grooveshark ist zum einen ein webradio, das einen das programm selbst zusammenstellen lässt. zum anderen ermöglicht die site aber auch das erstellen von widgets, die sich dann in blogs einbinden lassen. in dieser widgetwelt bin ich noch nicht so zuhause. das liegt natürlich auch daran, dass ich hier mit lkms eigengewächs blogge und nicht mit wordpress oder etwas ähnlichem. merci an lion inside für den tipp.
das auto von ikea

in genau einer woche will ikea den leko vorstellen. das auto von ikea. echte informationen gibt es bislang noch nicht. im intro wird nur gesagt, das ding sei ökologisch, die karosserie modular und man habe das vertrauen vom französischen wwf. warum sollte das schwedische möbelhaus überhaupt ein auto bauen, und wenn, warum würde man es in frankreich vorstellen? nutzt man die «sök» funktion auf der schwedischen ikea website, ergibt leko keinen treffer. es dürfte sich also um einen ähm, 31.-märz-scherz handeln…
fc luzern – ac bellinzona 4:2

10’014. das ist die zuschauerzahl für das spiel von gestern. der tabellenletzte zieht immer noch massig fans an, auch wenn die lage so langsam aber sicher ungemütlich wird. die 14 sollte noch eine spezielle rolle spielen.
bei bestem frühlingswetter hielt man sich mit ungestümem offensivspiel zurück, denn aus schaden wird man ja bekanntlich klug. im mittelfeld war die abwesenheit der kreativitätszentrale in form von chiumiento (verletzt) und scarione (gesperrt) spürbar. trotzdem war der fcl mit seiner für aktuelle verhältnisse auf sparflamme laufenden offensive die spielbestimmende mannschaft. grosse chancen schauten nicht heraus, bis ferreira den im strafraum stehenden paiva scharf anspielte. der portugiese zeigte einen gekonnten hackentrick und setzte acb-goalie zotti schachmatt. zur pause war allen klar: das wird so nicht reichen. zu häufig hatte man in der letzten zeit in der schlussviertelstunde noch tore gekriegt. immerhin schien der erstmals seit herbst wieder spielende diarra in der innenverteidigung seinen job zusammen mit roli schwegler im griff zu haben.

