fedex works

ich erwartete ein päckchen aus hong kong, fedex sollte es liefern. dank tracking system soll man da ja immer wissen, wo sich das ding gerade befindet. am 15. april wurde ich schon das erste mal neugierig. ich stellte fest, dass fedex das paket in hong kong abgeholt hatte, dann nach lantau gebracht und per flugzeug nach anchorage transportiert hatte. das alles schon am ersten tag. trotz diesem weiten weg, den es schon zurückgelegt hatte, zweifelte ich stark am geschätzten auslieferungszeitpunkt: 17-4-2007, vor 12 uhr mittags. doch siehe da: drei minuten vor elf an exakt diesem datum klingelte es bei mir an der türe! fedex hat die logistik scheinbar wirklich perfektioniert. in drei tagen von hong kong, nach anchorage, nach memphis, nach paris, dann via basel nach glattbrugg und zu mir.

was das ganze wohl kostet?

ducati monster 600 sounds

ich habe mirko ja schon lange versprochen, den sound meiner monster aufzunehmen. am wochenende kam ich endlich dazu. das resultat ist, naja… nicht gerade berauschend. obwohl meine sony dsc-n2 relativ gute klangqualität bietet, wurden wohl die lautesten tiefen töne herausgefiltert, weshalb das ganze jetzt etwas platt klingt. zum equipment der monster muss ich anmerken, dass eine sil motor auspuffanlage mit hochgelegten endtöpfen verbaut ist. diese ist zwar wesentlich lauter als die originale remus-anlage, erfüllt aber die in der schweiz gültigen geräuschnormen vollumfänglich.

hier ein weiteres youtube-video, um mehr über die ducati monster 600 zu erfahren.

und hier noch ein filmchen, wo gut gezeigt wird, wie gross die unterschiede zwischen serien- und after-market-töpfen akustisch sind. ich weiss allerdings nicht, ob diese termignoni-dinger street legal sind, wohl eher nicht.

fc luzern – fc aarau 1:0

während basel die lage an der tabellenspitze und somit das meisterrennen wieder interessant macht, spitzt sich die situation am ende der super league tabelle von spiel zu spiel zu. während der letzte am ende der saison direkt absteigen wird, hat der zweitletzte die möglichkeit, in zwei spielen gegen den zweiten der challenge league den ligaerhalt zu erringen. dass der fc luzern nicht zu diesen abstiegskandidaten gezählt wurde, ist vor allem den überraschungssiegen am anfang der rückrunde gegen sion und den fcz zu verdanken. inzwischen ist man gerade gegen die direkten konkurrenten vermehrt gestrauchelt und hat gegen die drei anderen abstiegskandidaten in 4 spielen nur gerade einen punkt geholt. die ansage war somit klar: ein seige musste her, um den abstand auf die abstiegsplätze wieder auszubauen.

anders als in vergangenen spielen merkte man den spielern die nötige bereitschaft an, das letzte aus sich herauszuholen. doch weil der fc aarau am tabellenende um den ligaerhalt bangen muss, konnte sich nie ein attraktives spiel entwickeln. nach einigem abtasten kam bader in der 16. minute zu seiner ersten gelegenheit und nutzte sie eiskalt. 1:0! oder auch nicht: der treffer wurde wegen einer abseitsstellung aberkannt. im gegensatz zum hinspiel in aarau zeigten sich die rüebliländer überraschend ungefährlich in der offensive. wer diesen match gesehen hat, muss sich schon fragen, wie der fcl in aarau vier tore hat kassieren können.

zur pause herrschten gemischte gefühle. in der ersten hälfte hatte man zwar besser gespielt, nur konnte die luzerner leistung nicht in einen torerfolg umgemünzt werden. diese unsicherheit schien der fca nutzen zu wollen und kam deutlich entschlossener aus der kabine. es brauchte eine grosstat von david zibung, damit nicht plötzlich der fc aarau vorne lag. als die aarauer offensivenergie verpufft war, ging es im abstiegsfightstil der ersten hälfte weiter. bis in die 69. minute. so lange dauerte es, bis man auf der luzerner allmend endlich einer anständigen angriff bewundern konnte: paquito dribbelte sich frei, spielte tchouga an, dieser lief auf der linken seite fast an die grundlinie und flankte perfekt zur mitte. pascal bader warf sich in den ball und erzielte ein sehenswertes flugkopfballtor. nur eine minute nach dem jubel hätte es bereits wieder unentschieden stehen können, gegen carrenos schuss wäre zibung machtlos gewesen… doch der ball flog an die latte. und so reichte im endeffekt ein einziger schöner angriff des fcl, um die drei punkte ins trockene zu fahren. 10 punkte vorsprung auf die abstiegsplätze… das sollte doch reichen.

