um ehrlich zu sein: auf sunrise avenue war ich weit gespannter als auf den haupt-act. bestimmt war ich nicht alleine, der dieses «double-feature» für 60 franken genoss. ok, gotthard habe ich auch schon einige male live gesehen. grosse überraschungen bleiben da aus, was nichts an ihrer soliden performance ändert. sunrise avenue gilt bisher als one-hit-wonder, fairytale gone bad kennt so ziemlich jedes kind. als die jungen finnen auf die bühne kamen, hatten sie das publikum sofort im griff. ihr straighter alternative rock fesselt, über allem thront die markante stimme von samu. cool, dass sie fast in jedem song ein wenig harmoniegesang einbauen, was auch bei modernem material bestens passt. in ihrem fast einstündigen concert als gotthard-vorband, zeigen sunrise avenue, dass sie mehr als nur einen hit auf ihr album on the way to wonderland gepackt haben. als der leadsänger fragt "you know this one?" und dazu die ersten riffs ihres gassenhauers klimpert, ist die stimmung in der kleinen eishalle deutweg in winterthur endgültig auf ihrem höhepunkt. man werde wohl die ganze tour mit gotthard mitehen müssen, wenn man so nett behandelt werde. hm… gut möglich, dass sie bald grössere stadien füllen und die fans nur wegen ihnen kommen.
fc luzern – fc basel 0:3
von zürcher seite war ja befürchtet worden, der fc luzern könnte im hinblick auf die winkende uefa-cup-qualifikation absichtlich verlieren, um basel im meisterrennen zu stützen. doch das war gar nicht nötig. in nur zehn minuten hatte der fcb in luzern das spiel entschieden. ganz ohne hilfe der luzerner nutzten sie zwei standardsituationen ideal aus, nachdem sie zuvor gleich mehrmals am starken zibung gescheitert waren. dann hätte man das spiel eigentlich abpfeifen können. klar, basel liess den aufsteiger aus der innerschweiz spielen. dieser erarbeitete sich sogar zahlreiche chancen, hätte zur pause ohne probleme wieder gleichauf mit den baslern sein können. zumal tchouga einmal klar penaltyreif im strafraum aus dem gleichgewicht gebracht wurde. alle anderen luzerner angriffsversuche wehrte costanzo sehr gut ab. beim fcl spielt übrigens zum ersten mal sandro foschini, der im mittelfeld eine reife und vor allem mutige leistung darbot. als lohn dafür wurde er erst nach 54 minuten ausgewechselt.
auch nach der pause liess der fcb die blauweissen ins leere laufen. rakitic machte die sache mit seinem 3:0 endgültig klar. die zahlreichen fcb-fans feierten sich bereits als schweizermeister, da yb auf heimischem kunstrasen den noch führenden zürchern paroli bieten zu schien. das 2:2 in bern hievte die blauroten temporär an die spitze der super league tabelle. das wurde dann auch mit unzähligen petarden und einigen leuchtraketen gefeiert. auch die luzerner feierten, wenn auch weit dezenter, da der basler meistertitel dem fcl wie bereits erwähnt mindestens zwei spiele auf internationalem parkett ermöglichen würde. das ganz grosse feuerwerk mussten die basler sich aber sparen: der fcz traf in bern zum 3:2 und war auf einen schlag wieder im meisterrennen vor basel. nach dem schlusspfiff konnte sich also niemand so richtig freuen.
so fanden sich einige fcb-spieler, fcl-goalie david zibung und auch ich vor einem kleinen presse-tv, wo man die letzten minuten des yb-fcz-spiels live mitverfolgen konnte. doch der fc zürich liess sich nicht verunsichern und ist weiter klar auf meisterkurs. sollte es basel nicht schaffen, wird das eine ganz bittere saison für den grossclub. schliesslich werden die ja nicht mal cupsieger… 😉
im ernst: nach der leistung vom samstag zweifelt wohl niemand daran, dass der fcb den cup mit leichtigkeit holt. schade für den fcl.
daten
Luzern – Basel 0:3 (0:2)
Allmend. – 9558 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 4. Sterjovski 0:1. 10. Ergic 0:2. 66. Rakitic 0:3.
