fotobücher von ifolor

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in der vorweihnachtszeit, in der wir uns ja bereits wieder befinden, ist die suche nach geeigneten geschenken für unsere liebsten ja eine irgendwie allgegenwärtige sache. die fotobücher von ifolor bieten da einiges potential, zumal die auswahl an verschiedenen varianten sehr gross ist. das programm reicht vom kleinen herzigen «pocket book» im a6-format (postkarte) bis hinauf zu den luxuriösen «premium books», die mit den ausmassen 28 x 28 zentimeter aufwarten. dazwischen runden easy book (a5 quer), spiral book (a4 quer oder hoch, mit spiralbindung), smart book (a4 hoch) und deluxe book (21 x 21 cm, a4 hoch oder quer) die breite palette an fotobüchern ab. von der kleinen aufmerksamkeit bis hinauf zum oberhammerweihnachtsgeschenk ist also alles möglich.

die firma ifolor ist aus der photocolor kreuzlingen hervorgegangen und hat fast 50 jahre erfahrung im foto-business. als erstes labor, das im farbfoto-versand tätig ist, hat das unternehmen die «zertifizierung für qualitätssicherung und qualitätsmanagemen» nach iso 9001: 2008″ erreicht. vor sechs jahren kam das «datenschutz gütesiegel goodpriv@cy» hinzu. ausserdem zeugen diverse testsiege in verschiedensten publikationen von der hohen qualität, mit der ifolor ihr höchstes ziel erreichen will: zufriedene kunden.

besonders viele zufriedene kunden dürften das premium book wählen. ok, mit 97.95 für 60 seiten (36 seiten, 69.95 / 48 seiten, 83.95) ist es nicht eben ein billigangebot. aber wenn man wirklich tolle fotos zu zeigen hat, ist das premium book ganz bestimmt die richtige wahl. besonders landschaftsbilder profitieren von der speziellen leporello-bindung, die ein flach liegendes umschlagverhalten ermöglicht. einmal mehr sagt ein bild mehr als tausend worte:

so kann man also die bilder auf einer doppelseite im format 55 x 27,5 zentimeter praktisch nahtlos betrachten. neben der genialen bindung überzeugt das premium book auch mit einer hohen papierqualität. für die innenseiten wird papier mit 200 g/m2 verwendet (konventionelles papier: 80 g/m2). weiter gilt die klebebindung als äusserst haltbar und der glanz-laminierte einband schützt die fotoseiten effizient. na, schon lust aufs fotobuch-machen gekriegt? das erstellen ist nicht schwer. für pc-user gibt ein downloadbares programm, mac-benutzer erstellen das buch einfach online im browser.

übrigens: wer noch nie bei ifolor fotos, fotobücher oder andere artikel bestellt hat, kann von einer speziellen aktion profitieren. aktuell geniessen sämtliche neukunden mit dem gutscheincode ifwebknt09 nämlich 15% rabatt auf das ganze sortiment von ifolor. wenn das keine gute gelegenheit ist, gerade ein paar weihnachtsgeschenke zu shoppen…

künstliches fleisch – noch fünf jahre

der telegraph berichtet, dass möglicherweise schon in fünf jahren geniessbares künstliches fleisch auf den markt kommen könnte. das aktuelle problem ist scheinbar, dass man zwar einen schweinemuskel produzieren kann, dieser aber noch nicht trainiert werden kann. und wenn ein muskel eben keine bewegung hat, kommt das sogenannte soggy pork fleisch heraus. klingt noch nicht sooo lecker, also lassen wir den wissenschaftlern noch etwas zeit.

damit bleibt auch den vegetariern und veganern noch ein bisschen zeit, sich zu fragen, ob sie das dann essen würden/möchten. von einem tier stammt das künstliche steak dann ja nicht mehr.

exergian tv-poster


irgendwie schafft es albert exergian auf brilliante weise, die essenz von tv-serien auf ein minimalistisches poster zu bannen. er hat das nicht nur mit meinem aktuellen lieblingdexter getan, auch friends, twin peaks, monk oder macgyver mussten dran glauben. cool. auf seinem tumblr-blog gibt’s sämtliche werke zu bewundern.

gesehen auf diskursdisko.de
offizielle homepage

orange und sunrise fusionieren

na toll, damit bietet sich dem kunden dann wieder eine alternative weniger. es bleibt dann nur noch die wahl zwischen dem trägen, überteuerten exmonopolisten und dem preiswerten angebot, das in der netzabdeckung möglicherweise winzige lücken aufweist. im falle des apple iphone ist das swisscom-angebot nicht nur zu teuer, sondern auch noch unflexibel: die mindestvertragslaufzeit beträgt zwei jahre. wenn ich dann noch daran denke, dass ich in luzerns zentrum auf den balkon der wohnung gehen muss, wenn ich vernünftigen empfang will…

naja, auf jeden fall will das französisch-dänische unternehmen eine starke nummer zwei im mobilfunkmarkt sein. spontan glaube ich nicht, dass orange und sunrise zusammen mehr als die summe ihrer teile sein können. das problem in der schweiz ist weder ihre netzabdeckung noch die grösse der beiden provider. es ist die konservative haltung der konsumenten. sie vergleichen weder preise noch leistungen. für sie ist das vertrauen in den ex-staatsbetrieb ungebrochen.

nzz online

lkm zum thema wein

Wine tasting is total and utter bullshit. Fruity, heavy, oaky, and earthy? Fuck me sideways. I once saw a TV show which had blind tests of wines. The experts couldn’t even tell fucking white wine from fucking red wine. The best they managed was to tell grape juice from actual wine. Congratulations. Even I can do that. Wine tasting is the most retarded thing. Just drink that shit and admit that you’re doing it because you want to get tipsy.
🙂
lkm

niiu – die zeitung der zukunft

news im internet nachlesen ist schön und gut. aber wie die meisten von uns wissen: print rockt. das problem daran: zeitungsabos sind teuer, weshalb man sich nicht mehrere davon leisten mag, obwohl man thematische vielfalt schätzen würde.

