The Tour de France? No. Impossible to win without doping because the Tour is an endurance event where oxygen is decisive.
Lance Armstrong, mehrfacher «Sieger» der Tour de France
The Tour de France? No. Impossible to win without doping because the Tour is an endurance event where oxygen is decisive.
Lance Armstrong, mehrfacher «Sieger» der Tour de France
Ihr geht mir so auf den Wecker! Erstens ist ein grosser Name mit grossen Kosten verbunden. Zweitens: Was ist ein grosser Name? Drittens: Verträgt unsere Mannschaft einen sogenannten grossen Namen? Ein grosser Name garantiert keinen Erfolg. Wir wollen nicht grosse Namen holen, wir wollen grosse Namen machen.
Alex Frei, Sportchef des FC Luzern, im Interview mit dem Blick.
Alle Newsportale brachten die Nachricht: Der Bundesrat plant eine um 15 Rappen erhöhte Mineralölsteuer. Doris Leuthard «durfte» die Hiobsbotschaft überbringen. Nur Minuten später waren die Kommentarspalten der hiesigen Onlineportale voll mit Unverständnis, Ablehnung und Entsetzen. Meine ersten Gedanken: Höhere Steuern? Benzin wird noch teurer? Doch wer die Artikel liest, findet überall den gleichen Hinweis, dass die Mineralölsteuer in der Schweiz noch nie der Teuerung angepasst wurde. Seit 1974.
Aktuell beträgt die Mineralölsteuer 30 Rappen pro Liter. Dies ist wie gesagt seit 1974 so. Und wie hat sich die Teuerung in dieser Zeit verhalten? Der Bund stellt dafür einen LIK-Teuerungsrechner zur Verfügung. Der Landesindex der Konsumentenpreise hat sich von 1974 bis 2012 um 119 Prozent verändert. Würde man also die Teuerung dieser Zeit 1:1 auf die Mineralölsteuer übertragen, müsste diese inzwischen 66 Rappen betragen. Sie soll aber maximal auf 45 Rappen erhöht werden. Faktisch ist sie also auch nach der Erhöhung noch deutlich günstiger, als sie es bei der Einführung war.
Wer die geplante Erhöhung der Mineralölsteuer in Diskussionen verwenden möchte, um zu zeigen, dass alles immer teurer wird, liegt also ziemlich falsch.
Ziemlich cool.
Chris Harris fährt drei schnelle Cabrios. Der neue F-Type tritt gegen den guten alten Vantage V8 und den ebenfalls fast neuen 911 als Cabrio an. Wie er sich wohl entscheidet?
I’d like to be remembered as just a good old country boy that did his best to give us something to listen to and help them through a lot of sad moments, happy moments, whatever.
Der grossartige Sänger Bobby Blue Bland ist leider verstorben. Ain’t no sunshine…
Ein Mann steht vor der Klagemauer in Jerusalem. Plötzlich ruft er «Allahu Akbar!» Er greift in seine Hosentasche. Sekunden später ist er tot. Niedergestreckt von mehreren Schüssen eines Sicherheitsmannes. Der hatte geglaubt, in diesem Mann einen Selbstmordattentäter zu sehen.
Wie hätte der Sicherheitsmann handeln sollen? Anscheinend rufen Selbstmordattentäter vor dem Zünden ihrer Sprengstoffgürtel tatsächlich «Gott ist gross!» Und es ist auch gut möglich, dass sie einen Zünder in einer Hosen- oder Jackentasche haben. War es demzufolge richtig, dass der Wachmann geschossen und den Mann damit auf der Stelle getötet hat? Schüsse auf die Beine hätten den Mann vielleicht nicht getötet, aber eine Bombe hätte er dann noch immer zünden können.
Doch: Der Mann war unbewaffnet und hat nichts getan, ausser zwei Wörter zu schreien. Rechtfertigt das tatsächlich eine Erschiessung? Jeder Muezzin ruft diese Worte täglich mehrmals. Auch in Jerusalem.
Die Klagemauer ist einer der heiligsten Orte der jüdischen Glaubensgemeinschaft. Gerade dort müsste doch das Personal besonders gut geschult sein. Wie man liest, sei der Mann zuvor schon mit speziellem Verhalten aufgefallen. Unter anderem habe der Jude behauptet, er sei zum Islam konvertiert. Doch der Wachmann kannte ihn wohl nicht. Anscheinend war er für einen Kollegen eingesprungen.
Es ist offensichtlich, der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma hat hier eindeutig überreagiert. Doch vielleicht kann das fatale Ende des möglicherweise verwirrten Mannes als Beispiel dafür dienen, was passiert, wenn man Sicherheit über alles stellt. Wird man so paranoid, dass man hinter jedem sich etwas seltsam verhaltenden Menschen einen Attentäter wittert, kann es schon mal ein paar Tote als Kollateralschaden geben. Der vorliegende Fall hat auch in Israel selbst einige Wellen geschlagen, wohl weil das Opfer eben gerade nicht muslimisch, sondern jüdisch war. Vergisst man vor lauter Sicherheitsmassnahmen die vernünftige Anwendung derselben? Wird das Leben am Ende dadurch sogar unsicherer? Wenn man sich diesen Fall anschaut, kann man durchaus zu diesem Schluss kommen.

Inzwischen hab› ich den zugehörigen Film (Fast & Furious 6) gesehen. Wer mir das Überraschungsgpaketmit den zwei RC-Autos geschenkt hat, weiss ich aber immer noch nicht. Wer war das? 🙂
(Merci auf jeden Fall!)
Das Internet ist für uns alle Neuland.
T-Shirts mit diesem Spruch sind bestimmt gerade im Druck. Angela Merkel hat sich mit dem Satz wohl unfreiwillig ein virales Internetdenkmal erbaut. Doch ist er wirklich so dämlich, wie einen die unglaubliche Menge an Häme-Tweets mit dem Hashtag #Neuland glauben machen könnte?
Ich würde sagen: Nein. Ich kann mich tatsächlich noch an die Analogmodemzeit zurückerinnern. Altavista war damals die Suchmaschine, Netscape der Browser und Pegasus mein Mailprogramm. Wenn wir schnell nach vorne spulen, kam 2007 das iPhone, das erstmals einer breiten Masse mobiles Surfen ermöglichte. Schliesslich folgte der Siegeszug der sozialen Medien, insbesondere Facebook und Twitter. Wobei es im Internet keine definitiven Siege gibt, höchstens definitive Niederlagen.
Wenn man also sieht, wie schnell sich «das Internet» in dieser gar nicht so langen Zeit verändert hat, könnte man schon darauf kommen, dass es für uns eben doch noch Neuland ist. Und zwar dauerhaft. Denn was heute State-of-the-Art ist, kann morgen schon ein alter Hut sein. Wer’s nicht glaubt, kann sich ja mal die Website von Netscape anschauen…

Need I say more?