friedensnobelpreis für al gore und ipcc

das hat er wirklich verdient. seit x jahren ist al gore im namen des umweltschutzes unterwegs. sein film an incovenient truth brachte die globalen probleme des klimawandels auf den punkt.

nun könnte man sich natürlich fragen, weshalb er den friedensnobelpreis erhalten hat. ich meine, für den frieden hat er durch seine kampagne nicht viel getan. oder?

ich glaube, er hat in einem zukunftsgerichteten verständnis sehr viel für den frieden getan. das ökologische (un-)gleichgewicht der erde dürfte immer wichtiger werden. an immer mehr orten gibt es zu wenig oder zu viel wasser. bodenerrosion durch abgeholzte wälder, erdrutsche durch auftauenden permafrost, gesundheitsprobleme durch starke luftbelastung… die liste der vom mensch verursachten probleme ist lang. da die zerstörung vielerorts solche ausmasse annimmt, dass sie sogar zu migration von betroffenen menschen führt, sind konflikte vorprogrammiert. konflikte, die indirekt durch umweltverschmutzung hervorgerufen werden. weiter wird durch die verwendung alternativer energien die abhängigkeit vom erdöl kleiner. auch das ist indirekt ein beitrag zum frieden.

the boss is back

nein, nicht schon wieder ein neuer song of the moment. eher ein album of the moment.magic ist der titel des aktuellen werkes von bruce springsteen. magisch ist das richtige wort. es scheint fast so, als habe the boss sich mit einem zauber zurück in die 70s gebeamt und am ende von born to run noch ein paar stücke angehängt. ja, so gut ist die neue cd. der rockige openerradionowhere gefällt gleich auf anhieb. der rest der abwechslungsreichen scheibe braucht vielleicht etwas länger, ist aber durchgehend auf tollem niveau. vorbei sind die säuselnden, etwas lahmen songs vontheghostoftomjoad – hier wird wieder richtig anständig in die saiten gehauen. ja, man hört ihn förmlich durch die grossen arenen schreien… in der schweiz wird sein gesang in live-form aber leider ausbleiben. es ist kein concert geplant, das nächste dürfte ihn mannheim sein. 🙁

stellungswechsel

fünf ziemlich deprimierte und vom leben enttäuschte männer tun sich zusammen, um etwas an ihrer situation zu ändern. schnell ist die idee geboren, durch einen escort-service für frauen reich zu werden. schliesslich seien so locker 1000 euro pro nacht zu verdienen. bis sie sich wirklich durchringen können, den service zu starten vergeht einige zeit. und scheinbar noch länger dauert es, bis endlich jemand anruft und einen teil der «deutschen feinkost zum anfassen» verlangt. natürlich ereignen sich allerhand missverständnisse und auch die liebe kommt nicht zu kurz…

obwohl die jokes nahezu alle allgemeinplätze abgrasen, die einem bei so einem thema einfallen, iststellungswechsel ein zum brüllen komischer film. warum? die schauspieler sind perfekt gecastet, groben peinlichkeiten wird ausgewichen und nicht zuletzt sind die charaktere einfach allerliebst. wer lust hat, einfach mal wieder zu lachen, für den bietet der film von maggie peren beste unterhaltung.

die schönste strasse der welt? ich war dort!

top gear, bekannt als das coolste automagazin und die coolste autosendung gleichzeitig, stellte die frage, wo sich denn die schönste strasse der welt auffinden lasse. etwas überrascht vernahm ich, dass ich diese bereits befahren habe. sie befindet sich im hinterland von monaco und führt hinauf zum sagenumwobenen col de turini. in fact, ein wunderbares, gott gegebenes stück strasse. hairpins ohne ende, gnadenlose steinmäuerchen auf der einen seite, steil anwachsende felsen auf der anderen…. und Du mittendrin. der hammer.

im gegensatz zu den gesprächigen jungs von top gear hatte ich halt einen kleinen, aber nicht zu vernachlässigenden nachteil…. ich war in einem skoda fabia combi mit pumpedüsediesel unterwegs. 🙂 trotzdem: die strasse ist ein traum.

