nur einen tag nach der abschaltung wurde slug.ch wieder zu neuem leben erweckt. merci.

nur einen tag nach der abschaltung wurde slug.ch wieder zu neuem leben erweckt. merci.

mauro lustrinelli trifft zum 1:0 für die ac bellinzona gegen galataray istanbul!!!
grande mauro!
zur pause steht es 1:1, nach dem augleich von kewell. aber egal wie das spiel ausgeht, lustrinelli zeigt einmal mehr seine gefährlichkeit. das mag ich dem sympathischen stürmer von herzen gönnen.

mit gelungenen abkürzungen ist es fast so wie mit schrägen blogs… man könnte fast täglich über eine neue trouvaille berichten. 🙂
eigentlich wollte ich eine weile nichts mehr zum suv-thema schreiben. doch dann las ich in der sonntagszeitung diesen einen artikel und bis heute habe ich mich zurückhalten können. jetzt nicht mehr.
es geht um sylvia lafranchi, die für ihr suv sogar einen ziemlich schrägen artikel auf sich nimmt. «ich fahre sehr gut» meint sie auf anfrage des journalisten. das sagen die meisten, die eben nicht gut fahren. aber um ihre fähigkeiten als autofahrerin soll es hier nicht gehen. vielmehr um simple logik und vielleicht um einfühlungsvermögen. beides nicht-spezialgebiete der naturheilpraktikerin. sie hat sich ganz den schleudertraumata verschrieben.

frau lafranchi mit ihrem mercedes ml 350 mit möchtegern-amg-haube…
mit der erhöhten gefahr für fussgänger durch die karosserien der suv konfrontiert meint sie: «ich gehe davon aus, dass ich als aufmerksame fahrerin keinen unfall verursache.» diese ausage würde ich schon mal als sehr arrogant werten, es geht aber noch weiter. «wer gibt mir die garantie, dass ich mit einem kleineren auto kein kind anfahre?» ähm, hallo? wie dumm ist denn sowas?
warum fährt die fdp-politikerin denn überhaupt einen suv? «der sicherheit wegen. meine sicherheit und die meiner vier kinder steht vor allem. sicherheit ist die voraussetzung für freiheit.» oder: «vier kinder, harassen, katzenstreu, besucher, die sehr viel essen und trinken». aha, und die vier kinder und die harassen fahren natürlich permanent mit, wenn mama katzenstreu kaufen geht, richtig?
aber zurück zu ihrer begründung, sie fahren den mercedes ml350 wegen der sicherheit. sicher ist man da drin doch nur, solange man nicht auf noch was grösseres trifft. würde jemand mit dem ford f650, den der betreffende natürlich auch aufgrund seines sicherheitsbedürfnisses fährt, in oder über den ml rollen, es sähe düster aus für den stern-suv. oder anders gesagt: wenn das alle machen würden! dann würde eine art aufrüstung stattfinden. die autos würden immer grösser, doch die sicherheit des einelnen fahrers bliebe genau gleich. wo velofahrer und fussgänger bei diesem vorstellung bleiben, kann man sich denken. unter den rädern. doch so viel simpelste logik kann man frau lafranchi natürlich nicht zutrauen.
erschreckend, wie simpel ihre gedankengänge sind. deshalb kann auch ihre antwort nicht überraschen, als sie drauf angesprochen wird, ob es sie nicht vom autofahren abschrecke, täglich zu sehen was die unfälle anrichten können: «nein, ich habe ja ein stabiles, starkes auto.»
[angelehnt an den artikel in der sonntagszeitung vom 14-9-2008, s.19: das lasse ich mir nicht nehmen]

obwohl benny slug.ch schon seit monaten verkaufen wollte, kam die abschaltung des blog-portals dann doch überraschend. ich finde es extrem schade, dass es diesen aggregator nicht mehr gibt. denn dank slug.ch hatte ich die übersicht über einen grossteil der schweizer blogosphäre und entdeckte auch ab und zu einen neuen spannenden blog. und ich hab nicht mal einen screenshot gemacht, wo ich doch diese woche unter den top50 aufgetaucht bin… 😉 auf jeden fall vielen dank für die vergangenen jahre!
laut bloggingtom soll es ja zahlreiche alternativen geben. doch keiner kommt von umfang und usability an slug.ch ran. planet switzerland von blogug.ch friert bei mir zum beispiel dauernd ein.
endlich, die fotos vom neuen chevy volt sind da. und wenn ich mir das anschaue muss ich sagen: toyota sollte sich warm anziehen. denn der us-ami sieht ja mal so richtig gut aus. überhaupt nicht wie verzicht auf rädern. eher wie eine studie, die sich aus einer auto show rausgeschlichen hat. auch wenn die silhouette vielleicht an das hybridmobil von toyota erinnern mag, sind insgesamt doch deutlich mehr tolle details vorhanden, an denen sich das auge kaum satt sehen kann. i like!
hier habe ich ja bereits in etwa erklärt, wie das prinzip des volt funktioniert. kurz gesagt ist er ein elektromobil mit reichweitenverlängerer. gm hat sich zum 100. geburtstag ein tolles geschenk gemacht. ich wünsche dem konzern, dass er bei seiner rettung erfolgreich sein möge. der volt hat auf jeden fall das zeug dazu.




