iron man

ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich den letzten film mit robert downey jr. gesehen hätte. egal, er ist der iron man. dieser hat sich der gerechtigkeit verschrieben, weil er im richtigen leben als tony stark mit der gleichnamigen waffenfirma genug unheil angerichtet hat. der plötzliche sinneswandel kommt beim board of directors nicht wirklich gut an und so kommt es, wie es eben kommen muss.

mit transformers war vor nicht ganz einem jahr ein ähnlicher film im kino, der sich nicht ganz ernst nahm. genau diese portion humor hat man auchironman verabreicht – mindestens. neben den komödiantischen ausflügen gibt es die erwarteten spektakulären special effects und eine gehörige portion eye candy in form von rumstehenden autos à la ac cobra, saleen ls7, tesla roadster, audi r8 und hotrod. ausserdem macht sich gwyneth paltrow als assistentin pepper potts bestens. jeff bridges als halbseidenes vorstandsmitglied ist ebenfalls sehr gut besetzt. ich würde sagen: popcornkino at its best.

zürich und bern sind einfach keine fussballstädte

so, das muss jetzt einfal mal gesagt werden. eigentlich habe ich mich ja schon darauf gefreut, dass endlich mal yb meister wird und basel in die röhre guckt, aber so wird es wohl nicht kommen. neben dem spielfeld sieht die rangliste sowieso ganz anders aus. als erstes muss man da wohl den fc st.gallen nennen. obwohl man sich auf dem zweitletzten platz befindet, sind die spiele mal für mal mit 11’300 zuschauern ausverkauft. sensationell. und wie sieht das in den beiden neusten stadien der schweiz aus? in bern finden gerade einmal 18’000 nasen den weg ins stadion, als man gegen den fc luzern an die spitze der tabelle hätte gehen können. immerhin war das stade de suisse gestern einmal ausverkauft. noch schlimmer sind die zustände in zürich. wenn nicht gerade gc oder basel gegen den fcz spielt, finden nicht einmal 10’000 leute den weg ins schöne neue letzigrund stadion. zur erinnerung: im grossraum zürich wohnen weit über eine million menschen. doch die zürcher sind echte feinschmecker, spielt man nicht um die meisterschaft, geht man nicht ins stadion. selbst leute, die sich als fan bezeichnen, gehen nur sporadisch live ein spiel schauen. gegen den fc luzern waren gerade einmal 8600 da, was im weiten rund einfach nur peinlich ausschaut. immerhin war die südkurve gut gefüllt. ungleich grösser ist die begeisterung wie gesagt in st.gallen, aber auch in sion und luzern, wo regelmässig über 10’000 zuschauer anzutreffen sind. aber wie bereits erwähnt: auch bei meisterschaftsanwärter yb in bern ist die euphorie nicht wirklich gross. warum sich die berner so sehr zieren, ist noch viel weniger erklärbar, zumal der bsc yb überaus attraktiven fussball spielt.

ohne wirklich zu wissen weshalb es so ist, bleibt nur der schluss, dass zürich und bern einfach keine fussballstädte sind. mit basel wird wahrscheinlich eine echte fussballstadt die meisterschaft holen, auch wenn selbst am rhein die euphorie stark gelitten hat. war das stadion früher oft ausverkauft, kommen heute noch gut 20’000 zuschauer, womit der st.jakobspark halb leer ist….

fc luzern – fc thun 4:0

der fc thun musste alles versuchen, um mindestens einen punkt auf der luzerner allmend abzuholen. doch schon nach wenigen momenten zeigte sich, dass diese mannschaft einfach nicht mehr das nötige niveau für die höchste schweizer liga hat. zumindest nicht, wenn es noch lange bei diesem mühsamen zehnermodus mit direktem abstieg bleibt. für den fc luzern standen die vorzeichen ungleich günstiger. mit einem sieg würde er sich auch rechnerisch definitiv vom barrageplatz fernhalten können. das team von ciriaco sforza konnte erstmals seit langem im offensiven bereich akzente setzen. gleichzeitig zeigte man sich hinten erstaunlich schwach, was den berner oberländern immer wieder chancen aus dem nichts ermöglichte. david zibung hielt den kasten rein und so fiel das erste tor der partie doch auf thuner seite. goalie stulz hatte zuvor mehrmals gezeigt, dass er nati-a-würdig ist. gegen faycal el idrissis listigen schuss aus spitzestem winkel war aber auch er machtlos. so stand es zur pause 1:0 für die gastgeber, die sich aber speziell in der defensive nicht wirklich mit ruhm bekleckerten.

rené van eck war gefordert, musste er doch auf jeden fall punkten, um zumindest theoretisch noch chancen auf den ligaerhalt zu haben. so brachte er nach zaki (ersetzte schon in der 35. minute rama) auch noch lüthi und iaschwili gleich nach der pause. alles oder nichts. als roli schwegler von einem aussetzer des thun-hüters stulz profitierte und zum 2:0 einschob, war klar: es sollte nichts werden. dass gerade dem verteidiger sein erstes tor für den fc luzern gelang, zeigte deutlich in welch desolatem zustand sich thuns mannschaft befindet. es war mauro lustrinelli, der davide chiumiento zu dessen dritten saisontor verhelfen wollte. doch der technisch beschlagene spieler mit der nummer 8, setzte seinen fallrückzieher neben das tor. auch christoph lambert hatte eine gute torchance. schliesslich war es lustrinelli, der einmal mehr einen ball für die blauweissen in den maschen versenken konnte. danach wurde er ausgewechselt und durch shi jun ersetzt. sollte am ende dem chinesen, der in luzern wenig freunde hat, auch noch ein erfolg vergönnt sein? tatsächlich: überaus souverän versenkte er den ball via latte zum 4:0 endresultat.

