fc basel – fc luzern 1:0

die bilder gleichen sich, der fcl spielte wie zuhause gegen yb und zuvor auswärts gegen gc eine starke erste halbzeit. tatsächlich war es die wahrscheinlich beste halbzeit in der rückrunde, ja vielleicht sogar in der ganzen ära sforza. trotz der aus meiner sicht unsäglichen 4-1-4-1-aufstellung (die während er ersten hälfte in eine 4-1-3-1-1-aufstellung geändert wurde), kam man zu chancen. sowohl chiumiento als auch el idrissi vermochten akzente zu setzen. beide hatten chancen, den fcl in basel in führung zu schiessen. auch lustrinelli kam zu seiner gelegenheit. und basel? der tabellenführer konnte in der ersten hälfte keine einzige torchance für sich verbuchen – und führte zur pause doch mit 1:0. was war passiert? schiri wermelinger hatte eine brustabwehr schweglers als hands im strafraum taxiert: penalty. laut der sonntagszeitung soll ivan ergic vom fcb den schiedsrichter sogar noch auf dessen irrtum aufmerksam gemacht haben. chapeau, wenn das wahr ist!

dem fcl half’s wenig. er lag trotz enormer feldüberlegenheit im rückstand. nach der pause gingen es die basler etwas vorsichtiger an und liessen die gäste nicht mehr zu gefährlichen chancen kommen. durch die luzerner brille gesehen hatte der fcb auch in der zweiten hälfte keine chance. setzt man sie ab kann man zwei, drei gelegenheiten notieren, ohne dass zibung einen ball wirklich in extremis hätte halten müssen. luzern kämpfte bis zum schluss. sforza brachte auch noch ahmad sharbini, dessen trainingsrückstand ihn jüngst in die medienberichte brachte. doch seine einwechslung brachte ebensowenig den ausgleich wie jene von allrounder pascal bader.

mit nur noch einem punkt vorsprung auf den barrageplatz steht man definitiv mit dem rücken zur wand. und am samstag spielt man gegen… basel. bleibt nur die hoffnung, dass nicht wieder wermelinger oder gar laperriere das spiel pfeift. zweiterer fiel bei seienm letzten besuch auf der allmend nämlich auf eine schwalbe von reset rein und piff. richtig geraten: penalty…

daten

Basel – Luzern 1:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. – 20 331 Zuschauer. – SR Wermelinger. – Tor: 45. Majstorovic (Handspenalty) 1:0.

Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Nakata; Ba; Carlitos, Huggel, Ergic, Stocker (61. Derdiyok); Eduardo (70. Frei).

Luzern. Zibung; Schwegler, Veskovac, Diarra (88. Bader), Lustenberger; Seoane; El Idrissi, Chiumiento, Bättig (63. Wiss), Kukeli (84. Sharbini); Lustrinelli.

Bemerkungen: Basel ohne Cabral, Chipperfield, Degen, Perovic und Streller (alle verletzt). Luzern ohne Tchouga und Shi Jun (beide verletzt). Verwarnungen: 40. Schwegler (Hands), 76. Diarra (Foul), 93. Costanzo (Unsportlichkeit).

[quelle: tagesanzeiger.ch]

personalisierbare usb-sticks

bis jetzt hab› ich noch gar keinen usb-stick. ja, das gibt’s! 🙂 beinahe hätte ich hier allerdings zugegriffen. cool, so ein ganz individueller stick, auch wenn man nur ein paar zeichen zur verfügung hat. auch logos wären möglich, dann muss man allerdings mindestens 10 stück kaufen. mit 65 usd für 8gb wäre das ding auch ziemlich preiswert. doch die sache hat einen haken: pexagon liefert die personalisierten usb-sticks nur in den vereinigten staaten von amerika aus. schade.