Luzern: Zibung; Sam, Bader, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Fabian Lustenberger (46. Mamone), Imholz; Paquito, Foschini (54. Andreoli); Makanaki (65. Righetti); Tchouga.
Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Smiljanic, Nakata; Ba; Rakitic (69. Buckley), Ergic, Chipperfield, Sterjovski (77. Burgmeier); Eduardo (62. Derdiyok).
Bemerkungen: Luzern ohne Cantaluppi (gesperrt), Lustrinelli, Mettomo und Seoane (alle verletzt). Basel ohne Petric (verletzt). ASL-Debüt von Sandro Foschini. 53. Eduardo-Tor wegen Hands aberkannt. Verwarnungen: 13. Bader (Foul), 39. F. Lustenberger (Foul).
ente 2010
laut britischen medienberichten plant citroën die neuauflage der legendären ente, die eigentlich 2cv hiess. der neue 2cv könnte im jahr 2009 als studie präsentiert werden, um ein jahr später in serie zu gehen. die engländer rechnen damit, dass der retrowagen mit dieselhybrid kommen würde. zudem soll sich auch der innenraum an das original anlehnen, welches bis ins jahr 1990 (damals zum preis von 9900 dm) neu gekauft werden konnte. auch ein rolldach soll bei der serienversion verfügbar sein. die hinterräder sind, wie früher bei citroën üblich, teilweise verkleidet. bei den bildern handelt es sich im übrigen um computersimulationen.


zum vergleich das kultige original, das 1948 erstmals präsentiert wurde:

madonna-single gratis downloaden
im zusammenhang mitliveearth veröffentlicht madonna ihre neuste singlehey /you./ während einer woche kann man den song gratis aus dem internet laden. für einmal keine aufgepeppte danceversion eines siebzigerjahresongs, sondern eine elegante ballade, die gegen ende ins pompöse übergeht. mir gefällt’s nicht schlecht.
madonna’s blog (ist er das wirklich?)
fc zürich – fc luzern 2:0
eines vorweg: durch das unentschieden von schaffhausen ist der ligaerhalt definitiv geschafft. herzliche gratulation an ciriaco sforza und sein team.
nach dem spiel feierten die fcz-anhänger ihre mannen in sehr ausgedehnter weise. einerseits, weil man den meistertitel immer noch in griffweite hat. aber andererseits, weil der sieg in diesem spiel sehr hart erkämpft werden musste. die luzerner gaben trotz langer verletztenliste (tchouga, mettomo, diethelm, fabian lustenberger, righetti und seoane) ihr absolut bestes. defensiv stabil liessen sie in der ersten hälfte keine echte torchance für den fcz zu. erst in der nachspielzeit musste goalie zibung erstmals klären. dafür konnten sich die zürcher beim torpfosten bedanken, dass der vermeintlich schwache gegner nicht mit 1:0 vorne lag. makanaki hatte nämlich einen ball, der nach einem schuss lustrinellis vor seinen füssen landete, an die torumrandung gesetzt. leoni wäre chancenlos gewesen. genau dieser makanaki reizte die zürcher bis aufs blut. zwei mal innerhalb weniger sekunden wurde er gefoult, wobei zumindest das zweite foul relativ hart war. weil die zürcher aber eine schwalbe zwecks zeitschinderei vermuteten, rissen sie am liegenden luzerner spieler herum. cantaluppi, der nun endlich eine leaderrolle auf dem platz einnimmt, verteidigte makanaki vehement. deswegen kassierte er (wie auch der zürcher césar) eine gelbe karte. den kurz darauf folgenden eckball wollte cantaluppi nicht treten, weil ihm das bier gleich literweise entgegen geworfen wurde. doch anstatt per stadionspeaker die leute aufzufordern, keine gegenstände aufs feld zu werfen, ermahnte schiri kever den zürcher in luzerner diensten abermals. lustrinelli nahm sich ein herz und führte den corner schnell aus, nicht ohne auch noch eine bierdusche abgekriegt zu haben. im übrigen flog etwa zehn zentimeter neben mir eine bierflasche (aus glas!) über den zaun. schade, dass sich die tollen zürcher fans zu solchen dummheiten hinreissen lassen.
