google images (noch?) ohne gesichtserkennung

relativ unaufgeregt hat man bei google mal wieder einen neuen dienst lanciert: google images. die idee dahinter ist einfach: man hat ein bild und kann mit dem dienst ähnliche bilder auffinden. dabei muss sich das bild nicht auf der festplatte befinden, sondern kann via drag and drop von einer anderen website einfach auf das suchfeld gezogen werden. nett.

also, schnell ausprobiert mit einem bild vom velorennfahrer cancellara. das ergebnis ist relativ ernüchternd. links das bild, das ich google images vorgegeben habe, rechts eine auswahl der resultate.

etwas besser wird die sache, wenn man ein portrait verwendet. also habe ich eines von mir genommen, auf dem ich ein dunkelrotes t-shirt trage. et voilà: alle bilder zeigen leute, die ähnlich farbige kleidungsstücke tragen. immerhin.

eine gesichtserkennung scheint google noch nicht über die bilder laufen zu lassen. denn ähnlich sieht mir, soweit ich das beurteilen kann, keine dieser personen. ob das noch kommen wird?

30 seconds to mars in sursee

als bekannt wurde, dass die band in sursee spielen würde, konnte ich es zunächst kaum glauben. doch im rahmen der konzertreihe summersound sursee finden ja auch noch anastacia, zz top, bob dylan und james blunt den weg ins luzerner provinzstädchen.

jared leto liess die sonnenbrille etwas länger auf, er mochte sich wohl die nicht wirklich volle stadthalle nicht sofort zu gemüte führen. erst um 21:20 betraten die jungs die bühne, starallüren par excellence. doch das ist wohl genau das, was die band unter anderem ausmacht: man versucht gar nicht irgendwie schlicht, nett oder passend zu sein. der süsse jordan von willkommen im leben ist längst vergessen, der laut schreiende jared hat ihn ersetzt. zu beginn war auch der sound vor allem laut, mit der zeit kriegte dann aber auch der mann an den reglern seine arbeit in den griff. leto kümmerte sich derweil um das publikum, das vor dem konzert noch aufgefordert worden war, die (teureren) sitzplätze zu verlassen und auf die zentrale stehfläche zu kommen. dem seltsamen aufruf des speakers folgte aber niemand. im gegensatz zum konzert in basel war der leadsänger etwas freundlicher zu seinen gästen. trotzdem blieb er aber der rocker, den er so gerne mimt. er ist eben gerade nicht der nette typ von nebenan, den jede frau ab 50 gerne als schwiegersohn hätte. er gibt sich gar keine mühe, irgendwie unprätentiös zu sein, schwelgt lieber in pathos und grossen gesten. die musik passt dazu, liefert sie doch einen heute wenig gehörten vollen sound, den man einfach überlaut hören muss.

einen ersten musikalischen höhepunkt erreichte das konzert mit dem song this is war. dessen kriegsverherrlichender anfang mündet nach eienm rockigen zwischenteil in ein versöhnliches, friedliches und damit auch klanglich harmonisches ende. abgeschlossen wurde der gig mit kings and queens, dem besten song von 30 seconds to mars.

unschön war, dass man am ende alle besucher über die gleiche schmale treppe zum ausgang hin zwang. da sollte für andere konzerte dringend eine zweite möglichkeit zum verlassen der stehfläche eingerichtet bzw. geöffnet werden.

unsichere passcodes für das iphone

seit ich ein echtes smartphone habe, finden sich darauf viel wichtigere und mehr daten als das noch bei einem konventionellen handy der fall war. diese daten möchte man nicht allzu leicht zugänglich machen, also richtet man beim iphone einen vierstelligen passcode ein. natürlich sind vier stellen nicht supersicher, aber schliesslich will der codes sofort nach aktivierung der bildschirmsperre wieder eingegeben werden. und im notfall könnte man das ding immer noch fernlöschen.

ein grosser teil jener, die den passcode nutzen, ist aber offensichtlich äussert unvorsichtig bei der wahl desselben. wie man auf daniel amitays blog liest, sind die in der folgenden grafik gelisteten codes besonders häufig im einsatz:

da könnte man den passcode auch gleich ganz weglassen. 🙂

via lkm

mit dem iphone das flugzeug abstürzen lassen?

gut, dafür bräuchte es wohl etwas mehr. aber wenn ich mir folgende textpassage ansehe, scheint schon einiges möglich zu sein.

