oder doch nicht?
eine wie ich finde brilliante kampagne von amnesty international hungary.

oder doch nicht?
eine wie ich finde brilliante kampagne von amnesty international hungary.

einfach weil ich diesen song von better than ezra so sehr mag. hab› ich eigentlich schon mal erwähnt, wie grossartig better than ezra sind? naja, egal… hier der song porcelain in einer liveversion.
ja, 8 für 1, das ist mal eine tolle aktion! gut, es liegt zu einem grossen teil daran, dass das eine fahrzeug einfach uhuere brutal teuer und dann auch daran, dass die anderen schon ein bisschen in die jahre gekommen sind.
leider findet sich nur der preis des lamborghini countach qv (250’000 chf) im internet. nein, inzwischen ist nicht einmal mehr der zu finden. wer einen von den 20 lamborghini reventón kaufen möchte, muss ungefähr 2’250’000 chf ausgeben. aktuell gäbe es einen hier zu kaufen. aber zurück zur alternative: 350gt, jarama, silhouette, espada, urraco, countach, jalpa, lm002. eine ganze menge autos, aber ich zweifle trotzdem daran, dass die zusammen über 2 millionen wert sind. wer sich dafür interessiert, kann sich ja mal die bilder unten anschauen. auf der wunderbaren website gibt es mehr infos zu den einzelnen fahrzeugen – allerdigns keine preise.

yes, die zeit der teaser ist vorbei. hier kommt der neue lamborghini estoque. noch ist der estoque zwar eine studie, die serienproduktion des viertürigen coupés ist aber längst beschlossene sache. momentan gibt es nur kleine bilder, sobald qualitativ hochwertigeres material auftaucht, werde ich es hier reinstellen. die 5,15-meter limousine wird mit ziemlicher sicherheit über den v10 aus dem lamborghini gallardo lp560-4 verfügen. allradantrieb ist ebenso standard. gerüchte ranken sich noch um allfällige dieselvarianten (v12 tdi von audi) und eine einstiegsmotorisierung (v8 kompressor).
zur optik: natürlich kommt auch der lamborghini estoque im typischen kantenlook daher. das gefällt mir und passt bestens in die modellfamilie mit murciélago und gallardo. allerdings muss ich anmerken, dass mich die front auf den bildern nicht wirklch überzeugen kann. irgendwas passt mir da noch nicht. immerhin: seitenansicht und das heck sind in meinen augen absolut top. hier wird die richtige mischung aus aggressivität und eleganz mit traumwandlerischer sicherheit getroffen. wunderbar.
heute abend wird der estoque in paris offiziell enthüllt. bis man sich das auto im showroom beim händler ansehen kann, dürften aber noch zwei jahre vergehen. ich freue mich schon jetzt darauf.



gewisse fussballtrainer sollen ja die sprache ihres teams nicht wirklich sprechen. dieses video zeigt, wie es sein könnte (oder sollte?).
gesehen bei digichriswall-e macht seinen job hervorragend. nur: er ist der einzige. tag für tag schichtet er selbstgepresste abfallquader zu riesigen türmen. die erde ist längst verlassen. doch dann kommt eve zu besuch. das weisse roboterweibchen soll checken, ob die erde wieder bewohnbar geworden ist. inzwischen lebt die ehemalige erdbevölkerung nämlich längst im weltall. wall-e ist begeistert von der rassigen schönheit und tut alles, damit sie bei ihm bleibt. auch vor einer reise bis zum mutterschiff schreckt er nicht zurück…

ok, wir sollen auf unsere erde aufpassen. diese message wird einem quasi mit dem heissen eisen in die stirn gebrannt. ansonsten ist wall-e ein einmal mehr sensationell gemachter animationsfilm, der aber relativ stark daran leidet, dass die roboter nicht wirklich sprechen können. die geschichte ist – wie meistens bei diesen filmen – schnell vorausgeahnt. dennoch sind noch ein paar lacher drin. und dem allerliebsten blick aus wall-es schrägen augen kann sich sowieso keiner entziehen.
will proudfoot (bill milner) muss in der schule jedes mal vor der tür, wenn zu anschauungszwecken ein film gezeigt wird. die mitgliedschaft bei den plymouth brethren verbietet das fernsehen. auf dem gang trifft er lee carter (will poulter), der als horrorschüler gilt. schnell werden die beiden freunde. lee nutzt wills blühende fantasie, indem er sein buch voller illustrationen in einen film umsetzen will. dass es sich dabei ausgerechnet um eine mischung aus rambo und anderen brutalen filmen der 80er jahre geht, stört die beiden überhaupt nicht.

in erster linie ist es die beziehung der beiden kinder, die im fokus dieser komödie steht. mit dem genauen blick für feine differenzierungen ausgestattet zeigt autor und regisseur garth jennings, wie schwierig das aufwachsen in nicht der norm entsprechenden familien sein kann. da kommt es gerade recht, dass man immer wieder ob der tolpatschigkeit und dem einfallsreichtum der beiden buben zum lachen gebracht wird.
*vorsicht*spoiler
die gemeinschaft derbrethren umfasst seit jahrhunderten einige wenige weber. jawohl weber. allerdings sind sie nachts für das ermordern von zwielichtigen gestalten zuständig. ihre missionen gibt ihnen ein webstuhl vor. wesley (james mc avoy) weiss von all dem nichts, als er von den brethren rekrutiert wird, kurz nachdem sein lange tot geglaubter vater tatsächlich verstorben sei. er soll nun den mörder jagen. da wesley bis anhin ein furchtbar langweiliges leben geführt hat, ist er zu beginn zwar überfordert, doch nach einiger zeit kriegt er richtig lust am «böse-umnieten».

ja, die story ist tatsächlich nicht allzu realistisch. sie soll einem comic entstammen. interessanterweise ist der film zwar spektakulär gemacht, doch wirkliche spannung kommt nie auf. dass die menschen hier kurven schiessen können, ist 5 minuten lang lustig, dann hat man’s gesehen. die «überraschende» wendung, dass wesleys vater eben noch lebt und genau jener ist, den man ihm als mörder verkauft, ist extrem vorhersehbar. ein weiterer typischer hollywood-action-millionen-film, den man sich schenken kann. wer aber einfach gerne popcornkino mit explosionen, stunts und angelina jolie mag… bitteschön.
terry leather (jason statham) ist in schwierigkeiten. weil er dringend geld braucht, nimmt er das angebot seiner ex-freundin martine love (saffron burrows) für einen «todsicheren» banküberfall an. dass dahinter eine viel kompliziertere geschichte steckt, kann er nur ahnen. tatsächlich wurde martine von einem geheimdienstagenten angeheuert, um den job zu erledigen. dabei sollen photos, welche ein mitglied der königsfamilie in ungünstigen posten zeigt, aus einem schliessfach geholt und unschädlich gemacht werden.

die geschichte klingt realistisch? das liegt daran, dass sie sich in den 70er jahren so ähnlich zugetragen haben soll. auf jeden fall ist der film mitunter durch seine heute selten gewordene langsame erzählweise erfrischend anders. tatsächlich stellt sich die situation als recht verworren heraus, was den zuschauer immer mehr in den bann zieht. sehenswert.