt der EU gilt ihrer Ansicht nach als Schlüsselfaktor für die künftige Standortattraktivität. Für viele internationale Firmen sei die Schweiz deshalb interessant, weil sie von hier aus den EU-Markt entwickeln könnten. […]
Vielleicht sollten sich die Kräfte aus der Mitte bis nach ganz rechts mal überlegen, ob die dauernd auf Abschottung bedachte Politik wirklich der richtige Weg für eine erfolgreiche Schweiz sein kann. Die Abstimmenden haben dazu ja bereits in wenigen Wochen wieder Gelegenheit.
Meine Scheisse.. dann bin ich ja «Vollrauschtrinker der Güteklasse 1a». Denn ich trinke mindestens 2-3 mal pro Monat mehr als 4 Bier. Aber mal ehrlich und unter uns «Vollrauschtrinkern» es hat noch niemanden umgebracht. Oder?
Von einem Peter Lichtenhagen aus Adliswil auf Blick.ch.
Dass dieses Verhalten nicht schädlich ist, sieht man ja schon an diesem Kommentar. Auch sind Tote aufgrund der Folgen grossen Alkoholkonsums in der Schweiz total unbekannt. Alle anderen Drogen sind aber megagefährlich. Im Fall.
Es gibt ja Tage, da läuft einfach gar nichts. An denen leert man sogar Wasser über seinen Laptop. 😉 Aber dann gibt es auch Tage wie heute. Da erhält man Geschenke ohne Ende und weiss eigentlich gar nicht recht weshalb. Es begann am Morgen mit der VIP-Einladung zur Auto Zürich. Nichts Spektakuläres, aber doch schon ziemlich cool, wenn man da etwas früher rein kann und dazu noch mit Leckereien verpflegt wird.
Dann ging es weiter mit einem etwas zweifelhaften T-Shirt aus der Arabischen Welt. Aber hey, einem geschenkten Shirt schaut man nicht in den Ausschnitt. Thanks, Bro!
Dann gab’s auch noch das coole watson-Package. Mit vielen witzigen Plakaten, Stickern, Lollies und ein paar anderen Goodies. Danke dafür, liebes watson-Team!
Ist das noch zu toppen? Ja. Ist es. Ein (fast) anonymer Spender hat mir diese hypercoolen Vince- & Jules-Kissen geschenkt. Hammer, oder? Mille grazie! Die kriegen einen Ehrenplatz auf dem Sofa.
Dieses Lied habe ich heute in einem Zürcher Brocki gehört. Es kommt von einem Mann, der sich «The tallest Man on Earth» nennt, obwohl er gar nicht so gross ausschaut. Aber das ist ja eigentlich auch egal, wenn er so wunderbar singen kann.