in der zweiten halbzeit verlor das spiel allmählich an brisanz, zumal der fcl mit zunehmender spieldauer immer müder wurde. offensivaktionen gab es nun kaum mehr. dazu kam, dass sowohl lustrinelli, als auch makanaki verletzt ausgewechselt werden mussten. die jungen munsy und fanger zeigten zwar viel engagement, konnten aber keine entscheidenden akzente setzen. imholz dagegen – er spielte durch – scheint im mittelfeld seine position gefunden zu haben. erst als in der 70 minute santos eingewechselt wurde, begann der niedergang der luzerner. drei minuten später bediente der den freistehenden césar – 1:0. in der 80. minute verwertete er einen abpraller zibungs zum 2:0 endresultat.
der fcl muss sich aber gar nichts vorwerfen, denn er hat bis zum umfallen gekämpft. besonders gefallen hat mir makanaki, der auch defensiv einige gute aktionen hatte. der fcz verdient in meinen augen den meistertitel, auch wenn uns jener von basel die direkte qualifikation für den uefa-cup einbringen würde. theoretisch könnte man also gegen den fcb «absichtlich verlieren», damit er im meisterrennen vorteile hat. naja, wenn der fcl den cupfinal gewinnt, dann ist das sowieso alles egal. 🙂
daten
Zürich – Luzern 2:0 (0:0)
Hardturm. – 11 300 Zuschauer. – SR Kever. – Tore: 73. Cesar 1:0. 80. Santos 2:0.
Zürich: Leoni; Stahel, Tihinen, von Bergen, Rochat; Staubli (70. Schönbächler), Barmettler, Inler, Cesar; Alphonse (70. Santos), Raffael (87. Lampi).
Luzern: Zibung; Sam, Bader, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Lambert, Cantaluppi, Imholz, Makanaki (71. Munsy); Paquito; Lustrinelli (53. Fanger).
Bemerkungen: Zürich ohne Abdi (gesperrt), Stucki (gesperrt/verletzt), Margairaz, Dzemaili, Stanic, Schneider, Eudis und Kollar (alle verletzt), Luzern ohne Fabian Lustenberger, Tchouga, Mettomo, Diethelm, Seoane und Righetti (alle verletzt). – 49. Lustrinelli verletzt ausgeschieden (linker Knöchel). – 31. Pfostenschuss Makanaki. – Verwarnungen: 40. Cesar, 40. Cantaluppi (beide Unsportlichkeit), 54. Inler (Foul).
edu-waber provoziert weiter
europa befindet sich im krieg mit dem islam.
das ist nur ein kleines, skandalöses zitat aus dem facts-interview mit edu-nationalrat christian waber. ich kann momentan nicht mehr darüber schreiben, weil es sonst schlicht zu beleidigend für den armen evangelischen fundi würde. vielleicht morgen….
zucchero im hallenstadion
hm, merke gerade, dass ich zum bob-dylan-concert gar nie was geschrieben hab›. kommt vielleicht noch.
in oerlikon haben sich heute ca. 6000 ausländer getroffen. ein wunder, dass die svp da nichts dagegen unternommen hat. 😉 für mich war der grosse italiener-anteil im publikum ein vorteil, die sind in der regel so schön klein. kleiner noch als ich (172cm laut aushebungsmessung und was die armee misst, das muss stimmen). ok, die meisten italiener sprachen verdächtig gut schweizerdeutsch, auch wenn zwischendurch immer wieder ein eindeutig fremdes wort reinrutscht.
