neuer prince tennisschläger – für nintendo wii

Du hast noch keine vase, keine lampe und auch keinen fernseher geschlissen, obwohl Du schon beinahe ein jahr mit den wii remotes im wohnzimmer herumfuchtelst? hier kommt ein tennisschläger, der das ändern könnte. der renomierte hersteller – nikolay davydenko spielt mit einem racket von prince – hat einen schläger entwickelt, bei welchem die wii remote in den griff eingelegt werden kann. er soll für 15 usd auf den markt kommen.

free burma


Free Burma!

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ratatouille

die teaser und trailer geisterten ja schon monatelang in den schweizer kinos herum, nun kann man den rattenfilm endlich sehen. die gestrige vorpremiere sahen wir uns mit hohen erwartungen an.

die feinschmeckerratte remy (rémy wäre wohl korrekter) verliert durch einen dummen zufall seine ganze rattenfamilie. dass er dann aber ausgerechnet in paris, der heimat des schlemmens wieder aus der kanalisation auftaucht, stimmt ihn schon viel versöhnlicher. im restaurant seines lieblingskochs gusteau möchte er so gerne mithelfen und seine neuesten kreationen verwirklichen. doch es gibt ein grosses hindernis: die menschen. nur der mülljunge linguini zeigt herz, als er remy nicht tötet, wie es ihm eigentlich aufgetragen worden war. stattdessen assistiert die kleine ratte dem untalentierten koch, was diesen zum lieblingskind der restaurantkritiker werden lässt…

ratatouille ist leider nicht so lustig, wie man es aufgrund der trailer hätte annehmen können. doch: der film ist auf sympathische weise süss. er ist ausserdem auch für kinder geniessbar, da keine gewaltszenen vorkommen und die dialoge simpel gehalten sind. die animierten tierchen sind natürlich sehr gelungen, aber das sind wir uns ja mittlerweile gewohnt. da auch die geschichte trotz vorhersehbarkeit interessant bleibt, würde ich sagen: ratatouille ist ein spass für die ganze familie.

stardust

/stardust/ ist ein märchen. allerdings eher eins für erwachsene. der heranwachsende tristan thorne (charlie cox) tut es seinem vater gleich und überquert die mauer, die dem dorf wall seinen namen gibt. dass ihn dahinter neben einem gefallenen stern auch eine ganze fantastisches welt erwartet, weiss der heillos verliebte junge mann noch nicht. bald wird er gegen hexen kämpfen, einen stern persönlich kennenlernen und das tanzen von einem piraten lernen.

matthew vaugn, der schon bei layer cake regie führte und snatch oder auch lock, stock and two smoking barrels produzierte, hat sich in ein für ihn völlig neues genre vorgewagt. es ist wohl seiner erfrischend unvorsichtigen art zu verdanken, dass wir hier das lustigste märchen, das je verfilmt wurde erleben durften. knallharter wortwitz trifft einfältigen slapstickhumor. wenn dann noch michelle pfeiffer (sensationell) und robert de niro (allerliebst) mittun, dann kann’s ja nur gut gehen. ging es auch. claire danes als sternchen ist zwar süss, ihre rolle aber zu flach. dafür hält die geschichte mit den treffsicher angesetzten pointen mit und endet märchentypisch …

cl-gruppenphase – live!

endlich kann ich wieder einmal fussball auf höchstem niveau live erleben. hoffe ich jedenfalls. heute abend wird das gottlieb-daimler-stadion in stuttgart prall gefüllt sein. ich hoffe, die fantastic four (ronaldinho, thierry henry, lionel messi und samuel eto’o) werden alle gleichzeitig zum einsatz kommen und auch so spielen, wie man es von ihnen erwartet. fantastisch eben.

natürlich ist der deutsche meister kein einfaches los. er wird sich kaum auf das verteidigen des 0:0 beschränken. deshalb wird die barça-abwehr heute abende ebenfalls sehr wichtig sein. ich hoffe auf ein spannendes spiel mit dem glücklicheren ende für die blau-grana.

