tranformers

ein film, wie für einen zerriss gemacht. aber halt, einfallslosigkeit bei der story und überflüssige actionsequenzen kann man einem solchen film ebensowenig vorwerfen, wie mangelnde dialoge. schliesslich geht es hier um *transformers.* roboter, die sich in gebrauchsgegenstände verwandeln können, liefern sich auf der erde einen kleinkrieg. dass die erdlinge dabei nur eine untergeordnete rolle spielen können, ist angesichts der durschlagskraft dieser ungetüme logisch. die transformers suchen auf unserem planeten eine kraftquelle namens /cube,/ um ihr fortbestehen zu sichern. während die bösen nicht vor dem töten von menschen zurückschrecken, sind die guten einfühlsam und wollen zusammen mit den menschen ihre gegner besiegen.

natürlich ist transformers ein kindischer film. hasbro der spielzeughersteller war ja auch massgeblich an der realisation beteiligt. einige der «filmstars» kann man als spielzeugfigur kaufen. zum ersten mal war es möglich, dass die transformers wirklich echt wirken. hummvees werden durch die luft gewirbelt, flugzeuge verwandeln sich im flug in roboter und zurück, kämpfe wirken realistisch… das action-spektakel ist so ein echter genuss und sollte unbedingt in einem kino mit ansprechender soundanlage geschaut werden. die guten, sogenannten autobots, sind durchwegs produkte von general motors. so kommt sogar der neue chevy camaro zu seinem auftritt. und so ist daskinder männerherz nach über zwei stunden restlos zufrieden.

fc st.gallen – fc luzern 1:2

eigentlich gab es zuhauf negative meldungen für den fcl. fabian lustenberger war nicht einmal im aufgebot, weil ein wechsel zu hertab bsc berlin bevorsteht. zibung sah zwei mal gelb und muss nach dem startspiel erneut pausieren. tchouga verletzte sich bei einem luftkampf mit koubsky.

trotzdem waren die luzerner hochzufrieden. der grund: endlich konnte der erste sieg realisiert werden. das glück, oder vielmehr das pech der st.galler wurde aber arg strapaziert. immer wieder vergaben die grünweissen hochklassige chancen. für die espen bewahrheitete sich der spruch, dass wer sie nicht macht eben hinten kriegt. nach einem hoch geschlagenen pass, den felipe gekonnt per kopf weiter leitete verwertete lustrinelli eiskalt. eine etwas ungeschickte aktion von zibung führte zu einem foulpenalty. diesen setzte jürgen gjasula platziert in die rechte ecke. der ausgleich war gleichzeitig das erste tor für die st.galler in dieser saison.

auch in der zweiten hälfte war der heimclub bemüht. doch wieder war es lustrinelli, der für die innerschweizer traf. sein tor kam, als zibung bereits unter der dusche war. der goalie hatte sich wiederholt des zeitspiels schuldig gemacht. ich kann mich noch gut erinnern, dass der fcl-goalietrainer patrick foletti die gegner und die schiris mit genau dieser unsitte in den wahnsinn trieb. umso glücklicher musste zibung sein, als sich lustrinelli in der 85. minute den ball für einen elfmeter zurecht legte. doch razzetti hielt und wahrte die hoffnungen der fringer-boys. auch die drei nachspielminuten waren nicht genug, die luzerner trugen den sieg nachhause.

einmal mehr mit grossartigem einsatz: davide chiumiento. im mittelfeld spielte der noch nicht 17-jährige alain wiss einen stilsicheren match. abgesehen von wenigen (dafür haarsträubenden) fehlpässen, lieferte auch fabijan cipot eine genügende leistung ab. vorne scheint sich lustrinelli endlich wieder in form zu schiessen.

daten

St. Gallen – Luzern 1:2 (1:1)

Espenmoos. – 10 000 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 34. Lustrinelli 0:1. 41. Gjasula (Foulpenalty) 1:1. 61. Lustrinelli 1:2.

