Wenn Obama Golf spielen will…

… muss man halt auch mal eine Hochzeit verschieben. Geografisch jedenfalls. Das Paar im Film wollte am 16. Loch eines Golfplatzes auf Hawaii heiraten. Genau auf diesem Golfplatz wollte aber der mächtigste Mann der Welt eine Runde spielen. Scheinbar ohne sein Wissen musste sich die Hochzeitsgesellschaft also an einem anderen Ort einfinden. Als er dann doch noch davon erfuhr, rief er das Paar auf dem Handy an:

 

Bussenterror

Nur schon dieses Wort. Bussenorgie und Bussenterror. Oder überhaupt Terror. Wahrscheinlich ist es ein Zeichen der Zeit, dass man aus kleinsten traurigen Dingen ein Drama machen muss. Und alles, was irgendwie stört, ist dann halt Terror. So ändert sich das Vokabular. Da wir echten Terror aber zum Glück nur aus den Nachrichten kennen, sollten wir bei der Verwendung des Wortes vielleicht doch etwas Vorsicht walten lassen. Aber was sage ich wir; gemeint ist primär der Blick, dessen Artikel mich überhaupt auf das Thema gelenkt hat. Und natürlich die leicht beschränkten Politiker von rechts aussen.

Letztere tragen eine Mitschuld an der vom Blick kritisierten Masche: Mit mehr Radarfallen und teilweise angepassten Auslösegeschwindigkeiten soll die Kasse gefüllt werden. Es ist der allgegenwärtige Sparzwang, der auch bei der Polizei seine Spuren hinterlassen dürfte. Alles was irgendwie gespart werden kann, ist aus der Sicht von rechtsausen gut. Die Qualität und die Dienstleistung an sich soll dann aber bitteschön gleich bleiben. Meistens kommen solche Forderungen noch mit dem Nachsatz, dass Private die gleiche Aufgabe sowieso besser lösen könnten. Mir persönlich graut vor privaten Sicherheitsdiensten, die Polizeiaufgaben übernehmen. Darum habe ich durchaus Verständnis dafür, dass alle möglichen Geldquellen angezapft werden.

Auch wenn ich dieses Jahr sogar einen Autojournalisten kennengelernt habe, der noch keine einzige Busse gekriegt hat, meine ich sagen zu können, dass es halt jeden mal erwischt. Und nein, Freude habe ich dann auch nicht, wenn dieser rote Blitz aufleuchtet und ein paar Tage später Post kommt. Doch jedem Verkehrsteilnehmer sind die Regeln bekannt. Sicher kann es passieren, dass man mal ein Schild übersieht und sicher wollen wir nicht, dass man permanent und überall überwacht wird. Wenn sie am richtigen Ort (und/oder) zur richtigen Zeit installiert werden, können Radarfallen einen positiven Effekt auf die Verkehrssicherheit haben. Dass die Bussen fix budgetiert werden, und dass dieses Budget jährlich angehoben wird, birgt bestimmt Diskussionspotenzial. Schlau macht es da der Kanton Zürich, der auf einen Budgetpunkt für die Bussen verzichtet. Ob die satten 22 Millionen dann einfach als ausserordentlicher Ertrag verbucht werden? Und warum tun es die anderen Kanton nicht den Zürchern gleich? Das wäre dann wohl Intransparenzterror… 😉

Mehr Schawinskis

Wir sollten aufhören Politik zu machen, weil irgendwo irgendwer vor irgendeinem Gespenst Angst hat, zum Beispiel der Islamisierung. Die SVPisierung sollte uns Angst machen. Schawinski hat richtig reagiert: Das Problem ist, dass wir die Politik gegen die Menschenrechte zu lange emotionslos hingenommen haben. Damit hat man ihr eine Legitimation verschafft – wir brauchen mehr empörte Schawinskis, nicht weniger.

Einverstanden – ohne, dass ich die Sendung gesehen hätte. 😉 Cedric Wermuth gibt dem Blick.ch ein für dieses Zeitung langes Interview.

Ariel Nomad

screen-capture-1795

Der Ariel Atom ist ein tolles Auto. Aber offroad kann man damit nicht fahren. Dazu benötigt man den Ariel Nomad, der am 9. Januar der Öffentlichkeit gezeigt werden soll. Cool.

Der Macan-Spiegel

Man kann vom Porsche Macan halten, was man will (ich: nicht besonders viel), aber diese Werbeidee ist clever. Einen Spiegel simulierend wird auf einem Bildschirm der Porsche-SUV gezeigt, wenn man parallel dazu mit seinem Auto vorfährt. Perfekt wär’s natürlich, wenn man die Person des vorbeifahrenden Autos im Macan zeigen würde…