Die wirklichen Liberalen

… tragen den Anspruch nicht immer im Namen.

Pink Cross

Die Grafik (gesehen auf Twitter) zeigt, dass die einst liberale Partei FDP in gesellschaftlicher Hinsicht stockkonservativ ist. Nur die SVP ist noch gestriger, was uns aber nicht wirklich überrascht, oder? 😉

Pink Cross hat die Grafik erstellt, um zu zeigen, welche Parteien der LGBT-Community gegenüber positiv gesinnt ist. Wenn die Mitte-Parteien (abgesehen von GLP und BDP) also mal wieder das Schlagwort «liberal» schwingen, sollte man sich an diese Grafik erinnern. Liberal heisst in ihrem Verständnis vor allem, der Wirtschaft möglichst viele Freiheiten zu gewähren. Damit hat es sich dann aber auch.

James Bond fährt den Aston Martin DB10

Und so schaut er aus:

screen-capture-1785 screen-capture-1784So richtig begeistert bin ich jetzt nicht. Vorne schaut er ein bisschen wie ein Fisch aus. Seitlich fehlt die typische Aston-Eleganz. Anhand dieser Bilder würde ich das Design als einigermassen beliebig bezeichnen. Mal sehen, ob er dann im Film besser ausschaut.

Übrigens: Neben dem Aston soll Bond auch einen Fiat 500 fahren. Cool.

Selbstbewusst oder arrogant?

Es ist eine klare Strategie von Mercedes-Benz für den Mehrwert, den wir unseren Kunden bieten, auch ein Preis-Premium aufzurufen. Mercedes-Benz ist in jedem Land der Welt höher positioniert als die relevanten Wettbewerber, was sich auch in der Preisgestaltung niederschlägt. Am Ende entscheidet natürlich der Kunde, den wir mit unseren Angeboten überzeugen müssen.

Ola Källenius, Vertriebs- und Marketingchef von Mercedes in einem Interview von Auto Motor und Sport.

Mehrwert? Ob man da bei Mercedes nicht selbst ein wenig grinsen muss?

U2 minus Bono plus X

Im Rahmen des Welt-AIDS-Tages gaben U2 ein Konzert auf dem Times Square in New York. Allerdings ohne Bono, da der verletzt in einem Spital in Dublin lag. Dafür kam etwas Verstärkung dazu…

Die Tage des GfS sind gezählt

Einmal mehr hat das GfS mit seiner Prognose versagt. Wie man bei watson.ch zeigt, war selbst Politnetz.ch mit gerade einmal 126 Umfrageteilnehmern deutlich näher am Resultat. Ich denke, es gibt verschiedene Gründe, weshalb die GfS-Daten nichts mehr wert sind:

  1. Festnetztelefonie ist out. Wer von «den Jungen» hat schon ein Festnetztelefon?
  2. Es gibt zu viele Anfragen aufs Festnetz. Wer tatsächlich ein Festnetztelefon hat, der weiss, wie oft man für irgendwelchen Mist angerufen wird. Da sind die Krankenkassenerklärer, die mit dem wahnsinnig tollen Angebot von irgendeiner Kellerei, die von der Klassenlotterie und dann auch noch die von Forschungsinstituten. Alle trotz Stern im Telefonbuch. Wer mag da noch mitmachen? Eben.
  3. Es gibt halt auch erwünschte Antworten. Bei Ecopop wäre die erwünschte Antwort wohl eher ein Nein gewesen, weshalb dieser Punkt dieses Mal definitiv nicht zieht.
  4. Internetumfragen machen mehr Spass. «Auf einer Skala von 1 – 10, wie gut finden sie…» man kann’s nicht mehr hören, oder? Online kurz ein Kreuzchen setzen geht schneller und macht je nach Umfrage sogar noch Spass. Offenbar wird das Sample durch den Zugang zum Internet nicht mehr verfälscht, als wenn man auf die Festnetztelefone anruft.
  5. Claude Longchamp ist in Ungnade gefallen. Der persönliche Einfluss des Mannes an der Front könnte auch einen Effekt haben. Longchamp hat mit seiner Art viele Sympathien verspielt. Ich könnte mir vorstellen, dass es Leute gibt, die bei «seinen» Umfragen absichtlich falsche Daten angeben.
  6. Die Medien mobilisieren. Ich glaube, das Mobilisierungspotential der Medien durch die Veröffentlichung und Interpretation der Umfragen vor der Abstimmung hat einen grossen Anteil am schlussendlichen Outcome. So gesehen hat GfS das Resultat sogar noch selbst «verfälscht», indem es mit der Veröffentlichung der Umfrageergebnisse den Initiativ-Gegnern indirekt in die Karten spielte. Dieser Faktor wäre aber bei allen veröffentlichten Umfragen gleich. Weil das GfS aber quasi eine gewisse Monopolstellung inne hat, ist sein Einfluss besonders gross.

Aus diesen (und bestimmt noch weiteren) Gründen kann in Zukunft auf die Dienste des GfS vor den Abstimmungen getrost verzichten. Wer so weit daneben liegt, sollte sich vielleicht besser bei Meteo Schweiz melden…

Take me to Church

Wahrscheinlich kann man den wunderbaren Song von Hozier bald nicht mehr hören, weil er totgespielt wird. Aber soweit ist es jetzt gerade noch nicht. Zum Glück.