es konnte keinen luzern-fan überraschen, dass hima nach 52 minuten den ball für die granatroten ins lattenkreuz haute. so läuft das halt momentan irgendwie für das fringer-team. doch das zeigte moral und ging nur neun minuten später wieder in führung. paiva war per kopf zur stelle. die nummer 14 traf zum zweiten mal. wiederum neun zeigerumdrehungen später war es ferreiras kopf, der lukmons flanke von der behind-linie zum 3:1 ins tor beförderte. der oft glücklose ferreira nahm die gelbe karte für seinen torjubel locker in kauf, zu lange hatte er unter ladehemmung gelitten. frimpong kröhnte die gute luzerner leistung in der zweiten hälfte mit einem fallrückzieher, der ebenfalls den weg ins tor fand. eine minute später betrieb dudar ncoh ein wenig resultatkosmetik, doch die luzerner feststimmung konnte das nicht mehr trüben.
richtige euphorie schien über die spieler hineinzubrechen. einerseits verständlich, war doch eben der erste sieg seit dezember tatsache geworden. andererseits ist der abstand zum zweitletzten immer noch gross, so dass man sich vielleicht auch etwas mehr in zurückhaltung hätte üben können. auf jeden fall hat man beim fc luzern wieder selbstvertrauen tanken können. schade eigentlich, dass der nächste meisterschafternstkampf erst in zwei wochen in sitten stattfindet.
daten
Luzern – Bellinzona 4:2 (1:0). – Allmend. – 10 014 Zuschauer. – Schiedsrichter: Circhetta. – Tore: 30. Paiva 1:0. 53. Hima 1:1. 61. Paiva 2:1. 70. Ferreira 3:1. 82. Fripong 4:1. 83. Dudar 4:2.
Luzern: Zibung; Lukmon, Roland Schwegler, Boubacar Diarra, Claudio Lustenberger; Zverotic, Renggli; Gajic; Frimpong (92. Imhof)[sic!], Paiva (77. Ravasi), Ferreira (90. Etter). –
Bellinzona: Zotti; Siqueira-Barras, Dudar, Mangiarratti, Thiesson; Rivera; Sermeter (56. Conti), Hima, Drissa Diarra (67. Beghetto), Frank Feltscher (76. Roux); Lustrinelli. –
Bemerkungen: Luzern ohne Seoane und Scarione (beide gesperrt) sowie Chiumiento, Veskovac, Wiss, Lambert und Kukeli (alle verletzt), Bellinzona ohne Gritti (verletzt). Verwarnungen: 43. Dudar (Foul). 70. Ferreira (übertriebener Torjubel).
the times they are a-changin›
gestern knipste ich während der vorband von must have been tokyo etwas ‹rum, um die möglichkeiten des 50mm 1,8 etwas auszuloten. den blitz hatte ich auch dabei, doch mit dem war gar nichts zu machen. also jedenfalls stand ich da, ewas in die knipserei versunken und im menü wühlend, als mir plötzlich jemand auf die schulter tippte. ich rechnete mit einem bekannten surseer gesicht, schliesslich kenne ich doch ein paar leute. doch die kleine blondine, die vor mir stand, hatte ich nie zuvor gesehen. sie trug ein grünes holzfällerhemd und reichlich metallischen gesichtsschmuck. ich lehnte mich zu ihr hinunter, um im getöse etwas zu verstehen. «machst Du nur von den bands bilder?» /hä?/ «machst Du nur bilder von den bands oder auch welche von den leuten» eigentlich mache ich nur bilder von must have been tokyo «ach so…» enttäuscht zog sie mit ihrer ebenfalls blonden, ebenfalls mit holzfällerhemd und reichlich gesichtsschmuck bestückten freundin vondannen.
früher (und das ist kein «als-ich-noch-im-aktivdienst-war» früher, sondern so 4-5 jahre her) nervten sich die meisten leute in meinem freundeskreis ob meiner dauernden fotografiererei. zumindest vordergründig, um sich dann doch zu freuen, wenn man das eigene gesicht später im internet fand. jedenfalls liessen und lassen sich die meisten menschen in meinem umfeld nur widerwillig ablichten. heute ist das, wie ich gestern etwas verdutzt feststellen musste, radikal anders. manwill fotografiert werden, manwill sein gesicht im internet sehen, wenn’s geht noch in einer irgendwie sexy pose. ich habe nicht vor, daraus irgendwelche schlüsse zu ziehen oder dieses verhalten zu werten. aber so bietet sich eine gute gelegenheit, auf den guten alten song von bob dylan zu linken. ob er mir auch auf die schulter tippen würde?
heute im kulturwerk 118: must have been tokyo
heute präsentieren must have been toyko die songs vom neuen kurzalbum vice im kulturwerk 118 in sursee. wer also noch nichts vor hat und auf richtig guten indie-sound steht, sollte sich das nicht entgehen lassen. der auftritt wir um 23:00 erwartet.
mini 150’000

so langsam ist der mini wohl bei der hälfte seiner kilometermässigen lebensdauer angekommen. wobei er nach wie vor gut in form ist. allerdings ist der motor weiterhin kein sparsamer geselle. dank dem iphone app «tankbuch» habe ich das nun sehr genau im griff. der 1600er schluckt 2009 trotz vorausschauender und ökonomischer fahrweise genau 7,46 liter im schnitt. der tiefste wert war dabei bei genau 7 liter, der höchste bei 8,07. vielleicht lässt sich der verbrauch mit den sommerreifen senken, die nach ostern wieder auf die 17-zöller aufgezogen werden, während die winterreifen auf 16ern sitzen.

blogcamp 4 – nicht so schlecht
ich muss sagen, jegliche art von sozialen netzwerken und den in mode gekommenen networking events haben auf mich eine abschreckende wirkung. ich bin da irgendwie skeptisch, was auch meine lange anhaltende zurückhaltung bezüglich einer mitgliedschaft bei facebook ein wenig erklärt. woher diese abneigung stammt weiss ich eigentlich nicht genau, aber sie ist auf jeden fall da. und sie ist irgendwie auch der grund dafür, dass ich noch nie an einem bloggertreffen teilgenommen habe. ok, da waren die watashi.meetings, aber das war irgendwie anders. btw: sowas könnten wir wieder mal machen, oder nicht?
lange rede, kurzer sinn: ich war zum ersten mal an einem nach dem barcamp-prinzip durchgeführten blogcamp dabei. so um die 100 leute waren wohl da und die themen war gar nicht so uninteressant. kurz zum system, das ja eigentlich eben genau keines ist: es gibt slots von 45 minuten (streng genommen wären sie sogar ohne zeitbeschränkung, was schweizer scheinbar nicht mögen), die am morgen bei der introsession an vortragswillige vergeben werden. an der eth zürich standen dem blogcamp fünf unterschiedlich grosse räume dazu zur verfügung.

