Wie schon die A-Klasse hat Mercedes auch den CLA Shooting Brake vor der populärsten Kulisse Europas «abgelichtet». Im Hintergrund erkennt man dieses Mal nicht nur die beiden Türme des Olympischen Dorfes von 1992, sondern auch den Torre Agbar von Jean Nouvel.
Sektenblatt Weltwoche!
Die These bezweifle ich stark. Und vor allem wäre das nicht mehr journalistisch. Ist die «Weltwoche» noch Journalismus? Die ersten zwanzig Seiten gehen ja schon eher in Richtung Sektenblatt. Für mich gehört zum Journalismus Offenheit und Neugier. Wenn man den Artikel schon geschrieben hat, bevor man angefangen hat, zu recherchieren, hat das doch nichts mehr mit Journalismus zu tun.
Michael Ringier, im Interview bei watson auf die Frage, ob der Blick auf einem «nationalkonservativen» Kurs nicht noch erfolgreicher wäre. Ich bin sicher, Herr Ringier verzeiht mir, dass ich genau diese Antwort und dann auch noch diesen reisserischen Titel gewählt habe. 😉
Knackeboul zur Tragödie auf dem Mittelmeer
der krieg trieb die menschen in booten aufs meer
verzweiflung und hunger auf offener see
am horizont ist europa zu sehen
die festung, die rettung den opfern verwehrt
der tropfen ist stet, verdichtet zur flut
die missgunst verzerrt die gesichter mit wut
der dichter muss nun das dilemma beschreiben
zuhaus in der stube nicht permanent leidend
ertrunkene schreien nicht – sind sie nicht weiss
schweigen titelblätter zum sinkenden preis
es bleibt nur noch eins – die stimme des volkes
die mitfühlend ruft, dass das nicht gewollt ist
wir können das ändern – mare nostrum zurück
botschaftsasyl – beihifle zum glück
für alle, die sich ob der leichen entzetzen
es ist an der zeit ein zeichen zu setzen
Gesehen auf seiner Facebookpage.
Alle Tage sind gleich lang
Alle Tage sind gleich lang, jedoch verschieden breit.
Udo Lindenberg in Und trotzdem lieb ich Dich so sehr.
Range Rover Pickup
Botschaft ins All
Ob man das wirklich sieht von da oben?
Warum immer Barcelona – Part 13 – Maserati
Schon zwei Jahre ist dieses Video online, erst vor Kurzem hab ich es entdeckt: Auch Maserati ist dem Charme der katalanischen Metropole erlegen. Der GranTurismo Sport parkt am Ende, ja wo wohl?
Selfiestick – Von Nikon
In Luzern sieht man die Dinger in den Händen der asiatischen Gäste schon etwas länger: Selfie Sticks. Bis jetzt wurden vorne dran vor allem Smartphones montiert. Inzwischen haben aber auch «ernsthafte» Hersteller wie Nikon den Trend erkannt und bieten selbst solche Sticks an. Wer also seine kleine Coolpix so fernsteuern möchte, kann sich nun den N-MP001 gönnen. Oder aber, er bittet einfach jemanden, ein Bild von sich zu schiessen… Wenn ich’s mir überlege, bin ich für die zweite Variante. 😉
Schawinski, Billag und überhaupt
Momentan ist jede noch so kleine Geschichte eine Diskussion um die Billag wert. Die Gegner der Billag wittern Morgenluft, wollen die Gebühr auf jeden Fall loswerden. Das Wort Abzocke gehört mit den bekannten Abwandlungen immer mit dazu. Dieses Mal hat es Schawinski getroffen, der vom einst halbwegs lustigen Thiel «beschuldigt» wurde, er würde 300’000 CHF vom SRF bekommen, was offenbar nicht stimmt.
Man kann von Schawinski halten was man will, er hat ganz bestimmt seine Fähigkeiten. Bei den meisten Onlinekommentarschreibern habe ich dahingehend so meine Zweifel. Stellvertretend für diese Sicht kann der hier reinkopierte Kommentar gelten.
Tatsächlich sind aber ein paar Dinge drin, die wahrscheinlich so mancher Billag-Gegner in seiner Argumentation verwendet. «Zu teuer», «kopierte Sendekonzepte» und etwas, was man vielleicht mit «falsche Personen» übersetzen könnte.
