porsche panamera: erste bilder

reiche familienväter, noch-suv-fahrer und anderer züribergler warten schon lange auf dieses eine auto. ein porsche mit vier türen. so etwas sollte es schon einmal geben. 1988 entstand der prototyp porsche 989 als viertürige variante des 928, die optisch aber nahe am 911 war. der frontmotorviertürer verschwand beim abgang von ulrich bez wieder in der schublade.


porsche 989

interessanterweise wird bez seinen traum vom viertürigen sportwagen bald mit dem aston martin rapide verwirklichen. doch zurück zum porsche: der porsche panamera wird nicht so sportlich und schön wie ihn sich die einen und auch nicht so praktisch wie ihn sich die anderen gern vorgestellt hätten. obwohl mit frontmotor ausgetattet wird er designmässig an den carrera gt und an einen gestretchten 911er erinnern. der panamera wird knapp unter 5 meter lang und fast 2 meter breit sein. motorenmässig wird man sicher die v8-aggregate aus dem cayenne antreffen. eine hybridvariante ist laut gerüchten ebenfalls angedacht.

heute zeigt porsche den ersten teaser, wie das heute so üblich ist. auf der heute ebenfalls unabdingbaren microsite für den neuankömmling gibt es viel zu sehen, so man sich dann durch die mühsame flashgeschichte klicken mag. nur richtige bilder kriegt man auch dort nicht zu gesicht. mit dem auto ist nicht vor august 2009 zu rechnen. bis dahin müssen die armen züribergler weiterhin mit ihren suv an die bahnhofstrasse fahren… 😉

apples kontrollmanie

update:

nach einer wahren wiederherstellungsorgie, läuft mein iphone 3g nun wieder so, wie es sollte. es ist also ganz wichtig, beim update die aktualisierung abzuwarten. deshalb würde ich für den jailbreak (falls gewünscht) nun auch eher die etwas aufwändigere variante durch pwnage gegenüber quickpwn vorziehen. ist kein jailbreak geplant, setzt man für das update eine sim-karte ein, die von jenem provider stammt auf welchen der simlock des gerätes lautet.

again: thx lkm.
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ich glaube inzwischen hat auch der grösste applefan bemerken müssen, dass sich der vermeintlich kleine im computermarkt immer mehr zu einem der grossen entwickelt. das merkt man vor allem an seinem verhalten. paradebeispiel sind wohl die iphones, die es mit wenigen ausnahmen nur mit simlock gibt. weiter ist man gezwungen, itunes zu verwenden. das sind dinge, die mich nicht gross stören, da ich sowieso mit itunes arbeite und für die simlock-geschichte eine lösung gefunden habe.

trotzdem staunte ich nicht schlecht, als ich mir vorgestern das update auf die firmware 2.1 laden wollte. itunes meinte:

ok, ich habe natürlich die zum simlock gehörende orange-karte noch. also kein problem, kurz wechseln und die firmware trotzem laden. das wäre geschafft, doch was ist mit meinen daten, die jeweils gesynct wurden? das klappt jetzt auch nicht mehr. doch hier leistet mobile me das mir anfangs so viel kummer bereitete, gute arbeit. die einträge in kalender und adressbuch werden wunderbar drahtlos gesynct. immerhin. doch damit sind noch nicht alle probleme gelöst. wie kriege ich die neue music auf mein iphone? erst dachte ich, das würde mit air sharing funktionieren. doch dieses programm lässt kein verschieben der dateien an die richtigen orte zu. also schaut es jetzt so aus, dass ich für einen neuen song auf meinem iphone jeweils die alte sim-karte einlegen muss.

und das alles wegen apples um sich greifender kontrollmanie. gut möglich, dass man damit die kunden bald zu android treibt…

perfekte werbung für den honda civic type-r

manchmal braucht es gar keine aufwändige filmproduktion, um die vorzüge eines autos so richtig gut zur schau zu stellen. keine animationen oder schriftzüge, ja nicht einmal ein griffiger slogan oder claim, wie das ja heute heisst.

bei rouge hab ich dieses video mit dem schnuckligen riccardo patrese und seiner attraktiven frau gesehen. und glaubt mir, man muss wirklich kein autofan sein, um bei diesem filmchen zu schmunzeln. viel spass.

ich kann leider kein italienisch, ein paar fetzen hab› ich aber doch verstanden…

geschenkidee

… für mich!

ich bin schon lange auf der suche nach einer coolen küchenuhr. natürlich könnte ich bei der mini cuckoo clock für 99 euro schwach werden. die ist cool, witzig und zeigt sogar die zeit an. und jede stunde rast ein 1:93-mini einmal rund herum, macht dazu einen mordslärm und weckt so wahrscheinlich alle nachbarn.