how far we’ve come

endlich, endlich, endlich ist rob thomas wieder mit matchbox twenty (aka matchbox 20) unterwegs. seine solosachen haben mir zwar gut gefallen, so richtig rocken tut aber nur das matchbox-zeugs – in meinen augen jedenfalls. oder ohren? der neue song how far we’ve come ist genau so einer: er rockt, er geht ins ohr, er bleibt im kopf. typisch matchbox twenty. er findet sich auf der greatest hits collection, genannt exile on mainstream. die frage ist nur, wann kommen sie endlich mal in die schweiz? auf der website wird zwar eine tour angekündigt, europatermine sehe ich dort aber keine. immerhin ist die rede auch von einem ganz neuen album, das bald erscheinen soll.

I’m waking up at the start of the end of the world,
but its feeling just like every other morning before,
now i wonder what my life is going to mean if it’s gone,
the cars are moving like a half a mile an hour if that
and I started staring at the passengers who’re waving goodbye
can you tell me what was ever really special about me all this time?

chorus:
but i believe the world is burning to the ground
oh well i guess we’re gonna find out
let’s see how far we’ve come
let’s see how far we’ve come
Well I, believe, it all, is coming to an end
oh well, i guess, we’re gonna pretend,
let’s see how far we’ve come
let’s see how far we’ve come

i think it turned ten o’clock but i don’t really know
then i can’t remember caring for an hour or so
started crying and i couldn’t stop myself
i started running but there’s no where to run to
i sat down on the street and took a look at myself
said where you going man you know the world is headed for hell
say your goodbyes if you’ve got someone you can say goodbye to

i believe the world is burning to the ground
oh well i guess we’re gonna find out
let’s see how far we’ve come
let’s see how far we’ve come

Well I, believe, it all, is coming to an end
oh well, i guess, we’re gonna pretend,
let’s see how far we’ve come
let’s see how far we’ve come

its gone gone baby its all gone
there is no one on the corner and there’s no one at home
it was cool cool, it was just all cool
now it’s over for me and it’s over for you
well its gone gone baby its all gone
there is no one on the corner and there’s no one at home
well it was cool cool, it was just all cool
now it’s over for me and it’s over for you

but i believe the world is burning to the ground
oh well i guess we’re gonna find out
let’s see how far we’ve come
let’s see how far we’ve come
Well I, believe, it all, is coming to an end
oh well, i guess, we’re gonna pretend,
let’s see how far we’ve come

schwupp di wupp – entsorgt!

hinter dem namen schwupp di wupp verbirgt sich ein patentes system, ordnung in den abfall zu bringen. genauer gesagt geht es um das systematische trennen von recyclingfähigen stoffen.

die drei schachteln werden mit standard-migros(oder coop)säcken bestückt. danach können die taschen samt rezikliergut entnommen und zur rückgabestelle gebracht werden. die kartonschachteln lassen sich zudem mittels integrierten haken aneinander binden. sehr praktisch und herrlich simpel.

gerade aktuell gibt es eine aktion, bei welcher man die schwupp-di-wupp-kombination (also eben drei solche schachteln) für nur gerade 15 franken (statt 30) bei migros kaufen kann. praktisch alle mm- und mmm-migros sind dabei. die aktion läuft ab morgen für eine woche.

bsc young boys – fc luzern 6:1

manchmal hat man eben glück. der fc luzern hatte diese saison schon ziemlich viel davon. immer wieder spielte man zumindest unentschieden, auch wenn man spielerisch nicht wirklich zu überzeugen wusste. auch in der ersten hälfte gegen die young boys nahmen die luzerner das glück wieder in anspruch. immer wieder scheiterten häberli, varela und konsorten in aussichtsreichsten positionen. der fcl dagegen hatte wenig zu bieten. davide chiumiento überlief zwar immer wieder christian schwegler, konnte aber jeweils keine optimalen pässe schlagen. lustrinelli lief wieder viel, stand aber sehr oft im abseits. plötzlich, am ende der zweiten hälfte gelang den gästen ein schöner spielzug. auf einmal fand sich tchouga in bester abschlussposition. natürlich liess sich der kameruner nicht zweimal bitten und verwertete souverän zum ziemlich ungerechten 0:1.

