formel-1-weltmeister-umfrage

alonso hat nach dem gp in barcelona 54 punkte, schumacher hat 39. der nächste verfolger ist kimi räikkönen mit gerade mal 27 zählern. trotzdem haben theoretisch auch noch andere fahrer die chance, den formel 1 titel 2006 zu holen.

sehen die blogleser ebenfalls alonso vorne oder gibt es doch noch eine überraschung?

guns n› roses umfrage – die resultate

/since/i /don’t/haveyou hat anscheinend gar keine fans. alle anderen songs sahnten stimmen ab, wenn auch nicht in gleichem masse. gemeinsam auf dem ersten platz finden sich supergitarrenstücksweetchild /o’mine/ und der schmachtfetzen /don’t/ /cry./ der bronzerang wird vom dylan-kracher /knockin’/onheavensdoor belegt. gleich viele stimmen erhielt der headbangersongparadise /city./ vielleicht war der frühsommer die falsche jahreszeit fürnovember /rain./ generell sind die ersten plätze aber alle sehr nahe beieinander. paul mccarney wird wohl etwas enttäuscht sein, dass seinliveandletdie den sprung aufs podium so klar verpasst hat.

carmela odoni gewinnt den sonntagszeitung-fotopreis

schon ein paar mal habe ich was über meine fotografierende cousine geschrieben. ihre [harshani arbeit|http://amade.watashi.ch/history/forum/1298 schaffte es sogar auf eine bundtitelseite der nlz. nun hat sie den fotopreis der sonntagszeitung gewonnen, wo ihre aufnahmen in der ausgabe vom 14-5-2006 eine doppelseite füllen. ihre bilder haben sich gegen jene von über 400 anderen fotografen durchgesetzt. herzliche gratulation, carmela!

und vielleicht liegt das fotografieren ja doch ein kleines bisschen [in der familie. ;-)|http://amade.watashi.ch/history/forum/2480

link: offizielle homepage von carmela odoni

es gibt nur einen rené van eck

die vertragsverhandlungen wurden ebenfalls in der zeit geführt, als ich in barcelona weilte. ich erhielt sms und anrufe, rené würde nun bleiben und dann doch wieder nicht. van eck soll laut clubführung völlig überzogene forderungen gestellt haben, als er seinen zweijahresvertrag nicht erhielt. das ende vom lied ist allen bekannt: rené van eck verlässt den fc luzern.

ich könnte mich darüber freuen, denn oft habe ich mich über ihn geärgert. er liess unspektakulären defensivfussball spielen. in seiner aufstellung fand sich meist nur ein nomineller stürmer. seine auswechslungen fanden oft sehr spät statt. mehrmals wurde die letzte der drei möglichen auswechslungen erst in der 90. minute getätigt. de napoli liess er auf einmal nur noch auf der bank sitzen, obwohl dieser sehr viel zug auf das tor entwickelt und wohl der optimale ein-mann-sturm-stürmer wäre. während der ganzen saison gelang es ihm nicht, auf der linken seite eine befriedigende lösung zu finden.

doch all diese ärgernisse sind weit im hintergrund. rené van eck ist der aufsteigertrainer. mit ihm hat eine mannschaft den auftieg geschafft, die nach drei spielen total am boden war. eine mannschaft auf, die man von anfang an schlechter eingeschätzt hatte, als die letztjährige cupfinaltruppe. seine taktik ging danach praktisch immer auf. er verlor 31 spiele in folge nicht – schweizer rekord. er schaffte mit einem club den aufstieg, der gegenüber den aufstiegskandidaten sion und lausanne über das klar schwächere kader verfügte. und während der ganzen zeit verspürte er den druck des präsidenten, doch der falsche trainer zu sein. aber, ich sage es gerne noch einmal, rené van eck ist der aufsteigertrainer. mit ihm und auch dank ihm hat der fc luzern den aufstieg in die nati a geschafft. das kann ihm keiner mehr nehmen.

