Ford GT

Ohne dass es vorher entsprechende Gerüchte gegeben hatte, präsentierte Ford in Detroit den neuen Ford GT. Der Doppelturbo-V6 (!) wird an die 600 PS leisten. Die Optik ist irgendwo zwischen Ferrari Enzo und einem aufgeblasenen Lotus Exige anzusiedeln. Mit einem endgültigen Urteil warte ich wohl lieber, bis ich ihn in Genf live gesehen habe…

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Sogar Lazio ist Charlie

Während in Paris eine gewaltige Menge Menschen zusammen mit den Staatsoberhäuptern aus ganz Europa einen Marsch im Zeichen der Freiheit begeht, wird in Italien Fussball gespielt. Beim Römer Derby läuft ausgerechnet die Mannschaft von Lazio Rom mit Shirts mit der Aufschrift Je suis Charlie auf.

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Ils n’ont pas gagné.

Le journal va continuer, ils n’ont pas gagné. Ça va être difficile. On va l’écrire avec nos larmes. Charb, Cabu, Wolinski, Bernard Maris, Honoré, Elsa, Tignous, Mustapha, le garde, chargé de notre surveillance ne sont pas morts pour rien. Il n’y a aucune haine à avoir contre les musulmans. Chacun, devant chez lui, doit faire vivre les valeurs de la République.

Patrick Pelloux von Charlie Hebdo

Je suis Charlie

So extrem tragisch das Attentat, so ermutigend sind viele Reaktionen.

screen-capture-1797Marseille | gesehen bei @monsieurfischer

screen-capture-1798Berlin | gesehen bei @annelaumen

screen-capture-1799Titelseite des morgigen Tagesspiel | gesehen ebendort.

screen-capture-1800Rennes (oder doch Paris?) | gesehen in diversen Tweets

screen-capture-1801Bern | gesehen bei @jereblanc

screen-capture-1802Paris | gesehen bei @cntrentf24

screen-capture-1803gesehen bei und gezeichnet von @jeanjullien

screen-capture-1804gesehen bei und gezeichnet von @davpope

screen-capture-1805gesehen bei Le Monde, wo auch das zu lesen ist:

En s’en prenant à notre confrère, c’est à la liberté de pensée et d’expression que s’en sont pris les auteurs de cet attentat, et donc à des valeurs fondatrices de notre société. Ces valeurs, Le Monde n’a cessé, depuis sa création, en 1944, de les défendre.
Sammlung bei The Independent.

 

Ich hoffe, dass Europa im Sinne von Jens Stoltenberg nach den Anschlägen in Norwegen 2011 reagieren wird:

The Norwegian response to violence is more democracy, more openness and greater political participation.

Leute dort abholen, wo sie stehen

Jakob Augstein in einem Interview von SRF auf die Frage, ob man die Bürger nicht dort abholen müsse, wo sie stehen:

Ich glaube man sollte sehr viel mehr dafür tun, dass sie gar nicht erst dort zu stehen kommen, wo sie offenbar stehen. Das ist inzwischen ziemlich weit rechts aussen. Meiner Meinung nach führen wir eine Scheindebatte. Es geht eigentlich um die Angst vor sozialem Abstieg, die Angst um den Arbeitsplatz, eine Zunahme von sozialer Kälte in einer Gesellschaft, die immer ungleicher wird. Wir haben unter einer scheinbar funktionierenden Oberfläche eine sozial sehr angespannte Lage in Deutschland. Dabei sind 20 Prozent der Deutschen arm oder von Armut bedroht. Das sind 16 Millionen Leute, eine unglaubliche Zahl. All dies ist viel eher die Ursache für diese Proteste. Der Schwache sucht sich immer den noch Schwächeren als Ziel.

Lukas Bärfuss im Blick-Interview

In einem längeren Interview gibt Schriftsteller Lukas Bärfuss spannende Einblicke.