Über den Preis kann man natürlich immer streiten. Und es ist ähnlich wie bei den Steuern… am liebsten würden wir nichts bezahlen und dafür trotzdem sämtliche Leistungen der Institutionen in Anspruch nehmen. Bezogen auf das SRF finde ich, dass das Angebot breit ausfällt. Ich finde es super, dass ich gerade im Sportbereich die Möglichkeite habe, WM und EM, Formel 1 und sämtliche Skirennen zu sehen. In anderen Ländern, die ebenfalls öffentliche TV-Stationen haben, muss man für die meisten der erwähnten Sportsendungen dann schon ein paar Münzen in den PayTV-Schlund werfen. Ich stelle ausserdem auch anhand der vielen Kritik an diversen Sendungen (insbesondere eben Schawinski, aber auch Giacobbo/Müller) fest, dass viele Leute SRF schauen. Im internationalen Vergleich sind die Gebühren in der Schweiz am höchsten.
Wenn ich das richtig einschätze, sind wir aber auch das einzige Land in diesem Vergleich, das Inhalte in vier (in grosser Menge sicher in drei) Sprachen zur Verfügung stellt. Dazu kommt, dass der Vergleich die Kaufkraft bzw. das Lohnniveau nicht berücksichtigt, sondern nur die Kostenseite anschaut.
Bei den Sendungen habe ich den Eindruck, dass tatsächlich viele Konzepte übernommen oder zumindest in ähnlicher Form adaptiert werden. Schliesslich betrifft das vor allem die Samstagabendkisten, die primär darauf ausgerichtet sind, ein möglichst grosses Publikum vor den Schirm zu locken. Die aus meiner Sicht wirklich guten (und auch eigenständigen) Sendungen sprechen kaum ein grosses Publikum an. Ich denke da an Kulturplatz, Literaturclub oder auch DOK. Würde man sich aber auf diese Formate und vielleicht noch Nachrichtensendungen, Arena, Club, Meteo und den Kassensturz beschränken, folgte der Aufschrei doch sofort. «SRF macht TV für die Elite», «Wo bleibt die Unterhaltung?» würde man titeln. Der Trade-off wird also offensichtlich. Konzentriert man sich auf Kultur und Information, ist man elitär, geht man auf die Masse, kommt der Vorwurf der Kopiererei. Denn meist wäre hier halt genau das erfolgreich, was auch anderswo funktioniert. Aber nur mal so als Tipp: «Wer wird Millionär» wurde auch nicht von RTL erfunden…
Natürlich ist der Pool der Moderatoren und Moderatorinnen nicht so gross wie in anderen Ländern. Auch hat man keinen Clarkson, wobei man bei den jüngsten (und eigentlich nicht erst seit diesen) Ereignissen vielleicht gar nicht so unglücklich sein sollte, dass man keinen hat. Wenn ich aber Leute wie Andi Rohrer, Guelsha Adilji oder auch Knackeboul sehe, gehe ich stark davon aus, dass da fähige Medienmenschen nachkommen. Und auch wenn die aktuellste Staffel das Niveau nicht mehr halten konnte, so hat der Erfolg von «Der Bestatter» doch gezeigt, dass man sehr wohl fähig ist, mit dem hier verfügbaren Personal hervorragendes Material zu produzieren.
Yep, ich sehe also nicht, was die ganze Panik um die Billag soll. Die Inhalte und die Auswahl an sich entsprechen dem, was ich erwarten kann. Ich schätze es, neben den deutschen Privatsendern, die teilweise wirklich auf tiefstem Niveau arbeiten (müssen?) und deshalb meine Aufmerksamkeit nicht kriegen, den BBC-Sendern, sowie arte und 3Sat noch die SRF-Palette zur Verfügung zu haben. Und grundsätzlich schrecken mich mal wieder vor allem die Argumente und auch die Argumentationsweise der Billag-Gegner ab, selbst auch einer zu werden. Der oben eingefügte Kommentar ist da wirklich nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Es wird gemutmasst, geflucht und gejammert, nur konstruktive Kritik findet sich äussert selten.
FourFiveSeconds
Irgendwann kommt der Tag, an dem kein Beatle mehr da ist, um auch den weniger talentierten Superstars zu einem grossartigen Song zu verhelfen. Dieser Tag ist aber noch nicht hier. Zum Glück. So hat Kanye West zusammen mit Rihanna dieses schlichte FourFiveSeconds hingezaubert… with a little help from his friend.