*es*gibtnureinenrenévaneck

vielen dank rené. ohne Dich hätten wir es nicht geschafft. für die zukunft wünsche ich Dir alles gute. vielleicht führst Du zusammen mit steph den fc sion nach oben. ich wär› Dir nicht böse. good luck und noch einmal: *merci!*

die carfahrt nach barcelona

seit gut 4 stunden sind wir wieder zurück in der heimat. ist ja logisch, war auch ein arrangement mit hin- und rückfahrt. trotzdem musste jeder, der wieder an seinem ausgangsort in der schweiz angekommen war mehr denn nur glücklich sein. zu oft passierten unglaubliche dinge auf dieser carreise.

tag 1: wir begeben uns etwa zehn minuten zu früh an den einsteigeort. es ist 5:20 in der früh. mit etwas verspätung hatten wir gerechnet, aber als wir um viertel vor sechs noch immer keine spur vom car sahen, war das doch leicht verunsichernd. schliesslich tauchte er doch noch auf, um ca. 6:15 fuhren wir los in richtung spanien. weshalb der car so spät dran war? er fuhr als erstes am morgen nach menzingen anstatt nach menziken. naja, kann passieren. sollte aber nicht.

tag 2: wir fahren in die stadt barcelona für eine stadtrundfahrt. da wir uns bereits etwas auskennen, trennen wir uns von der gruppe. von anderen hören wir erst später, dass auch am zweiten tag einiges schief ging: dem car ging der sprit auf dem montjuic aus. von dort aus wurde die gruppe mit einem deutschen car in die stadt gefahren. diesel wurde mittels roller zum car gefahren…
ebenfalls am zweiten tag fuhr ein anderer teil der gruppe bereits ein erstes mal an die rennstrecke. auf dem weg dorthin benutzte der chauffeur eine «abkürzung», die keine war. er verfuhr sich. naja, kann passieren. sollte aber nicht.

tag 3: wir fahren an die rennstrecke in montmelo. dachten wir jedenfalls. auf dem weg dorthin wählt derselbe chauffeur, der gestern den weg nicht gefunden hatte, eine neue variante. auch diese ist nicht wirklich schnell, bringt uns aber in ca. einer stunde auf den parkplatz. immerhin.

tag 4: der renntag steht an. klar, dass an diesem tag alles besonders früh da sein wollen. schliesslich findet der grand prix in spanien statt, der heimat des weltmeisters. doch auch dieses mal gelingt es dem chauffeur nicht, den weg an die strecke zu finden. in badalona angekommen beschloss unser car, das heft in die hand zu nehmen, und dem vorausirrenden chauffeur nicht mehr weiter zu folgen. 180°-wende und irgendwie über den berg fahren war angesagt. mit viel glück und einer gehörigen portion präzision finden wir den weg durch engste spanische bergquartiere doch noch. in montmelo kommen wir aber viel zu spät an, knapp dreiviertelstunden gingen verloren und mit ihnen unsere guten plätze.
übrigens: an diesem morgen verpasste ein mitglied der reisegruppe den bus, weil er etwa 2 minuten zu spät am treffpunkt auftauchte. doch das war sein grosses glück: er konnte mit einem fremden car mitfahren und erreichte die rennstrecke in für uns rekordverdächtigen 55 minuten. hm!

tag 5: bei der heimfahrt lief weitgehend alles glatt. allerdings neigte sich die schaltbarkeit des neoplan-getriebes zusehendes dem ende entegen. und als wir die autobahn verliessen, fuhren wir praktisch alle tempozonen in demselben gang. kann passieren. sollte aber nicht.

schlussendlich kann ich zu all diesem noch eine traurige anektote anfügen: der chauffeur, dessen pfadfinderfähigkeiten wirklich sehr zu wünschen übrig lassen wurde öfters spät abends gesehen. und in der hand hielt er kein mineralwasser… deshalb lautet das fazit: fröhlich reisen? gerne, aber nicht mehr mit fröhlich reisen.

herzliche gratulation: meister fcz!

in den 5 tagen, die ich weg war, ist eine ganze menge passiert. ich werde mich bemühen, alles irgendwie auch noch in blogcontent zu verwandeln. am meisten gefreut habe ich mich aber wohl über den blauweissen meister aus zürich. herzliche gratulation zum meistertitel 2006: fc zürich!

ich bin zwar versucht, etwas böses gegen den fcb zu schreiben. aber momentan tun die glaub ich selbst genug, um sich unbeliebt zu machen.

und jetzt les› ich erst mal die anderen einträge… uff!