zunächst noch ein wort zu einem ex-luzerner: gürkan sermeter spielte einen super-match. und wenn er nicht so aufbrausend wäre, ich bin mir sicher, er hätte einige nati-spiele auf dem buckel…

zurück zum fc luzern: der gelb-rot-gesperrte mario cantaluppi wurde nicht vermisst. und wenn pascal bader bei jedem auftritt ein tor schiesst, wird seine ansonsten nicht gerade glamouröse leistung nicht kritisiert werden. so könnte er es lustrinelli in zukunft schwer machen. bei paquito ist scheinbar endlich der knoten geplatzt: selten spielte er mit so viel übersicht. mamone kam für andreoli und lieferte eine sehr kampfstarke leistung ab. wer so motiviert für den fcl kämpft hat es verdient, wieder mitzutun. wie immer mit vorbildlichem einsatz: die beiden lustenberger, lambert und diethelm. allerdings muss man anmerken, dass fabian lustenbergers platz ganz sicher nicht im defensiven mittelfeld sein kann. als sinnbild für die lage des fcl konnte das gesicht des ehemaligen captains dienen: jean-michel tchouga konnte endlich wieder lachen.

daten

Luzern – Aarau 1:0 (0:0)

Allmend. – 6275 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tor: 69. Bader 1:0.

Luzern: Zibung; Diethelm, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Fabian Lustenberger; Lambert, Bader, Paquito (78. Sam), Andreoli (64. Mamone); Tchouga.

Aarau: Benito; Nagy, Carreño, Christ, Preisig (77. Mesbah); Hima; Sermeter, Antic (67. Burki), Achiou, Menezes; Tadevosjan (72. Pouga).

Bemerkungen: Luzern ohne Cantaluppi (gesperrt), Lustrinelli, Seoane, Makanaki und Righetti (alle verletzt). Aarau ohne Bilibani, Brabec (beide gesperrt), Greco und Colomba (beide verletzt). 16. Tor von Bader wegen Abseits nicht anerkannt. 70. Lattenschuss Carreño. Verwarnungen: 38. Nagy (Foul), 50. Sermeter (Unsportlichkeit), 63. Dal Santo (Foul), 67. Fabian Lustenberger (Foul), 81. Menezes (Foul).

[quelle: tagesanzeiger]

ligaerhalt gesichert?

mit den heutigen drei punkten gegen aarau hat sich der fc luzern endlich wieder in eine komfortable lage manövriert. alle anderen abstiegskandidaten haben verloren. der vorsprung der aufsteigerjungs auf einen abstiegsplatz beträgt nun 10 punkte…

einen ausführlicheren matchbericht gibt’s morgen. jetzt geniess› ich den abend noch ein bisschen auf zwei rädern… 🙂

lionel messis tor im internet

ich bin offensichtlich nicht ganz der einzige, der sich enorm über lionel messis 2:0 gegen getafe gefreut hat. wie der tagesspiegel online berichtet, grassiert im netz schon fast ein messi-virus. natürlich kann man sich wieder mal die frage nach den copyrights stellen. aber die masse an publizierenden youtube.com-nutzern ist inzwischen bereits zu gross. im endeffekt halte ich die videomitschnitte eigentlich für beste werbung für die ursprünglich sendenden tv-stationen.

Das Messi-Virus

Unzählige Videos vom Jahrhunderttor im Internet

Von Kurt Sagatz

Berlin – «Messi = Maradona, «Der ist wie Maradona, nur besser oder «madre de dios (Mutter Gottes) – die Kommentare der Internet-Nutzer unter den unzähligen Youtube-Videos zum 2:0 von Lionel Messi im Halbfinalhinspiel des spanischen Pokals Barcelona gegen Getafe ( 5:2) kennen nur den Superlativ des Jahrhunderttors. So wird der Treffer des Argentiniers gefeiert. Und so wie Messi am Mittwochabend an den gegnerischen Spielern vorbeistürmte, so gelangen auch zwei Tage nach dem Spiel immer neue Videoversionen dieses Traumtors auf die Server der weltweit größten Online-Video-Community. Am Freitagmittag konnte man den Sturmlauf des Argentiniers in mehreren hundert verschiedenen Videos ansehen. Bei den meisten handelte es sich um Mitschnitte der TV-Übertragung des spanischen Fernsehens. Auch von einer argentinischen Station und einem Sender mit arabischen Schriftzeichen im Logo waren Fassungen zu finden. Auf Messis eigener Internetseite steht das Video unter der bescheidenen Überschrift «Un gol memorable – ein Tor, an das man sich erinnern wird.

