brot für berge


[copyright: carl warner]

wenn ihr jetzt denkt, das die berge im hintergrund aussehen wie brotlaibe, dann liegt das nur daran, dass es brotlaibe sind. 🙂 carl warner hat da ein paar ganz unglaubliche food-kunstwerke geschaffen. der telegraph hat dem fotografen und seinen foodscapes eine kleine galerie gewidmet.

gesehen bei fuxe.

basel?

schachtjor donezk: fünf
fc basel: null

sie könnten einem fast leid tun.
fast.

die nzz liest bei mir mit

heute um halb vier schrieb die nzz cayman islands noch als caymen islands. inzwischen ist das korrigiert. ob die online-redakteure hier mitlesen? 😉
der korrigierte nzz online artikel als auszug:

Cayman-Inseln nicht mehr im Gespräch

Die Zweckgesellschaft für die notleidenden Risikopositionen der UBS kommt nach Bern und nicht auf die Cayman-Inseln. Die Schweizerische Nationalbank konnte sich mit dem Bund und dem Kanton Bern auf eine ebenbürtige Lösung einigen.

caymen islands?

einmal mehr geht die nzz ihren eigenen weg, was die schreibung von ländern und orten betrifft. ich glaubte zunächst an einen typo, als ich das wort «caymen» vor dem wort islands las. doch im text kommt es dann noch einmal gleich geschrieben vor. und tatsächlich, die google-suche nach «caymen islands» liefert nur 5 millionen ergebnisse weniger als die häufigere schreibweise mit a (50 millionen). das liegt aber daran, dass google offensichtlich «cayman» bei der suche nach «caymen» vielerorts miteinbezieht.
nzz online:

Caymen-Islands für SNB nicht mehr im Gespräch.

Die Nationalbank krebst zurück: Die Zweckgesellschaft für die Ramschpapiere der UBS wird nicht auf den Caymen-Islands errichtet, sondern in Bern.

die offizielle seite des cayman islands department of tourism trägt die adresse www.caymanislands.ky, was ich gerne als bestätigung für die schreibweise mit a lese.

madagascar – escape 2 africa

die vier aus dem new yorker zoo enflohenen tiere haben genug von madagascar. mit hilfe der vier pinguine fliegen sie in einem klapprigen flugzeug zurück, landen jedoch schon bald in ihrer wirklichen heimat. dort gibt es ein wiedersehen mit alten bekannten und alex soll gleich rudelführer bei den löwen werden. natürlich klappt nicht ganz alles wie geplant…


melman, gloria, alex, marty

nach dem ersten teil sind die erwartungen an madagascar 2 natürlich hoch. wieder gelingt es den machern, etwas wirklich lustiges auf die beine zu stellen. mir persönlich gefallen die sidekicks besser als die vier zentralen akteure. vor allem die pinguine mit ihren abgefahrenen plänen und der noch abgefahreneren umsetzung finde ich zum brüllen. ausserdem kann man bernie mac in einer seiner letzten rollen als löwe zuba erleben. ali g alias sacha baron cohen lotet mit dem lemur julien die grenzen des gerade noch guten geschmacks aus und david schwimmer gibt das hypochondrische giraffenmännchen melman einmal mehr perfekt.

kurz: anschauen und lachen.
[kinostart: 4. dezember 2008]

endlich wieder ein schweizer in der formel 1?

ok, mit dem team bmw-sauber ist sowieso immer ein kleines stückchen schweiz in der formel 1 vertreten. zudem wohnen minestens 9 aktuelle piloten in der schweiz. doch die grosse menge an fans möchte längst wieder einen «eigenen» fahrer im cockpit sehen. momentan sieht es sehr danach aus, als könnte dieser lange vergebens geäusserte wunsch nun wirklichkeit werden.

sebastian vettel wechselt vom red bull juniorteam toro rosso zu red bull racing. also wird beim ehemaligen minardi-rennstall ein platz frei. und der gehört momentan wohl keinem geringerem als sébastien buemi. autoblog.com meint dazu in einem nebensatz im artikel über den rückkauf von toro rosso durch dietrich mateschitz:

The announcement for Sebastien Buemi to join STR in Vettel’s seat is expected soon.


sébastien buemi

obwohl kaum jemand wissen wird, wie man seinen namen nun ausspricht, wäre das natürlich grossartig für seine noch junge karriere. ein wenig enttäuschend ist natürlich, dass der 20-jährige scheinbar bereits in manama lebt…

der pctipp und das iphone

der pctipp ist immer eine gute quelle, wenn man schlechtes über apple lesen will. wohl deshalb kriege ich ab und zu einen kommentarlosen link von michi r. zugeschickt. 🙂 meistens haben die texte nicht direkt unrecht, verschweigen aber gewisse dinge. doch im zusammenhang mit dem iphone update 2.2. hat sich da ein redakteur einen ziemlichen bock geleistet. da steht unter anderem folgendes:

Mittlerweile hat das sogenannte «iPhone Dev Team» zwei Tools im Web bereitgestellt, um iPhones mit der Version 2.2 unabhängig vom Mobilfunkanbieter zu betreiben. Konkret handelt es sich bei den Gefängnisausbrüchen (Jailbreaks) genannten Werkzeugen um QuickPwn for 2.2 und Pwnage for 2.2. Daneben gibt das Team Auskunft darüber, wie die Providerbindung umgangen werden kann.

also für mich ergibt sich hier ein gewisser erklärungsbedarf. was bitteschön ist der unterschied zwischen «unabhängig vom mobilfunkanbieter betreiben» und «providerbindung umgehen»? für mich ist das ein und dasselbe. der zweite fehler liegt darin, dass der simlock des apple iphone 3g bis dato überhaupt nicht softwaremässig geknackt werden kann. das steht übrigens auch auf dem vom pctipp verlinkten blog des dev-teams in aller deutlichkeit. nun mögen pc-fans aufschreien: vielleicht ist nur das iphone 2g gemeint?! tja, leider ist von der version im text nicht die rede und in den artikel ist ein bild vom 3g eingebunden. dass sich der autor hinter dem kürzelidg versteckt, das zudem nicht mit einem impressum verlinkt ist, macht die sache nicht besser. sollte es sich nur um eine agenturmeldung handeln, müsste das für meinen geschmack deutlich vermerkt sein.

so ist’s einfach schlecht recherchiert und sehr, sehr peinlich.

danke, michi r. für den tipp.

body of lies

der cia-agent roger ferris (leonardo di caprio) soll sich in jordanien an al-salim, den chef eines terrornetzwerkes ranmachen. dabei will sich der us-amerikaner vom örtlichen geheimdienstleiter hani (mark strong) helfen lassen. doch die interventionen von ed hoffman (russel crowe), ferris› vorgesetzer in den usa, zerstören das vertrauen des skeptischen hani schnell.

ridley scott hat sich für einen sehr linearen erzählstil entschieden. man kann sich perfekt in ferris hineinversetzen und merkt schnell, wie schwer freund und feind zu unterscheiden sind. mark strong gibt einen wunderbaren jordanier, der sehr schwer auszurechnen ist. ferris hat ein eher europäisches weltbild und möchte langsam und diplomatisch vorgehen, was dem zuschauer verständlich erscheint. russel crowe überzeugt dagegen als selbstherrlicher us-guy mit schlechten manieren und einer unausstehlichen arroganz, der lieber mal einen mann zu viel als zu wenig erschiessen lässt. neben der spannenden story fesselte mich auch die landschaft des nahen ostens.

übrigens: die deutsche übersetzung des titels ist mal wieder kaum zu überbieten. «der mann, der niemals lebte»