Je älter man wird, desto homogener wird das Milieu, in dem man sich bewegt. Das ist eine biografische Zwangsläufigkeit. Die Gelegenheiten, aus seinem Kreis auszubrechen, werden geringer. Deshalb muss man sich bemühen. Kleine Begegnungen sind mir wichtig. Wenn ich in den Bergen bin, gehe ich zu den Bauern. Vor meinem Haus ist eine Baustelle, also versuche ich mit den Menschen, die dort in der Kanalisation arbeiten, ins Gespräch zu kommen. Das ist wichtig für meine Arbeit. Ich will nicht nur über mich schreiben, sondern verstehen, was andere Menschen bewegt.

Taugt doch wunderbar als sinnvoller Vorsatz für 2015: Mehr mit den Menschen sprechen.

 […] Es braucht einfach ein bisschen politischen Mut. Einen weiteren zeitlichen Horizont als die nächste Legislatur. Viele Politiker sind eingeschüchtert von der politischen Entwicklung der letzten 20 Jahre. Dafür gibt es keinen Grund. Die Chancen sind intakt. Man muss es einfach wagen.

Und das taugt wiederum als Vorsatz für unsere werten Politiker, nicht nur für 2015, sondern generell.

Chapeau auch an den Blick für ein erneut gut geführtes Interview.

Ein Becher, der sagt, was in ihm ist

Vessyl ist zuallererst mal ein Becher. Ein smarter Becher nämlich. Er erkennt, was in ihn gefüllt wurde. Quasi ein Smartbecher. Er soll unter anderem dazu dienen, den eigenen Feuchtigkeitshaushalt im Griff zu haben. Brauchen wir sowas wirklich? Zusammen mit den Fitnesstrackern, die bereits auf dem Markt gibt, soll Vessyl eine vollständigere Sicht über die eigene Ernährung bzw. Bewegung ermöglichen. Immerhin sieht das Ding ziemlich cool aus.

We want Zora back

Seit einiger Zeit bewege ich mich auf Twitter. Es gibt da immer mal wieder spannende Diskussionen zu lesen. Auch wird man so auf Dinge aufmerksam, die man über die konventionellen Medienkanäle nicht (oder nicht so schnell) erfährt. Einige Twitterer habe ich inzwischen persönlich kennengelernt. Andere kenne ich nur von ihren Tweets. Ein sehr aktive Twitteruserin, der ich folge, ist @zoradebrunner. Oder besser: war. Sie hat sich gelöscht. Oder besser: löschen müssen.

Wie überall gibt es natürlich auch auf Twitter Vollidioten. Von einem äusserst mühsamen Zeitgenossen, der sich hinter dem Nick @silver_train verbirgt, wurde sie über eine sehr lange Zeit online belästigt.

screen-capture-1796Auf Facebook hat sie diesen Text veröffentlicht. Unglaublich, dass seitens Twitter gar nichts gemacht wird, wenn jemand nachweislich über eine derart lange Zeit so angegangen wird. Inzwischen hat sich auf Twitter eine breite Allianz gebildet, die unter dem Hashtag #WeWantZoraBack die Rückkehr von @zoradebrunner fordert. Mal sehen, wie die Geschichte weiter geht. Ich jedenfalls hoffe, dass wir die bissigen, lustigen, fluchenden aber manchmal auch nachdenklichen Tweets von @zoradebrunner bald wieder lesen wird.

 watson.ch

Update für den Tesla Roadster

Nein, es gibt keinen neuen Tesla Roadster. Aber: Es gibt ein Update für jene Roadster, die bereits verkauft wurden. Ein Konzept, das wir von konventionellen Autos noch nicht kennen. Das spektakulärste Features dieses Updates ist ein neues Akku-Paket, das die Reichweite des kleinen Sportwagens auf eindrückliche 600 Kilometer anheben soll. Ebenfalls erhältlich: Eine Aerodynamikkit, um den Luftwiderstandsbeiwert auf 0,31 zu senken.

Car Magazine