als erstes sah ich mir den vortrag von clemens bartlomé an (übrigens mit prezi gemacht), der über das web 2.0 und den damit zusammehängenden weg aus der krise sprach. er zeigte auf, dass gerade in krisensituationen innovationen zentral sind. weil man im web eine hohe vernetzung der teilnehmer hat und einen hohen anteil an open-source-programmen hat, ist der finanzielle aufwand gering. man braucht ausserdem wenig personal und auch die grösse infrastruktur hält sich in grenzen. clemens betonte also vor allem die flexibiität von kleinen, einfallsreichen startups, die seiner meinung nach bezüglich innovationen noch stärker gefördert werden sollten.

es folgte ein vortrag von dominik allemann und (den namen weiss ich nicht mehr), der sich um kommentare in blogs drehte. als aufhänger wurde natürlich gesagt, man erfahre, wie man mehr kommentare erhalten könne. doch, bei mir stellte sich leise enttäuschung ein, etwas wirklich neues hatten die beiden nicht zu bieten. man solle den kommentierenden keine hürden in den weg legen, die kommentare sofort veröffentlichen, immer reagieren und auch selbst kommentieren. provokation, konkretes fragen oder fordern seien auch mittel, die aber auch kontraproduktiv wirken können. naja, so weit, so bekannt. immerhin weiss ich nun, dass scheinbar niemand weiss, welche blogbeiträge besonders viele kommentare anziehen. interessant war, dass aktuell viele blogger mit diesen werbekommentatoren zu kämpfen haben, die sich sogar die mühe machen, einen art content-bezogenen satz zu hinterlassen.

das dritte referat wurde von hagen graf zum thema drupal gehalten. da ich davon absolut keine ahung hatte, liess ich mich überraschen. scheint eine gute alternative zu joomla oder typo3 zu sein.
dann hatte ich genug und verzichtete auf de noch anstehenden vierten vortrag, auch weil mich kein thema so recht begeistern konnte. begeistert sind die blogcamp-teilnehmer offenbar von apple-produkten, insbesondere vom iphone. noch nie habe ich eine solche dichte von geräten mit dem apfellogo gesehen. die grösste überraschung gab es für mich gleich am morgen. der autor des von mir gerügten schrägen blogs «gedankenblitze» sprach mich auf meinen beitrag an. er habe auf meine konstruktive kritk reagiert und sehe nun vom gebrauch von fett geschriebenem mitten im text ab.
insgesamt war das eine spannende wenn auch nicht revolutionäre sache. cool war vor allem, neue blogger einmal persönlich kennenzulernen. gut möglich, dass ich nächstes jahr wieder hingehe. besten dank an peter hogenkamp und die hasler stiftung. letztere kam als einziger sponsor u.a. für die raummiete auf.
peer steinbrück hat recht
Er hat nur einfach Klartext gesprochen. Und das mögen wir nicht so sehr. Das Problem ist, dass er zwar scharf formuliert, aber alles in allem hat er recht.
urs widmer in einem interview mit der nzz. endlich sagt das mal jemand. dachte schon, ich sei der einzige der so denkt.
was ist kunst?
richtig: alles kann kunst sein.
also mir fehlt da nur noch die legendäre frau mit vogel. 🙂opel insignia opc – spyshot
die jungs von motorpasión haben den opel insignia opc ohne tarnung abgelichtet. sagen sie jedenfalls. die bilder sehen für meinen geschmack stark «gephotoshoppt» aus. aber was man zu sehen kriegt, könnte sehr gut eine realitätsnahe annäherung an das endgültige opc-design sein. der sportler kriegt einen v6 mit doppelturbo, der es auf 320ps bringen soll. die kraft wird per allradantrieb auf die strasse gebracht. man rechnet damit, dass der schnell opel im herbst auf der iaa präsentiert wird und dann wenig später in den verkauf gelangt.

