England!

Für das Six-Nations-Rugby-Turnier von 2012 hatte die BBC einen tollen Werbespot gedreht. Nur leider wurde der bald verboten. Jetzt ist er wieder aufgetaucht.

via Herbie Schmidt

Onlineredaktionssünden – 6

Blick - mal wieder

Das war zwar letzte Woche, aber der Satz ist einfach zu schön, um ihn bei mir auf der Festplatte nur so rumliegen zu lassen. 😉 Das stand damals auf der Website des Blick. (Der Satz, der mit «und» beginnt ist gemeint)

Und wer findet, man beginne keine Sätze mit «und», der hat natürlich Recht. Wer hingegen findet, über das Thema Russland und seinen charismatischen Führer mache man keine Scherze… der eher nicht.

PutainMerci an Selina für den Link.

Zlatan Ibrahimovic macht auf Chuck Norris

Wir kennen alle die Chuck-Norris-Jokes, bei denen der Kampfsportler und Schauspieler allem und jedem widersteht. «Chuck Norris hat bis Unendlich gezählt. Zwei Mal.» Irgendwann hat man die Sprüch ja gehört und so sympathisch ist der gute Chuck eigentlich ja auch gar nicht. (Warum? Link 1, Link 2, Link 3)

Was ich eigentlich sagen wollte: Jetzt macht Zlatan Ibrahimovic einen auf Chuck Norris. Weil ihm Lionel Messi und Cristiano Ronaldo da vor der Sonne stehen, wird er wohl trotz seines gewaltigen Talents nie den Ballon d’Or gewinnen können. Also erobert der eigensinnige Stürmer halt stattdessen das Internet. Denn: In Sachen Sprüche-reissen können sich die zwei aus der Primera Division jedenfalls noch eine fette Schneibe beim Schweden abschneiden. Die Angst hat Angst vor Zlatan…

Zlatan Ibrahimovic

Möglich, dass die Nike-Jungs die Sprüche verfassen. Veröffentlicht werden sie jeweils über das Twitterprofil von Zlatan. Und: Cool sind sie trotzdem.

Und wenn wir uns an das legendäre Tor gegen Enland erinnern, kann der Texas Ranger sowieso einpacken, oder? In diesem Sinne: Dare to Zlatan! 😉

Subaru-Videos

Subaru zeigt im Web aktuell zwei Videos um den WRX STI zu bewerben. Das eine ist dabei als Teaser für einen ziemlich eindeutig zweideutigen Film mit dem Namen The Ride of her Life ausgelegt. Der andere ist pure Show, kommt aber ganz ohne Benzin aus. 😉


Welcome Home

Wäre der Song nicht durch die Werbung irgendwie «verbraucht» worden, ich hätte ihn hier schon lange bringen müssen. Jetzt habe ich ihn in der Serie The Blacklist wieder gehört und konnte dann einfach nicht mehr anders. Ein schönes Stück Musik, dass die Band Radical Face da geschaffen hat.

Touchscreens in Autos

2020 ist es soweit. 2020 wollen diverse Hersteller ihre autonom fahrenden Autos auf der Strasse haben. Sogar Mercedes ist dann dabei. Die Deutschen tun sich mit neuen Technologien traditionell etwas schwerer, wenn es darum geht, sie auf ein breites Publikum loszulassen. Darum überrascht es wenig, dass Toyota schon viel früher (2016) so weit sein will. Auch Elon Musk von Tesla hat bestätigt, dass man noch vor 2018 einen autonom fahrenden Tesla erwarten kann. Bei Mercedes wird es 2020 die S-Klasse sein, die für einen Aufpreis von etwa 4000 Franken «selbst» fahren können wird.

Was das mit Touchscreens in Autos zu tun hat? Viel.

Ich habe in den letzten zehn Jahren diverse Autos verschiedenster Marken testen können. Von den uralten und superbilligen mal abgesehen war praktisch in allen ein Multimediasystem verbaut. In den letzten zwei, drei Jahren kommen selbst Kleinwagen (wie zum Beispiel der Opel Adam) in den Genuss aufwändiger Navigationssysteme. Längst können die Schirme in der Fahrzeugmitte mehr, als nur den Radiosender oder die Uhrzeit anzuzeigen. Die zunehmende Funktionsfülle hat dazu geführt, dass es nicht für jedes Feature einen Knopf gibt.

Jaguar F-TypeNicht die beste Lösung: Um den Touchscreen zu bedienen muss man die Augen länger von der Strasse abwenden und sich eventuell zusätzlich nach vorne beugen. Hier die Bedieneinheit im Jaguar F-Type Roadster.

Grundsätzlich gibt es bis jetzt zwei bekannte Möglichkeiten, wie man diese Komplexität in den Griff bekommt. Die Bedienung über einen Touchscreen oder jene über einen zentralen Controller. Vier der sechs bekanntesten Premiummarken haben sich für eine Lösung per Controller entschieden: Audi, Mercedes, Lexus und BMW. Derweil setzen Jaguar/LandRover und Cadillac auf Touchscreens. Auch alle anderen Hersteller, die grosse Bildschirme verwenden, setzen auf Touchscreenlösungen. Das hat für mich vor allem einen Grund: Tiefe Kosten. Einzig bei Tesla, wo man einen wirklich riesigen Touchscreen einsetzt, der auch Dinge wie die Einstellungen an der Klimaanlage regelt, liegen die Dinge anders. Durch den Verzicht auf traditionelle Knöpfe hat man den Vorteil, dass das Auto später mit neuen Features ergänzt werden könnte. Auch könnte die Menüstruktur oder das Design angepasst werden. Schliesslich sollen auch Drittanbieter Applikationen für den Tesla-Screen anbieten dürfen, was bei einer Touchscreenlösung dann auch einfacher auf andere Modelle anzupassen sein dürfte.