blogabstinenz

seit dem 10-1-2006 habe ich jeden tag (mindestens) einen eintrag gemacht. das wird sich nun ändern. ich gebe das bloggen auf. zumindest etwa bis am montag. 😉 geniesst die zeit ohne mich, denn ich werde bestimmt zurückkommen! 😀

stephan lehman verlässt den fc luzern

es war absehbar. lehmann wurde nie wirklich warm mit der klubführung. den steifen stierli haben vielleicht sogar seine langen haare gestört, wer weiss. ich find’s sehr schade, weil ich denke, dass lehmann genau der motivator war, den die mannschaft brauchte. er ist ein sehr erfahrener torhüter und hat den ruf ein echter «fuchs» zu sein. ich denke, von ihm konnten vor allem die jungen spieler extrem viel lernen. schade, dass er nicht mehr für den fc luzern arbeiten wird.

rené van eck habe heute einem einjahresvertrag zugestimmt, wo er doch gestern noch sagte, er wolle nichts anders als einen zweijährigen kontrakt. die zusage war scheinbar aber an das verbleiben von lehmann im verein gebunden. von daher ist da noch einiges in der schwebe.

ich würde rené van eck gerne noch eine saison in der nati a sehen, diese chance hat er verdient. es ist aber wohl übertrieben von ihm, aufgrund des aufstiegs gleich einen zweijährigen vertrag zu verlangen. vielleicht bleibt er ja wirklich und wir können ende nächste saison statt aufsteigerjungs was anderes rufen. wie wärs mit *»meisterjungs»?* ich könnt› mich dran gewöhnen. und so utopisch ist das nicht. ich meine, wer soll basel schon schlagen, wenn nicht der fc luzern? eben! 😉

männermagazine im test – maxim

den maximtest musste ich etwas verschieben, obwohl ich die aprilausgabe gekauft habe, kommt er erst jetzt. der grund warannabelle /mann,/ welches mir in der zwischenzeit aktueller schien.

*maxim*

– subtitle: alles, was mann begehrt
– preis: 6.80 chf, also fast der verdoppelte europreis (3.50 euro)
– titelthema: goldkehlchen beyoncé
– aufbau: grundsätzlich gibt es fünf teile mit den namen showroom, entertainment, tech-guide, fashion&style und body&soul. die auf den ersten blick klar aufteilung wird im heft stark verwässert. die wm taucht statt bei sport im bereich showroom auf. zwischen die themen eingestreut sind die fotostrecken der girls.
– qualität der arktikel: die texte sind allesamt auf einem angenehmen niveau. schlüpfrigkeiten bleiben aussen vor. das interview mit george clooney ist zwar kurz aber durchaus lesenswert. das interview mit beyoncé bestätigt alle vorurteile. bei der frau schläft einem echt das gesicht ein. der q7 von audi wird im autoteil unter die lupe genommen und das durchwegs gekonnt. auch ein bericht über auto-designer ist dabei. der krankt allerdings an der in männermagazinen scheinbar nötigen kürze. gerne würde man mehr erfahren.
– qualität der bilder: die pics sind qualitativ durchs band hochwertig. bei den frauenbildern setzt man zum glück auf dezente erotik.
– layout: eine grosse stärke der /maxim./ die grafische aufmachung wirkt nicht gewollt modern, sie ist es einfach. es wird ein sehr guter mix zwischen stilvoller gestaltung und leserfreundlicher textanordnung gefunden.
– werbung: auf dem rücken findet sich eine anzeige für emporio armani underwear, auf den ersten beiden seiten wirbt s.oliver. auch marlboro classics wirbt in diesem heft. automässig findet man den skoda octavia rs, den focus st und den mazda mx5; also alles sportliche flitzer für den eher kleineren geldbeutel. und dann hatte es noch diese nivea-werbung mit vier müsterli dabei. cool! 🙂 für ein 150-seitiges magazin findet sich aber überraschend wenig werbung. die fernsehsendungs und -magazins werbungen dürfen aber trotzdem nicht fehlen.
– spezielles: diesem heft liegt ein kleines gratisheft bei «36 seiten erotic art» wird darauf geblufft. doch in der tat: neben attraktiven bildern finden sich erotische kurzgeschichten (z.b. henry miller) am abgrund zur schundlitertatur.
– wiederkauf: hm, was soll ich sagen. das heft ist auf jeden fall gut gemacht. die auswahl der interviewpartner und die fragen dürften kreativer sein. was mich wieder einmal am meisten gestört hat, war die länge der artikel. ich hätte lieber 2 – 3 längere artikel, wo man auch länger als fünf minuten verweilen könnte.

still to come: gq, men’s health, playboy und andere.
schon getestet: matador, fhm, annabelle mann.