so falsch waren die gerüchte nicht.

das macbook air gibt es tatsächlich.
jedes jahr ist es die gleiche geschichte. vor der macworld drehen die webmedien praktisch durch. letztes jahr gab es diverse fakebilder von einem apple telefon. 2008 wird viel in den spruch auf der apple-homepage hineininterpretiert:

einige leute meinen, es gäbe ein völlig neues, ultrakleines 13,3″ notebook. es wäre hauchdünn und würde nur über ein externes laufwerk verfügen. weitere gerüchte ranken sich um das stromkabel. es soll gänzlich entfallen, weil der strom per induktion übertragen werden soll. brave new world. well, so richtig wissen tut eigentlich niemand was. es gibt nur gerüchte, die sich in aller regel grösstenteils als falsch bewahrheiten. so gab es auch gerüchte, ein notebook mit integrierter dockingstation für das iphone würde präsentiert. der touchscreen des iphones hätte dann als grosses touchpad funktionieren sollen. naja, wir werden sehen.
eines ist wohl trotzdem schon klar: ein solches echo wie nach der präsentation des iphone wird schwer zu toppen sein…
als mac-user hat man ja schon mal nicht so viele probleme mit viren. trotzdem sollte man sich nicht zu sicher wähnen. lkm hat eine wunderbare liste zusammengestellt, wie man verhindern kann, dass sich computer viren auf dem eigenen rechner einnisten. und die gilt natürlich sowohl für windows- als auch für mac-user.
lkm veröffentlicht auf seinem tumblr-blog eine unvollständige liste mit nüztlichen mac programmen. auf jeden fall mehr als einen blick bzw. klick wert.
eigentlich wollte ich hier schon schreiben, dass mir der song der rolling stones wegen dem sony tv-spot nicht mehr aus dem kopf geht. doch dann sah ich mich auf youtube.com ein bisschen um, und siehe da: apple hat genau diesen song schon einmal für einen werbespot benutzt. so oder so, die melodie ist extrem einprägsam und der text eignet sich anscheinend um alle möglichen farbigen dinge zu bewerben…

in autobild erschien letzte woche ein recht witziger bericht über scheich hamad bin hamdan al nahyan. weil es eben nicht gerade gut ankommt, wenn ein scheich autos verkauft, behält er alle. mittlerweile sind es über 400. mir ist aber etwas anderes ins auge gestochen: der mann hat ein apple iphone. er meint:
sehen sie, dieses gerät ist so innovativ, weil es so einfach ist. in den heutigen europäischen autos dagegen stecken zu viel elektronik und knöpfe. das lenkt doch nur ab.
und dann sah ich mir noch einen vortrag von andreas wetter an. der schweizer ist seines zeichens ceo bei orange schweiz. das unternehmen gehört wiederum der französischen france telecom an. den genauen wortlaut weiss ich nicht mehr, aber in etwa sagte wetter:
das apple iphone ist ein sehr interessantes gerät. ich bin überzeugt, dass es in der schweiz von orange angeboten werden wird.
das wäre natürlich ganz toll. dann müsste ich nämlich keinen providerwechsel vornehmen…
just another funny ad…

über 300 neuerungen soll das systemupdate von tiger auf leopard oder von 10.4 auf 10.5 bringen. natürlich merkt der normale user davon nicht jedes einzelne neue feature und funktiönchen. ernüchternd war für mich vor allem, dass mein photoshop nicht mehr läuft. ansonsten funktionieren alle programme wie zuvor. time-machine, ein einfach zu bedienendes backupsystem, nutze ich noch nicht. eigentlich sollten in leopard die icons von bildern direkt vorschauen derselben sein, das funktioniert zumindest auf meinem macbook pro nicht, der mac mini hat den übergang besser verdaut. das design ist im allgemeinen viel grauer und wirkt auf mich eher etwas trist. was sehr gut funktioniert, sind die implementierten screen-sharing-elemente:

hier sieht man, wie itunes auf dem mac mini läuft. bedienen kann ich das problemlos mit jedem von unseren macs, wo immer ich internetzugang habe. unter die längst fälligen änderungen fällt das kleine schlosssymbol, dass bei den funknetzwerken anzeigt, welche verschlüsselt sind. ebenfalls nice-to-have aber nicht wirklich notwendig: coverflow funktioniert jetzt überall im finder. (für nicht appleuser: das ist eine funktion, die in itunes eingeführt wurde, um ganz einfach durch die cd-covers zu blättern)
im allgemeinen scheint es mir, dass tiger einfach zu gut war, um mit leopard noch einen ganz grossen schritt nach vorne zu machen. ganz nach oben zeigt der daumen also nicht, verbesserungen sind aber doch einige mit dabei.

neues feature von ichat: hintergründe, mit denen man sich in anderen welten zeigen kann. 😉
es gibt ja dinge, die lassen sich nur mit windows erleben. das legendäre herunterfahren des pcs, wozu man zunächst einen knopf mit der aufschrift «start» clicken muss, ist bestimmt so einer. ein anderes feature, das nur windows-user kennen, ist der bluescreen. ein traum in blau. ausgewogen in seiner konzeption, ästhetisch bis ins detail. das tolle daran: das funktioniert nicht nur auf dem kleinen subnotebook von toshiba und auch nicht nur auf dem mediamarktcompi für 999 franken (bestimmt noch ein drucker gratis dazu…), nein, auch bei ganz grossen bildschirmen kommt man in den genuss dieser windows-eigenheit. in toronto kam es nun zu einem weltrekordversuch: der grösste bluescreen aller zeiten sollte auf den screens eines warenhauses erscheinen. und dies während mehrer tage. das resultat ist wunderschön – einfach fantastisch.

[bild: sean galbraith]
link
und wer jetzt trotz all den vorteilen immer noch lieber einen computer hätte, der diese tollen features nicht bietet… just click here.