keine panik, unsere bombardier q400 dash 8 ist trotz heftigem seitenwind (ziemlich quer) sicher gelandet. 🙂 heute waren wir mit diesem weissen kraftprotz in der umgebung von saalfelden unterwegs. der fahrbericht folgt bald.

keine panik, unsere bombardier q400 dash 8 ist trotz heftigem seitenwind (ziemlich quer) sicher gelandet. 🙂 heute waren wir mit diesem weissen kraftprotz in der umgebung von saalfelden unterwegs. der fahrbericht folgt bald.

aufgrund meiner hartnäckigkeit und vor allem der netten presseabteilung von ford schweiz darf ich hier in saalfelden ein wenig mit dem neuen ford focus rs «spielen»…. nice!
endlich durfte er mal wieder alles geben: stefan «büsche» bucher lancierte das spiel mit seiner phänomenalen präsentation der luzerner elf.
und auch die luzerner fans gaben zu beginn dieses spiels wieder alles: «alles riskieren, bern anvisieren» stand auf dem grossen choreo-transparent. tatsächlich schien fringer einiges zu riskieren, stellte er doch diverse positonen um: gajic spielte für den verletzten chiumiento, zverotic für renggli und tchouga für paiva. das tat der dem luzerner spiel nicht wirklich gut. vor allem in der vorwärtsbewegung lief vieles schief, fehlte die präzision. dafür machte die zuletzt unsicher wirkende abwehr einen guten eindruck. das lag aber auch daran, dass sich die cc-truppe auf das verteidigen des 0:0 zu beschränken schien. so kam der fcl zu keinen erwähnenswerten torchancen, obwohl man sehr viel laufarbeit verrichtete.
in der zweiten hälfte sah die partie genau gleich aus. die luzerner rannten ungeschickt an, die walliser kombinierten extrem vorsichtig und ohne jedes risiko. 12’500 zuschauer füllten das stadion allmend. diese bekamen leider nur magerkost vorgesetzt. besonders der fc sion spielte das, was carlos varela jeweils so gerne beschreibt: traurigen fussball. doch auch mit dieser traurigen spielweise kann man erfolg haben: fünf minuten vor ablauf der offiziellen spielzeit stürzte monterubio luzern ins unglück. 0:1 und das so kurz vor schluss. weil es zu zahlreichen unterbrechungen gekommen war, liess schiedsrichter zimmermann (sourverän) fünf minuten nachspielen. und in der allerletzten dieser nachspielminuten, gelang claudio lustenberger das unfassbare. er erzielte innert drei tagen sein zweites tor der karriere. nicht erst bei diesem tor fiel der kampfgeist und das gewonnene selbstvertrauen des claudio lustenberger auf, aber damit krönte er seine leistung.
die verläungerung brachte endlich besseren fussball und der eingewechslte janko pacar kam sogar zu möglichkeiten, das spiel zu entscheiden. doch… es sollte nicht sein. im pentaltyschiessen machten die abegklärten sion-profis die sache klar. bei den luzerner flatterten die nerven. paiva und pacar verschossen, während alle sion-schützen trafen. schade, aber nun gilt es die volle konzentration auf die meisterschaft zu lenken.
mer gänd niemals uf!
daten
Luzern – FC Sion 1:1 n. V. (1:1, 0:0) – Sitten 4:2-Sieger im Penaltyschiessen
Allmend. – 12’500 Zuschauer (ausverkauft). -Schiedsrichter: Zimmermann. – Tore: 85. Monterrubio 0:1. 95. Lustenberger 1:1.
Penaltyschiessen: Gajic 1:0. Obradovic 1:1. Paiva 1:1 (Beney hält). Fermino 1:2. Pacar 1:2 (Beney hält). Afonso 1:3. Renggli 2:3. Paito 2:4.
Luzern: Zibung; Lukmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger; Gajic; Frimpong, Zverotic (86. Pacar), Scarione (64. Renggli), Ferreira; Tchouga (64. Paiva).
FC Sion: Beney; Vanczak, Sarni, Kali (75. Nwaneri), Paito; Fermino, Serey Die (94. Bühler); Reset, Obradovic, Monterrubio; Saborio (66. Afonso).
Bemerkungen: Luzern ohne Chiumiento, Lambert (beide verletzt) und Diarra (krank). Sitten ohne Dominguez (gesperrt), Adhesina, Brellier (beide verletzt) und El Hadary (abwesend). Verwarnungen: 9. Fermino (Foul), 62. Gajic (Foul), 90. Schwegler (Foul), 91. Afonso (Unsportlichkeit).
gut gekämpft – trotzdem verloren.
jetzt auf die meisterschaft konzentrieren.
schade, dass die sion-supporter nicht einfach ihren sieg feiern konnten…
schnee hat’s im engadin noch haufenweise, nur ist es einfach langsam recht warm. der sonnenschein setztt den verhältnissen zu. waren die pisten am morgen noch steif gefroren, taute das weisse gold am nachmittag an der oberfläche schon arg richtung sulz. spass gemacht hat’s trotzdem. 🙂
nach einer entspannten fahrt über den julier sind wir im engadin angekommen. morgen geht es zum letzten mal für dieses jahr auf die piste. ich bin ja mal gespannt, wie gut der schnee bei all dem sonnenschein noch ist.
