subaru brz concept sti – erste bilder


noch heisst der heckantriebssportwagen noch «concept sti», doch die serienversion des subaru brz dürfte nicht viel anders aussehen. der zwilling des toyota ft-86 wirrd natürlich in blau gezeigt, zusammen mit den sti-typischen spoiler kommt er schon recht sportlich daher. unter der haube: natürlich ein boxermotor allerdings ohne turbo und mit «nur» 200 ps. ich hoffe mal, das wir in genf die serienversion sehen können.

die muscle cars sind zurück

wir sehen hier die wohl extremsten ausgaben zweier amerikanischer volkssportwagen. dabei handelt es sich nicht um irgendwelche hinterhoftuning-basteleien, sondern um die jeweilige speerspitze der serienprodukte. oben sehen wir den chevrolet camaro zl1 mit sage und schreibe 580 ps. mit dieser unglaublichen leistung, die man natürlich aus einem v8 holt, soll der chevy in 4 sekunden auf 100 beschleunigen. der 6,2 liter v8 ist mit einem kompressor bestückt.

es geht noch extremer. der ford shelby gt 500 bringt es auf unfassbare 650 ps. der 5,8 liter aluminium v8 verfügt über einen überarbeiteten kompressor. beschleunigungsdaten gibt es offiziell noch keine, aber man spricht von einer höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h.

spätestens seit der ankündigung dieser zwei extremen autos ist klar, die muscle cars sind zurück.

populistische «nulltoleranz»

Ausdrücke wie «Nulltoleranz» sind Worthülsen, unsäglich populistisch, sie dienen nur der Stimmungsmache. Sie klingen im ersten Augenblick toll. Im zweiten Moment aber sind die Fragen nach Güterabwägungen und der Rechtsstaatlichkeit zu stellen. Ausserhalb des Stadions sind wir es doch auch gewohnt zu differenzieren. Im Strassenverkehr beispielsweise ist es für die Bestrafung massgebend, ob jemand auf der Autobahn etwas zu schnell fährt oder ob er in angetrunkenem Zustand durch eine Fussgängerzone rast.
bernhard heusler, künftiger präsident des fc basel im interview in der gestrigen sonntagszeitung. das ganze äusserst lesenswerte weil differenzierte interview gibt es auf lucernedynamite.ch.

wieso gibt’s eigentlich kaum mehr stöppler?

freitagnacht, irgendwann nach 1:30, altstadt sursee: ich sehe auf der fahrt nach hause drei personen mit der typischen «daumen-nach-oben»-geste. natürlich halte ich kurz an, um zu fragen wohin sie denn möchten. die frau sagt, sie wären nur zu zweit und sie müssten nicht weit, gleich da vorne rechts. da ich aber eigentlich links müsste, wollte ich schon ablehnen. da erklärte sie mir, dass ihr freund nicht mehr gehen könne. ich ging davon aus, dass die auf übermässigen alkoholkonsum zurückzuführen sei, liess sie aber trotzdem einsteigen. auf der nur etwa zwei minuten langen fahrt erklärte mir der junge mann, dass er schmerzen im knie habe. kreuzbandriss und so. bis jetzt sei es einigermassen gegangen, aber nachhause hätte er nicht mehr laufen können. die dame meinte, dass ich jetzt eine gute tat vollbracht hätte und dass ich bestimmt in den himmel kommen werde deswegen. beim aussteigen sagte sie zu ihrem freund, er solle mir was geben. dieser meinte nur, das habe er bereits getan. ich hatte nichts bemerkt und glaube zunächst an einen scherz. am nächsten morgen fand ich eine zehn-franken-note auf dem armaturenbrett. tatsächlich. danke vielmals euch zwei unbekannten. aber das wäre echt nicht nötig gewesen.

in der zwischenzeit frage ich mich aber, weshalb es kaum mehr autostopper oder wie wir sagen «stöppler» gibt. ist doch gerade in der nacht ein praktisches mittel, um doch noch irgendwie nachhause zu kommen. ich sehe nur noch äusserst selten anhalter an der strasse. und wenn doch, halte ich tatsächlich meistens an. nicht selten ergeben sich witzige gespräche. ausserdem haben die meisten fahrzeuge noch freie plätze. warum also nicht noch jemanden mitnehmen.

während der schulzeit habe ich mich selbst ab und zu im anhalten versucht. das hat zwar nur selten geklappt, aber wenn war immer eine grosse zeitersparnis gegenüber dem warten auf den nächsten bus drin. ich glaube: gerade weil so wenig leute an der strasse stehen wird auch selten angehalten. wäre das stöpplen häufiger zu beobachten, würden viele falsche vorurteile und ängste abgebaut.

wie man in den wald hinein ruft

wie ich in meinem artikel zu der berichterstattung über die fussballfans geschrieben habe, läuft da momentan einiges schief. da gegendarstellungen und aufklärende leserbriefe tendenziell nicht von den betreffenden zeitungen gedruckt werden, greifen einzelne fans nun offenbar zu unschönen massnahmen. wie der tagesanzeiger schreibt, wurden in zürich aushänge gesichtet, auf denen blick-schreiberlinge als (ruf-)mörder bezeichnet und abgebildet werden. das ist, wenn man deren berichterstattung kennt, leider wenig erstaunlich. in den vergangenen tagen haben sie eine kampagne gegen einen fan geführt, die selbst für ein boulevardformat unwürdig ist. sie haben nicht nur ihn, sondern auch seine familie und seinen arbeitgeber mit fragen belästigt, obwohl diese mit der tat absolut gar nichts zu tun hatten. die überaus harte gangart in dieser sache hat wohl auch dazu geführt, dass einigermassen seriöse zeitungen wie die neue luzerner zeitungen nur noch von «chaoten» zu schreiben pflegen, wenn sie die anhänger eines fussballclubs meinen.

ich frage mich schon, wie es zu einer solchen verschärfung der sprache kommen konnte, zumal sich abgesehen vom abgebrochenen fcz-gc-spiel und dem unfall in rom nichts geändert hat. klar, diese einzelfälle sind dumm, gefährlich und deshalb auch zu bestrafen. dass man deshalb aber sämtlichen anstand verliert, keine richtigstellung bei falschmeldungen druckt und stets nur eine gruppe zu wort kommen lässt ist trotzdem einigermassen unschön. das hat mit journalismus nichts mehr zu tun, sondern ist blosse hetze gegen die fans.

beflügelt von der medienhetze werden in diesem zusammenhang nun beispielsweise beim fc luzern massnahmen ergriffen. so soll nun bei erneutem pyrozünden der luzerner fans nicht nur ein verbot von fahnen und doppelhaltern gelten. es soll auch ein grosser abzug bei den zahlungen an das fcl-fanlokal zone5 gemacht werden.