Zu Pegida

[…] In zahlreichen Briefen und Mails, die ich bekommen habe, findet sich immer wieder ein Satz: „Wir lassen uns nicht in die rechte Ecke stellen.“ Ich und viele andere Politiker haben immer sehr genau darauf geachtet, genau dies nicht zu tun. Wer aus Angst und Sorge auf die Straße geht, ist noch lange kein Neonazi.

Wer aber behauptet, dass 90 Prozent aller Asylbewerber Sozialschmarotzer sind; wer behauptet, dass alle jungen Tunesier, die zu uns kommen kriminell sind, und wer behauptet, dass unsere älteren Mitbürger nichts zu essen haben, während die Flüchtlinge in Saus und Braus leben; wer dies behauptet, wird sich auch künftig von mir anhören müssen, dass er die Ängste und Sorgen der Menschen bewusst für sein menschenverachtendes Weltbild instrumentalisiert.

Ich lade alle, auch diejenigen, die sich vielleicht jetzt bei PEGIDA verstanden fühlen, dazu auf, sehr genau zu hinterfragen, was dort gesagt, gefordert und was im Namen von PEGIDA geschrieben wird. Manchmal ist die Grenze, wo die Mitte der Gesellschaft endet und die rechte Ecke beginnt, sehr fließend. […]

Helma Orosz, Oberbürgermeisterin von Dresden in ihrer Rede vom 11. Dezember.

Es sieht nicht gut aus für die NZZ

Drüben bei watson.ch gibt es einen Artikel über die Nachfolge von Markus Spillmann als Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Es sieht alles danach aus, als verliesse der liberale Geist die Alte Dame.

Der NZZ-Verwaltungsrat hat sich für «Basler Zeitung»-Chefredaktor Markus Somm als Nachfolger des geschassten NZZ-Chefs Markus Spillmann ausgesprochen.

Offenbar hat der Verwaltungsrat vergessen, was die NZZ auszeichnet. Nun drohen einige Mitarbeiter (z.B. Rene Zeller, Inlandchef) mit der Kündigung. Ob das reichen wird?

Die andere Frage: Womit ersetzt man die NZZ, wenn Somm tatsächlich Chefredaktor wird?

Der Daunen-Nachfolger

Wer eine warme Winterjacke sucht, landet oft bei einer mit Daunen. NuDown will das nun ändern. Anstelle von tierischen Federn tritt Luft. Mittels einer Pumpe reguliert man das Mass an Isolation. Wer ein besonderer Gfrörli ist, kann anstatt Luft auch Argon-Gas in die Kammern füllen. Schlaue Idee.

Nicht immer ein Zauberer: Yassine Chikhaoui

Noch vor einem Jahr meinte man beim Tagi, es sei gut, wenn sich der FCZ von Yassine Chikhaoui trenne. Inzwischen ist er unter Urs Meier zum Captain geworden. In einem Interview verrät er immer noch nicht sehr viel über sich. Über die Erwartungen an seine Qualität meint er:

Von mir werden stets Wunderdinge erwartet, das ist so, seit ich 14 bin. Aber ich bin nicht immer ein Zauberer, ich bin auch einmal müde.

Wenn er der Zauberer ist, ist er locker der beste Spieler der Nationalliga A. Wenn nicht, ist er immer noch sehr gut.

 

Mercedes X6

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Nein, natürlich darf er nicht so heissen. Wir sehen hier den neuen Mercedes GLE, der ebenfalls ein SUV-Coupé sein möchte und seinem BMW-Vorbild von der Seite doch sehr ähnlich sieht.

Willys AW 380 Berlinetta

screen-capture-1791Der Willys AW 380 Berlinetta, der hier auf diesen Illustrationen zu sehen, erinnert nicht von ungefähr an die frühen Alpine. Denn anscheinend hat Willys in den 1960er-Jahren in Brasilien Alpine-Modelle gebaut. Willys Interlagos hiess das Ding damals. Die heutige Interpretation stammt, um die Verwirrung perfekt zu machen, von zwei italienischen Karosseriebauern: Maggiora & Viotti. Angetrieben werden soll der Retrorenner von einem 3,8-Liter Boxermotor, was doch stark nach Porsche klingt. 610 PS will man an die Hinterachse schicken. Es kann kein Zufall sein, dass genau 110 Stück von diesem formschönen Sportwagen geplant sind. Für 380’000 Euro soll er dereinst an die glücklichen Besitzer ausgehändigt werden.

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