einmal mehr eine tolle choreo der luzerner fans. es gibt wohl kaum einen club in der schweiz, der (auf dem letzten tabellenplatz liegend) bis zur letzten minute mit fangesängen nach vorne getrieben wird…
der mini-ersatz?

nein, natürlich wird das drophead coupé den mini nicht ersetzen. aber es ist ein gutes gefühl zu wissen, dass es den rolls auch in gelb gäbe. nur so für den fall… 😉
es handelt sich übrigens nicht um einen photoshop-rolls… hier gibt’s mehr bilder von diesem rolls royce phantom drophead coupé.
fc luzern – bsc young boys 0:3
jean-daniel gross machte es den fans einfach, ihn als zwischenzeitlichen trainer zu mögen. denn als augenscheinliche massnahme beorderte er mit paquito und ravasi zwei spieler in den sturm. doch die ersten offensivaktionen konnten die gäste aus bern für sich verbuchen. nach unglaublichen 3 minuten lagen sie schon mit 1:0 in führung, weil der super league debütant samuel imbach zu spät bei schneuwly war. zuvor hatte lustenberger wegen eines übermotivierten fouls die gelbe karte gesehen. dann hatte paquito bei seinem ersten ballkontakt gleich die chance, für den ausgleich zu sorgen. wölfli verhinderte aber das tor des brasilianers. immerhin schienen die blauweissen ihre köpfe nicht hängen zu lassen. später fiel claudio lustenberger nach sehenswertem dribbling im berner strafraum zu boden. portillo hatte ihm das bein in den weg gestellt. doch schiedsrichter laperrière dachte nicht daran auf den punkt zu zeigen. dafür zeigte er lustenberger in der 28. minute das zweite mal die gelbe karte, welche einen platzverweis nach sich zog. der luzerner aussenverteidiger hatte den ball auf den boden geknallt, was von laperrière überkorrekt als gelbwürdige unsportlichkeit gewertet wurde. die luzerner hatten nun also mehr als eine stunde in unterzahl zu bewältigen. paquito wurde aus taktischen gründen durch schirinzi ersetzt, der lustenbergers part in der verteidigung übernahm.
bis zur pause hatten die berner keine nennenswerten chancen mehr. doch die luzerner stellten sich in der offensive reichlich ungeschickt an. besonders schwegler hätte einen abpraller ins tor würgen müssen, stattdessen ging der ball an den pfosten. unmittelbar nach dem wiederanpfiff schlug es hinter zibung wieder ein. varela hatte den fcl überrascht und erhöhte auf 2:0. so sehr sich die luzerner nun auch bemühten, es wollte kein tor fallen. yb dagegen haute den ball bei jeder gelegenheit in die maschen. so auch zayate, der in der 63. minute am höchsten stieg und goalie zibung keine chance liess.
eine minute später kam jean-michel tchouga endlich wieder zu einem einsatz. mit frenetischem beifall wurde er gefeiert, bevor er überhaupt auf dem platz war. der kameruner zeigte sofort, weshalb wir ihn so schmerzlich vermissten. fallrückzieher, kopfball und schüsse zeigte er bei jeder sich bietenden gelegenheit. doch auch sein optimistisch stimmender einsatz änderte nichts an einer weiteren niederlage der luzerner. es schaut so aus, als hätte roberto morinini ganz schön viel arbeit vor sich.
ich werde die nächsten zwei spiele aufgrund einer kleinen reise verpassen, hoffe aber sehr, dass das punktekonto bei meiner rückkehr auf 7 zählern steht…
daten
Luzern – Young Boys 0:3 (0:1).
Allmend. – 7593 Zuschauer. – SR Laperrière. – Tore: 4. Raimondi 0:1. 46. Varela 0:2. 63. Zayatte 0:3.
Luzern: Zibung; Zverotic, Roland Schwegler, Imbach, Lustenberger; Ferreira (83. Mesbah), Gajic, Wiss, Chiumiento; Paquito (33. Schirinzi), Ravasi (64. Tchouga).
Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal (46. Zayatte), Schneider; Bastians, Hochstrasser, Yapi, Raimondi (71. Lüscher); Schneuwly, Eudis (46. Regazzoni), Varela.
Bemerkungen: Luzern ohne Seoane (gesperrt), Diarra, Kukeli, Pacar, Renggli und Veskovac (alle verletzt), Young Boys ohne Doubai, Häberli, Christian Schwegler (alle verletzt) und Liechti (rekonvaleszent). 38. Pfostenschuss Roland Schwegler. 29. Gelb-Rot gegen Lustenberger (Reklamieren). Verwarnungen: 3. Lustenberger (Foul), 26. Roland Schwegler (Foul), 35. Bastians (Foul), 38. Schneuwly (Foul), 42. Yapi (Foul), 55. Chiumiento (Schwalbe).
[quelle: tagesanzeiger.ch]
altbüron 2008 – bilder online