Auf Youtube erfreut sich unter anderem das Video «Lionel Messi Vs Getafe GOAL mit 23 000 Abrufen großer Beliebtheit. Für den Ausschnitt aus dem englischen Pay-TV-Sender Sky Sports wiederum spricht der englische Kommentar. Im Netz ist Englisch die Weltsprache.

Die Verbreitung des Videos im Web ist dabei inzwischen fast ebenso einmalig wie der Lauf des Fußballers selbst. Die Frage nach den Ausstrahlungsrechten scheint kaum eine Rolle zu spielen. Während Vereine, Verbände und Sender die Live-Ausstrahlung noch unter Kontrolle haben, können sie gegen die nachträgliche Freude der Fans wenig tun. «Dieses Video steht wegen einer Copyright-Forderung nicht mehr zur Verfügung, ist zwar zu lesen, wenn man das von «adnago294 eingestellte Messi-Video aufruft. Doch bevor Youtube den Ausschnitt vom Server schmiss, hatten ihn bereits 70 000 Nutzer gesehen – die dann wiederum viele weitere Videos des Traumtors in Umlauf gebracht haben. Fußball und Internet sind sich mitunter eben ähnlich. Sie verbreiten sich wie ein Virus – durch gegenseitige Ansteckung.

[quelle: tagesspiegel online]

grösster kleiner fussballer der gegenwart: lionel messi

vorweg: liebe nicht-fussballfans, schaut euch das video an, ihr werdet es nicht bereuen. schon alleine wegen des kommentars.

es gibt fussballer, die können einfach mehr als andere. ihr spiel kann schon als kunst beschrieben werden. gewöhnlich werden sie als filigrantechniker beschrieben. wenn die begeisterung mit dem kommentator durchgeht, kann es schon mal sein, dass er gott dafür dankt, betreffenden spieler auf die erde gesandt zu haben. oder man glaubt sogar an die direkte inkarnation des fussballgottes. momentan spielt ein solcher ausnahmekönner bei meinem internationalen lieblingsclub, beim fc barcelona. es handelt sich um lionel messi, der auch in er argentinischen nationalmannschaft spielt. im heimspiel gegen getafe hat er sich endgültig für den fussballhimmel qualifiziert. er erzielte ein tor, das sehr an jenes von diego armando maradona gegen england erinnert (wm 1986 in mexico). nein, nicht das "hand gottes"-tor, sondern das 2:0. noch in der eigenen hälfte ergattert sich die kleine nummer 10 argentiniens den ball, um dann 5 spieler und den torwart auszutricksen und dann auch noch das tor zu schiessen. ein goal für die geschichte. genau das hat jetzt auch lionel andrés messi geschaft.

vorsicht: the igels on the road

wie vor zwei jahren, haben wir uns ja schon öftern als igelretter eingesetzt. gestern war ein solcher einsatz zum glück nicht nötig. das kleine stacheltier hat sich ein äusserst verkehrsarmes gebiet (winikon) zum kugeln, schnüffeln und schnecken fressen ausgesucht. direkt vor unserer garagenzufahrt spazierte er dann auch gemütlich ins gras, wo er meine durchfahrt abwartete.

also: passt auf die kleinen dinger auf, ok?

danke, ford!

gestern fuhr mir einer der 28 (offiziell importierten) ford gt vor die linse. ein optischer und akustischer genuss. vielen dank, ford, dass ihr dieses auto gebaut habt!

mountain dew – code red

ich habe ja vor einiger zeit von meiner vorliebe für mountain dew erzählt. daran hat sich natürlich nichts geändert. und als wir gestern ziemlich niedergeschlagen vom thun-spiel nach zürich fuhren, führte uns der weg am cindy’s diner vorbei. natürlich musste ich mir wieder ein paar der 3.90 chf (!!!) teuren dosen kaufen.

neben der grünen wagte ich auch den kauf einer rotencodered dose meines lieblingsgetränk. das ist die cherry-version von mountain dew, was sich auch in der rötlichen färbung des süssen zeugs bemerkbar macht. natürlich ist die chriesi-variante noch süsser als normales mountain dew. von all den seltsamen cherry-getränken hat mir code red bis jetzt am besten gefallen. aber eigentlich frage ich mich schon ein bisschen, warum die us-amis immer in jeden softrink noch dieses kirschen-aroma reinschmeissen müssen.

was noch zu erwähnen ist: for best taste: drink by date on bottom of can steht zwar drauf, am «bottom of can» findet sich aber kein datum. ob das erlaubt ist?

do the dew!

