Interaktive Lichtkunst für die Kapellbrücke

Die IG Inszenierung Kapellbrücke hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Während den Abendstunden, und auch dort nur zu ausgesuchten Zeitfenstern, soll das Luzerner Wahrzeichen mit Licht und/oder anderen Mitteln inszeniert werden. Die Vorschläge gingen von «Déja-vu» bis zu «oberkitschig». Ein paar waren aber auch richtig cool.

Ein holländisches Team hat sich bei der Jury durchsetzen können. Die Installation des Siegerprojekts ist interaktiv. Dort wo sich Personen aufhalten wird beleuchtet. Das heisst, dass man als Passant direkten Einfluss auf die Beleuchtung ausüben kann. Man wird also quasi interaktiver Bestandteil eines Kunstwerks. Zudem würden saisonal abgestimmte Sujets auf die Aussenhaut der Brücke projiziert. Klingt für mich spannend.

Nicht so spannend fand es eine Mehrheit der Facebook-User der Radio-Pilatus-Seite. Das Verdikt dort ist eindeutig: «Zu teuer», «unnötig», «für solchen Unsinn haben sie dann wieder Geld». Allerdings sind das wahrscheinlich nicht unbedingt die Leute, die z.B. für das KKL oder irgendeine andere kulturelle Stätte gewesen wären. Insofern wünsche ich mir von Luzern viel Mut, weil der in aller Regel belohnt wird.

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