St. Gallen: Razzetti; Zellweger, Koubsky, Garat, Fernando; Di Jorio (63. Mendez), Gelabert, Gjasula (71. Muntwiler), Marazzi; Feutchine (71. Agouda), Aguirre.

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Cipot, Diethelm; Wiss, Cantaluppi; Tchouga (50. Foschini), Felipe (53. König), Chiumiento; Lustrinelli.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Alex, Callà und Haas (alle verletzt). Luzern ohne Claudio Lustenberger (gesperrt), Fabian Lustenberger (abwesend, bevorstehender Auslandtransfer), Bader, Seoane, Thuram und Makanaki (alle verletzt). 52. Gelb-Rote Karte für Zibung (Zeitspiel); Swen König als Torhüter eingewechselt. 91. Rote Karte für Mendez (Tätlichkeit). 85. Razzetti wehrt Foulelfmeter von Lustrinelli ab. Verwarnungen: 12. Di Jorio (Unsportlichkeit, «Schwalbe»), 13. Fernando (Foul), 30. Zellweger (Foul), 41. Zibung (Foul), 80. Muntwiler (Foul), 93. Lustrinelli (Foul).

coolest usb-sticks ever

bei etsy gibt’s die wohl coolsten usb-sticks ever zu kaufen. sie haben die formen von amerikanischen auto-ikonen. so gibt es einen ford thunderbird oder einen plymouth ‹cuda mit stecker dran. die künstlerin dummberry macht die kleinen dingerchen in mühseliger handarbeit. mit 30 usd für 1gb liegen die stylishen sticks auch noch in einem vernünftigen preisrahmen.

hm, bis jetzt hab› ich noch nie einen usb-stick besessen… aber der grüne ‹cuda könnte mein erster werden.

herrlich versnobt: broughtons gt

na, die ferien für nächstes jahr noch nicht geplant? dann habe ich einen tipp: das geld sparen und hoffen, dass bald wieder ein broughtons gt stattfindet. gt steht für grand tour. die diesjährige reise führte die truppe von london nach st.moritz, natürlich nicht ohne in nobelsten französischen chateaux und im viktoria jungfrau eingekehrt zu sein. ach ja, die reise findet nicht im öden learjet oder sogar im luxuscar statt. gefahren wird selbst und zwar keine popligen jaguar oder bmw. ein bentley ist gut, ein koenigsegg besser. und wenn ein mercedes, dann bitte den slr. und wenn slr, dann bitte den 722, also nicht den lahmen mit nur 626 ps.

ach ja: eine schwarze krawatte und den zugehörigen anzug sollte man wohl auch mitbringen. sonst kriegt man im palace in st.moritz womöglich nichts zwischen die beisserchen. wär› doch schade.

broughtons ist übrigens ein händler für bentley, aston martin, koenigsegg und spyker… nur falls noch jemand ein auto brauchen sollte.


na, schon mit sparen angefangen?

death proof

stuntman mike (kurt russel) ist verrückt. in seinem chevy nova hat er eine art fahrende todeszelle eingerichtet. die mädchen, die er in einer bar bezirzt wissen davon natürlich gar nichts. doch als der abend sein ende nimmt, gibt es für die vier girls keine rettung mehr. ob die zweite weibliche vierergruppe den angriff des nun dodge charger fahrenden mike überlebt?

mann, hab› ich mich auf diesen film gefreut. pulp fiction ist mein all-time-favorite, jackie brown hab› ich sehr gemocht, kill bill liebe ich. doch was hat uns tarantino mit diesem crap namens death proof antun wollen? was positives? ok. klar, die girls sind hübsch und werden teilweise auch durch gewisse kameraposen entsprechend ähm… gehuldigt. die music weiss zu überzeugen. die autos sind gut gewählt, der charger ist einer meiner lieblinge. die farben, unschärfen, unsauberkeiten des filmmaterials sind sehr cool. aber dann: die story ist so lahm, dass man sich schon fragt, ob hier wirklich tarantino am werk war. selbst die actionszenen sind derart langweilig, dass sogar ich als autofan bei der verfolgungsjagd fast eingepennt bin. die dialoge sind weder lustig, noch frech oder gar interessant. ich kann gar nicht schreiben, wie enttäuscht ich von diesem film bin.