fc thun – fc luzern 2:1

tja, wie sagt man so unschön: wenn man kein glück hat, kommt noch pech dazu. doch alles der reihe nach. bereits in der 3. minute konnte thun vom zu langsamen dal santo profitieren, rama nutzte die reaktion des luzerner keepers zu seinen gunsten. zibung war nämlich herausgeilt, was der ehemalige nati-spieler schon fast zu einem heber zwang. dieses mal hatte es also nur 2 minuten und 10 sekunden gedauert, bis der gegner treffen konnte. alles beim alten beim fcl? nicht unbedingt: durch tchougas sperre und lustrinellis verletzung wurde sforza zu diversen umstellungen gezwungen. es stürmte pascal bader, im mittelfeld durfte man seit langem wieder einmal david andreoli bewundern, während mario cantaluppi trotz zuletzt miesen leistungen erneut auf dem platz stand, spielte in der innenverteidigung wieder dal santo anstatt sam. auch paquito (zuletzt auf die tribüne verbannt) durfte wieder von anfang an mittun. der fc luzern glich überraschenderweise bereits in der 8. minute aus. doch leider stand der torschütze (bader) sehr deutlich im abseits. immerhin reagierten die blauweissen dieses mal auf das gegentor. im gegensatz zum letzten spiel verlief die erste hälfte recht ausgeglichen, wenn auch auf bescheidenem niveau. während scarione in 30. minute bei einem freistoss nur die latte traf, fand sich bader 7 minuten später plötzlich alleine vor hüter bettoni. ich glaube mit dem knie hat er den ball am thuner goalie vorbeigespitzelt. egal wie, zur pause hatte der fcl zurecht ausgeglichen.

in punkt ist zwar besser als keiner, doch in der zweiten hälfte musste man doch versuchen, den auswärtssieg einzufahren. tatsächlich kamen die luzerner noch entschlossener aus der kabine, doch der ein-mann-sturm pascal bader hatte es sehr schwer. cantaluppi, der sich schon in der ersten hälfte die gelbe karte geholt hatte, liess in der 85. minute erneut ein gelbwürdiges foul folgen. schiri wermelinger zögerte keinen moment und verpasste dem umstrittenen routinier einen strafsonntag. die thuner zeigten sich in der zweiten hälfte eher stumpfer und man hätte (vor allem als nicht ganz neutraler zuschauer) dem fcl eher den siegestreffer zugetraut. doch, gerade als sich die blauweissen so langsam mit dem einen punkt abzufinden begannen, traf mäkelä für die thuner. zwei der drei nachspielminuten waren um. fabian lustenberger hatte zwar noch eine gelegenheit, setzte den verzweiflungsschuss aber weiter über das tor der thuner.

nun ist der fc luzern genau dort angekommen, wo man nach der winterpause ganz bestimmt nicht mehr hinwollte: im abstigeskampf.

am rande: nach dem spiel bedankten sich die spieler wie immer von den fans, begleitet von ciriaco sforza. dass er mit dabei war hat rein praktische gründe: die garderoben befinden sich in thun in unmittelbarer nähe zum gästesektor. er sprach den spielern lob aus, was sie aufgrund der kampfstarken leistung auch verdienten. die fans witterten ihre chance und skandierten: einer von uns, einer von uns, genc mehmeti ist einer von uns! da cantaluppi gegen aarau ausfällt wäre jetzt ja der ideale zeitpunkt, dem sempacher endlich wieder eine chance zu geben…

daten

Thun – Luzern 2:1 (1:1)

Lachen. – 5250 Zuschauer. – SR Wermelinger. – Tore: 3. Rama 1:0. 37. Bader 1:1. 92. Mäkelä 2:1.

Thun: Bettoni; Gerber, Zahnd, Di Fabio, Hämmerli; Nyman; Schönenberger (61. Ferreira), Gavatorta (88. Mäkelä), Friedli, Scarione; Rama (70. Bühler).

Luzern: Zibung; Diethelm, Mettomo, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Cantaluppi; Lambert, Fabian Lustenberger, Andreoli (89. Sam); Paquito (78. Mamone); Bader.

Bemerkungen: Thun ohne Deumi (gesperrt) und Dosek (verletzt). Luzern ohne Tchouga (gesperrt), Lustrinelli, Makanaki und Seoane (alle verletzt). 9. Tor von Bader wegen Abseits nicht anerkannt. 30. Cantaluppi lenkt Scarione-Freistoss an die Latte. 85. Gelb-Rot Cantaluppi (Foul). Verwarnungen: 29. Cantaluppi (Foul), 34. Gavatorta (Foul), 54. Lambert (Foul), 63. Bader (Unsportlichkeit).