Tja, sie haben’s wieder vergeigt beim Blick. Es gibt eine Corvette Z06. Es gibt eine Corvette C6. Eine Corvette C06 gibt es aber nicht. Kleiner aber feiner Unterschied. C6 ist die Bezeichnung für die sechste Generation der Corvette. Z06 dagegen steht für eine Modellvariante mit mehr Leistung.
Bilderrätsel Auflösung
Tja… das Rätsel war eindeutig zu schwer. Darum hier die Auflösung in bewegten Bildern…
Bilderrätsel
Alles iO bei Tina
Gesponserter Artikel
Ich staunte ja nicht schlecht, als mich Tina Turners Antlitz hinter den Chat-Blasen von Swisscom iO anlachte. Doch es ist tatsächlich wahr: Simply the best Tina wirbt für den Schweizer Messenger Dienst. Grundsätzlich kann die App von Swisscom alles, was so ein Messenger-Ding eben können muss. Inzwischen sind auch Gruppen möglich, wie das bekannte Konkurrenten schon länger vormachten. Das zentrale Argument für die Swisscom-Variante bleibt aber der Datenschutz. Während unsere US-amerikanischen Freunde jeweils Tür und Tor öffnen (müssen), unterliegt iO eben der Schweizer Gesetzgebung, die in diesem Bereich die Daten der Endnutzer weit besser schützt.
Wer sich also ob den Machenschaften von WhatsApp, Facebook oder anderen Nachrichtendienste nervt, der ist bei Swisscom iO weiterhin gut aufgehoben. Er muss dafür mit einer teilweise etwas schleppenden Reaktion des Dienstes leben. Und die lachende Tina kann natürlich jederzeit durch einen anderen Hintergrund ausgetauscht werden. ;-) Wer mehr über Tinas Verhältnis zur Schweiz wissen möchte, sollte sich unbedingt das Video anschauen. Schön, dass sie auch im zarten Alter von 75 nicht alles ganz ernst nehmen mag. Dass sie gerne kommuniziert, nimmt man der Werbebotschafterin allerdings jederzeit als ehrliches Statement ab.
Autokunde mit Blick – Ferrari 456
Obwohl man jetzt mit Lorenz Keller einen echten Fachmann in den eigenen Reihen hätte, bringt es der Blick immer noch nicht fertig, Autos korrekt zu bezeichnen. Neuestes Opfer ist ein Ferrari 458 Italia, der fälschlicherweise als 456 bezeichnet wird. Der 456 war ein 2 + 2 mit V12-Frontmotor, der 458 ist ein Zweiplätzer mit V8-Mittelmotor. Tatsächlich soll aber etwa in 5 – 7 Jahren wieder ein 456 erscheinen. Dann mit einem aufgeladenen Sechszylinder. Aber das weiss der Blick wahrscheinlich noch gar nicht. 😉
Knackeboul macht ernst
4800 Namen will der Rapper in seinem Freestyle-Marathon unterbringen. Hier sind mal zwei von wahrscheinlich einigen Videos. 😉
Knacks grosse Klappe
Tja, der gute Knackeboul hatte am 1. August die zweifellos gute Idee, seinen Facebookfans etwas zurückzugeben. Und zwar versprach er allen, die ebenjenen Post liken würden, dass sie in einem Freestylesong mit Namen erwähnt werden. 4800 Likes hat er erhalten. Heute Sonntag will er den Rap veröffentlichen, der voraussichtlich etwa 4 Stunden dauern soll.
Sommerlochthema: Love Life
Es laufen mehrere bewaffnete Konflikte vor den Türen Europas. Trotzdem haben wir noch Zeit für Sommerlochthemen. Wir sind halt privilegiert, können selbst in «harten» Zeiten noch über Nebensächlichkeiten diskutieren. Aus meiner Sicht handelt es sich bei der Diskussion um die Kampagne «Love Life» um eine solche Nebensächlichkeit. Das Anliegen der Kampagne selbst ist bestimmt nicht nebensächlich, kämpft sie doch gegen die Verbreitung von HIV und Aids.
