Little talks

Im Frühling spielten sie den Song in unserem Satellitenradio rauf und runter. Inzwischen ist er längst auch in der Schweiz Dauergast in den Hörgängen der Popsender: Little talks von Of Monsters & Men.

Wenn’s kaputt ist

Wenn’s kaputt ist, muss mer’s wechseln.

Helmut Marko (RedBull) über den Getriebewechsel bei Ferrari, der nur getätigt wurde, damit Massa fünf Plätze nach hinten versetzt werden musste und damit wiederum Teamkollege Alonso eine bessere Startposition ermöglichte.

Mercedes Ener-G-Force

Normalerweise bin ich ein Fan von Neuinterpretationen. Denn meistens gelingt es so, etwas «Kultiges» mit der heutigen Technik und auch der heutigen Sicherheit zu verschmelzen. Positive Beispiele sind da sicher der Mini, der Fiat 500 oder auch der Ford GT. Natürlich gibt es z.B. mit dem New Beetle auch weniger geglückte Projekte. Und was Mercedes hier mit dem G-Modell gemacht hat, überzeugt mich nun auch nicht wirklich.

Natürlich sind einige bekannte Merkmale vorhanden: Rückleuchten, Frontgrill und -scheinwerfer, sowie der grosse Stern vorne im Grill. Doch das wesentlichste Element in der Gestaltung fehlt mir komplett: Die Beibehaltung der Proportionen. Anstatt schmal und hoch zu sein, ist der Aufbau des Ener-G-Force breit und flach. Die einst charakteristisch grossen Glasflächen sind einem hohen Blechanteil gewichen. Spannender als das Design ist da schon eher der Antrieb: Es handelt sich nämlich um ein Brennstoffzellenauto.

via autoblog

Hold out a hand

[…] If you want to defend me – then please: Don’t send the Israel Defense Forces for us in order to «win.» Start thinking about the long term and not just about the next election. Try to negotiate until white smoke comes up through the chimney. Hold out a hand to Palestinian President Mahmoud Abbas. Stop with the “pinpoint assassinations” and look into the civilians’ eyes on the other side as well. […]

Eine Bewohnerin des Kibbutz Kfar Aza, wo das Einschlagen der Rakete fast zur Tagesordnung gehört und die Kinder die Waffen an ihrem Klang erkennen, wendet sich per Text in der Haaretz an die Mächtigen des Landes.

Das normale Israel

Israel ist nun newsmässig wirklich für eine Zeit in der Versenkung verschwunden. Weil man aber aktuell wieder einmal zurückschiesst, gibt es auch hier bei uns wieder eine Berichterstattung, die gerne den mitteleuropäischen Reflex à la «die Israelis bomben mal wieder den Gazastreifen zu» auslösen. Ohne für die eine oder die andere Seite Stellung nehmen zu wollen, möchte ich hier einfach wieder einmal dazu aufrufen, sich mit dem Land ein wenig zu befassen.

Sei es mit der Landschaft (siehe Diashow unten), sei es mit dem kulturellen Schaffen (siehe z.B. Waltz with Bashir oder auch The Bubble) oder sei es halt mit dem Konflikt (z.B. via Liveblog der Haaretz).

Denn wir wären nicht zuletzt hinsichtlich der Rolle der Schweiz bei der langfristigen Lösung dieses Konflikts nicht schlecht beraten, wenn wir den Zeigfinger für ein paar Momente unten lassen würden. Gerade wenn wir nämlich aussenpolitisch weitere Akzente in dieser Region zu setzen planen, sollten sich die Medien und damit die Öffentlichkeit mit dem Geschehen in jenem Gebiet auseinandersetzen. Auch dann, wenn gerade mal keine Raketen fliegen. Ja, man sollte auch über das ganz «normale» Israel berichten.

Schade natürlich, dass uns die Stimme André Martys zu genau jenem Israel vor einiger Zeit abhanden gekommen ist. Aber vielleicht nimmt er ja im Zuge der aktuellen Ereignisse seine Blogaktivität wieder auf.

Tor des Jahres von Zlatan Ibrahimovic

So richtig warm wurde ich mit Zlatan Ibrahimovic beim FC Barcelona ja nie. Er passte nicht so recht rein, wirkte wie ein Fremdkörper. Seine Klasse ist jedoch nicht zu bezweifeln.

Ich habe gestern den Fehler begangen, zuerst ein extrem unattraktives Spiel zwischen Tunesien und der Schweiz zu schauen. Danach habe ich mir noch Holland gegen Deutschland angetan, was auch alles andere denn eine Wohltat war. Und als ich schliesslich Italien gegen Frankreich zu schauen begann, hatte ich dann trotz durchaus flottem Spiel einfach keine Lust mehr. Heute morgen sehe ich dann, dass ich beim Spiel Schweden gegen England das Tor des Jahres von ebendiesem Zlatan Ibrahimovic verpasst habe. Er steuerte auch die anderen drei Tore zum 4:2 Sieg über die Engländer persönlich bei.

Hier das Tor aus zwei Perspektiven.

Consumer Report fährt den Tesla Model S

Wer den Tesla Model S mal eher hinsichtlich praktischer Eigenschaften betrachtet sehen möchte, macht mit dem Video von Consumer Reports nichts falsch. Endlich gibt es auch Bilder von den Kofferräumen (den vorderen nennen sie in den USA übrigens den Frunk – Front/Trunk) oder vom Ausfahren der Türgriffe. Auch der 17 Zoll Touchscreen wird gezeigt. Letzterer ist für mich im Endeffekt ein Rückschritt. Denn weil wirklich alle Funktionen über ihn bedient werden, trägt er leider zur unnötigen Ablenkung des Fahrers bei. Sogar Licht- und Klimaeinstellungen werden nicht über physische Knöpfe aufgerufen. Zwei Dinge, die man aus meiner Sicht blind bedienen können müsste.

via Autoblog