nach der pause powerte yb weiter. ungebrochen war der wille, den fc luzern mit einer packung nach hause zu schicken. und so sollte es auch kommen. ab der 49. minute fielen 3 tore im sieben-minuten-takt. der widerstand der sforza-jungs war nicht mehr spürbar. man hatte sich bereits aufgegeben. dabei stand auch die yb-abwehr nicht allzu sicher. so aber kassierten die zentralschweizer weitere 3 tore innerhalb der letzten zehn minuten. es war am schluss nicht die höhe der niederlage, die weh tat, sondern die art, wie man sie einfach über sich ergehen liess. es fehlte an herz und kampfgeist. es fehlte an motivation.

es bleiben nun fast drei wochen bis zum nächsten spiel. bis dahin muss sich die einstellung des teams grundlegend ändern, sonst kassiert man sogar gegen die espen zuhause drei, vier tore.

daten

Young Boys – Luzern 6:1 (0:1)

Stade de Suisse, Bern. – 14 677 Zuschauer. – SR Wermelinger.- Tore: 44. Tchouga 0:1. 49. Raimondi 1:1. 56. Yakin 2:1. 64. Häberli 3:1. 84. Joao Paulo 4:1. 87. Marco Schneuwly 5:1. 89. Häberli 6:1.

Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler (57. Zayatte), Tiago, Portillo, Raimondi; Yapi, Hochstrasser; Varela (86. Marco Schneuwly), Yakin, Regazzoni (60. Joao Paulo); Häberli

Luzern: Zibung; Lambert, Roland Schwegler, Maric, Lustenberger; Wiss, Cantaluppi; Rachane (69. Diethelm), Tchouga, Chiumiento; Lustrinelli (74. Felipe).

Bemerkungen: YB komplett, Luzern ohne Seoane und Clemente (verletzt) und Bader (U-21-Einsatz). Verwarnungen: 25. Wyss, 39. Hochstrasser (beide Foul), 51. Schwegler (Foul, im nächsten Spiel gesperrt), 57. Cantaluppi (Foul), 86. Yakin (Foul, im nächsten Spiel gesperrt).

kontraproduktiv

ein absolutes paradebeispiel für den begriffkontraproduktiv konnte man gestern in bern erleben. die linken, zerstörungswütigen aktivisten verhinderten zwar das svp-fest, sorgten so aber garantiert für ein massives plus der schäfchenpartei im wahlkampf. idioten.

sparsam autofahren – aber wie?

möglichst wenig sprit verbrauchen, dass will ja irgendwie jeder. die benzinpreise sind zwar noch verhältnismässig tief, trotzdem möchte man sparen wo es geht. aber wie fährt man denn eigentlich sparsam? autobild hat in einer der letzten ausgaben 5 tipps erarbeitet, die allesamt simpel umzusetzen sind.

1. ohne gas starten, sofort losfahren und früh in den nächsthöheren gang schalten. tendenziell immer den höheren gang wählen.
2. gewicht sparen: unnötigen ballast aus koffer- und innenraum entfernen. gepäck-, ski- oder fahrradträger abmontieren.
3. den luftruck der reifen um 0,2 bar erhöhen, was zwar den komfort leicht schmälert, dafür eben kraftstoff spart.
4. vorausschauend fahren, überflüssiges bremsen vermeiden und rollen lassen.
5. vollgasfahren vermeiden, gesetzliche tempogrenzen einhalten und jeweils sanft gas geben.

klingt doch gar nicht so schwierig, oder? bei einem vesuch in der selben ausgabe von autobild (38, 21-9-2007) wurde ein minderverbrauch von 1,5 liter erzielt. testwagen war ein vw passat bluemotion. das interessante ist aber nicht der verbrauch, sondern die fahrzeit. diese hat sich bei der «sparfahrt» gegenüber der normalfahrt sogar noch um eine halbe minute von 13.34 auf 13:04 verkürzt.