in paris steht zur überraschung der gesamten autowelt ein brandneuer lamborghini. bis jetzt weiss man noch nicht, ob es sich beim neuesten kampfstier um eine studie oder um ein neues produktionsmodell handelt. in meinen träumen zeigt lamborghini am 2. oktober auf der mondiale den neuen espada…

ebenso möglich wären: eine superleggera oder sv version des murciélago, ein neuer miura, ein suv (bitte nicht!), ein cabrio mit hardtop oder halt etwas ganz anderes.
als ich mit sarah (aus dem auch nicht hässlichen winterthur) in luzern einen kleinen stadtrundgang machte, wollte ich ihr natürlich auch die museggmauer aus der nähe zeigen. nachdem wir einen blick ins atrium des regierungsgebäudes gewagt und uns die jesuitenkirche von innen angeschaut hatten, gingen wir also über die spreuerbrücke, um die mauer zu besteigen. gerade als es langsam steil bergauf zu gehen begann, standen uns drei orange farbene männchen im weg. der eine winkte wild mit den arme und erinnerte mich so an die stewards, die jeweils gestenreich flugzeuge auf deren parkplatz einweisen. als wir näher heran treten meint der vorhin noch winkende mit nun etwas kleineren bewegungen: /closed,/ /closed!/ – /aha,/esist /zu?/ fragte ich in (natürlich) astreinem lozärner dialekt. sichtlich überrascht aber auch erleichtert meinte der landschaftspfleger, ja, man müsse aussen rum gehen. sarah hatte danach nur noch einen verdutzten blick und wenig später ein schallendes lachen für mich übrig. nie wäre es ihr in den sinn gekommen, dass ich in luzern auf englisch angesprochen werden würde.
weil corinne ein experiment für ein dessert gründlich misslang, machte ich mich auf dem weg zu einem bäcker. dort wollte ich «stückli» kaufen. bei den süssen dingern würde sicher jeder unserer gäste etwas ihm schmeckendes finden. in der konditorei angekommen sah ich mich der qual der wahl ausgesetzt. ich wählte schon mal einen politisch inkorrekten mohrenkopf und ein diplomat. ich wollte noch mehr kaufen, war mir aber nicht sicher, was in den anderen verlockungen so drin war. also fragte ich die verkäuferin. auf ein küchlein angesprochen entpuppte sich die dame als lehrtochter, die mir nur sagen konnte, dass es sich dabei um ein stück «royale» handle. mir als nicht-konditor-experte sagte das nichts, weshalb ich bezüglich der ingredienzen nachhakte. nun wusste sie definitiv nicht mehr weiter und fragte die chefin um rat. diese beäugte mich kurz und meinte nur: /pineapple,/ /pineapple!/ – ach so, ananas ist drin, mag ich sehr gerne, zwei bitte! schockiert blickte mich die chefin an. sofort stolperte sie sich entschuldigend zu mir herüber.
dies sind zwei fälle wie sie mir nicht nur in luzern häufig passieren. alleine von der hautfarbe wird auf meine unfähigkeit deutsch zu sprechen geschlossen. das hat meist nicht einmal unfreundlichen charakter. im gegenteil: die leute möchten mit ihren antworten in englisch (oder häufig auch hochdeutsch) nur helfen. nur leider tun sie das nicht. in der schweiz haben wir vier landessprachen. wenn ich mich hier aufhalte, erwarte ich in der sprache des entsprechenden landesteils angesprochen zu werden. abgesehen von der schweiz war es bisher in jedem land, das ich besucht habe so, dass ich in der jeweiligen landessprache angesprochen wurde. das ist doch irgendwie seltsam. ich habe das gefühl, in der schweiz liegt das an einem falsch verstandenen gastfreundlichkeitsbegriff. dabei gibt es doch nichts gastfreundlicheres, als mit einem schweizerischen grüezi, grüessech, ciao (sagt man auch im rätoromanischen, oder?), bonjour begrüsst zu werden.
nur so zur information,so sieht ein offroader aus. und so sieht er aus, wenn man seine fähigkeiten wirklich braucht. der iveco campagnola bringt genau die talente mit, die von den suv-fahrern so oft gefordert werden. mit ihm fährt man ganz offensichtlich über stock und stein. neben dem hier gezeigten elfenbein gibt’s sogar noch eine zweit farbe (nämlich salbeigrün) zur auswahl. obendrein ist eine lederausstattung serie. also los, zugreifen, oder endlich den suv verkaufen und einen 4×4 kombi kaufen.