das geld für die kinovorstellung spart man sich besser. oder man geht trotzdem rein, damit man sich nachher aufregen kann…

vornamen

auf der homepage des statistischen amtes von zürich findet sich eine interessante statistik zum thema vornamen. ich habe mal (rein zufällig) 10 frauennamen und 10 männernamen eingegeben. die ergebnisse sind vielleicht nicht extrem überraschen. aber ich finde es schon lustig, dass es im kanton zürich letztes jahr 6 josephs, aber nur eine einzige manuela gab.

zum 1. august ein geschenk von der svp

wie wir alle wissen, ist die svp die partei der habenden. nun hat sich die svp bereit erklärt, für ein bisschen umverteilung zu sorgen. sie will die serbelnde schweizer post sanieren und ruft indirekt zum spenden auf. wir alle können mitmachen. wie? der folgende, momentan überall per mail im umlauf gebrachte text erklärt’s.

allen (auch der svp) einen schönen 1. august!

…die SVP verschickt heute an 4.5 Millionen Haushalte einen Unterschriftenbogen für ihre Ausschaffungsinitiative. Wie üblich bei Politwerbung hilft auch ein Werbe-Stopp-Kleber am Briefkasten nichts gegen den ungewünschten SVP-Spam. Die mehreren Hunderttausend ausländischen Haushalte werden von dieser freundlichen 1. August Botschaft im Übrigen auch nicht verschont und wohl auch sehr entzückt reagieren.

Freundliche Worte verbessern das Klima im Land, Danke SVP!

Laut „NZZ am Sonntag» übernimmt ein anonymer Spender die Kosten von gut 500’000 Franken. Und die Zeitung rechnet auch vor, wie man der SVP die Suppe gehörig versalzen kann:

Einfach den vorfrankierten Unterschriftenbogen zurücksenden, natürlich unsigniert. Für jede Antwort bezahlt die SVP zwischen 70 und 80 Rappen Porto. Macht 3.6 Millionen Portokosten, wenn alle verteilten Unterschriftenbogen zurückgeschickt würden. Doch selbst wenn nur 1% der Bogen unsigniert zurückgeschickt werden, zahlt die SVP über 30 000 Franken drauf, ohne auch nur eine einzige Unterschrift mehr zu haben.

next

habt ihr auch gedacht, peter falk sei tot? innext sieht der gute alte columbo aber doch ziemlich lebendig aus, oder?

die story ist bekannt, nicholas cage soll wieder mal die welt retten. dieses mal spielt er cris johnson, der sich als frank cadillac in las vegas mit einer kleinen magie-show über wasser hält. nur: es ist kein trick. johnson kann wirklich in die zukunft sehen, wenn auch nur zwei minuten, dafür auch noch in varianten. weil das fbi einen atomanschlag befürchtet, wird er auf einmal sehr wichtig, da er mit seinen gedanken auch verbrechern zwei minuten voraus ist. ob’s am ende klappt?

die geschichte mit dem blick in die zukunft ist nicht wirklich neu, das mit dem durchdenken der verschiedenen varianten wohl eher. daneben ist next ein ganz normaler actionfilm, in dem beispielsweise jessica biel eine derart eindimensionale rolle erhält, das man sie als blosse optische bereicherung einstufen muss. immerhin darf julianne moore als böse fbi-agentin ein bisschen mehr charakter zeigne. abgesehen von ein paar mässig animierten fallenden gegenständen, befindet sich next auf qualitativ hohem niveau. alles in allem durchaus unterhaltsam.