Auf Facebook lese ich zum Beispiel das hier:
Schweizer Staat wohin des Weges?!? Rege mich grad grausam über die aktuelle Love-Life Kampagne des BAG (Bundesamt für Granggheit) auf. Ich bin überhaupt nicht prüde. Und wenn diese Kampagne ein Kondom-Hersteller macht – dann kann man drüber diskutieren. Aber unser Staat hat weder solche Bilder, und schon gar nicht solche Statements zu verbreiten. Stoppe es wer kann!
Grundsätzlich bin ich immer skeptisch, wenn jemand sagt «ich bin ja nun wirklich nicht xy», weil er im folgenden Text meist das Gegenteil beweist. Weil mir der Vorwurf nicht konkret genug war, habe ich nachgefragt was denn so schlimm an «Love Life» sei.
Kann ich gerne: Statement 1 aus dem Lofe-Life Manifest: «Ich lebe, wie es mir gefällt und liebe, wen ich will. Denn ich habe nur dieses eine Leben. Ob ich es geniesse oder nicht, liegt an mir.» Frage an dich: Ist dieses Statement im Angesicht von Hunger, Krieg und Terror a) Ok, b) zynisch oder c) menschenverachtend? Und hier noch ein zweites Statement aus dem Manifest: «Um das Leben zu geniessen, bin ich auf meinen Körper angewiesen.» Frage an dich: Stimmt diese Aussage? Und: Was denken und fühlen wohl Querschnittgelähmte, Blinde und Krebskranke, wenn sie solche Sätze hören? Also mich ekelt das an. Und nochmal: Irgendwer kann ja solchen Schrott rauslassen, damit müssen wir in einem freien Land leben. Aber es kann nicht sein, dass dieses Land, diese Nation höchst persönlich solchen Schrott rauslässt!!
Meine Antwort: Also… Zu Deinem ersten Punkt zitiere ich gerne aus unserer Bundesverfassung: «Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und auf Bewegungsfreiheit.» Kannst nun auch Dein a) b) oder c) wählen.
Zu Deinem zweiten Punkt kann ich natürlich keine 1.Hand-Antwort liefern, da ich nicht betroffen bin. Ich würde aber vermuten, dass die von dir erwähnten Gruppen sehr wohl zustimmen würden.
Wenn ich den letzten Teil Deiner Antwort lese, bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass Du die Kampagne einfach per se «Schrott» findest.
Auch auf watson.ch wird berichtet, dass sich «Jugendliche» an der Kampagne stören. Hier vielleicht mal ein Bild von einem Plakatmotiv.
Natürlich ist es kein Zufall, dass ich genau dieses Motiv gewählt habe. Denn wenn ich sehe, aus welchem Kreise die Kritiker stammen, kann ich 1 + 1 relativ einfach zusammenzählen. Es ist nämlich eine Stiftung namen Zukunft CH, die gegen die Plakate vorgehen will. Man könnte dem Irrtum erliegen, das CH stehe für «Schweiz». Wenn man sich etwas auf der Website von Zukunft CH umschaut wird klar, dass es wohl eher für christlich steht – bestenfalls. Und dass man in jenen Kreisen keine Freude an Safer Sex hat, ist ja hinlänglich bekannt. Wenn es dann noch zwei Männer sind, die sich lieben, ist das ganze natürlich noch schlimmer.
Vielleicht ist mit diesem Hintergrund auch die Reaktion meines Facebook-Buddies zu erklären:
Meine «geistige Unversehrtheit» steht bei dieser Kampagne auf dem Spiel. Ich könnte also gegen das BAG wegen Verletzung meiner in der Bundesverfassung gesicherten Rechte klagen.
Ich lasse nun mal alle möglichen zynischen und sarkastischen Kommentare an dieser Stelle weg und frage stattdessen: Hat die Kampagne durch die Diskussion in verschiedenen Medien (also auch auf Facebook & Co.) nicht schon längst ihr Ziel erreicht? Und wenn ja, sind das die richtigen Mittel, um die Zielgruppe anzusprechen, oder ginge das auch so, dass die «geistige Unversehrtheit» aller Mitmenschen gewahrt werden könnte?
Vorsicht vor Ehen mit Töchtern
Le Mans Classic 2014 – Bilder online
Die Bilder von unserem Ausflug ans Le Mans Classic 2014 gibt es natürlich auf zündung.ch.