[…] Signale von iPhone, Blackberry und iPad besonders problematisch. Boeing warnt explizit diejenigen Flugbetreiber, die ältere Flugzeuge in ihrer Flotte haben, vor Störungen der Bordelektronik durch den Gebrauch elektronischer Geräte. […]

das liest man auf tagesanzeiger.ch. ich für meinen teil schalte jeweils den sinnigerweise airplane genannten modus ein. damit werden sämtliche funkverbindungen deaktiviert. wie man dann noch die bordelektronik stören soll, ist mir nicht ganz klar.

5 jahre fan an der linie

am 24. september 2006 war ich zum ersten mal für den fc luzern mit der kamera an linie. es war schon speziell, so nahe am spielgeschehen zu sein. ich war hautnah dabei, hatte eine andere sicht als die meisten zuschauer und sah so meine eigene version eines spiels. heute, fast fünf jahre später, habe ich von offizieller seite erfahren, dass man im bereich fotografie auf eine professionelle fotoagentur umsteigen wolle. ich kann nicht sagen, dass mich dieser entscheid kalt lässt, aber er ist natürlich nachvollziehbar. mit dem umzug ins neue stadion will sich der fc luzern professionalisieren. ich habe in den jahren als «hoffotograf» ein paar neue stadien (bern, basel, genf, neuchâtel, st.gallen, zürich) erlebt und kann sagen, diese entwicklung ist nicht nur gut. mit der professionelleren handhabung verschiedenster dinge geht viel von der atmosphäre verloren. bleibt zu hoffen, dass der fcl eben der fcl bleibt.

es war mein ziel – traum wäre wohl ein gar grosses wort – als offizieller fotograf ins neue stadion miteinzuziehen. gerne hätte ich noch wenigstens eine saison angehängt. das wird nun nicht gehen. vielleicht werde ich mich für einzelne spiele akkreditieren, aber die bilder würden dann nur auf meiner page und nicht mehr in den offiziellen medien des fc luzern auftauchen.

wie man an diesen beiden bildern sieht, hat sich die qualität meiner bilder ein wenig gewandelt. das obere stammt vom allerersten spiel und zeigt jean-michel tchouga in thun. das zweite entstand im letzten spiel der abgelaufenen saison 2010/2011 in basel. natürlich hat sich auch mein equipment ein wenig geändert: begonnen habe ich ja mit einer canon 350d und einem «touristenzoom» 70 – 300mm. wer weiss, vielleicht kann ich die angeschaffte ausrüstung eines tages wieder offiziell für den fc luzern einsetzen.

denn was sich nicht geändert hat, auch nach diesem entscheid des clubs, ist die leidenschaft für den fussball, das knipsen und den fc luzern.

es waren fantastische fünf jahre. merci an brendon tomasson, stefan bucher, sabine haidan und daniel frank. vielen dank, fc luzern!

matt groening pre-simpson

waren die simpsons ursprünglich werbefiguren für apple? wenn man diese bilder aus dem jahre 1989 sieht, könnte dieser eindruck entstehen. ich bin sicher, die simpsons-fans können mich da aufklären.

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marcel fässler gewinnt die 24h von le mans!

ein grossartiges rennwochenende geht zu ende. es endet mit einem phänomenalen sieg jenson buttons am grand prix von kanada in montreal. zuvor gab’s aber aus schweizer sicht das highlight des jahres in frankreich zu bestaunen: marcel fässler gewinnt mit andré lotterer und benoît tréluyer die 24h von le mans. er ist damit der erste schweizer, der das wichtigste autorennen überhaupt gewinnen kann. herzliche gratulation!

die peugeot belegten die plätze 2,3 und 4, was in frankreich als niederlage verstanden wird. dennoch kann die marke mit dem löwen stolz auf das erreichte sein.

what a goal by eric hassli

auch wenn die vancouver whitecaps nicht wirklich eine überzeugende saison hinlegen, mit chiumiento und hassli verfügen sie über zwei der besten spieler, die in den letzten jahren in der schweiz gespielt haben.