wie vor einem jahr werden wir von zündung.ch zwei tage am genfer autosalon sein. yay!
aston martin v12 zagato
sounds good to me. 🙂
zerrissene zeitungen statt offene briefe
auch in basel hat man von den «leistungen» der luzerner zeitung wind bekommen. die reaktion war beeindruckend:

christian bertschis antwort
ich habe meinen text von gestern auch an den verfasser des offenen briefes, christian bertschi von der nlz, geschickt. seine antwort möchte ich meinen lesern nicht vorenthalten.

warum immer barcelona – part 4
meine güte, christian bertschi!

es gibt ja sicher gute und schlechte journalisten. ich glaube, dass ich keineswegs übertreibe, wenn ich sage, dass christian bertschi nach diesem artikel eindeutig einzuordnen ist. dass man bei der neuen luzerner zeitung solche texte druckt, spricht definitiv nicht für die interne qualitätskontrolle. manch ein leserbrief kommt da differenzierter und auch anständiger daher.
ich weiss wirklich nicht, was ihm die luzerner fans getan haben, aber christian bertschi scheint sie zu hassen. anders ist diese kampagne, die er auf den seiten der nlz schon seit monaten führt, kaum mehr zu verstehen.
als journalist wäre es seine pflicht, auch in einem kommentar eine gewisse distanz und neutralität zu wahren. bezeichnungen wie «verblödete idioten» gehören da ganz sicher nicht rein. es ist dann auch geradezu peinlich, wie er die mitglieder des vorstandes zu provozieren versucht, damit diese doch endlich gegen die fans vorgehen sollen. das wort «medienhetze» kommt mir ziemlich schwer über die lippen, aber hier passiert nichts anderes. schamlos wird verbal auf die anhänger des fc luzern eingedroschen. gegendarstellungen haben keinen platz. interessant auch, dass bertschi meint, er wisse dass sich viele fans durch die pyros gefährdet fühlten.
tatsache ist: es war nicht sonderlich geschickt, nach der übereinkunft mit dem fc luzern so bald wieder pyros zu zünden. tatsache ist aber auch, dass die aktion im kontext der choreografie zu beginn der ersten und der zweiten hälfte gesehen werden muss. sinn der choreo war es darauf aufmerksam zu machen, dass die schweizer fussballliga wirklich grössere probleme hat, als ein paar zündelnde zuschauer. es passt perfekt in diesen zusammenhang, dass nach dem konkurs von xamax, dem enormen punktabzug für sion nur tage nach dem spiel mit dem achso schlimmen pyro-vorfall nun auch der servette fc vor dem abgrund zu stehen scheint.
auch von krawallen schreit bertschi in seiner kampfschrift. es gab tatsächlich zwischenfälle, die sich aber zwischen den fans der young boys und der polizei abspielten. die berner wollten zu fuss zum stadion gehen, die polizei versuchte das zu verhindern und setzte gummischrot und tränengas ein. dass die als gemeingefährlich dargestellten luzerner fans nach dem spiel friedlich nach hause gingen, wird mit keinem wort erwähnt. dafür findet wie gesagt das wort «krawalle» platz im text. journalistische höchstleistungen sehen anders aus.
p.s. natürlich habe ich meinen text der nlz als leserbrief gesendet. sie wird ihn, wie jeden eines nicht-abonennten, ablehnen.
hausarrest
nicht immer schlecht. 😉
die idee, charlie sheens image auf diese weise zu nutzen ist gewagt aber irgendwie nicht schlecht. schlecht dagegen ist, dass sich die hände bei der einen scharfen linkskurve kaum bewegen.vergessen
Ja, das Vergessen ist ganz wichtig. Es gehört zur Psychohygiene, dass man vergangene Zeiten in der Erinnerung etwas schönfärben oder gewisse Fehltritte und Krisen vergessen kann. Dadurch kann man sich mit Vergangenem versöhnen und Neuanfänge wagen. Der Mensch wandelt sich im Lauf seiner Biografie. Wenn alles protokollarisch festgehalten bleibt, dann besteht die Gefahr, dass man selbst, aber vor allem auch andere solche Wandlungen weniger wahrnehmen und die Biografie als strenge Addition von Einzelfakten missverstehen. Unsere Biografie entsteht aber immer wieder neu. Die Bedeutung von Ereignissen wandelt sich ständig im Lichte neuer Erlebnisse und Erkenntnisse. So gesehen erfinden wir uns ständig neu.
professor daniel süss im interview mit dem tagesanzeiger.
ferrari f12 berlinetta – erste bilder

er ist da, der nachfolger des 599 fiorano, der ferrari f12 berlinetta. seine 740 ps holt er stilecht aus einem 6,2 liter v12. erst bei 8700 umdrehungen muss jeweils der nächste gang im doppelkupplungsgetriebe angewählt werden. zum design: die front wird wohl am ehesten die geister scheiden. denn neben den vom ff bekannten leuchten findet sich auch ein doch recht verspielter, aggressiver grill am vorderen ende. sieht nicht unbedingt typisch ferrari aus. mich erinnert der grill sogar an frühere corvette-modelle. seitlich gibt es die klassischen sportwagenproportionen aufs auge. am heck erinnern die von einem blechfalz gerahmten rundleuchten an vergangene zeiten. eher von der formel 1 kommt dagegen das mittige nebellicht mit led. schade, dass es die frei stehenden c-säulen nicht vom 599 an den f12 geschafft haben. innen gibt es das überfrachtete lenkrad und die anzeigen für den beifahrer, wie wir das schon aus dem ff kennen.
mal sehen, ob wir an den zwei tagen in genf ein gutes bild vom f12 schiessen können. denn ein neuer ferrari führt immer zu belagerungszuständen auf der messe.



csi-zoom wird realität
funktionieren die supertricks von horacio und co. bald auch in realität? das könnte man jedenfalls denken, wenn man die 41 megapixelkamera in diesem nokia handy sieht. die frage ist nur, wie gut das ehemalige symbian os (jetzt belle os) im nokia 808 pure view wirklich ist.

