vergnügungspark – zweiter versuch

in atlanta hat es im frühling nicht geklappt. der six flags park hatte geschlossen, als wir da waren. doch in rust konnte uns das nicht passieren. der blue fire megacoaster musste dann auch gleich zwei mal ausprobiert sein. sehr cool.

markante front am neuen 3er bmw

bei den bildern von gestern waren die details aufgrund der auflösung nicht so klar zu erkennen. vor allem die frontscheinwerfer sind bei den hochauflösenden bildern nun viel besser zu erkennen. sie laufen bis hinein in die typische bmw-niere, was der front einen völlig neuen look verleiht. gut, dass man den neuen 3er wenigstens von vorne schnell von seinen geschwistern unterscheiden kann.

neuer 3er bmw – erste bilder

auch der neue 3er bmw wird wieder ein hübsches auto. schade nur, dass er vor allem von hinten und auch von der seite kaum vom grösseren 5er zu unterscheiden sein wird. so scheint es jedenfalls auf den ersten bildern, die es seit heute im netz zu sehen gibt. bei den motoren ist downsizing trumpf: nur noch im 335i wird es den kult-reihensechser geben. darunter regieren die vier- und später gar die dreizylinder. auf letzteren bin ich besonders gespannt. freue mich schon jetzt auf die erste testfahrt.


2-din radio-navigationssystem golf

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für die meisten fahrzeuge sind heute ab werk gut funktionierende und umfangreiche navigationssysteme erhältlich. wenn ich beispielsweise für einen aktuellen vw golf die top-navilösung bestelle, kostet das über 2500 chf. doch was ist, wenn ich ein älteres fahrzeug ohne eine solche integrierte lösung habe? soll man zu einem tragbaren gerät greifen, das zwar günstig ist, aber auch lose im auto rumhängt? gerade für die in der schweiz sehr gut vertretenen volkswagen modelle gibt es jetzt eine wirklich spannende nachrüstlösung.

ich gebe zu, «nachrüstlösung» klingt für mich immer ein wenig nach gebastel. mit dem krämer automotive kr-g6 verhält es sich aber anders. das doppel-din gerät für golf und co. passt sich nahtlos in die innenraumlandschaft des entsprechenden autos ein. erst auf den zweiten blick kann man es von originalgeräten wie dem rns 310 oder rns 510 unterscheiden.

und wie schaut es mit der funktionsvielfalt aus? tatsächlich würde die komplette auflistung der fähigkeiten dieses dings den beitrag wohl sprengen. einige wichtige features möchte ich aber gerne rauspicken. an bord ist natürlich ein navigationssystem, das über einen micro-sd-slot mit kartenmaterial gefüttert wird. bedient wird über den orignalgeräten nachempfundene knöpfe oder den 7″ touchscreen. ein fm-tuner ist natürlich ebenso dabei, wie ein slot für cd- und dvd-medien. zusätzlich lassen sich aux-geräte über usb bzw. iphone-dockingkabel anhängen. zusätzlich hat das gerät die möglichkeit, über eine can-bus-anbindung die lenkradfernbedienung oder die parkdistanzkontrolle anzuhängen.

eingebaut in einem vw golf r32 (hier ohne zierblenden)

die navigation funkitonierte im test vorbildlich. die eingabe über den touchscreen ist einfach und schnell. einzig die manchmal zu beginn der ansage etwas abgehackte sprachführung irritiert. ansonsten funktioniert die zielführung absolut einwandfrei. die anbindung eines apple iphone hat wunderbar geklappt. dabei kann man das smartphone am kabel hängen lassen oder einfach über bluetooth koppeln. dann ist auch streaming von musik direkt vom telefon möglich. sehr komfortabel. auch die integrierte freisprecheinrichtung verrichtete ihren dienst wie erwartet. die bedienung des radios gibt keine rätsel auf.

den einbau des geräts hat ein kollege übernommen. seinen ausführungen nach kann das aber jeder halbwegs begabte heimwerker. wer sich trotzdem nicht selbst traut: dank eines eigenen vertriebskanals kann man das kr-g6 auch beim vw-händler seines vertrauens einbauen lassen. weil das navi voraussichtlich wieder ausgebaut wird, haben wir die zierblenden nicht angebracht. ausserdem hätte man sonst das verbindungskabel zum iphone nicht optimal führen können. überhaupt ist das der einzige kleinere kritikpunkt: für das andocken zusätzlicher geräte müsste eine elegantere lösung gefunden werden. natürlich ist das jeweils von fahrzeug zu fahrzeug verschieden.

insgesamt konnte das krämer automotive kr-g6 aber voll überzeugen. die funktionsfülle ist erdrückend, dank gut gemachtem userinterface aber stets gut zu bedienen. der einbau ist einfach und ohne bleibende spuren am fahrzeug möglich. der preis ist mit 1099 euro sehr fair kalkuliert, zumal man ein gerät erhält, das einem auto von 2004 modernste möglichkeiten in sachen navigation und entertainment eröffnet.

argumente gegen die nulltoleranz in sachen pyro

zwar ziemlich populistisch aber in der richtung nicht falsch, meint ancillo canepa im gerade laufenden club auf sf:

Man öffnet der Willkür Tür und Tor. Am Ende wird jener Meister, der am meisten Pyrofackeln im gegnerischen Fansektor zünden kann, weil dieser Mannschaft dann Punkte abgezogen wird.

tatsächlich sind schnellschuss-massnahmen à la gc nicht tauglich, das vorliegende problem zu lösen. allgemein sehr sympathisch, wie canepa versucht, eine brücke zwischen fans und fussball zu schlagen.

kein zufälliges scheitern

benjamin steffen meint in der nzz:

Die Schweiz nahm an den EM- und WM-Turnieren 2004, 2006, 2008 (als Veranstalter gesetzt) und 2010 teil. Selbige Konstanz gelang europaweit nur den Auswahlen von Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Portugal und Spanien, was den Schweizern zur Ehre gereicht und viel besser ist als die Ausbeute anderer mittelgrosser Fussballnationen wie Österreich, Dänemark, Schweden oder Griechenland.

[…] Insofern ist das Scheitern kein Zufall. Denn so vorbildlich die Arbeit auf Juniorenstufe auch sein mag – der Anspruch, die Schweiz könne über mehr als ein Jahrzehnt den Rhythmus der Grossen mitgehen, ist verfehlt. Aber unabhängig davon braucht eine Schweizer Equipe einen besseren Zusammenhalt als namentlich 2010 und Anfang 2011, um eine Qualifikation erfolgreich gestalten zu können.

[…] Die zunehmende Integration von U-17-Weltmeistern 2009 und U-21-EM-Halbfinalisten 2011 nährt die Zuversicht, dass das Abseitsstehen an Endrunden auch diesmal nicht von Dauer sein muss. Über ein in der Entstehung begriffenes Team, das im Durchschnitt gut 24 Jahre alt ist, sollte nicht gleich der Stab gebrochen werden, wenn es in Wales nicht siegt.

über dem team nicht, über dem trainer schon. auf nimmerwiedersehen, herr hitzfeld.