BMW iDriveBenchmark: BMW iDrive wie zum Beispiel hier in einem X3

Ich finde Touchscreenlösungen, wie es sie momentan im Automobilbau gibt, nicht gerade förderlich für die Verkehrssicherheit. Während man zum Beispiel beim iDrive von BMW mit der Hand den Controller führt und mit kurzem Kontrollblick erkennen kann, ob man die richtige Option gewählt hat, muss beim Touchscreen der Finger stets auch optisch geführt werden. Sonst treffe ich nämlich das zu berührende Feld nicht.Heisst: Die Zeit in der ich nicht auf die Strasse schaue ist für die gleiche Operation bei einer Touchscreenlösung deutlich länger. So wie die Bedienung über Touchsreens in Autos derzeit umgesetzt wird, ist sie erst dann wirklich empfehlenswert, wenn unsere Fahrzeuge sich selbst lenken.

Mini Clubman ConceptZukunft: Bei Mini könnte über den Touchscreen unten der grosse runde Screen oben angesteuert werden.

Es gäbe allerdings noch eine dritte Möglichkeit, die bis jetzt noch kein Hersteller in Serie anbietet: Anstelle des Controllers treten die Finger der eigenen Hand auf einem Touchscreen zwischen den Vordersitzen. Bedient wird damit aber nicht, was auf dem Screen selbst zu sehen ist. Stattdessen werden die Befehle der Finger auf einem zweiten Screen weiter oben im Armaturenbrett abgebildet. Mini scheint im Clubman Concept so etwas angedacht zu haben. Denkbar ist auch, dass das System erkennt, welche Finger auf dem Screen liegen. Allenfalls würde das weitere Möglichkeiten eröffnen.

Williams Martini

Williams Martini

Williams Martini klingt ja zunächst einmal wie ein einigermassen seltsamer Longdrink. Dahinter versteckt sich aber der neue Teamname von Formel 1 Urgestein Williams: Williams Martini Racing nämlich. Wir sehen den FW36 in wunderbarer Martini-Racing-Optik. Das Auto gilt übrigens als «Geheimfavorit» für die Saison 2014.

via automotorundsport

Getty Images macht Bilder einbettbar

Was zunächst nach einer kleinen Randnotiz in den Weiten des Internets wirken mag, ist in Tat und Wahrheit ein kleine Revolution. Getty Images gibt neu die Möglichkeit, einen grosse Teil der Bilder online einzubetten. Das sieht dann aus wie oben, aber auch die Verwendung über die beliebtesten Sharingdienste Facebook und Twitter ist möglich. Das sich der grösse Fotodienst der Welt zu so einer Massnahme hinreissen lässt, hat mehrere Gründe. Zum einen wurde es in den letzten Jahren immer schwieriger, die Verwendung online gezeigter Bilder irgendwie zu kontrollieren. Denn die Masse der Leute, die es mit dem Copyright nicht so genau nahmen war riesig, deren Einkünfte, die sie mit eben jenen Bildern gemacht hatten tendierten aber gegen Null. Zum anderen kann Getty Images über die Einbettfunktion kontrollieren, wer die Bilder wo einbettet. Weiter sieht man nun auch ohne Wasserzeichen jederzeit, dass das Foto im Orignal von Getty stammt.

Das Beste an diesem Schritt: Es ist in keiner Weise mehr illgal, diese Bilder auf der eigenen Website zu haben oder per Twitter zu verbreiten, wenn man die Getty-Embed-Funktion nutzt. Die Bilder sind quasi automatisch lizensiert.

via theverge.com

Heise.de sieht die Sache kritischer: Es bestehe die Möglichkeit, dass Getty Images im Rahmen der eingebetteten Bilder Werbung schalte. Weiter würden Daten gesammtelt – Logisch, genau darum lohnt sich das für Getty ja überhaupt erst. Gewerbliche Nutzung sei ausgeschlossen, wobei sich die Frage stelle, ob es schon als gewerblich gilt, wenn man Google AdWords auf der gleichen Seite hat. Fazit von Heise.de:

So lange Getty Images hier keine eindeutigen Vorgaben macht, sollten Webseitenbetreiber vorsichtig mit dem Angebot sein. Die Bildagentur mahnt seit Jahren aggressiv selbst und über Anwälte kostenpflichtig jede Nutzung ihres Bildmaterials ab, die sie für unberechtigt hält.

Merci für den Tipp an Lars, der den Blog Sofasportler betreibt.

11. März: Weitere Betrachtungen zum Thema von den Blogrebellen und von Blogwerk.

Autosalon – Bilder online

Lamborghini Huracán

Yep, erst morgen früh öffnet der Salon die Türen für die Öffentlichkeit. Wir haben aber brav gearbeitet und können schon jetzt einen Rundgang durch die heiligen Palexpohallen präsentieren… Voilà!