Tell me why

Gestern zum wohl ersten Mal gehört, dachte ich, der Song sei neu. 😉 Ist er natürlich nicht.

Crazy Lucky

Yay, endlich was Neues von Better than Ezra! Crazy Lucky klingt für mich zwar etwas gar nach Boygroupsound, aber als Vorbote für das neue Album geht das schon in Ordnung. Und das Lyrics-Video ist auch ganz ok. Wäre cool, wenn ihnen mal wieder was so wie das grossartige Closer (oder sogar Deluxe) gelingen würde.

Billy Joel bei Jimmy Fallon

Ziemlich cool, oder? Erinnert mich zudem daran, dass ich irgendwann diesen Billy Joel live sehen möchte. Einmal im Monat könnte man das ja im Madison Square Garden tun. Ausserdem wird Joel bald einen eigenen Channel auf Sirius XM erhalten. Nach eigenen Angaben hat er aber «no idea», was er da genau machen werde…

Der Rolling Stone hat einen Artikel über den Auftritt von Joel bei Fallon.

James Blunt ist ein Superstar – 8 Jahre danach

James Blunt HDR

Vor 8 Jahren erlebte ich ihn zum ersten Mal live im Zürcher Hallenstadion. Am Tag danach schrieb ich von der Geburt eines Superstars. Inzwischen wissen wir: Er ist es immer noch. Gestern spielte er wieder an selber Stätte. Natürlich ist er nun abgeklärt, hat sein Repertoire von A-Z perfekt im Griff und singt, wie halt nur James Blunt singt.

Bei I really want you, bat er das Publikum, das ansonsten sehr mitsingfreudig war, um einen Moment der Ruhe. Sogar die Bitte, das Klatschen zu unterlassen wurde befolgt. Ansonsten ging’s ganz ordentlich ab, was man aufgrund der CDs vielleicht nicht denken würde. Die Songs seines neuesten Albums konnten nicht ganz mit den «alten» mithalten, was Blunt zu wissen schien. Is it ok if I play a few of the new songs? fragte er fast schüchtern. Wohlwissend, dass er mit Bonfire Heart, Miss America, Heart to Heart und dem Spasstrack Postcards durchaus Hitsongs da drauf hat.

Knapp Eindreiviertel Stunden beglückte der Engländer das mehrheitliche weibliche Publikum mit seinem Gesang. Dabei ein absolutes Highlight herauszuheben, ist ziemlich schwierig; vielleicht Stay the Night? Generell spielten die Jungs auf sehr hohem Niveau. Ein bisschen mehr Interaktion hätte gut getan. Aber James spricht halt immer noch mehr Französisch als Deutsch, wobei es das ja auch getan hätte. Unter dem Strich ein wirklich starkes Konzert, das Lust auf mehr machte. Mehr gäbe es in Locarno und Luzern.

Vielen Dank noch an die superspontane @CtfCrea, die mich begleitete. Social Media heisst eben doch nicht einfach so Social Media. 😉

James Blunt

I see Fire

Seit Monaten verfolgt mich der Song aus dem Film «The Hobbit». Ed Sheeran ist da wirklich eine tolle Nummer gelungen. Ich frage mich jedoch, ob man daraus nicht einen richtig guten Rocksong machen könnte. In Ansätzen haben das Anaria versucht.

This is how you do it

Jared Leto, you rock!

This is for the 36 million people who have lost the battle to AIDS and to thos of you out there who have ever felt injustice because of who you are or who you love. Tonight I stand here in front of the world for you.

Jared Leto bei der Dankesrede für seinen Oscar als bester männlicher Nebendarsteller in Dallas Buyers Club.

399 Euro für 30 Minuten Daft Punk

Daft Punk – Inzwischen längst ein Label für grossartige Musik, zu der man tanzen kann, aber nicht muss. Ausserdem produzieren sie noch Alben, die tasächlich als solche funktionieren. In der Zeit von iTunes zwar ein Anachronismus, aber ein immerhin ein schöner.

Nun gehen die beiden behelmten Franzosen auf Tour. Also eigentlich nicht. Denn sie sollen nur bei zwei von 26 Shows tatsächlich dabei sein. Gerüchteweise sollen Paris und Barcelona in den Genuss der Originalbesetzung kommen. Ebenso krass: Die Shows sollen nur etwa 30 Minuten dauern, ein einziges Ticket soll dafür aber 399 Euro kosten.

Wenn man dann noch liest, dass Barcelona primär deshalb in Frage komme, weil die beiden ihr Geld vor allem bei Prostituierten und Drogenhändlern loswerden würden, muss man doch fast von einem Scherz ausgehen. Oder nicht?

wundergroundmusic