ausländerfeindich und selbst kaum deutsch sprechen

Du bist ausländerfeindlich, der deutschen sprache aber selbst kaum mächtig? dann habe ich die ideale partei für Dich! 🙂 die ksd (konservative schweizer demokraten) ist – so wie ich es verstehe – eine splittergruppe der sd. obwohl der präsident auf der webseite bekräftigt, er sei gegen jegliche art von extremismus und mit dem rechtsextremismus auch explizit ein beispiel eines solchen nennt, ist die gesinnung doch deutlich spürbar. und dann sind da noch die banner, die auf die anti-minarett-kampagne verweisen oder auf eine verhinderung der aufhebung der lex koller. natürlich können die im grundsatz schon deutsch, eine besonders schöne stilblüte hat mich aber zu dem titel bewogen. den anti-minarett-banner fand ich einfach zum grinsen. wie hiess es doch schon wieder, der nominativ ist dem akkusativ sein tod? 😉

da ich nicht möchte, dass besucher denken, dass ich auch nur entfernt derselben meinung bin, habe ich das bild ein bisschen verfremdet.

audi tt – jetzt auch als pickup

im netz gibt’s ja viele kuriositäten. die meisten sind nur digitaler natur. da gibt es verlängerte, verkürzte und natürlich dem dach entledigte versionen von fast allem, was irgendwie vier räder hat. auch pickup-derivate finden sich immer wieder darunter. der audi tt pickup ist aber keine photoshopgeburt. er ist real. und er ist dänisch.


die herkunft ist sehr wichtig, um den zweck überhaupt zu verstehen. schliesslich würde wohl kein schweizer freiwillig einen neuen audi tt 3.2 quattro mit der trennscheibe zu einem pickup umwandeln. der kostet bei uns nämlich ohne extras immerhin 60’000 franken. in dänemark dagegen kostet ein audi tt etwa 145’000 franken. grund: enorme steuern auf autos. konventionelle autos werden mit 180% besteuert. nutzfahrzeuge dagegen nur mit 50%. tt-aufschneider eurobiler sagt, dass seine autos so selbst mit steuer etwa auf 75’000 franken kommen. das problem ist nur, dass nutzfahrzeuge, welche nur privat genutzt werden wiederum anders steuerpflichtig sind. übrigens wurden schon 12 solche audi tt pickups gebaut, über 100 seien bestellt…!

wlan

in zürich war ich der einzige in reichweite meines apple macbook pro, der über ein wlan verfügte. hier in luzern staunte ich nicht schlecht, als ich zum ersten mal um eine wlan-verbindung bemühte. ständig sind mindestens 6 drahtlose netzwerke in reichweite, in spitzenzeiten noch 3 mehr. leider sind die natürlich alle verschlüsselt. zumindest das chickenair hätt› ich doch gerne einmal ausprobiert. 😉

philipp müller und die einbürgerungsquote

er ist ein seltsamer liberaler, am rechten rand der fdp. philipp müller ist nationalrat aus dem aargauischen reinach. man kennt ihn vor allem wegen seiner, sagen wir, nicht gerade ausländerfreundlichen haltung. er war ein vorkämpfer für das den menschrechten widersprechende asylgesetz. aktuell findet man in den grossen zeitungen der schweiz ein ganzseitiges inserat von seinem parteiunabhängigen informationskomitee (pikom). ein blick auf die mitglieder macht schnell klar: das ist verein mit rechtem gedankengut. ich habe mir das inserat genauer angesehen und mir ist abgesehen von der abstrusen begründung, warum einbürgerungsentscheide vor das volk müssten vor allem etwas aufgefallen. und zwar diese grafik:

die meisten von müllers gefolgsleuten werden das säulendiagramm ansehen, den titel lesen und sinngemäss sagen: aha, siehst Du, bei uns in der schweiz ist’s wieder mal am schlimmsten, das müssen wir ändern. zunächst: was ist eine einbürgerungsquote? das wird nirgends erklärt oder definiert. dann: woher stammen die daten? auch das wird nicht offen gelegt. weiter: nach welchen kritierien wurden gerade diese länder ausgewählt? am meisten aber stört mich, dass überhaupt nicht erklärt ist, was denn nun 0.63 bedeutet. sind fast zwei drittel der schweizer eingebürgerte ausländer? oder steht 0.63 für 0,63 prozent?

fc luzern – fc zürich 2:2

zürich, zero points, den untertitel hatte ich schon im kopf, als es auf der allmend gestern abend nach dem ersten heimsieg roch. und das gegen den meister und aktuellen tabellenführer. ich war aber nicht der einzige, der verfrüht in euphorie versank. manche fussballspiele dauern eben 93 minuten, da reicht es nicht, in der 90. das 2:1 zu schiessen. stahel verhinderte die schmach für den leader der super league durch sein ausgleichstor.

