Billy Joel bei Jimmy Fallon

Ziemlich cool, oder? Erinnert mich zudem daran, dass ich irgendwann diesen Billy Joel live sehen möchte. Einmal im Monat könnte man das ja im Madison Square Garden tun. Ausserdem wird Joel bald einen eigenen Channel auf Sirius XM erhalten. Nach eigenen Angaben hat er aber «no idea», was er da genau machen werde…

Der Rolling Stone hat einen Artikel über den Auftritt von Joel bei Fallon.

Komplexe Bedienung

Auch Consumer Report stellt fest, dass die Bedienung in Autos immer komplexer wird. Wer hat das beste Konzept? Sicher keiner von denen, die man im Video sieht.

Okinawa Street Racing

Vice zeigt einen Beitrag über die Street Racing Szene von Okinawa. Das ist natürlich ebenso illegal wie gefährlich und ganz bestimmt nicht wenig dumm. Trotzdem sind das natürlich eindrückliche Fahrzeuge, die die Japaner da pilotieren. Aus europäischer Sicht bleibt aber die Frage, weshalb man die offensichtlich als pure Rennwagen ausgelegten Autos nicht für andere Vergehen von der Strasse nehmen kann.

Die Formel 1 ist leiser geworden – und das ist gut so

Seit dieser Saison, die notabene erst ein Rennen alt ist, fährt man in der Formel 1 mit 1,6-Liter V6-Motoren. Schon nach dem Grand Prix in Australien werden nun Stimmen laut, die ganze Chose sei  zu leise. Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich: 1. drehen die drei Fabrikate aktuell nur etwa 12’000 Umdrehungen, wobei 15’000 erlaubt wären, 2. «schluckt» der Turbo den Klang weg, 3. könnte auch die anders konzipierte Auspuffanlage einen negativen Einfluss auf maximales Volumen haben.

 

Generell mag ich ja laute Motoren, freue mich über einen V8 von Maserati oder Corvette, über die italienischen V12 sowieso. Und auch gewisse Reihensechser klingen schon ein wenig wie Musik für mich. Eigentlich ist es weniger die Lautstärke als der charismatische Klang.

Bei der Formel 1 verhält es sich aber so, dass man an der Strecke Ohrenstöpsel tragen muss, weil es einem sonst schlicht das Gehör aus dem Kopf schreit. Gigantisch, wie die V8 und V10 der letzten Jahre gelärmt haben. Ich schreibe nicht zufällig «gelärmt». Sonderlich schön war deren Klang nämlich nicht. Schon deshalb ist die neue «Ruhe» sicher kein Nachteil. Dass man 2014 sogar unter Experten der Meinung zu sein scheint, laut sei automatisch besser, erstaunt mich schon. Die Formel 1 sollte nicht durch Lautstärke, sondern durch Geschwindigkeit auffallen. Ok, aktuell tut sie das auch noch nicht so ganz, aber bald werden die Autos wieder ähnlich schnell sein wie in früheren Saisons.

Die Turbotechnik ist ja auch in der Serie längst Standard, hohe Drehzahlen à la Honda VTEC sind heute praktisch nirgends mehr nötig. Die tieferen Tourenzahlen im Einklang mit einem tieferen Ton sind also nur logisch. Weiter ist es allgemein ein Anliegen der Automobilbranche, die Lärmbelastung zu reduzieren. Da machen ohrenbetäubende «Königsklässler» eigentlich auch nicht wirklich Sinn. Das Rennen live ganz ohne Ohrenschutz erleben zu können, ist doch auch angenehmer. Abgesehen von ein paar ewiggestrigen Hochoktanromantikern sollte der überlaute Lärm also eigentlich von niemandem vermisst werden. Jetzt müssen das nur noch die «Experten» begreifen.

Umgekehrt

Aus aktuellem Anlass… 😉 Buzzfeed zeigt, wie Werbespots komisch werden, sobald ein Mann die Rolle einnimmt, die typischerweise mit einer Frau besetzt wäre.

Dafür, dass nackte Haut Gerüchten nach in der Werbeindustrie so kreativ ist wie bei Architekten der Kreis, kriegt man ja noch immer recht viel davon zu sehen. Meistens erinnert man sich dafür danach nicht an das Produkt. Oder weisst Du, welches Glacé die träumende Büroarbeiterin am Strand schleckt? Eben. Mehr Kreativität und weniger tumbe Klischeebewirtschaftung, bitte.

James Blunt ist ein Superstar – 8 Jahre danach

James Blunt HDR

Vor 8 Jahren erlebte ich ihn zum ersten Mal live im Zürcher Hallenstadion. Am Tag danach schrieb ich von der Geburt eines Superstars. Inzwischen wissen wir: Er ist es immer noch. Gestern spielte er wieder an selber Stätte. Natürlich ist er nun abgeklärt, hat sein Repertoire von A-Z perfekt im Griff und singt, wie halt nur James Blunt singt.

Bei I really want you, bat er das Publikum, das ansonsten sehr mitsingfreudig war, um einen Moment der Ruhe. Sogar die Bitte, das Klatschen zu unterlassen wurde befolgt. Ansonsten ging’s ganz ordentlich ab, was man aufgrund der CDs vielleicht nicht denken würde. Die Songs seines neuesten Albums konnten nicht ganz mit den «alten» mithalten, was Blunt zu wissen schien. Is it ok if I play a few of the new songs? fragte er fast schüchtern. Wohlwissend, dass er mit Bonfire Heart, Miss America, Heart to Heart und dem Spasstrack Postcards durchaus Hitsongs da drauf hat.

Knapp Eindreiviertel Stunden beglückte der Engländer das mehrheitliche weibliche Publikum mit seinem Gesang. Dabei ein absolutes Highlight herauszuheben, ist ziemlich schwierig; vielleicht Stay the Night? Generell spielten die Jungs auf sehr hohem Niveau. Ein bisschen mehr Interaktion hätte gut getan. Aber James spricht halt immer noch mehr Französisch als Deutsch, wobei es das ja auch getan hätte. Unter dem Strich ein wirklich starkes Konzert, das Lust auf mehr machte. Mehr gäbe es in Locarno und Luzern.

Vielen Dank noch an die superspontane @CtfCrea, die mich begleitete. Social Media heisst eben doch nicht einfach so Social Media. 😉

James Blunt

Hannibal

Wer auf richtig spannende Serien steht, für den gibt es hier die Gelegenheit, ein absolutes Suchtmittel herunterzuladen. Es ist die Vorgeschichte von «The Silence of the Lambs», die da genüsslich ausgebreitet wird.

I see Fire

Seit Monaten verfolgt mich der Song aus dem Film «The Hobbit». Ed Sheeran ist da wirklich eine tolle Nummer gelungen. Ich frage mich jedoch, ob man daraus nicht einen richtig guten Rocksong machen könnte. In Ansätzen haben das Anaria versucht.