momentan beschäftige ich mich recht intensiv mit dem thema word of mouse. das ist ein in internetsprache verfremdeter begriff von mundpropaganda (word of mouth). ich führe zu dem thema auch einen tumblr-blog, der mir aber vor allem als quellensammlung und online-gedächnis dient. im kern geht es um die virale verbreitung von werbebotschaften.
wenn jemand noch eine spannende virale marketing kampagne kennt, kann er sich hier gerne via kommentar melden.
abstiegskampf ist nichts schönes. und der fc vaduz ist kein toller gegner, bringt kaum zuschauer. und doch: über 10’000 zuschauer fanden auch gestern wieder den weg auf die luzerner allmend. dieses publikum ist in der schweiz fast einzigartig. nur der fc st.gallen hat einen ähnlich treuen anhang. einfach nur grossartig.
und die luzerner dankten es ihren fans: nach nur 3 minuten zappelte das leder bereits ein erstes mal im netz hinter kirschbaum. milan gajic hatte feinfühlig eingeschoben. der fcl powerte weiter, stolperte aber immer wieder über eigene flüchtigkeitsfehler. die ganz grossen chancen wollten nicht mehr herausschauen, bis paiva vorzüglich angespielt wurde, kirschbaum umlief und zum 2:0 einschoss. nach 35 minuten schien es, als hätte man die liechtensteiner im griff. doch dann kam zibungs aussetzer: weil er irgendwie einen phantomspieler im abseits glaubte, griff er bei einem 40-meter-freistoss gar nicht erst ein. der von fejzulahi getretene ball verfehlte sein ziel nicht. völlig überraschend kam vaduz zu einem anschlusstreffer.
in der zweiten hälfte drehte vaduz das spiel völlig. der fcl wurde in die eigenen reihen gedrückt, leistete sich fehlpässe en masse. doch weil zibung nun einfach alles hielt und so sein missgeschick vergessen liess, kamen die litti-kicker nicht zum erhofften ausgleich. dennoch war besonders die schlussphase abstiegskampf pur. polverino machte eine frimpong-chance mit einer notbremse zunichte und wanderte unter die dusche. die eingewechselten chiumiento und tchouga verliehen der fcl-offensive etwas mehr gewicht, doch gelang auch ihnen nichts entscheidendes. als in der vierten von vier nachspielminuten auch ländle-hüter kirschbaum zum eckball nach vorne ging, erinnerte das geschehen an ein eishockeyspiel. der ball kam zu den weissblauen, claudio lustenberger reagierte am schnellsten und rannte los. noch nie hat der schnelle aussenverteidiger ein tor erzielt, obwohl er sich immer wieder mit gekonnten vorstössen vor dem gegnerischen tor zeigt. dieses mal wollte er seinen ceccaroni-fluch ein für alle mal besiegen. und tatsächlich: claudio lustenberger traf zum erlösenden 3:1 für den fc luzern.
nach dem spiel meinte er zu seinen kollegen, dass er richtig angst hatte, das leer stehende tor nicht zu treffen.
p.s. gute besserung an rivaldo.
daten
Luzern – Vaduz 3:1 (2:1)
Allmend. – 10 173 Zuschauer. – SR Busacca. – Tore: 4. Gajic 1:0. 34. Paiva 2:0. 37. Fejzulahi 2:1. 93. Lustenberger 3:1.
Luzern: Zibung; Lukmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger; Gajic, Renggli; Frimpong, Scarione (86. Zverotic), Ferreira (80. Chiumiento); Paiva (75. Tchouga).
Vaduz: Kirschbaum; Ritzberger, Rudan, Iten, Cerrone; Polverino, Senna; Fejzulahi (53. Galbi), Gaspar, Rivaldo (10. Bellon/79. Thordarson); Dadi.
Bemerkungen: Luzern ohne Kukeli, Lambert (beide verletzt), Veskovac und Wiss (beide rekonvaleszent). Vaduz ohne Nickenig (gesperrt), Dzombic, Fischer, Mea Vitali, Reinmann und Willian (alle verletzt). 6. Rivaldo-Kopftor wegen abseits nicht anerkannt. 10. Rivaldo nach Zusammenprall mit Zibung ins Spital gebracht (Verdacht auf Hirnerschütterung). 47. Tor von Rudan wegen Offside nicht anerkannt. Platzverweis: 79. Polverino (Notbremse an Frimpong). Verwarnungen: 36. Fejzulahi (Foul), 39. Ritzberger (Foul), 72. Seoane (Unsportlichkeit), 73. Gaspar (Unsportlichkeit), 74. Zibung (Unsportlichkeit).
und der fc luzern ist noch nicht abgestiegen. immerhin.
weiterkämpfen jungs!