wie oft habe ich mir das schon gewünscht? eine zeitung, die aus verschiedenen teilen bereits bestehender printprodukte bersteht. und das ganze natürlich bequem jeden morgen im briefkasten. träumerei sei das, unmöglich die verlagshäuser so zur kooperation zu zwingen, nun hat das aber scheinbar doch jemand geschaft. wenn auch vorerst im kleinen rahmen und nur für berlin. doch das konzept ist von niiu ist bestechend. und den preis von knapp 3 franken pro ausgabe würde man sicher gerne bezahlen, wenn man dafür eben genauseine zeitung kriegen würde.

ich weiss nicht, ob wir das irgendwann auch in der schweiz kriegen, aber hoffen darf man ja. wie würde meine individualisierte zeitung dann wohl aussehen, hm?

– nzz: international und feuilleton
– nlz: regionalteil und sport
– tagesanzeiger: stadt zürich
– blick: sport
– herald tribune: world & u.s.

ja, das wär schon mal ein guter anfang. vielleicht noch eine prise faz und taz.

sonntagszeitung

raucher und das rauchverbot

angeregt durch oschtis kommentar (danke dafür!) schreibe ich nun einen kurzen, aber längst fälligen beitrag über unsere lieben raucher und das rauchverbot.

das rauchverbot trägt ja den namen verordnung zum schutz vor passivrauchen. diese bezeichung verrät aus meiner sicht nur die halbe wahrheit. einerseits gibt es immer wieder leute, die den schaden von passivrauchen scheinbar begründet anzweifeln. und andererseits glaube ich, dass mit dem rauchverbot vor allem den rauchern geholfen ist. warum?

wann immer ich mit einem raucher auf seinen genuss bzw. seine sucht zu sprechen komme, folgt irgendwann die frage: «und Du,… hast Du nie geraucht?» meine standardantwort darauf: «nö, hat mich nie gereizt». dann staune ich immer ob der reaktion auf meine unerfahrenheit: «ja, es ist sowieso besser, wenn man nie damit beginnt». scheinbar sind praktisch alle raucher irgendwie unzufrieden mit ihrem verhalten. ich denke, man kann wohl sagen, das ausnahmslos alle raucher irgendwann mal versucht haben, ihrer sucht ein ende zu bereiten.

und hier kann das rauchverbot, das ab nächstem mai gültigkeit hat, bestimmt etwas bewirken. keinesfalls möchte ich implizieren, dass dadurch auch nur ein einziger raucher sofort mit seinem qualmenden hobby aufhört. aber: wenn er sich nicht in einem lizenzierten raucherlokal befindet, muss er sich im ausgang jedes mal aktiv dafür entscheiden, eine zigarette rauchen zu gehen. viele werden alleine dadurch weniger rauchen, weil die «zigarette nebenbei» passé ist. möglicherweise ist das aufhören einfacher, wenn man weniger raucht. wie gesagt habe ich keine eigenen erfahrungen diesbezüglich vorzuweisen. trotzdem bin ich davon überzeugt, dass dieses verbot unter dem strich praktisch nur vorteile hat. und ehe hier das argument mit den sinkenden einnahmen im gastgewerbe kommen… in england und italien funktioniert das bestens, die gastwirte haben sich mit der situation ebenso arrangiert wie die gäste. übrigens ist die list der länder mit rauchverbot in europa schon ziemlich lang.

natürlich kann man argumentieren, dass es nicht die aufgabe des staates ist, seine bürger vom rauchen abzuhalten bzw. abzubringen. mit blick auf die gesundheitskosten macht es dann aber halt doch wieder sinn. wie sagte damals unser chemielehrer hugo vogel: 80 – 90% der raucher kriegen lungenkrebs. manche erleben es und manche sterben vorher… ich habe menschen an lungenkrebs sterben sehen. ein wirklich hässlicher tod.

the blue window

erinnert sich noch jemand antheblue /window?/ das war die abteilung der swisscom, die in der schweiz vor 13 jahren flächendeckend den zugang zum internet ermöglichte. heute findet man nicht einmal mehr ein logo in gescheiter auflösung oder dergleichen davon im netz. das logo zeigte ein blaues fenster mit blauen fensterläden, darunter stand in einer blauen serifenschrift der nametheblue /window./ schnell wurde bluewin daraus, woraus man eine eigene firma kreirte, um sie dann wieder in den tiefen des swisscomkonzerns verschwinden zu lassen.


merci an geheimnisvollen f.c., der das logo in den tiefen des webs gefunden hat.
ebenfalls besten dank an andi, der tatsächlich eine alte startpage von the blue window gefunden hat.

damals suchte man noch mit der suchmaschine altavista und dem webkatalog yahoo. und die eigene homepage war nur dann so richtig cool, wenn darauf alles blinkte, durch lief oder sich sonst irgendwie bewegte. die glorreiche zeit der animated gifs. und alles musste irgendwiecyber heissen, um so richtig nach internet zu klingen. flickr, myspace, blogger, facebook, twitter oder youtube gab es damals nicht mal ansatzweise. wenn man bedenkt, dass z.b. facebook heute wohl über 200 millionen mitglieder hat… einerseits eine beeindruckende entwicklung. andererseits frage ich mich auch, ob es diese heute so erfolgreichen dienste in 13 weiteren jahren noch geben wird. die andere frage, die sich aufdrängt: was für neue dienste werden uns dann in ihren bann ziehen?

ich bin gespannt.