fc luzern – bsc young boys 2:2

besser kann eine partie im prinzip nicht beginnen. nach nur zweieinhalb minuten spielt chiumiento cantaluppi den ball zu. dieser lupft ihn superelegant und genau über die yb-abwehr zu jean-michel tchouga, der den ball am linken strafraumrand kurz annimmt und ihn dann perfekt an den in der mitte bereitstehenden lustrinelli abgibt. tor. 1:0. wunderbar! aber wie so oft weiss der fc luzern nicht, wie er einen früh erarbeiteten vorsprung verwalten soll. dazu kommt, dass yb über eine starke offensivabteilung verfügt. wenn man einen hakan yakin im strafraum alleine stehen lässt, muss man damit rechnen, ein tor zu kassieren. so kam es auch. 1:1.

das engagiert geführte spiel war aufgrund der offensiven ausrichtung beider teams sehr attraktiv anzuschauen. sforza hatte glücklicherweise wieder auf vom 4:3:2:1 zurück auf ein einfaches 4:4:2 gewechselt. so konnten lustrinelli und tchouga etwas mehr in der mitte spielen, während mittelstürmer felipe vorerst mal auf der bank platz nehmen musste. gegen yb war aber natürlich vor allem ein anderer topmotiviert: davide chiumiento spielte mit grossem einsatz, übersicht und der von ihm schon gewohnten technischen finesse. nach einem sehenswerten dribbling schloss der ausserroder gekonnt mit dem aussrist ab und brachte den fcl noch vor der pause wieder in führung.

da yb noch vor der pause zwei grosse chancen vergab, muss man von einer glücklichen führung sprechen. in er zweiten hälfte manifestierte sich luzerns gück scheinbar im pech von yb. der ungestüme yapi flog wegen einer tätlichkeit an cantaluppi vom platz. doch anstatt in den restlichen 20 minuten noch zum 3:1 zu kommen, war es erneut yakin, der für die berner zum ausgleich traf. dass claudio lustenberger aufgrund seiner zweiten gelben karte auch vom platz musste, passte zum unglücklichen abschluss des nachmittags. immerhin, die fast 10’000 zuschauer waren gut unterhalten worden und der fcl musste am ende mit der punktteilung zufrieden sein.

doch nicht nur der junge lustenberger muss beim nächsten match zuschauen. der für felipe in die startelf gerückte pascal bader verletzte sich, so dass der noch nicht 17-jährige alain wiss zu seinem ersten einsatz kam. bader wird sich wegen seiner innenbandverletzung bald operieren lassen müssen. doch es gibt auch noch erfreuliches zu vermelden: torhüter david zibung hat seinen vertrag mit dem fc luzern vorzeitig um ein jahr bis sommer 2010 verlängert.

daten

Luzern – Young Boys 2:2 (2:1)

Allmend. – 9916 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tore: 3. Lustrinelli 1:0. 11. Yakin 1:1. 43. Chiumiento 2:1. 73. Yakin 2:2.

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Cipot, Claudio Lustenberger; Fabian Lustenberger (83. Foschini), Bader (21. Wiss), Cantaluppi, Chiumiento; Lustrinelli (66. Felipe), Tchouga.

Young Boys: Collaviti; Zayatte, Tiago (63. Varela), Mangane, Raimondi; Christian Schwegler, Yapi, Yakin (77. Portillo), Regazzoni; Frimpong (57. João Paulo), Häberli.

Bemerkungen: Luzern ohne Seoane, Thuram und Makanaki (alle verletzt). YB ohne Wölfli und Shi Jun (beide verletzt). 21. Bader verletzt ausgeschieden; Wiss mit erstem Super-League-Einsatz. 70. Rote Karte gegen Yapi (Tätlichkeit). 83. gelb-rote Karte gegen Claudio Lustenberger (Foul). Verwarnungen: 15. Tiago. 19. Christian Schwegler. 52. Claudio Lustenberger. 59. Wiss (alle Foul). 95. Zayatte (Unsportlichkeit).

[quelle: tagesanzeiger]