top gear ist zurück!

gestern wurde die erste sendung der neusten staffel von top gear gesendet. bei den letzten staffeln verkam das auto geradezu zum nebendarsteller, was bei einer autosendung ja doch etwas seltsam anmutet. im vordergrund standen stupide challenges, in denen sich die drei moderatoren scheinber möglichst dämlich anzustellen versuchten, um dadurch höhere quoten zu generieren. nimmt man den gestern gezeigten erstling als gradmesser, scheint sich in der neuen staffel alles zum guten zu wenden: ein neues auto wurde getestet (bmw 1er coupé), ein anderes wurde in den news kurz besprochen (mini coupe), ein rennauto wurde in aktion vorgestellt (mini countryman rally mit kris meeke am steuer) und ein oldtimer bekam sein ihm zustehende würdigung (jaguar e-type / 50 jahre jubliäum). das ganze wurde top-gear-mässig sensationell produziert, vor allem der 1er-test und die jaguar-e-geschichte waren einfach zum auf-der-zunge-vergehen-lassen. wenn es so weiter geht, kann man sich wieder richtig auf die sonntagabende auf bbc freuen.

die kehrseite der nicht-mitgliedschaft bei der eu

interessanter kommentar in der heutigen nzz am sonntag. hier ein auszug:

[…] Wenn Firmen die Preise senken, um wenigstens Umsätze zu generieren, sinken die Gewinne. Und wenn die Gewinne sinken, werden die Unternehmen Ende Jahr geringere Lohnerhöhungen gewähren können. Von einer derartigen Entwicklung könnten insbesondere die Wähler der SVP betroffen sein, die im Durchschnitt in den tieferen Lohnsegmenten angesiedelt sind. Doch diese Zusammenhänge verschweigt die Partei geflissentlich. Für sie gibt es nur eine Botschaft: Der Alleingang ist fraglos gut, die EU ist der reine Schlamassel.

Die Brüsseler Gemeinschaft bietet zwar derzeit tatsächlich ein klägliches Bild. Aber statt deswegen in Triumphgefühlen zu schwelgen, müsste die Schweiz sich wünschen, dass die EU rasch wieder Tritt findet und der Euro wieder Halt. Denn dann schwächt sich der Franken endlich ab, was der Schweizer Exportwirtschaft neuen Schub verleihen wird. Und der Schweizer Arbeitnehmer hätte Ende Jahr bestimmt mehr Lohn im Portemonnaie, als wenn der Franken weiter steigt und steigt.

schönreden für einmal angebracht

ich mag es nicht, wenn die leistungen unserer nati nach dem ausscheiden bei grossen turnieren schöngeredet werden. so geschehen 2006, 2008 und 2010. stets wurde da betont, dass halt nicht mehr möglich sei und man darum das maximum herusgeholt habe. es fehle an gutem spielermaterial, wo doch so viele schweizer wie nie zuvor bei grossen clubs im ausland spielen.

dieses mal muss ich ins allgemeine schweizer loblied miteinstimmen. denn was die u21-nati in dänemark gezeigt hat, war wirklich grosse klasse. auch wenn im finale gegen die übermächtigen spanier die zündenden ideen fehlten, um zu einer möglichen führung zu gelangen, hat die leistung der mannschaft dennoch überzeugt. anders als einige ausländische medien sah ich die schweiz nicht ganz ohne chance. mit etwas wettkampfglück hätte das 1:0 fallen können, und dann wäre es für die spanier schwierig geworden, da sie mit der schweizer defensive ohnehin mühe bekundeten. doch es kam eben anders.

nicht schlimm, weil man sich nun auf die einbindung einiger u21-spieler in die «grosse» nati freuen kann. nicht schlimm, weil man in der vorrunde und im halbfinal jeweils sehr gute leistungen zeigte und ohne gegentor in den final einzog. nicht schlimm, weil man alles versuchte und sich keine vorwürfe machen muss.

fc luzern – fc winterthur 2:0 (testspiel)

im wissen, dass solche testspiele eigentlich nie wirklich berauschenden fussball bieten, fuhr ich gestern zur international school in adliswil. das 100-jahr-jubiläum des fc adliswil rückte natürlich im hintergrund, als die jungs aus der super league und der challenge league den rasen betraten.

doch bald konnte man sich wieder den spiessli und waffeln widmen, denn auf dem platz wurde wahre magerkost geboten. so mager, dass der fcl mit zwei penaltytoren gewinnen musste. immerhin testete man in der innenverteidigung mit sally sarr einen spieler, der den abgang von veskovac eventuell kompensieren könnte. die ansätze waren da, aber auf der anderen seite war winterthur auch nur selten wirklich fordernd. auffällig bei den zürchern: ein mann mit der nummer 21 auf dem rücken. ein gewisser michael diethelm, der getestet wurde.

unter dem strich zeigte der fc luzern, dass er noch weit von seiner topform entfernt ist. vor allem der spielaufbau scheint noch ein grosses problem zu sein.

blinde autofahrer

nein, das ist kein scherz. und es ist auch keine beleidigung. tatsächlich ermöglicht technologie vielleicht schon bald ein teilnehmen von blinden menschen am autoverkehr. dennis hong erklärt, wie das funktionieren könnte.

manhattan

endlich mal ein sommerhit aus schweizer produktion, der auch qualitativ was hermacht? schaut so aus. «manhattan» von bligg hat absolutes ohrwurmpotential, und dazu ist auch das video für schweizer verhältnisse sehr gelungen. enjoy.

mini coupe

ich weiss noch nicht wirklich was ich vom mini coupe, dass nun endlich offiziell präsentiert wurde, halten soll. mal schauen, ob wir irgendwann einen testwagen kriegen…

wie man in australien feiert

mittlerweile kennen wir vettels deutschenglisches «yessss» nach den rennen. das ist es dann aber auch schon. wie man einen sieg richtig feiert, zeigt shane van gisbergen in der australischen supercarsserie. mit seinem ford falcon sind erstaunlicher spektakuläre «moves» möglich.