somit war alles klar: thun steigt ab, luzern bleibt auf jeden fall oben. über den sieg mochten sich die luzerner erst gar nicht recht freuen. sie gingen zu den geshlagenen thunern und spendeten trost. hoffentlich startet bald eine 12er liga, in der es dann bestimmt wieder platz für den fc thun hat.

daten

Luzern – Thun 4:0 (1:0)

Allmend. – 7117 Zuschauer. – SR Wildhaber. – Tore: 39. El Idrissi 1:0. 55. Roland Schwegler 2:0. 78. Lustrinelli 3:0. 85. Shi Jun 4:0.

Luzern: Zibung; Roland Schwegler, Bader, Diarra (73. Diethelm), Claudio Lustenberger; El Idrissi, Seoane, Bättig, Kukeli (60. Lambert); Chiumiento; Lustrinelli (82. Shi Jun).

Thun: Stulz; Gerber, Nyman, Calapes, Andrist (46. Lüthi); Gavatorta (46. Iaschwili); Dosek, Scarione, Ferreira, Burgmeier; Rama (35. Zaki).

Bemerkungen: Luzern ohne Wiss (gesperrt) sowie Tchouga und Veskovac (beide verletzt), Thun ohne Bettoni (gesperrt) sowie Guldan, Di Fabio, Zahnd (alle verletzt). Verwarnung: 27. Chiumiento (Foul).

[quelle: tagesanzeiger.ch]

music-stöckchen

lkm hat mein stöckchen, dass ich von iraff erhalten habe, zwar aufgenommen aber nicht weitergeworfen. also nehme ich den virtuellen music-stock halt wieder in die hand und schmeisse ihn hinüber zu jackbrown! 🙂

zur erinnerung: der titel des songs muss mindestens ein wort aus through the barricades enthalten.

erstmals feuerwerk auf andere fans?

nach den gestrigen ausschreitungen in basel und bern sind die hooligans, oder wie man sie ganz genau nennen will, wieder mal in aller munde. dass gerade in den euro-08-stätten solche probleme auftauchen, stimmt so kurz vor der grossveranstaltung schon nachdenklich. zumal ich sagen muss, dass ich vor allem in basel schon oft das gefühl hatte, dass man es mit der sicherheit einfach nicht im griff hat. wie bringen die fcz-fans unmengen an pyro-material ins stadion? warum lässt man die offenbar gewaltbereiten fans in die obere stadionetage, von wo aus sie die darunter sitzenden leute mit gegenständen bewerfen können? und warum versuchte keiner der zürcher spieler oder betreuer, den eigenen anhang zu beruhigen?

zudem ist mir im nzz-online artikel zu dieser leidigen geschichte noch etwas aufgefallen. dort wird berichtet, dass zum ersten mal bewusst bengalen auf gegnerische zuschauer geworfen worden seien. nun, ich erinnere mich an ein spiel des fc luzern gegen den fc basel, als feuerwerk vom gäste- in den fcl-fansektor flog.

tagesanzeiger.ch

sicko

in gewohnter michael-moore-manier werden ein paar einzelfälle en detail beschrieben, um das vorurteil vom miserablen us-amerikanischen krankenkassensystem zu bestätigen.

natürlich ist der film alles andere denn neutral. trotzdem eignet er sich wohl, die probleme im us-amerikanischen gesundheitssystem aufzuzeigen. manchmal ist wettbewerb eben nicht das richtige mittel, um die qualität des angebots zu verbessern. trotz teilweise arg vereinfachten aussagen auf jeden fall sehenswert.

through the barricades

seit langem beteilige ich mich wieder mal an einer blog-stöckchen-aktion. es geht darum, dass man ein musicvideo in seinen blog einbindet, dessen titel mindestens ein wort mit dem titel des vorherigen stöckchenhalters teilt. begriffen? ich bedanke mich für den musikalischen stock von iraff und steuere einen 80er jahre schmachtfetzen par excellence bei. während iraff in the air tonight von phil collins in spiel brachte, gibt es nun through the barricades von spandau ballet auf die ohren. ich hab› also ein bisschen geschummelt und das wörtchen «the» als gemeinsamkeit gewählt. das stöckchen werfe ich weiter zu lkm.

weil genau dieser song heute morgen im mini lief (ok, er war auf einer von mir erstellten mix-cd…), mache ich ihn auch gleich zum song of the moment.

zenit st.petersburg rocks

hihi

den zittersieg der bayern über getafe hatte ich nach einem kinobesuch in einer kebabbude miterlebt. damals hatte getafe grossartigen fussball gezeigt und war in allerletzter minute vom unbändigen deutschen kampfsieg und dem dazugehörigen glück doch noch aus dem uefacup gekickt worden. die deutschen machten sich vor jenem spiel in spanien unbeliebt, indem sie den topclub aus der primera division als «die namenlosen» bezeichneten. zum glück ist man nun gegen einen weit bekannteren kontrahenten ausgeschieden… 😉