viel cooler und natürlich mit über 140 euro auch deutlich teurer: die verbarius electronic clock. sie zeigt die uhrzeit unpraktischerweise in worten an. daneben sieht sie aber auch supergut aus und … ach was soll ich sagen. ist einfach ein must have allererster güte.

rezept: wie ziehe ich den volkszorn auf mich?

in der schweiz ist das relativ simpel. man muss kein sp-bundesrat sein, aber es hilft ungemein. als nächstes gilt es, das liebste kind des bürgers zu finden. in der schweiz und auch anderswo muss man nicht lange suchen: es ist das auto im engen zusammenspiel mit der persönlichen freiheit. seltsamerweise wird letztere oft so interpretiert, dass man freier ist, je schneller man fahren darf. um den geschmack des menüs nicht zu verderben, sprich: um nicht gleich alle autofahrer protestierend auf dem bundesplatz zu sehen, muss man vorsichtig vorgehen. am besten wählt man nicht ein verbot, sondern eine prise einschränkung. noch eleganter: man schraubt die toleranz bei etwas, das bisher schon bestraft wird um ein paar lausige zähler herunter. genau das hat moritz leuenberger nun vor. die sogenannte sicherheitsmarge as known as toleranzwert bei geschwindigkeitskontrollen, soll einheitlich von 5 auf 3 km/h gesenkt werden. dies wegen der schon seit längerem genauer gewordenen messinstrumente. das ist allerdings noch nicht definitiv, da noch die motion von unser aller liebling christoph mörgeli hängig ist. sie möchte die toleranz bei 5 km/h für alle messmethoden einfrieren. auf nzz online laufen die superliberalen bereits sturm.

ich kopiere mal auszüge aus den unterhaltsamen ergüssen in den kommentaren zum nzz-artikel hier rein:

Die Einhaltung einer solch engen Toleranz über eine längere Zeit (es soll ja Menschen geben, die weiter fahren als nur ins Büro) ist schlicht unmöglich. Dazu kommt in der Schweiz noch verschärfend dazu, dass die Limiten absurd niedrig sind. [Stephan Weber]

Eine weitere Reduktion der Limiten führt nur dazu, dass noch mehr Leute sich noch mehr auf den Tacho statt auf den Verkehr konzentrieren was der Sicherheit keineswegs zuträglich ist. [Mark La Rocca]

Heute ist es so, dass bei der Festsetzung der Tempolimiten davon ausgegangen wird, dass die meisten bis 10 km/h schneller fahren. Wenn man möchte, dass max. 70 km/h gefahren wird, stellt man eine Tafel mit 60 auf, bei 100 km/h eine mit 90 usw. Bei Kontrollen solten die Raser erwischt werden, soche die mehr als10 km/h zu schnell fahren. Man könnte 0 Toleranz einführen, wenn dafür alle Beschränkungen um 10 km/ erhöht werden. Sonst ist es Abockerei ! [Roger Schönbächler]

In keinem anderen Bereich der Rechtssprechung würden wir eine solche Kriminalisierung weiter Bevölkerungsschichten hinnehmen. Ich selber habe längst resigniert. Motorrrad verkauft, Auto brauche ich nur noch wenn es wirklich nicht anders geht – big brother lässt grüssen – das ist es doch, was unsere Chefideologen wollen, oder? [Matthias Kalt]

Bei uns im Quartier fällt eine Zugangsstrasse mit Tempo 30 steil ab. Man muss auch im 1. Gang wahnsinnig aufpassen, dass man ohne Gas zu geben, das Auto nicht schneller den Hang herunterfahren lässt als mit 30 km/h. Denn etwas weiter unten wartet praktisch im Wochenrhythmus die Polizei mit einer Radarkontrolle. Schon versehentliche 4-5 km/h zuviel führen zu einer Busse von 120.- . Das hat doch nichts mehr mit Sicherheit im Verkehr zu tun, sondern ist reine Abzocke. [Hans-Markus Wild]

ähnliche diskussionen hatten wir schon hier und hier.