zucchero kam umd zwanzig vor neun, also rund 40 minuten nach dem auf dem ticket gedruckten anfangszeitpunkt. dass er auch noch ziemlich lahm begann machte die sache nicht besser. doch dann kramte er jene hits hervor, die man auch als nicht-italiener kennt, weil sie auch in teil-englischen versionen veröffentlicht wurden. dann der vorläufige höhepunkt: beibaila bebte das hallenstadion. nach bald zwei stunden gönnte er uns auch noch das gigantischesenzauna /donna,/ bei welchem im original paul young assistiert. hier hatte er «nur» seine backgroundsängerin (das war wohl nicht lisa hunt, weiss jemand wer es war?). als die meisten das concert für beendet hielten, kehrte der 51-jährige zur überraschung aller doch noch einmal auf die bühne zurück, um zu bekunden, wie toll er die schweiz und insbesondere natürlich die schweiz finde. zum abschluss sang er dann nochyouaresobeautiful in bester cocker-manier. so fand das concert einen angenehmen schluss.
fc luzern – fc st.gallen 1:1
eines vorweg: mario cantaluppi hat einen riesigen schritt voran getan. endlich zeigte er einsatz und biss. sein forechecking führte mehrmals zu guten szenen für den fc luzern. so wie er in der ersten halbzeit aufgetreten ist, könnte cantaluppi eine echte verstärkung für den fcl sein.
wie dave zibung in einem interview nach dem spiel zu protokoll gab, wollte man dieses spiel undbedingt gewinnen. und: man merkte das sogar. die erste halbzeit gehörte ganz klar dem fc luzern, der zwar nicht gerade ein offensivspektakel bot, aber ganz eindeutig die besseren chancen verbuchen konnte. eine davon verwertete mauro lustrinelli in mustergültiger manier, indem er einen schafen flachpass von paquito ins tor ablenkte. zuvor hatte maric die st.galler führung kümmerlich vergeigt. seit langem konnte man auf der allmend wieder einmal qualitativ ansprechenden fussball geniessen. weniger genussvol gestaltete sich wohl der abend nach dem spiel für schiri laperrière. er hatte einen glasklaren elfmeter (koubsky liess lustrinelli über die klinge springen) nicht gegeben, der schiedsrichterinspitient hat’s notiert.
bekannterweise ist luzern nicht sonderlich gut im verteidigen von 1:0-führungen. auch an diesem tag nicht. nach der pause spielte bei st.gallen feutchine für di jorio. er brauchte nur zehn minuten, bis ihn bader durch einen verpatzten befreiuungsschlag perfekt lancierte. feutchine nahm die einladung an und traf locker über den aus dem tor geeilten zibung. bei luzern wurde in der halbzeit der vielversprechende sascha imholz durch den wie immer topmotivierten josé luis mamone ersetzt. dieser rackerte viel, konnte aber nicht verhindern, dass die luzerner kräfte langsam schwanden. die zweite halbzeit gehörte also klar den st.gallern, die ihr chancenplus allerdings nicht zu nutzen wussten.
daten
Luzern – St. Gallen 1:1 (1:0)
Allmend. – 5751 Zuschauer. – SR Laperrière. – Tore: 14. Lustrinelli 1:0. 55. Feutchine 1:1.
Luzern: Zibung; Lambert, Pascal Bader, Dal Santo, Claudio Lustenberger; Cantaluppi, Imholz (46. Mamone); Makanaki (62. Sam), Paquito, Lustrinelli; Tchouga.
St. Gallen: Razzetti; Zellweger, Koubsky, Mijat Maric, Cerrone; Di Jorio (46. Feutchine), Gelabert, Gjasula (86. Muntwiler), Marazzi (77. Ciccone); Mendez, Aguirre.
Bemerkungen: Luzern ohne Fabian Lustenberger, Mettomo, Diethelm und Seoane (alle verletzt), St. Gallen ohne Garat, Alex und Malenovic (alle gesperrt) sowie Callà (verletzt). 67. Lattenschuss von Gjasula.
viele glückliche gesichter am children’s ride

so oder ähnlich grinsend schauten gestern manche kindergesichter in gossau drein. wirklich ein sehr schöner event, der children’s ride.
zündung.ch am children’s ride
wer ein motorrad hat und das wieder bessere wetter für eine ausfahrt nutzen will, der ist in gossau (zh) heute besonders willkommen. visoparents organisiert den sogenannten children’s ride, wo behinderte kinder die möglichkeit erhalten, auf einem töff mitzufahren.