begonnen hatte das spiel aus luzerner sicht wenig verheissungsvoll. die zürcher kamen zwar nicht gerade im minutentakt zu torchancen, ihre überlegenheit war aber trotzdem eindeutig. mehrfach scheiterten die stürmer an ihrer eigenen ungenauigkeit. auf luzerner seite lief in der offensive wenig zusammen. zahlreiche nicht gepfiffene fouls an lustrinelli und tchouga waren die auffälligsten szenen in der nähe von leonis tor. doch dann, fast aus dem nichts, schlug davide chiumiento einen freistoss scharf in die mitte. dort wurden tchouga und lustrinelli völlig alleine gelassen. der kameruner nickte kaltblütig zur pausenführung ein. weil die luzerner ohne unterbruch kämpften und die zürcher offensiv durch ihre ineffizienz enttäuschten war die führung nicht unverdient.

nach dem pausentee wurde alain wiss durch gerardo clemente ersetzt. der junge wiss bekundete mit den körperlich massiven fcz-spielern einige mühe. nach 50 minuten ist vielleicht sogar köbi kuhn in seinem fernsehsessel kurz aufgewacht. david zibung hielt gleich zweimal innert sekunden mirakulös. neben vailati hätte auch der innerschweizer endlich ein natiaufgebot verdient. auf die zwar grossen, aber recht ungeschickten coltorti und zuberbühler sollte man verzichten. zurück auf die allmend: vier minuten später konnte selbst zibung nicht mehr helfen. chikhaoui glich nach einem zuspiell von hassli per kopf aus. genau dieser eric hassli fiel durch eine dummheit auf, die nur in einem platzverweis resultieren konnte. er versuchte sich bei clemente mit einem fusstritt zu revanchieren – in unmittelbarer nähe des schiedsrichters. das sforza-team schien nun den sieg wirklich zu wollen, tat deutlich mehr für das spiel. nachdem er zwar wacker gekämpft aber auch immer wieder in aussichtsreicher position den ball verstolpert hatte, wurde lustrinelli durch felipe ersetzt. genau dieser felipe schoss die allmend in den kollektiven freudentaumel. in der 90. minute erwischte der brasilianer den fcz-goalie in der rechten ecke. dass die zürcher den späten ausgleichstreffer stahels wie ein siegtor feierten, bestätigt die starke leistung des fc luzern. die heimmannschaft hatte über 90 minuten gekämpft, die fans schrien sie nach vorn, ein sieg wäre verdient gewesen. aber vielleicht war es auch nur die späte revanche der zürcher für paquitos cuphalbfinalhammer an den wir uns immer noch gerne erinnern.

zibung blieb nach dem gegentreffer benommen liegen. scheinbar hatte er einen schlag auf den hinterkopf erhalten. ich hoffe, er hat sich dabei nicht verletzt. wie gesagt:alle fcl-spieler waren mit enormen einsatz bei der sache. herauspicken möchte ich nur zwei: jean-michel tchouga ist zurück. er kämpfte wie ein löwe und war immer wieder für eine überraschende aktion gut. mario cantaluppi erkämpfte sich viele bälle und bringt endlich diese ruhe und übersicht ins spiel, die ich mir von ihm wünsche.

bericht sf

daten

Luzern – Zürich 2:2 (1:0)

Allmend. – 10 096 Zuschauer. – SR Krassnitzer (Ö). – Tor: 45. Tchouga 1:0. 54. Chikhaoui 1:1. 90. Felipe 2:1. 93. Stahel 2:2.

Luzern: Zibung; Diethelm, Roland Schwegler, Maric, Claudio Lustenberger; Rachane, Wiss (46. Clemente), Cantaluppi, Chiumiento; Tchouga, Lustrinelli (78. Felipe).

Zürich: Leoni; Lampi, Barmettler (60. Stahel), Tihinen, Rochat; Tico, Kondé (65. Kollar); Alphonse (81. Eudis), Abdi, Chikhaoui; Hassli.

Bemerkungen: Luzern ohne Lampert (gesperrt), Seoane (verletzt) und Bader (rekonvaleszent). Zürich ohne Aegerter, Stanic und Stucki (alle verletzt) und Raffael (krank). 73. Rote Karte für Hassli (Nachschlagen). Verwarnungen: 59. Kondé, 66. Rochat (beide Foul). 72. Chikhaoui (Unsportlichkeit, Ballwegschlagen), 76. Clemente, 86. Schwegler, 89. Maric (alle Foul).