kurt aeschbacher

gestern durfte ich zum ersten mal kurt aeschbacher live erleben. auf seinem blog schaue ich nur noch selten vorbei, aber ab und zu zappe ich in seine sendung, wo ich jeweils über sein rhetorisches geschick staune. letztlich ist tv aber halt einfach was anderes als eine live-veranstaltung. gestern leitete er zwei kurze diskussionsrunden in und zur neuen bauarena in volketswil. zwei mal drei leute, die am liebsten natürlich nur werbung für ihren eigenen betrieb gemacht hätten. doch der kurt kennt gar nichts. erste frage an den leiter einer der grössten stände der permanenten baufachausstellung: na, wie viel habt ihr in den stand hineingebuttert? als der leicht perplexe gast nicht recht antworten will, nennt ihm aeschbacher einfach mal eine (sehr gut geschätzte) zahl. der mann war top informiert. fast wirkte der talkmaster, als hätte er nie über etwas anderes gesprochen, als über bauen, umbauen, finanzieren und verkaufen. fantastisch, wie er nach und nach jedem gast etwas aus der nase zog, das dieser eigentlich nicht hätte verraten wollen. da seine frechheit dabei jederzeit höchst charmant rüberkommt, macht ihn das nur noch sympathischer.

auf jeden fall war’s eindrücklich, das mal live zu sehen. weil ich nicht so weit vorne sass, gibt’s keine bilder davon. dafür zwei vom stand, wo auch die biene fenster vertreten sind…

die fantastischen methoden des c.s.i.

bestimmt das längste bild, das es je auf meinem blog zu sehen gab. aber die fantastischen methoden des c.s.i. (crime scene investigation) teams brauchen halt ein wenig platz. eigentlich schon erstaunlich, dass es überhaupt noch ungelöste fälle gibt…

via lkm

whopper for free

[Trigami-Review]

während auf facebook momentan komische diättipps als spam für ärger sorgen, lässt sich burger king eine witzige viralkampagne einfallen. und für einmal findet so eine kampagne nicht nur im netz statt. nein, der geneigte burger-fan hat auch in der realität was von der aktion. dafür hat man die gruppe der guerilla griller ersonnen. diese jungs «überfallen» burger king filialen und werfen den filialleiter (zumindest temporär) raus. dank dem überfall gibt es 30 minuten lang whopper for free, für alle, die gerade lust auf den bekanntesten aller burger-king-burger haben. denn die gruppe kämpft für das recht auf grenzenlose burger-freiheit. 🙂 was auch immer das im detail bedeuten mag. auf der website grillalarm.ch gibt es infos zu den in nächster zeit geplanten überfällen. wer sich benachrichtigen lassen will, wann dann in seiner nähe eine solche aktion stattfindet, muss die postleitzahl 5-stellig eingeben. sonst kann man das formular nämlich nicht absenden, was ja schade wäre.

im video wird der «überfall» auf kronehit – eine grosse österreichische radiostation – gezeigt. auch in der burger-king-filiale in luzern ist ein solches «gratis-burger-attentat» geplant. bleibt zu hoffen, dass die guerilla griller zuerst radio pilatus überfallen und den andy wolf und seine assistentin für ein paar stunden (oder besser: tage) ruhig stellen. die schöne stadt am vierwaldstättersee wird es den guerillas danken. ausserdem kommt johnny cashs «ring of fire» immer gut. leider wird noch nicht verraten, wann die sache in luzern stattfinden soll. wenn es irgendwie geht, werden stef und ich dann bestimmt vor ort sein und uns so einen whopper für lau reinziehen. wobei wir dann wohl noch ein crispy chicken menu dazu bestellen würden. fragt sich nur, ob die guerillas in dieser zeit überhaupt was anderes als den whopper anbieten. so oder so bin ich gespannt darauf, wie die guerilla griller in luzern vorgehen werden.

übrigens kann man den guerilla grillern auch auf twitter folgen.

kakapo

dank stefs facebookeintrag kenne ich nun den vielleicht seltensten vogel der welt etwas besser: den kakapo. dieser bis zu 3,5 kilo schwere papagei lebt ausschliesslich in neuseeland. auch gibt es keine ihm verwandten spezien.

der bestand war anfangs der neunziger jahre unter 50 gesunken. inzwischen soll es wieder über 120 kakapos geben. speziell an diesem vogel ist nicht nur sein überaus aufwändiges balzverhalten mit lauten, sehr tiefen rufen des männchens während stunden. der papagei ist flugunfähig, klettert aber auf bäume und segelt dann von dort mit ausgebreiteten flügeln hinunter. er ist nachtaktiv und geht normalerweise sehr langsam mit dem schnabel praktisch am boden durch die wälder. hoffentlich gelingt die grossangelegte rettungsaktion. diese vögel sind einfach zu lustig, um einfach so auszusterben.

kakapo.net
kakapo auf wikipedia

apple 10.6 snow leopard kommt mir französisch vor

ich glaube, ab dem 24. august konnte man snow leopard vorbestellen. das habe ich dann am 26. august auch tatsächlich getan. am 27. august, also einen tag vor dem offiziellen release, bekam ich die email-bestätigung für den versand. cool, schliesslich ist vorfreude die schönste freude. doch auch über eine woche nach dem mail lag bei mir nichts dergleichen im briefkasten. irgendwann hat man das mit der vorfreude dann auch gesehen. wo bleibt mein os x 10.6? schliesslich rief ich bei apple an, wo mir eine nette dame «auskunft» gab. die post sei schuld, die sei von der grösse des auftrages erschlagen worden. seriously? und vor allem: wenn man das weiss, wieso kriege ich kein mail, in welchem mir genau das mitgeteilt wird? das car magazine beispielsweise schickt mir jedes mal ein infomail, wenn sich der versand des magazins aus irgendwelchen gründen verzögert. was soll’s, gestern, also genau 14 tage nach dem releasedatum und 15 tage nach der versandbestätigung, ist das brieflein dann bei mir eingetroffen.

beim öffnen staunte ich dann doch: le système d’exploitation le plus avancé au monde. réglé au millimètre. pack familial. das kam mir dann doch sehr französisch vor. war es ja auch. glauben die bei apple, bzw. dort wo das zeug verpackt wird, die schweiz gehöre zu frankreich. wohl etwas viel gaddafi-tv geschaut, hm? immerhin «merkt» die dvd natürlich sofort, dass es sich um einen deutschsprachigen computer handelt.

bei meinem macbook pro (2,93 ghz 4 gb) dauerte die installation übrigens 45 minuten, beim mac mini (1,66 ghz, 2 gb) etwa eine stunde und zwanzig minuten. also gut überlegen, ob man den mac wirklich gerade nicht benutzen will. ach ja: nach dem update hatte mein macbook pro plötzlich 38 gb freien speicher, vorher waren’s nur 27 gb. ich sag ja: snow leopard kommt mir französisch vor.

funny

ok, das waren wohl etwas viele autoposts. 🙂 um das ganze etwas aufzulockern, nun etwas erheiterndes.