das auto, das angst macht

gebt es zu, bei diesem titel habt ihr erst einmal an ein suv gedacht. mir kam spontan der ford falcon aus mad max in den sinn. ein richtig böses auto halt. erst dann dachte ich an ein suv. der ford f650 sprengt unsere vorstellungen davon, was ein auto sein kann. das ding ist schlicht riesig. gut verständlich, wenn sich kleinwagenfahrer davon bedroht fühlen. was könnte noch angst einflössend sein? richtig, ein auto, bei dem man ständig angst haben muss, bald in die werkstatt zu müssen. der mercedes w211, also die noch aktuelle mercedes e-klasse, ist diesbezüglich ein passendes beispiel. mit viel zu viel elektronik vollgestopft, blieben die sternewagen vor allem zu produktionsbeginn häufig liegen. um herauszufinden, welches auto nun wirklich angst und schrecken verbreitet, müsst ihr erst einmal an meinen beispielen vorbeiscrollen…


ford falcon aus mad max


ford f650


mercedes e-klasse w211

sooo… in auto bild 35 vom 29-8-2008 steht es gross: dieses auto ist uns unheimlich. es handelt sich dabei um dentoyotaprius der ersten generation. und was soll am ersten hybridfahrzeug der grossserie nun so unheimlich sein? das auto ist zu gut? ja, auto bild suchte an einem siebenjährigen fahrzeug nach mängeln und fand gerade einmal eine kaputte starterbatterie, die sich auf die längere standzeit zurückführen lässt. sonst funktioniert alles wie am ersten tag:

Von unten sieht der Prius aus wie neu. Ölverlust? Kein Tropfen. Rost? Fehlanzeige. Die Bremsen? In Ordnung. Die Dichtungen? Wie am ersten Tag.

selbst als man in internetforen nach problemen mit dem toyota prius der ersten generation sucht, wird man nicht fündig. alles was prius-eigner dort bemängeln, ist das lahme design.

auto bild geht noch weiter und ruft bei toyota an. man habe nach 180’000 kilometer probleme mit dem laden der batterien. obwohl die garantie mit 100’000 km ablaufen würde, gibt man sich bei toyota kulant, denn die messwerte könnten für die unternehmung interessant sein. batterieprobleme kenne man eigentlich nicht, und sowieso könne man auch einzelne der 38 module tauschen ohne die ganze batterie zu ersetzen.

tja, unheimlich gut, dieser toyota prius.

die fia zerstört den sport formel 1

sicher, es wird viele leute geben, die jetzt sofort widersprechen: formel 1 ist sowieso kein sport, sagen sie. diese diskussion habe ich schon unzählige male geführt und jedes mal war der urheber der aussage nachher soweit, dass er der formel 1 den sportlichen charakter eben nicht mehr absprechen konnte. um in der formel 1 erfolgreich zu sein, braucht es drei optimal miteinander interagierende faktoren:
1. ein schneller fahrer
2. ein schnelles auto
3. ein gut taktierendes team
meist kommt dann der einwand, es komme ja sowieso nur auf das geld an. wer am meisten investiere, gewinne das rennen und schliesslich die weltmeisterschaft. auch das stimmt natürlich nicht. toyota investiert seit jahren mit am meisten in sein formel 1 team und doch ist man nicht einmal in der nähe des titels. aber es ist klar, um vorne mitzufahren, muss man einiges investieren.

was man in der heutigen sonntagszeitung lesen muss, gibt jedem formel 1 fan zu denken. denn die vereinigung, die weltweit die rennen organisiert, hat sich in regelfragen immer wieder zu ferrari-freundlich gezeigt. das war bis anhin vor allem ein bauchgefühl, der sz-artikel bestätigt es aber überzeugend:

2008 hat sie [die fia] ferrari nur zwei mal mild bestraft, mclaren dagegen sieben mal hart. […] denn wie englische zeitungen enthüllten, machte ausgerechnet der fia-delegierte, der für die rennkommissare zuständig ist, geschäfte mit ferrarir. alan donnely, so heisst der mann, hat eine pr-firma, deren kunde die ferrari-strasenautoabteilung war. donnelly berät bei den gps jeweils die drei «aufseher», welche die strafen festlegen. wer so verfährt, darf sich nicht wundern, dass immer wieder die rede davon ist, dass ferrari von der fia mit samthandschuhen angefasst, mclaren-mercedes dagegen mit aller härte bestraft werde.

[sonntagszeitung, 14-9-2008, s. 33]

es ist offensichtlich, wenn die fia weiterhin so vorgeht, zerstört sie jegliche glaubwürdigkeit des formel 1 sports.

neue autos – die französische sicht

wie immer, wenn ich im ausland bin, deckte ich mich auch auf der reise durch die normandie mit einheimischer autoliteratur ein. es ist spannend zu sehen, wie die franzosen den markt betrachten. ihr blick ist genauso verstellt, wie jener der deutschen. einheimische produkte schneiden in der regel überdurchschnittlich gut ab. und doch scheinen mir die franzosen einiges kritischer als ihre deutschen kollegen. wie immer interessiert mich vor allem der blick in die zukunft.