auf zündung.ch zeigen wir aktuell über 250 bilder von der bergprüfung für historische sport- und rennwagen in altbüron. viel vergnügen.
roberto morinini ist neuer fcl trainer
Roberto Morinini heisst der neue Cheftrainer beim FC Luzern. Der 57-jährige Tessiner hat heute Morgen beim FC Luzern einen Vertrag bis Ende Saison 2008/09 unterschrieben.
von [http://www.fcl.ch]
rindfleisch at its best
einige von euch mögen sich an das vegetarische fest erinnern. nicht erst seit diesem post hatte ich lust auf richtiges stück rindfleisch. in luzern gibt es ein lokal, das sich der argentinischen küche verschrieben hat, es gibt sogar einen salat mit rindfleisch. das el rincon argentino liegt in der neustadt an der moosstrasse 15 und verfügt über knapp 30 plätze. deshalb ist vorreservation absolute pflicht.

sehr dunkel, ich weiss, aber ich wollte nicht blitzen…
auch wenn es nur wenige speisen zur auswahl bietet, kann ich das liebevoll eingerichtete lokal nach dem gestrigen besuch sehr empfehlen. das rindsfilet ist mit 220g nicht riesig, dafür aber auch von weiblichem hunger zu schaffen. wenn ich nur schon an das aroma denke, läuft mir das wasser im mund zusammen, weshalb ich jetzt an dieser stelle aufhöre… 😉
nasses bilderrätsel
kein ausgeklügeltes makro wie sonst bei der watashi.crew üblich, aber die frage bleibt natürlich dieselbe: was sehen wir hier?

lamborghini-fahrer sind sparsame menschen
lamborghini und sparsam? das passt irgendwie nicht. schliesslich kostet auch der allergünstigste lamborghini immer noch über 200’000 chf. wahrlich kein schnäppchen. und doch gibt es hier den videobeweis für die sparsamkeit eines lamborghini-fahrers. um den horrenden kosten einer waschanlage zu entgehen, bezieht er das wasser für die liebevolle wäsche seines gelben flitzers aus einem öffentlichen springbrunnen.
schönheit liegt im auge des betrachters
sagt man doch, oder? dann sage ich jetzt einmal, in meinem auge ist der opel insignia sports tourer ein richtig schönes auto. voilà:

und das lada suv concept? da sollte man sich wohl besser einen anderen betrachter denn mich suchen…

project better place
shai agassi ist ein ehrgeiziger mann mit einem grossen traum, er will die welt verändern. seine vision ist eine welt, die nicht mehr so enorm vom erdöl abhängig ist. den passenden namen hat er auch schon gefunden: project better place. dahinter verbirgt sich eine simple und doch revolutionäre idee. ein elektroauto. oder besser: viele, viele elektroautos.

elektroautos haben momentan ein hauptproblem, nämlich die geringe reichweite. die lösung: alle 40 kilometer findet sich eine ladestation. dort wird entweder die leere batterie geladen oder vollautomatisch durch eine bereits geladene ersetzt. der wechselprozess soll weniger als eine minute in anspruch nehmen. vorerst wird dieses system in dänemark und israel getestet. alternativ kann das auto auch zuhause an der steckdose aufgeladen werden, was dann aber eine nacht in anspruch nimmt.
besonders spannend ist natürlich wie immer die kostenfrage. agassi kann bereits erstaunlich präzise angaben liefern: die laufenden kosten sollen nämlich genau jenen entsprechen, die heute für das benzin entstehen. in deutschland wären das also ca. 1.50 euro pro liter. und wie viel kostet das auto? *nichts!* analog zu handyverträgen möchte agassi die nutzer des elekroautos vier jahre lang binden. natürlich gibt’s bei der aboerneuerung wieder ein neues fahrzeug. das «gratisauto» könnte ein renault laguna sein, während man für einen bmw x5 (er macht dieses beispiel) draufzahlen müsste. momentan kooperiert man aber primäer mit renault und nissan.
also in meinen ohren klingt die idee brilliant. die reichweite ist mit ca. 200 km nicht riesig, aber für sehr viele menschen locker ausreichend. trotzdem dürfte die infrastruktur der «tankstellen» wohl das element sein, welches über das funktionieren dieses ambitiösen projekts entscheiden wird.
übrigens: für autofreaks wie…. ähm, mich, gibt es sogenannte drivetones. man kann frei wählen, wie das auto klingen soll…
[angelehnt an den artikel in auto motor und sport 17/2008 s. 140]
