The Monuments Men

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sammeln die Deutschen alle möglichen Kunstschätze quer durch Europa ein. Ein Team um den US-Amerikaner Stokes (George Clooney) soll die wertvollen Gemälde und Skulpturen vor der Zerstörung retten.

Monuments MenWenn man keinen actiongeladenen Blockbuster erwartet, ist Clooneys neuester Wurft total ok. Die «wahre» Geschichte an sich ist eigentlich spannend genug. Ob es dafür allerdings ein solches Staraufgebot (John Goodman, Bill Murray, Matt Damon und Clooney himself natürlich) gebraucht hätte darf bezweifelt werden. Genau das, was man normalerweise Hollywood vorwirft (total unrealistisch, zu viele Explosionen, zu weit vom realen Vorbild entfernt) mögen einige Kinobesucher vermissen.

Ich habe den Film in einer deutschsprachigen Synchronfassung gesehen. (Clooneys Synchrostimme ist ja übel) Bitte sämtliche Filme zur Primetime in Originalsprache mit Untertiteln.

That black guy

Samuel L. Jackson ist nicht nur ein grossartiger Schauspieler. Er ist auch noch schwarz. Überraschenderweise gibt es aber auch noch andere dunkelhäutige Schauspieler, zum Beispiel Laurence Fishburne. Enjoy!

The Hobbit – The Desolation of Smaug

Bilbo und die Zwerge sind auf dem Weg nach Erebor, wo der Hobbit Smaug den Arkenstone klauen soll. Doch der Weg dorthin ist nicht ganz einfach…

BilboTja, ist halt wieder so ein Herr-der-Ringe, oh sorry, Hobbit-Film. Freaks mag stören, dass der Film sich nicht gerade sklavisch an die Buchvorlage hält. Gemacht ist er aber einmal mehr sehr schön. Trotz 160 Minuten Länge war für mich eigentlich nur die Schlussszene unnötig lange.

Filth

Bruce Robertson (James McAvoy) ist zwar Detective, benimmt sich aber eher wie ein Krimineller. Ein klassischer «Bad Cop» sozusagen. Sein schlechter Lebensstil wird mehr und mehr zu einem Problem.

James Mc AvoyMehr als einmal ist man an Tarantinos Filme erinnert, was auch am coolen Soundtrack liegt. Der schwarze Humor zieht sich durch den ganzen Film, was bestimmt nicht jedes Zuschauers Sache ist. Ich fand’s aber richtig lustig.

Rush

Die Formel-1-Saison von 1976 gilt als eine der spannendsten aller Zeiten. Die Rivalität der Piloten Hunt und Lauda ist legendär.

James Hunt vs. Niki Lauda

Auch als Nicht-Formel-1-Fan kann man sich Rush anschauen. Die Geschichte ist gut erzählt und mit (wahrscheinlich nicht immer der Wahrheit entsprechenden) Anektoten ausgeschmückt. Gute Special Effects, elegant eingeflochtene Originalaufnahmen und die grossartige schauspielerische Leistung von Daniel Brühl runden das Kinoereignis ab. Ausserdem wird man nicht mit langen Rennsequenzen gelangweilt, sondern lernt die beiden Kontrahenten und ihren jeweiligen Lebensstil kennen.

The Great Gatsby

Jay Gatsby (Leonardo Di Caprio) ist noch immer so sehr in seine verflossene Liebe Daisy (Carey Mulligan) verliebt, dass er zu rauschendsten Parties einlädt, in der Hoffnung sie würde auftauchen. Erst als ihr Cousin (Tobey Maguire) in seine Nachbarschaft zieht, steigen die Chancen des Superreichen wieder.

The Great Gatsby

Optisch ist The Great Gatsby ein Genuss. Farbenprächtig wird die Welt der 1920er Jahre inszeniert. 3D-Technik wäre nun echt nicht nötig gewesen – stören tut sie aber auch nicht gross. Toll ist, wie moderne Musik in die historische Szenerie eingepasst wurde. Trotz allem Trubel und optischer Opulenz schaut man am Ende einen simplen Liebesfilm, der es mit 144 Minuten auch längenmässig etwas übertreibt.

Kurzfilmnacht – L’Amour Bègue

Wer sich die Kurzfilmnacht 2013 noch ansehen möchte, muss ins Welschland oder Lugano reisen. Einige der Shorts sind richtig gut, andere strapazieren Geduld und Geschmack der Zuschauer. Einer der besten Filme, den ich gestern in Luzern gesehen habe, war sicher L’Amour Bègue. Der amüsanteste war zweifelsohne Thaïs Odermatts Kurt und der Sessellift, von dem ich hier ebenfalls einen Trailer reinstelle.