auto plus (auto bild in französisch) wagt einen blick auf den neuen polo, der dem golf vi wie aus dem gesicht geschnitten scheint. sie attestieren dem kleinen wolfsburger einen grösseren kofferraum als dem peugeot 207. ausserdem wird der neue astra gezeigt, der laut auto plus ende nächsten jahres erscheinen soll. auf dem untersten bild ist der neue peugeot 408 zu sehen. er scheint endlich wieder die typische peugeot-eleganz an den tag zu legen.

auto journal konzentriert sich auf die marke peugeot. ausgehend von der studie rc, die bald in paris gezeigt wird, vermutet man ein viertüriges coupé von peugeot. weiter wird der 3008 angekündigt, der im prinzip ein auf dem 308 aufbauender van ist. auch hier zeigt man den peugeot 408 in neuer alter eleganz.

bei l’automobile wagt man auch mal den blick über die grenzen. als nachfolger für den übergewichtigen alfa romeo 159 wird eine wiederbelebte alfa giulia gehandelt. kann man den illustrationen der franzosen glauben, wird sie eine richtige schönheit auf neuer plattform. besonders der heckbereich scheint gelungen. ausserdem glaubt man bei l’automobile an die lancierung eines shooting brake auf basis des 3er bmw. dazu gibt es von mir nur einen kommentar: bitte genau so bauen!

fc basel – fc luzern 2:0

von beginn weg merkte man den gästen aus luzern an, dass sie sich dem übermächtigen leader unterlegen fühlten. sie liessen sich ohne not in die eigene platzhälfte zurückdrängen, was von den rotblauen vorerst nicht zu torchancen genutzt werden konnte. als diarra den wirbligen carlitos im strafraum fällte, obwohl noch ein weiterer fcl-verteidiger bereit gestanden hätte, zeigte schiri zimmermann sofort auf den punkt. benjamin huggel erwies sich als mieser penaltyschütze, zibung hielt den schwachen schuss aber nicht fest und so konnte die basler nummer acht doch noch zur führung einschieben. die folgende phase war geprägt von einer gegenseitigen neutralisation der kräfte, was zu einem relativ einschläfernden spiel führte. ab der 30. minute übernahmen die zentralschweizer das spieldiktat und erarbeiteten sich auf schöne weise gute torchancen. lustenberger schoss eine geschickte freistossvariant ans aussennetz, tchouga scheiterte am verdutzten costanzo, lambert zeigte gute ansätze. letztlich blieb der torerfolg aber aus, obwohl zur pause ein 1:1 absolut gerecht gewesen wäre. zumal nelson ferreira im strafraum unsanft aus dem gleichgewicht gebracht worden war. aber es ist halt normal, dass man in dieser tabellensituation kein schiedsrichterglück hat.


einmal mehr miese platzverhältnisse in basel

die zweite hälfte hätte mit einem luzerner paukenschlag beginnen können. joetex asamoa frimpong tauchte im nebel der petarden vor costanzo aus. dieser blieb cool und auch ferreira erreichte im nachschuss gerade einmal einen eckball. den luzernern konnte man nichts vorwerfen, was die kampfbereitschaft anging. doch weil die basler in der zweiten halbzeit etwas höher standen und ihre lausige defensive nun besser im griff hatten, kam es zu keinen erwähnenswerten chancen mehr. zverotic verletzte sich und musste durch wiss ersetzt werden. der ab der 69. minute wie frimpong erstmals spielende paiva schwächte die luzerner offensive anstatt sie zu stärken. immerhin brachte paquito (76. für den starken lustenberger) nochmals frischen wind. doch es lief so, wie es in basel eben meistens läuft. und so traf der eingewechselte chipperfield sechs minuten vor schluss zum 2:0 für den tabellenführer. der fcl hat nach neun spielen, die genau einem viertel der saison entsprechen, genau 2 punkte auf dem konto. wenn es so weitergehen sollte, ist die konsequenz klar: challenge league, wir kommen!

daten

Basel – Luzern 2:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. – 20 627 Zuschauer. – SR Zimmermann. – Tore: 16. Huggel 1:0. 84. Chipperfield 2:0.

Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Marque, Safari; Huggel; Carlitos (86. Perovic), Gjasula, Eduardo, Stocker (72. Rubio); Mustafi (60. Chipperfield).

Luzern: Zibung; Diarra, Seoane, Veskovac; Lambert, Renggli, Zverotic (66. Wiss), Lustenberger (76. Paquito); Ferreira; Frimpong (69. Paiva), Tchouga.

Bemerkungen: FCB ohne Derdiyok, Ergic, Unal, Gelabert (alle verletzt), Streller (U21), FCL ohne Chiumiento, Kukeli, Pacar (alle verletzt). 16. Zibung hält Foulpenalty von Huggel, der im Nachschuss trifft. 64. Zverotic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 16. Diarra (Foul), 32. Seoane (Reklamieren).

[quelle: tagesanzeiger]