also schon wieder was, das man sich aus den usa bringen lassen könnte… 😉

treibstoffverbrauch

Das Ziel sollte sein, nicht weniger zu verbrauchen, sondern so schnell wie möglich von fossilen Brennstoffen wegzukommen.
bob lutz, entwicklungschef von general motors (und schweizer) im interview mit auto motor und sport, 7/2008

fc luzern – bsc young boys 0:3

tja, was soll man sagen. es war eine wiederholung der ersten hälfte gegen die grasshoppers. und das gleich zwei mal. obwohl weiterhin mit einer seltsamen ein-stürmer-taktik auspielend, dominierte die heimmanschaft die meisteranwärter aus bern. doch was bringt’s am ende? die young boys hatten in der ersten hälfte zwei chancen, wovon eine ein schwacher schuss von yakin war. die zweite führte zum 0:1. auf der anderen seite konnte el idrissi einen schuss an die latte verbuchen, während lustrinelli keine wirkliche tolle chance hatte, sich aber immer wieder in letzter sekunde den ball vom fuss nehmen lassen musste. kurz vor der pause kam ghezal mit so einer attacke etwas zu spät, was zu einem elfmeter für die luzerner führte. doch es passte zum geschehen, dass davide chiumiento statt eines präzisen flachschusses halbhoch und somit günstig für den torwart einschiessen wollte. wölfli hielt die führung der gelbschwarzen fest.

auch in der zweiten hälfte bemühte sich die andermatt-truppe nicht sonderlich, den druck zu erhöhen. warum auch? man konnte es sich sogar leisten, die gelbrot-gefährdeten yakin und varela (wie immer) vom feld zu nehmen. bei luzern wurde der sturm um einen mann aufgestockt. shi jun sollte dem gut kombinierenden heimteam zum ausgleich verhelfen. doch das ganze blieb stückwerk und endete meist vor dem strafraum oder aber mit einer offsideposition. umgekehrt genügte häberli eine einzige echte gelegenheit, um in der 81. minute auf 0:2 zu erhöhen. gut, dass luzern sofort mit dem anschlusstreffer von lustrinelli antwortete. schlecht, dass dieser leider im abseits stand. und um der geschichte noch die krone aufzusetzen, patzte in den schlussminuten auch noch goalie zibung. der ihm aus den händen geglittene ball gelangte zum eingewechselten frimpong, der sich nicht zwei mal bitten liess.

ich sage es ungern, aber so spielt ein abstiegskandidat. wer trotz guten aktionen, ja sogar zeitweiliger deutlicher überlegenheit, nicht fähig ist einen heimsieg zu landen, der kriegt probleme. und tatsächlich: der vorsprung auf einen barrageplatz ist auf 4 punkte zusammengeschmolzen.

daten

Luzern – Young Boys 0:3 (0:1)

Allmend. – 7466 Zuschauer. – SR Circhetta. – Tore: 34. Yakin 0:1. 81. Häberli 0:2. 86. Frimpong 0:3.

Luzern: Zibung; Roland Schwegler, Veskovac, Diarra, Lustenberger; Seoane, Bättig; El Idrissi (54. Shi Jun), Kukeli (75. Wiss), Chiumiento; Lustrinelli.

Young Boys: Christian Schwegler, Portillo, Ghezal, Raimondi; Yapi (85. Baykal), Hochstrasser, Doubai, Varela (56. Schneuwly); Yakin (63. Frimpong), Häberli.

Bemerkungen: Luzern ohne Tchouga (verletzt). YB ohne Liechti (gesperrt) und Zayatte (verletzt). 17. Lattenschuss El Idrissi. 38. Wölfli hält Foulpenalty von Chiumiento. 82. Tor von Lustrinelli wegen Abseits nicht anerkannt. Verwarnungen: 5. Veskovac (Foul), 60. Yakin (Unsportlichkeit), 74. Diarra (Foul), 86. Lustenberger (Foul).

luzern wie madrid?

Luzern hat zwar gute Spieler, angefangen beim Goalie, aber in der ersten Halbzeit kam es mir vor, als würden wir gegen Real Madrid spielen. Wir liefen immer hinterher.
trainer des grasshoppers club zürich, hanspeter latour in der sonntagszeitung